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	<title>Walter Markov - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Prüm: /* Leben */</title>
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		<updated>2025-12-23T11:56:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Karl Hugo Markov&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Oktober]] [[1909]] in [[Graz]] als &amp;#039;&amp;#039;Walter Karl Hugo Mulec&amp;#039;&amp;#039;; † [[3. Juli]] [[1993]] in [[Mühlenbeck (Mühlenbecker Land)|Mühlenbeck]]-Summt, [[Kreis Oranienburg|Landkreis Oranienburg]]) war ein deutscher [[Historiker]] und [[Liste von Widerstandskämpfern gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer]]. Er war von 1948 bis 1974 Professor für [[Neuere Geschichte]] an der [[Universität Leipzig|Karl-Marx-Universität Leipzig]] und befasste sich schwerpunktmäßig mit Revolutionsforschung und [[Universalgeschichte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Markovs Vorfahren väterlicherseits waren Slowenen aus der [[Untersteiermark]]. Seine Mutter kam aus Wien und gehörte der evangelischen Minderheit an, die Großmutter stammte aus Sachsen. Markovs Vater war [[Kaufmannsgehilfe|kaufmännischer Angestellter]] beim [[Deutsches Kalisyndikat|Deutschen Kalisyndikat]]. Schon im Jahr nach Walters Geburt zog die Familie nach [[Ljubljana]] (Laibach). Im Ersten Weltkrieg kehrte die Familie 1915 nach Graz zurück, wo Markov die Evangelische Privatschule besuchte. Nach dem Zerfall der Habsburgermonarchie erhielt er die jugoslawische Staatsbürgerschaft. Schon 1919 wurde der Vater erneut auf einen Posten in das nun zum [[Königreich Jugoslawien]] gehörende Ljubljana versetzt. Es folgten Stationen in [[Kranj]], [[Belgrad]] und [[Sušak]]. Ende 1924 änderte die Familie ihren Namen amtlich von &amp;#039;&amp;#039;Mulec&amp;#039;&amp;#039; (was in manchen Regionen als Schimpfwort galt) in &amp;#039;&amp;#039;Markov&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Markov: &amp;#039;&amp;#039;Wie viele Leben lebt der Mensch. Eine Autobiographie aus dem Nachlass.&amp;#039;&amp;#039; Faber &amp;amp; Faber, Leipzig 2009, S. 58.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Sušak legte Markov 1927 das [[Abitur]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Stipendium des [[Gustav-Adolf-Werk|Gustav-Adolf-Vereins]] studierte er ab 1927 Geschichte, Geographie, Slavistik, Religionsgeschichte, Philosophie und Orientalistik an den Universitäten [[Universität Leipzig|Leipzig]], [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Bonn]], [[Universität zu Köln|Köln]], [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]] und [[Universität Hamburg|Hamburg]]. Nachdem der eigentlich von Markov als Doktorvater favorisierte [[Richard Salomon]] Deutschland verlassen musste, promovierte er 1934 bei [[Fritz Kern (Historiker)|Fritz Kern]] in Bonn. Seine Dissertation zu &amp;#039;&amp;#039;Serbien zwischen Österreich und Rußland 1897–1908&amp;#039;&amp;#039; wurde mit &amp;#039;&amp;#039;summa cum laude&amp;#039;&amp;#039; bewertet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Forsbach&amp;quot;/&amp;gt; Anschließend wurde er wissenschaftlicher Assistent am Orientalistischen Seminar und Bibliothekar am Historischen Institut der Universität Bonn.&amp;lt;ref name=&amp;quot;CPL&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Jahr gründete Markov in Bonn eine studentische Widerstandsgruppe und trat der verbotenen [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] bei. Zu den Aktivitäten der „Markov-Gruppe“ gehörte z.&amp;amp;nbsp;B. die Mitarbeit an der politischen Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Sozialistische Republik&amp;#039;&amp;#039;. 1935 wurde die Gruppe zerschlagen und die Beteiligten wurden verhaftet. Vom [[Volksgerichtshof]] wurde er wegen „Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens“ zu zwölf Jahren Zuchthaus verurteilt. Er wurde im [[Justizvollzugsanstalt Siegburg#Zeit des Nationalsozialismus|Zuchthaus]] in [[Siegburg]] inhaftiert, wo er acht Jahre in Einzelhaft verbrachte&amp;lt;ref name=&amp;quot;SäBi&amp;quot;&amp;gt;Sven Heitkamp: &amp;#039;&amp;#039;[https://saebi.isgv.de/biografie/Walter_Markov_(1909-1993) Walter Markov.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Sächsische Biographie&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e.