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	<title>Walter Kyllmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Walter_Kyllmann&amp;diff=406553&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Herr Lehrer, ich weiß was!: Kleinkram</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Walter Kyllmann.jpg|mini|hochkant|Walter Kyllmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Kyllmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Mai]] [[1837]] in [[Weyer (Solingen)|Weyer]], Gemeinde [[Merscheid (Solingen)|Merscheid]] (heute im [[Solingen|Solinger]] Stadtteil [[Wald (Solingen)|Wald]]); † [[10. Juli]] [[1913]] in [[Berlin-Wannsee|Wannsee bei Berlin]]) war ein deutscher [[Architekt]]. In Zusammenarbeit mit [[Adolf Heyden]] (als Büro &amp;#039;&amp;#039;Kyllmann und Heyden&amp;#039;&amp;#039;) gehörte er zu den bekanntesten Berliner Architekten des ausgehenden 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts. Zu den bekanntesten Bauten dieser Architektengemeinschaft gehörte die [[Kaisergalerie]] in [[Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Walter Kyllmann wurde als Sohn des [[Gottlieb Kyllmann|Carl Gottlieb Kyllmann]] und seiner Ehefrau Henriette Sarah Dorothee Preyer geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Primär durch Hauslehrer unterrichtet, besuchte er ab 1851 das [[Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium|Gymnasium in Elberfeld]] (Wuppertal) bis zu seinem Abitur 1856.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend für seine spätere Entwicklung war die Anwesenheit bei der [[Grundsteinlegung]] der [[Dombrücke]] in [[Köln]] im Jahr 1855. Hier fasste er den Entschluss, Architekt zu werden. Nach seiner Dienstzeit als [[Einjährig-Freiwilliger]] beim 7. Husarenregiment in Bonn studierte er ab 1857 an der [[Berliner Bauakademie|Königlichen Bauakademie]] zu [[Berlin]]. Nach der Ausbildung durch von Arnim, Biermann, [[Martin Gropius]], [[Friedrich Adler (Baurat)|Friedrich Adler]] und [[Hermann Ende]] konnte Walter Kyllmann am 21. Juli 1860 sein Bauführerexamen ablegen. Nach einem kurzen Intermezzo im Architekturbüro von Hermann Ende und [[Wilhelm Böckmann]] lernte er seinen späteren Partner [[Adolf Heyden]] kennen und unternahm mit ihm 1863/1864 eine längere Reise nach Italien, die sicherlich seinen späteren Baustil stark beeinflusste. Weitere Studien an der Bauakademie folgten und endeten mit dem Baumeisterexamen am 3. Juni 1866.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeit als Architekt ===&lt;br /&gt;
1867 begann die Zusammenarbeit mit Adolf Heyden, die am 1. Januar 1868 in der Gründung eines gemeinsamen Ateliers &amp;#039;&amp;#039;Kyllmann und Heyden&amp;#039;&amp;#039; mündete. 1867 arbeitete Walter Kyllmann als preußischer Regierungskommissar an den Vorbereitungen zur [[Weltausstellung]] „[[Weltausstellung Paris 1867|Exposition Universelle de Paris 1867]]“ mit, ebenso an der [[Weltausstellung 1873]] in Wien, und schuf sich dadurch wertvolle Beziehungen für die Zukunft. Auch durch seine Heirat mit Elise Afinger, Tochter des Bildhauers, Professors und Mitglied des Senats der Königlichen Akademie der Künste [[Bernhard Afinger]], gewann er Zugang zu den einflussreichsten Kreisen Berlins. Mit Hilfe seines Schwiegervaters konnte er 1869 Grundstücke von dem Bankier [[Wilhelm Conrad (Bankier)|Wilhelm Conrad]] (1822–1899) in [[Berlin-Wannsee|Wannsee]] erwerben und dort Villen errichten. Auch Kyllmann selbst errichtete sich hier eine Villa und wohnte dort bis zu seinem Lebensende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg 1870/1871 unterbrach für kurze Zeit den wirtschaftlichen Aufschwung. Walter Kyllmann nahm als Premier-Leutnant an den Schlachten von [[Thionville]], Montmedy und der Kapitulation von [[Metz]] teil. In den Jahren des nun folgenden Wirtschaftsbooms baute das Büro &amp;#039;&amp;#039;Kyllmann und Heyden&amp;#039;&amp;#039; eine Vielzahl von Villen, Geschäftshäusern, Botschaften und plante ganze Straßenzüge in Berlin, von denen zwei noch heute den Namen Kyllmanns tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1873 folgten schwierige Zeiten, nicht nur, weil mit dem [[Gründerkrach|Börsenkrach vom 9. Mai 1873]] die [[Gründerjahre]] zu Ende gingen und eine Wirtschaftsdepression begann, sondern auch weil Kyllmanns Frau Elise am 4. August 1874 starb. Am 12. Juni 1877 heiratete er Marie Gessert, geb. Spindler. Sie war die Tochter von [[Johann Julius Wilhelm Spindler]] und seiner Frau Laura geb. Eisenberg. Für die [[W. Spindler|Spindlersche Firma]], die erste, die das Verfahren der [[Chemische Reinigung|chemischen Reinigung]] in Deutschland einsetzte, baute er mehrere Objekte, unter anderem das Erholungshaus für die Arbeiter in Spindlersfeld, den [[W. Spindler#Spindlershof in Berlin-Mitte|Spindlershof]], sowie zu Ehren seines inzwischen verstorbenen Schwiegervaters den [[Spindlerbrunnen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
Von 1878 bis 1888 hatte Walter Kyllmann den Vorsitz des Berliner Architektenvereins inne. Die Zeit der Depression war vorbei und in den nächsten Jahren unternahm Kyllmann umfangreiche Reisen, sowohl beruflich wie privat, die ihn auch nach Nord- und Südamerika führten. Öffentliche Würden kamen auf ihn zu. Er wurde Mitglied des Aufsichtsrates der Städtischen Elektrizitätswerke, Vorsitzender des Vereins &amp;#039;&amp;#039;Seglerhaus am Wannsee&amp;#039;&amp;#039; und schließlich 1885 Vorsitzender des Nationalliberalen Vereins in Berlin. Eine größere politische Karriere blieb ihm jedoch versagt. Als glühender Verehrer [[Otto von Bismarck]]s gehörte es für Kyllmann zu seinen größten Erlebnissen, im Jahre 1890 bei einem Essen zwischen dem Ehepaar Bismarck sitzen zu dürfen. Die Mitgliedschaft im Ausschuss zur Errichtung eines Bismarckdenkmals nach dessen Tode war ihm ein inneres Anliegen. Mit dem Bildhauer des Denkmals, [[Reinhold Begas]], verband ihn eine tiefe Freundschaft. Ab 1888 Mitglied der [[Stadtverordnetenversammlung]] Berlins, hat Walter Kyllmann in vielen Ausschüssen, besonders im Bereich der Stadtplanung und der Kultur, bis 1910 mitgewirkt. 1901 war Kyllmann Mitglied der Königlichen Kommission für die Aufteilung der [[Domäne Dahlem]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin, Kreuzberg, Bergmannstrasse, Dreifaltigkeitsfriedhof II, Familiengrab Kyllmann.jpg|mini|Familiengrab Kyllmann auf dem Dreifaltigkeitskirchhof&amp;amp;nbsp;II in Berlin-Kreuzberg]]&lt;br /&gt;
Beteiligungen an Zeitungsunternehmungen brachten ihm den Vorsitz des Aufsichtsrates der &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Verlags- und Buchdruckerei Aktiengesellschaft&amp;#039;&amp;#039; ein, aus der 1893 die &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Verlags-Gesellschaft mbH&amp;#039;&amp;#039; hervorging. 1890 fertigte Kyllmann einen Wettbewerbsentwurf für die geplante [[Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche]] an. Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm&amp;amp;nbsp;II.]] bevorzugte aber den Entwurf des Architekten [[Franz Heinrich Schwechten|Franz Schwechten]], der von 1891 bis 1895 ausgeführt wurde. 1902 wurde Kyllmann Mitglied des Präsidiums des [[Deutscher Flottenverein|Deutschen Flottenvereins]]. Neben vielen anderen Ehrungen, die er in seinem Leben erhalten hatte, war die Ernennung zum [[Geheimrat|Geheimen Baurat]] sicherlich der Höhepunkt seines sozialen Status.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walter Kyllmann hatte drei Kinder: Carl Adolf (geb. 1870) und Bernhard Wilhelm (geb. 1871) aus erster Ehe, Wally (geb. 1878) aus zweiter Ehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walter Kyllmann wurde auf dem [[Dreifaltigkeitskirchhof II]] in [[Berlin-Kreuzberg]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war der Onkel des späteren kommissarischen Reichspräsidenten [[Walter Simons]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Actien-Bauverein Passage 1870.JPG|mini|Aktie über 100 Thaler des Actien-Bauvereins Passage vom 1. Juli 1870]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kyllmanns Schaffen lässt sich als konsequente Fortführung der im