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	<title>Walter Maria Förderer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T06:44:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-10-13T15:49:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Walter Maria Förderer_erklärend mit Pfeife_HSGH 022-000483-03.png|mini|Walter Maria Förderer (1985)]][[Datei:Aussenaufnahme HSG, Blick vom unteren Parkplatz Richtung Aula und Hauptgebäude HSGH 022-001769-11.tif|mini|Campus der Hochschule St. Gallen nach der Fertigstellung 1963]][[Datei:Friedenskirche_Baumberg_-_Winter.jpg|mini|Ev. Friedenskirche Monheim-Baumberg (1966–1971)|alternativtext=]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Toggenburg Lichtensteig Katholische Kirche StGallus tower view from the south.jpg|mini|Katholische Kirche St. Gallus in Lichtensteig (1968–1970)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:KKH Chur-2.JPG|mini|Katholisches Kirchenzentrum Heiligkreuz in Chur (1966–1969)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:St-Johannes Luzern aussen.jpg|mini|Katholische Kirche St. Johannes in Luzern (1967–1970)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Franziskus Kempraten Ost.jpg|mini|Katholische Kirche St. Franziskus in Rapperswil-Kempraten (1978–1979)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Maria Förderer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. März]] [[1928]] in [[Laufen-Uhwiesen|Nohl]]; † [[29. Juni]] [[2006]] in [[Thayngen]]) war ein [[Schweiz]]er [[Architekt]] sowie [[Bildhauer]], [[Hochschullehrer]] und [[Politiker]]. Zu seinen Bauten gehören unter anderem der Campus Rosenberg der [[Universität St. Gallen]] und die Kirche [[St. Nicolas (Hérémence)]] im Wallis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Walter Maria Förderer verbrachte seine Kinder- und Jugendjahre in [[Schaffhausen]] und [[Basel]]. Nach dem Besuch des Realgymnasiums und der Kunstgewerbeschule im Fach Bildhauerei in Basel arbeitete er als Hilfszeichner im Büro vom Architekten Willi Gossweiler. Anschliessend machte er ein Volontariat beim Architekten [[Hermann Baur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1956 eröffnete er in Basel sein eigenes Architekturbüro mit [[Rolf Georg Otto]] (1958 bis 1964 als Bürogemeinschaft mit Rolf Otto und [[Hans Zwimpfer]]).&lt;br /&gt;
Sie bearbeiteten insbesondere Wettbewerbsaufgaben und nach frühen Schulbauten gelang der Bürogemeinschaft 1963 mit dem Bau der [[Universität St. Gallen|Hochschule St. Gallen]] ein internationaler Erfolg. &lt;br /&gt;
Nach der Auflösung des Architekturbüros baute Förderer, 1951 zum [[römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen]] Glauben konvertiert, in erster Linie katholische Kirchen und einzelne evangelische Gemeindezentren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 gründete er in Schaffhausen mit den langjährigen Mitarbeitern Rudolf Lüscher und Jost Meier erneut eine Bürogemeinschaft, die bis 1978 bestand. &lt;br /&gt;
Danach gab er die Architektur völlig auf und widmete sich wieder der Bildhauerei. Es entstanden seine sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Raumbild-Kästen&amp;#039;&amp;#039;. Zudem entwarf er erste [[bühnenbild]]nerische Arbeiten.&lt;br /&gt;
1984 wurde Förderer den [[Kunstverein Konstanz|Konstanzer Kunstpreis]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1965 erhielt Förderer einen [[Berufung (Amt)|Ruf]] als Professor für kooperatives Gestalten an die [[Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe|Akademie der bildenden Künste Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
Ab 1986 als Honorarprofessor für Entwurf an der [[Universität Stuttgart]]. &lt;br /&gt;
1993 wurde er emeritiert. &lt;br /&gt;
