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	<title>Walter Lindemann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Magipulus: HC: Entferne Kategorie:Gymnasiallehrer; Ergänze Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Gymnasiallehrer&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Gymnasiallehrer (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Gymnasiallehrer&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Gymnasiallehrer_(Deutschland)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Lindemann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. März]] [[1893]] in [[Halberstadt]]; † [[18. September]] [[1985]] in [[Halle (Saale)]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Kommunist]], [[Pädagoge]], [[Hochschule|Hochschullehrer]], [[Politiker]] und Aktivist der [[Freidenker]]bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Lindemann wuchs als Sohn eines Halberstädter Fabrikbesitzers und seiner Frau auf. Nach dem Abitur am Halberstädter Domgymnasium im Jahre 1911 studierte er [[deutsche Sprache|deutsche]] und [[englische Sprache]], [[Geschichte]] sowie [[Philosophie]] in [[Freiburg im Breisgau|Freiburg]], [[München]] und [[Marburg]]. 1915 erhielt er die Lehrbefähigung, von 1916 bis 1918 war er Referendar in [[Kassel]]. Zum 1. April 1918 kam er als Oberlehrer an die [[Arnoldischule]] in [[Gotha]], 1922 wurde er Studienrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1922 war Lindemann einer der Mitbegründer der „Freien Lehrergewerkschaft Deutschlands“ und Mitglied der „Internationalen Bildungsarbeiter“. Deren deutsche [[Abteilung (Organisation)|Sektion]] hatte ihren Sitz in Gotha und wurde von seiner Frau [[Anna Lindemann]] geleitet. In Thüringen war der Freidenkerunterricht besonders erfolgreich, welcher besonders in den proletarischen Familienfeiern und insbesondere den [[Jugendweihe]]n bedeutende Impulse bekam. Nachdem im Mai 1926 die Programmbroschüre der „Gemeinschaft proletarischer Freidenker“ mit einem Vorwort von ihm erschien, in dem er über ergebnislos verlaufende Programmdiskussion bei Leipziger Generalversammlung zu Ostern 1924 berichtete, wirkte dieses beschleunigend auf die Vereinigung der beiden größten deutschen Freidenkerverbände, der &amp;#039;&amp;#039;Gemeinschaft proletarischer Freidenker&amp;#039;&amp;#039; und des 1905 in Berlin gegründeten „Verein der Freidenker für [[Feuerbestattung]]“ zum &amp;#039;&amp;#039;„Verband für Freidenker und Feuerbestattung“&amp;#039;&amp;#039;, der sich ab 1930 „Deutscher Freidenker-Verband“ nannte und zeitweilig ca. 700.000 Mitglieder hatte. Dieser ist noch heute innerhalb des [[Humanistischer Verband Deutschlands|Humanistischen Verband Deutschlands]] aktiv. Lindemann war auch Gründungsmitglied der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] in Gotha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 wurde Lindemann von den [[Nationalsozialisten]] aus seiner Tätigkeit als Studienrat an der Arnoldischule entlassen und seiner [[Pension (Altersversorgung)|Pension]]srechte und gesamten Bibliothek beraubt. 1935/36 arbeitete er zunächst als Lehrer für Fürsorgekinder auf dem Jugendhof im mecklenburgischen Klein-Bengerstorf, danach als Privatlehrer in [[Bielefeld]]. Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] kehrte er mit seiner Frau nach Gotha zurück und war als Oberregierungsrat im [[Land Thüringen (1920–1952)|Thüringer]] Bildungsministerium tätig. 1948 wurde er als ordentlicher Professor an die Gesellschaftswissenschaftliche Fakultät der [[Universität Jena]] berufen, an der er seit 1946 einen Lehrauftrag hatte. 1949 erhielt er eine Professur für Pädagogik an der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Hochschule Halle]].&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Ploenus, &amp;#039;&amp;#039;„... so wichtig wie das tägliche Brot“. Das Jenaer Institut für Marxismus-Leninismus 1945–1990&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Böhlau (2007), ISBN 3-412-20010-7, S. 88 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1961 wurde er mit dem [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] in Silber ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Neues Deutschland]], 6. Oktober 1961, S. 3&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Foto bei der Überreichung des Ordens, Gemeindearchiv Brieselang, Sammlung Lindemann Fo 3&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
In Gotha ist eine Straße nach Lindemann benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* Walter und Anna Lindemann: &amp;#039;&amp;#039;Die proletarische Freidenker-Bewegung: Geschichte, Theorie und Praxis&amp;#039;&amp;#039; (Programm-Broschüre). Freidenker-Verlag, Leipzig 1926; Nachdruck mit einem Nachwort von [[Henning Eichberg]]. Atalas, Münster 1980 (in der Reihe Arbeiterkultur, Band 2), ISBN 3-88561-003-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|136742718}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136742718|LCCN=n85128828|VIAF=34947282}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lindemann, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erziehungswissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Friedrich-Schiller-Universität Jena)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbandsfunktionär (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freireligiöse, freigeistige und Freidenkerbewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Silber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1985]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lindemann, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Lehrer, Hochschullehrer und Aktivist der Freidenkerbewegung&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. März 1893&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Halberstadt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. September 1985&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Halle (Saale)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Magipulus</name></author>
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