Rahmen des Berliner [[Historismus]] entstehenden [[Neorenaissance]] charakterisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bekannteste Bau des Büros &amp;#039;&amp;#039;Kyllmann und Heyden&amp;#039;&amp;#039; war die [[Kaisergalerie]]. In der Mitte des 19. Jahrhunderts, noch vor den Gründerjahren, wurde für kurze Zeit die Passage im Zentrum der Großstädte modern. Brüssel, [[Mailand]] und [[Paris]] besaßen schon solche, als auch in Berlin 1869 der &amp;#039;&amp;#039;Actien-Bauverein „Passage“&amp;#039;&amp;#039; mit einem Kapital vom 6&amp;amp;nbsp;Millionen [[Goldmark|Mark]] gegründet wurde, zum Zweck der Errichtung der Kaisergalerie. Sie lag zwischen Unter den Linden, Friedrichstraße und Behrenstraße. Es wurde eine 128,18 Meter lange, im Inneren 13,18 Meter hohe mit einem Glasdach überdachte Halle errichtet, die von Unter den Linden zu einer zentralen Rotunde und von dort in einem 45-Grad-Winkel zur Ecke Behrenstraße / Friedrichstraße lief. Das Material bestand aus Sandstein mit Ziegelverblendung und Terracotta-Verblendung. Im Stile der Neorenaissance lehnte sie sich sowohl an französische wie auch italienische Vorbilder an, hier besonders an die Mailänder Passage. Fast überfüllt waren die Wände mit Skulpturen der Bildhauer [[Bernhard Afinger]], [[Erdmann Encke]], [[August Wittig]] und [[Alexander Calandrelli]]. Innen wurde der dreigeschossige Bau von einer hohen Glaskuppel überdacht und bot etwa 50 Geschäften Platz. Sowohl Innen wie Außen zeigen sich in den oberen Stockwerken große Fensteröffnungen mit Doppelbögen über jedem Fenster. Außen stellt sich der Bau palastähnlich dar mit Türmchen und Säulen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Besonderheit galt die erste öffentliche elektrische Beleuchtung mit eigenem Generator im Kellergeschoss, die von [[Siemens]] installiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer wirtschaftlicher Erfolg wurde die Passage nicht, vom Publikum jedoch gut angenommen bestand sie bis 1945. 1933 wurde sie radikal umgebaut und modernisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten und Entwürfe ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaisergalerie.jpg|mini|Kaisergalerie, Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Walter kyllmannb.jpg|mini|Entwurf für die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Walter kyllmanna.jpg|mini|Entwurf für die [[Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Bayrische Gesandschaft Vossstrasse 1896.jpg|mini|hochkant|Bayerische Gesandtschaft, [[Voßstraße]] 3, Berlin (zerstört)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Spindlerbrunnen.jpg|mini|hochkant|Spindlerbrunnen, Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(zum größten Teil als Werke des Büros „Kyllmann &amp;amp; Heyden“)&lt;br /&gt;
* 1863: Wettbewerbsentwurf für eine Kirche in [[Gotik|gotischem]] Stil, prämiert mit einem 2. Preis&lt;br /&gt;
* 1865–1866: „Villa Monplaisir“ (Villa Geber / Villa Philippi) in Berlin-Tiergarten, Drakestraße 3 / Rauchstraße 12 (zerstört)&lt;br /&gt;
* 1868: Wettbewerbsentwurf für den [[Berliner Dom]], prämiert mit einem Preisgeld von 9.000 Talern (?)&lt;br /&gt;
* 1869–1870: [[Villa von der Heydt (Berlin-Wannsee)|Villa für Eduard von der Heydt]] im Stil der italienischen [[Renaissance]] in Berlin-Wannsee&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.ghwk.de/sonderausstellung/villenkolonie/von-der-heydt.htm |text=ghwk.de |wayback=20070625060257}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ca. 1871: Villa des Bankiers Lew in Berlin-Wannsee&lt;br /&gt;
* Wasserturm in Berlin-Wannsee&lt;br /&gt;
* um 1871: Passage und Anlage der [[Voßstraße]] in Berlin-Mitte&lt;br /&gt;
* ab 1871: Ausführung der Häuser Voßstraße 28, 29, 30 und 32 (auf eigene Rechnung)&lt;br /&gt;
* 1871: Villa Poensgen in [[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
* 1871: Villa Simons und [[Villa Duncklenberg]] in (Wuppertal-)[[Elberfeld]] (beide nicht erhalten)&lt;br /&gt;
* 1871: Wohnhaus Rocholl in [[Köln]], Machabäerstraße 56&lt;br /&gt;