Neben seiner lehrenden Tätigkeit blieb die publizistische weiterhin wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1973 bis 1980 war er ausserdem [[Schaffhausen|Schaffhauser]] [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]]-[[Kantonsrat (Schaffhausen)|Kantonsrat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walter M. Förderer starb nach langjähriger schwerer Krankheit am 29. Juni 2006 im Alter von 78 Jahren in Thayngen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Walter M. Förderer war ein Hauptvertreter des neo-expressionistischen Kirchenbaus der 1960er Jahre. Seine in [[Sichtbeton]] gestalteten Kirchenbauten zeichnen sich durch [[polygon]]ale Grundrisse, die Kombination mit einem Pfarrzentrum, komplizierte und verschachtelte Volumen sowie eine indirekte Lichtführung aus. Förderers architektonisches Schaffen ist auf knapp 20 Jahre beschränkt, was die künstlerische Geschlossenheit seines Werkes erklärt. Davor und danach entstanden bildhauerische Arbeiten. Die Architektur Förderers wird dem [[Brutalismus]] zugerechnet – eine Anfang der 1950er Jahre aufkommende Architekturrichtung, die den Beton in seiner Ursprünglichkeit und Rohheit betont, eine hohe Plastizität der Gebäudeformen wie der Baudetails anstrebt und Installationen gerne sichtbar lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob als Dozent in Karlsruhe und Stuttgart, ob als Vortragsreisender und Publizist – Förderer engagierte sich auch theoretisch im Schul- und Kirchbauwesen. Mit offenen Räumen wollte er zur lebendigen Begegnung und Auseinandersetzung einladen. Zukunftsweisend plädierte er dafür, dass die christlichen Konfessionen sich in Stadt- und Einkaufszentren, Schulen und Bahnhöfen einmieten. Nachdem Förderer für seine kunstvollen Sakralbauten bekannt geworden war, für die er bis heute geschätzt wird, veröffentlichte er Ende der 1960er Jahre seinen neuen Ansatz: eine «Kirche ohne Schwelle», in der nicht nur Gottesdienst gefeiert wird. Als die Fachwelt über Kirchenbau in «nachsakraler» Zeit diskutierte, träumte Förderer von einem Saal, der über den Gottesdienst und konfessionelle Grenzen hinaus auch für ganz weltliche Veranstaltungen nutzbar wäre – eine Vision, die kaum zur Umsetzung kam.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.strasse-der-moderne.de/portfolio/monheim-friedenskirche/ |titel=Monheim {{!}} Friedenskirche |abruf=2019-10-02 |sprache=de-DE |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210603143302/http://www.strasse-der-moderne.de/portfolio/monheim-friedenskirche/ |archiv-datum=2021-06-03 |offline=ja |archiv-bot=2023-02-09 05:20:12 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten ==&lt;br /&gt;
* 1959–1963: [[Hochschule St. Gallen]] (mit R. Otto und H. Zwimpfer)&lt;br /&gt;
* 1959–1962: Realschule Neumatt in [[Aesch BL]] (mit R. Otto und H. Zwimpfer)&lt;br /&gt;
* 1960–1964: Realschule Brunnmatt in [[Basel]] (mit R. Otto und H. Zwimpfer)&lt;br /&gt;
* 1961–1963: Parkrestaurant am Rheinfall in [[Neuhausen am Rheinfall|Neuhausen]] (mit H. Zwimpfer)&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.heimatschutz.ch/SH-Neuhausen-Parkrestaurant-am-Rheinfall.346.0.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1962–1966: [[Kantonsschule Schaffhausen]], neuer Trakt (mit H. Zwimpfer)&lt;br /&gt;
* 1962–1966: [[Kantonalbank]] in Schaffhausen (mit H. Zwimpfer)&lt;br /&gt;
* 1966–1969: [[Heiligkreuzkirche (Chur)|Katholisches Kirchenzentrum Heiligkreuz]] in [[Chur]]&lt;br /&gt;
* 1966–1969: Katholische Kirche St. Klemens in [[Bettlach SO|Bettlach]] (Kt. Solothurn)&lt;br /&gt;
* 1966–1971: Evangelisches Zentrum [[Friedenskirche (Monheim-Baumberg)|Friedenskirche]] in [[Baumberg (Monheim am Rhein)|Baumberg]] ([[Monheim am Rhein]])&lt;br /&gt;
* 1967–1969: Katholische [[Heiligkreuz (Bern)|Kirche Heiligkreuz]] in [[Bern]] Tiefenau&lt;br /&gt;
* 1967–1970: Katholische Kirche [[St. Johannes (Luzern)|St. Johannes]] in [[Luzern]] Würzenbach &lt;br /&gt;
* 1968–1970: Katholische [[St. Gallus (Lichtensteig)|Kirche St. Gallus]] in [[Lichtensteig]] (Kt. St. Gallen)&lt;br /&gt;