&amp;amp;nbsp;V., 23. Juni 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; und Zwangsarbeit verrichtete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Forsbach&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1945 organisierte er die Selbstbefreiung der politischen Häftlinge. In Bonn gehörte er zu den Mitbegründern der [[Freie Deutsche Jugend|Freien Deutschen Jugend]] und des [[Allgemeiner Studierendenausschuss|AStA]] der Universität Bonn. Vergeblich versuchte er, sich in Bonn beruflich zu betätigen. Wegen fehlender Aussichten auf eine akademische Laufbahn siedelte er 1946 nach [[Leipzig]] über. Er [[Habilitation|habilitierte]] sich 1947 an der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg]] mit einer Arbeit über die &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge der Balkandiplomatie&amp;#039;&amp;#039;. 1947/48 beteiligte er sich an Debatten der [[Gesellschaft Imshausen]] über einen gesamtdeutschen „[[Dritter Weg|Dritten Weg]]“ bei der Erneuerung Deutschlands.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Forsbach&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Markov heiratete 1947 die Bibliothekarin Irene Bönninger (1927–2022). Das Paar bekam fünf Kinder, darunter den späteren Politiker [[Helmuth Markov]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der [[Universität Leipzig]] erhielt er 1948 eine Professur mit vollem Lehrauftrag, ein Jahr später wurde ihm der Lehrstuhl für Mittlere und Neuere Geschichte übertragen. Außerdem wurde er Direktor des von [[Karl Lamprecht]] begründeten [[Institut für Kultur- und Universalgeschichte|Instituts für Kultur- und Universalgeschichte]] (ab 1951 &amp;#039;&amp;#039;Institut für Allgemeine Geschichte&amp;#039;&amp;#039;). Im Januar 1951 wurde er u.&amp;amp;nbsp;a. wegen seiner „recht unabhängigen Denkweise“ und des Vorwurfs des angeblichen „[[Titoismus]]“ (der wohl mit Markovs slowenischer Herkunft zusammenhing) aus der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] [[Parteiausschluss|ausgeschlossen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Forsbach&amp;quot;&amp;gt;Ralf Forsbach: [http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/persoenlichkeiten/M/Seiten/WalterMarkov.aspx &amp;#039;&amp;#039;Walter Markov (1909–1993), NS-Widerstandskämpfer und Historiker.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Portal Rheinische Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem wurde ihm der Status als „[[Verfolgter des Naziregimes]]“ aberkannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WWW-DDR&amp;quot;/&amp;gt; Trotzdem konnte er seine wissenschaftliche Arbeit in Leipzig fortsetzen. Von 1951 bis 1959 war er kommissarischer Direktor des Instituts für Geschichte der Völker der UdSSR bzw. für Geschichte der Europäischen Volksdemokratien. Neben dem Philosophen [[Ernst Bloch]], dem Literaturwissenschaftler [[Hans Mayer (Literaturwissenschaftler)|Hans Mayer]] und dem Romanisten [[Werner Krauss (Romanist)|Werner Krauss]] gehörte Markov zu den prägendsten Intellektuellen im Leipzig der Fünfzigerjahre.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SäBi&amp;quot;/&amp;gt; Ende der 1950er Jahre war er kurzzeitig für die [[Hauptverwaltung A]] (HV A) des [[Ministerium für Staatssicherheit|Ministeriums für Staatssicherheit]] tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WWW-DDR&amp;quot;&amp;gt;{{WWW-DDR|id=walter-markov|lemma=Markov, Walter|autor=Ilko-Sascha Kowalczuk|band=2|idNum=2218}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im akademischen Jahr 1960/61 war Markov Prodekan der Philosophischen Fakultät der Universität Leipzig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;CPL&amp;quot;&amp;gt;{{CPL|Markov_695}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Forschungsschwerpunkte lagen in der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] und der danach folgenden Revolutionsgeschichte. In besonderem Maße befasste er sich mit den [[Jakobiner]]n und den [[Sansculottes]]. Über seine Beschäftigung mit der äußersten Linken der Französischen Revolution fand er sein großes Thema, die Biografie von [[Jacques Roux]]. Zu ihm veröffentlichte er von 1965 bis 1970 sein vierbändiges [[Opus magnum]] und forschte dafür auch in Frankreich. Er knüpfte intensive Kontakte zu französischen Historikern. Er erhielt als Anerkennung für seine Arbeiten zahlreiche nationale und internationale Ehrungen. Von 1960 bis 1974 war er Vizepräsident des Nationalkomitees der Historiker der DDR. Markov wurde 1961 ordentliches Mitglied der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin (ab 1972 [[Akademie der Wissenschaften der DDR]]) und 1964 ordentliches Mitglied der Philologisch-Historischen Klasse der [[Sächsische Akademie der Wissenschaften|Sächsischen Akademie der Wissenschaften]] zu Leipzig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;CPL&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als einen weiteren Schwerpunkt seiner Arbeit wählte er die Geschichte der Befreiungsbewegungen und der [[Dritte Welt|Dritten Welt]]. Von daher wandte er sich der [[Weltgeschichte]] zu, über die er ebenfalls mehrere Arbeiten veröffentlichte. Markov war Mitbegründer der Deutsch-Afrikanischen Gesellschaft der DDR und amtierte von 1961 bis 1969 als deren Präsident. In den Jahren 1962/1963 war er als erster Direktor des Fachbereichs Geschichte der [[University of Nigeria]] in [[Nsukka]] tätig. 1964 wurde er kommissarischer Direktor des Afrika-Instituts der Universität Leipzig, ab 1968 war er Mitglied des Direktoriums der neu gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Sektion für Afrika-, Asien- und Nahostwissenschaften&amp;#039;&amp;#039;. Von 1970 bis 1971 lehrte er als Gastdozent an der [[Universidad de Chile]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 ging Markov in den Ruhestand. Seine Professur übernahm [[Manfred Kossok]], der auch die Tradition der vergleichenden Revolutionsforschung weiterführte. Von da an publizierte Markov regelmäßig in der &amp;#039;&amp;#039;[[Die Weltbühne|Weltbühne]]&amp;#039;&amp;#039;. Er wurde 1974 mit dem [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] (ab 1989 mit Ehrenspange) und 1979 mit dem [[Stern der Völkerfreundschaft|Großen Stern der Völkerfreundschaft]] ausgezeichnet. 1983 und 1984 erlitt er zwei Herzinfarkte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Forsbach&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Wende in der DDR trat Markov im Dezember 1989 der [[Partei des Demokratischen Sozialismus|PDS]] bei. Die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Comparativ&amp;#039;&amp;#039; und die „Karl-Lamprecht-Gesellschaft“, die unter seiner Mitwirkung gegründet wurden, sehen sich in Markovs Tradition. Die nach [[Karl Lamprecht]] benannte Gesellschaft verleiht den nach Markov benannten [[Walter-Markov-Preis für Geschichtswissenschaften]]. In [[Bonn]] ist ein Antiquariat nach Markov benannt. In [[Holzhausen (Leipzig)|Leipzig-Holzhausen]] trägt die Straße &amp;#039;&amp;#039;Walter-Markov-Ring&amp;#039;&amp;#039; seinen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Als Autor:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Serbien zwischen Österreich und Russland 1897–1908.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1934 (Dissertation, Universität Bonn, 1934).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge der Balkandiplomatie. Ein Beitrag zur Geschichte der Abhängigkeitsverhältnisse.&amp;#039;&amp;#039; 1947 (Habilitationsschrift, Universität Leipzig, 1947); Leipziger Universitätsverlag, Leipzig 1999, ISBN 3-933240-97-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Türkei&amp;#039;&amp;#039;. Volk und Wissen, Berlin und Leipzig 1948.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jacques Roux oder vom Elend der Biographie&amp;#039;&amp;#039;. Akademie, Berlin 1966.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Freiheiten des Priesters Roux.&amp;#039;&amp;#039; Akademie, Berlin 1967; Leipziger Universitätsverlag, Leipzig 2009, ISBN 978-3-86583-396-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Exkurse zu Jacques Roux.&amp;#039;&amp;#039; Akademie, Berlin 1970.&lt;br /&gt;
* mit [[Albert Soboul]]: &amp;#039;&amp;#039;1789, die große Revolution der Franzosen.&amp;#039;&amp;#039; Akademie, Berlin 1973.&lt;br /&gt;
* mit [[Heinz Helmert]]: &amp;#039;&amp;#039;Schlachten der Weltgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Edition Leipzig, Leipzig 1977.&lt;br /&gt;