* 1969–1970: Evangelisches Zentrum in [[Moers]]-Hochstrass&lt;br /&gt;
* 1967–1971: Katholische Kirche [[St. Nicolas (Hérémence)|Saint-Nicolas]] in [[Hérémence]]&lt;br /&gt;
* 1969–1971: Katholische Kirche St. Konrad in [[Schaffhausen]]&lt;br /&gt;
* 1971–1974: Real- und Oberschule «Im Gräfler» in Schaffhausen&lt;br /&gt;
* 1978–1979: Katholische Kirche [[St. Franziskus (Rapperswil-Kempraten)|St. Franziskus Rapperswil-Kempraten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* mit Lucius Burckhardt: &amp;#039;&amp;#039;Bauen ein Prozess.&amp;#039;&amp;#039; Teufen 1968.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kirchenbau von heute für morgen? Fragen heutiger Architektur und Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Zürich/Würzburg 1964&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schöpferischsein.&amp;#039;&amp;#039; St. Gallen 1985.&lt;br /&gt;
* mit Alois Riklin: &amp;#039;&amp;#039;Kunst und Politik.&amp;#039;&amp;#039; St. Gallen 1994.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Max Bächer: &amp;#039;&amp;#039;Walter M. Förderer 1928–2006.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kunst und Kirche,&amp;#039;&amp;#039; 2, 2007, S. 49–51.&lt;br /&gt;
* Fabrizio Brentini: &amp;#039;&amp;#039;Bauen für die Kirche.&amp;#039;&amp;#039; Luzern 1994.&lt;br /&gt;
* {{HLS|27335|Walter Maria Förderer|Autor=Leza Dosch}}&lt;br /&gt;
* Michael Hanak, Eva Nägeli: &amp;#039;&amp;#039;Die Bauten von Walter Maria Förderer im Kanton Schaffhausen&amp;#039;&amp;#039;, Bern: Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK [2019] (Schweizerische Kunstführer; 1049 = Serie 105), ISBN 978-3-03797-624-1.&lt;br /&gt;
* Zara Reckermann: &amp;#039;&amp;#039;Gebilde von hoher Zwecklosigkeit. Walter Maria Förderers Gratwanderung zwischen Architektur und Skulptur am Beispiel von St-Nicolas in Hérémence.&amp;#039;&amp;#039; VDG, Weimar 2009, ISBN 978-3-89739-635-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Walter Förderer}}&lt;br /&gt;
* {{Helveticat-GND|gnd=118534149}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118534149|NAME=Walter Maria Förderer}}&lt;br /&gt;
* {{archINFORM|arch|1288|Walter Maria Förderer}}&lt;br /&gt;
* [https://wmfoerderer.ch/ Website über Walter M. Förderer]&lt;br /&gt;
* [https://www.trichter.de/trichter/texte/vortraege/normalContent/013/document/Moment-Monument-Grischun_VI_Heiligkreuz-Kirche_Bern.pdf Tilo Richter, Vortrag zur Heilig-Kreuz-Kirche Bern, 2011]&lt;br /&gt;
* [https://strasse-der-moderne.de/kirchen/monheim-am-rhein-friedenskirche/ Online-Porträt und Bildergalerie zur Friedenskirche in Monheim-Baumberg] in: &amp;#039;&amp;#039;Straße der Moderne&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118534149|LCCN=no/2009/170850|VIAF=93082744}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Forderer, WalterMaria}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt des Brutalismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Kunstakademie Karlsruhe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SP-Mitglied (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kantonsrat (Schaffhausen, Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2006]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Förderer, Walter Maria&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Förderer, Walter M.; Förderer, Walter&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Bildhauer, Architekt, Hochschullehrer und Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. März 1928&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Laufen-Uhwiesen|Nohl]], [[Kanton Zürich]], [[Schweiz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Juni 2006&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Thayngen]], [[Kanton Schaffhausen]], [[Schweiz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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