* mit [[Ernst Werner (Historiker)|Ernst Werner]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Türken von den Anfängen bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Akademie, Berlin 1978.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Weltgeschichte im Revolutionsquadrat.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von [[Manfred Kossok]]. Akademie, Berlin 1979.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kognak und Königsmörder. Historisch-literarische Miniaturen.&amp;#039;&amp;#039; Aufbau, Berlin/Weimar 1979.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grand Empire. Sitten und Unsitten der Napoleonzeit.&amp;#039;&amp;#039; Edition Leipzig, Leipzig 1984.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zwiesprache mit dem Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Dokumentiert von [[Thomas Grimm (Filmemacher)|Thomas Grimm]]. Aufbau, Berlin 1989, ISBN 3-351-01512-7 (Autobiografie).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wie viele Leben lebt der Mensch. Eine Autobiographie aus dem Nachlass.&amp;#039;&amp;#039; Faber &amp;amp; Faber, Leipzig 2009, ISBN 3-867-30092-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Als Herausgeber:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* mit [[Albert Soboul]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Sansculotten von Paris. Dokumente zur Geschichte der Volksbewegung 1793–1794.&amp;#039;&amp;#039; Akademie, Berlin 1957.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Maximilien de Robespierre|Maximilien Robespierre]]: 1758–1794. Beiträge zu seinem 200. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;. Rütten und Loening, Berlin 1958.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Babeuf-Studien. Gedenkband aus Anlass des 200. Geburtstags von Gracchus Babeuf am 23.11.1960&amp;#039;&amp;#039;. Akademie, Berlin 1961.&lt;br /&gt;
* mit [[Alfred Anderle]], [[Ernst Werner (Historiker)|Ernst Werner]]: &amp;#039;&amp;#039;Weltgeschichte. Die Länder der Erde von A–Z&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kleine Enzyklopädie&amp;#039;&amp;#039;). Bibliographisches Institut, Leipzig 1964.&lt;br /&gt;
* [[Jacques Roux]]: &amp;#039;&amp;#039;Scripta et acta.&amp;#039;&amp;#039; Akademie, Berlin 1969.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Revolution im Zeugenstand. Frankreich 1789–1799.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. Reclam, Leipzig 1982.&lt;br /&gt;
* [[Jacques Roux]]: &amp;#039;&amp;#039;Freiheit wird die Welt erobern. Reden und Schriften.&amp;#039;&amp;#039; Reclam, Leipzig 1985.&lt;br /&gt;
* mit Katharina Middell und [[Matthias Middell]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Französische Revolution. Bilder und Berichte 1789–1799.&amp;#039;&amp;#039; Reclam, Leipzig 1989.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Markov, Walter.&amp;#039;&amp;#039; In: Collegium Politicum an der Universität Hamburg, Arbeitsgruppe Historiographie (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Geschichtswissenschaftler in Mitteldeutschland]].&amp;#039;&amp;#039; Ferd. Dümmlers Verlag, Bonn 1965, S. 67 f.&lt;br /&gt;
* [[Thomas Grimm (Filmemacher)|Thomas Grimm]]&amp;#039;&amp;#039;: Walter Markov.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Was von den Träumen blieb. Eine Bilanz der sozialistischen Utopie.&amp;#039;&amp;#039; Mit einem Vorwort von [[Heiner Müller]]. [[Siedler Verlag]], Berlin 1993, S. 69–90. ISBN 3-88680-482-8.&lt;br /&gt;
* [[Volker Ullrich (Historiker)|Volker Ullrich]]: [http://www.zeit.de/1993/29/kommunist-ohne-partei &amp;#039;&amp;#039;Zum Tode von Walter Markov. Kommunist ohne Partei&amp;#039;&amp;#039;] online, abgerufen am 30. Januar 2015. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 29 vom 16. Juli 1993, S. 41.&lt;br /&gt;
* [[Manfred Neuhaus]] u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Wenn jemand seinen Kopf bewusst hinhielt …“ – Beiträge zu Werk und Wirken Walter Markovs.&amp;#039;&amp;#039; 2.&amp;amp;nbsp;Auflage. Rosa-Luxemburg-Stiftung, Leipzig 1998, ISBN 3-929994-55-0 ([https://sachsen.rosalux.de/fileadmin/ls_sachsen/dokumente/Publikationen/Markov_Kolloquium/Markov_Kolloquium_01_1995.pdf PDF]).&lt;br /&gt;
* Sven Heitkamp: &amp;#039;&amp;#039;Walter Markov. Ein Leipziger Historiker zwischen Parteilichkeit und Professionalität.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Hochschule.&amp;#039;&amp;#039; 1/2002, S. 148–158 ([http://www.hof.uni-halle.de/journal/texte/02_1/Heitkamp_Walter_Markov.pdf PDF]).&lt;br /&gt;
* Sven Heitkamp: &amp;#039;&amp;#039;Walter Markov. Ein DDR-Historiker zwischen Parteidoktrin und Profession.&amp;#039;&amp;#039; Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen, Leipzig 2003, ISBN 3-89819-150-8 ([https://sachsen.rosalux.de/fileadmin/ls_sachsen/dokumente/Publikationen/Hochschulschriften/Hochschulschriften_05_2003.pdf PDF]).&lt;br /&gt;
* [[Thomas Grimm (Filmemacher)|Thomas Grimm]]: &amp;#039;&amp;#039;Walter Markov. Bis an die Grenze zur Selbstvernichtung.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Thomas Grimm (Filmemacher)|Thomas Grimm]]: &amp;#039;&amp;#039;Linke Vaterlandsgesellen. Sozialisten, Anarchisten, Kommunisten, Raufbolde und andere Unangepasste.&amp;#039;&amp;#039; Parthas Verlag, Berlin 2003, S. 90–102. ISBN 3-932529-39-1.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=walter-markov|lemma=Markov, Walter|autor=[[Ilko-Sascha Kowalczuk]]|band=2|idNum=2218}}&lt;br /&gt;
* [[Matthias Middell]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Lust am Krimi“. Beiträge zu Werk und Wirkung Walter Markovs.&amp;#039;&amp;#039; Leipziger Universitätsverlag, Leipzig 2011, ISBN 978-3-86583-586-4.&lt;br /&gt;
* [[Klaus Kinner]] (Hrsg.): Der Universalhistoriker Walter Markov (1909–1993). Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen 2011, Leipzig 2011, ISBN 978-3-89819-358-0 ([https://sachsen.rosalux.de/fileadmin/ls_sachsen/dokumente/Publikationen/Markov_Kolloquium/Markov_Kolloquium_08_2011.pdf PDF]).&lt;br /&gt;
* [[Ralf Forsbach]]: &amp;#039;&amp;#039;Walter Markov (1909–1993). NS-Widerstandskämpfer und Historiker&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Lebensbilder.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 19, Düsseldorf 2013, S. 309–329.&lt;br /&gt;
* Barbara Picht: &amp;#039;&amp;#039;In die Welt ausweichen. Walter Markov&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die »Interpreten Europas« und der Kalte Krieg. Zeitdeutungen in den französischen, deutschen und polnischen Geschichts- und Literaturwissenschaften&amp;#039;&amp;#039;. Wallstein, Göttingen 2022, S. 211–222, ISBN 978-3-8353-5231-5 ([https://www.wallstein-verlag.de/openaccess/9783835352315-oa.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme ==&lt;br /&gt;
* [[Thomas Grimm (Filmemacher)|Thomas Grimm]]: &amp;#039;&amp;#039;Freiheit wird die Welt erobern&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Der Historiker Walter Markov.&amp;#039;&amp;#039; [[Ostdeutscher Rundfunk Brandenburg|ORB]], 30 min/50 min. 1993.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118578006}}&lt;br /&gt;
* [[Ralf Forsbach]]: [http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/persoenlichkeiten/M/Seiten/WalterMarkov.aspx &amp;#039;&amp;#039;Walter Markov (1909–1993), NS-Widerstandskämpfer und Historiker.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Portal Rheinische Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; 2013.&lt;br /&gt;
* {{CPL|Markov_695}}&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/7749e5d8-3de6-4aa0-8914-08a055fd38fe/ Nachlass BArch N 2731]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118578006|LCCN=n/79/66037|VIAF=14784712}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Markov, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuzeithistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marxistischer Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Jugendwiderstands im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:PDS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funktionär der Freien Deutschen Jugend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrensenator der Universität Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR II. Klasse für Wissenschaft und Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens (Ehrenspange)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hervorragender Wissenschaftler des Volkes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Sterns der Völkerfreundschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verdienter Hochschullehrer der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betroffener eines Parteiausschlussverfahrens (SED)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugoslawe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1993]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Immigrant in der DDR]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Markov, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Markov, Walter Karl Hugo (vollständiger Name); Mulec, Walter Karl Hugo (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Historiker und Widerstandskämpfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Oktober 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Graz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Juli 1993&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mühlenbeck (Mühlenbecker Land)|Mühlenbeck]]-Summt, [[Landkreis Oranienburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Prüm</name></author>
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