* 1871–1873: Büro- und Geschäftshaus mit Passage [[Kaisergalerie]] in Berlin-Mitte, [[Unter den Linden]] 35 und Behrenstraße 50–52 / [[Friedrichstraße (Berlin)|Friedrichstraße]] 164 (nicht erhalten)&lt;br /&gt;
* 1872: Direktionsgebäude für die [[Deutsche Continental Gasgesellschaft]] in [[Dessau]]&lt;br /&gt;
* 1872: [[Villa Selve|Villa Böker]] in [[Bonn]]&lt;br /&gt;
* 1872: Patentpapierfabrik in Berlin&lt;br /&gt;
* 1872: Villa für [[Eduard Arnhold]] in Berlin-Wannsee&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.ghwk.de/sonderausstellung/villenkolonie/arnhold.htm |text=ghwk.de |wayback=20070208203359}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1872: Villa Beck in Berlin-Tiergarten, Am Carlsbad 3&lt;br /&gt;
* 1873: Palais Brüning in [[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
* 1873: Vorarbeiten und Durchführung des Deutschen Beitrags für die Weltausstellung 1873 in Wien&lt;br /&gt;
* 1873–1874: [[Admiralspalast|Admiralsgartenbad]] in Berlin-Mitte, Friedrichstraße 102 (1910 abgerissen)&lt;br /&gt;
* 1873–1875: Freiburger Bahnhof in [[Breslau]], Elfer Platz&lt;br /&gt;
* 1875: Grabdenkmal für [[Fritz Reuter (Dichter)|Fritz Reuter]] in [[Eisenach]]&lt;br /&gt;
* 1875–1881: evang. [[Johanneskirche (Düsseldorf)|Johanneskirche]] in [[Düsseldorf]] (erster Entwurf 1869)&lt;br /&gt;
* 1877: Entwurf zum Umbau der Stadtkirche in [[Frankfurt-Höchst|Höchst]] bei [[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
* 1878: [[Schloss Polnisch Krawarn]] für die Reichsgräfin [[Gaschin (Adelsgeschlecht)|Gaschin]]&lt;br /&gt;
* 1879: Post- und Telegraphenamt in [[Rostock]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{ZentralblBauverw |Autor=- |Titel=Das Post- und Telegraphengebäude in Rostock |Jahr=1882 |Heft=51 |Seiten=469–472 |zlb=974}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1879: Umbau der [[Französische Botschaft in Berlin|Französischen Botschaft]] in Berlin-Mitte, Pariser Platz&lt;br /&gt;
* 1881: Neubau des [[St.-Hedwig-Krankenhaus]]es in Berlin, Große Hamburger Straße&lt;br /&gt;
* 1881: Villa Haarhaus in (Wuppertal-)Elberfeld&lt;br /&gt;
* 1882: Geschäftshaus an der Liebergasse in Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
* 1882: Hauptgebäude der Allgemeinen deutschen Ausstellung für Gesundheitspflege und Rettungswesen im [[ULAP|Landesausstellungspark]] in Berlin-Moabit (durch Brand zerstört am 12. Mai 1882)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Gartenlaube |Wikisource=Die Allgemeine deutsche Ausstellung für Gesundheitspflege und Rettungswesen in Berlin 1882 |Autor=[[Paul Albrecht Börner|Paul Boerner]] |Jahr=1882 |Heft=20 |Seite=327–330}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Boerner1883&amp;quot;&amp;gt;{{Gartenlaube |Wikisource=Zur Einführung in die allgemeine deutsche Ausstellung für Hygiene und Rettungswesen |Autor=Paul Boerner |Jahr=1883 |Heft=17 |Seite=277–279}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1882: Postamt in Breslau&lt;br /&gt;
* 1883: Hauptgebäude für die &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Deutsche Ausstellung für Hygiene und Rettungswesen&amp;#039;&amp;#039; im [[ULAP|Landesausstellungspark in Berlin-Moabit]], beim Lehrter Bahnhof (neuer Ausstellungspalast aus Glas und Stahl)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Boerner1883&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1883: [[Villa Amalia (Wuppertal)|Villa Amalia]] für Albert Neuhaus in (Wuppertal-)Elberfeld, Briller Straße 117 (unter Denkmalschutz)&lt;br /&gt;
* 1885: Empfangsgebäude des Bahnhofs in [[Düren]]&lt;br /&gt;
* 1885: evang. Kirche in Bonn&lt;br /&gt;
* 1885: Villa Beckmann in [[Königswinter]]&lt;br /&gt;
* 1885: Villa Böcker in Bonn&lt;br /&gt;
* 1885: Villa König in Bonn&lt;br /&gt;
* 1886: Erbbegräbnis Spindler in Berlin, [[Alter Friedhof vor dem Prenzlauer Tor]]&lt;br /&gt;
* 1888: Ausbau und Einrichtung des Vortragszimmers für Kaiser Wilhelm&amp;amp;nbsp;II. im Stadtschloss in Berlin&lt;br /&gt;
* 1888: Entwurf für zwei Räume als Speisezimmer für Kaiser Wilhelm&amp;amp;nbsp;II. im Stadtschloss in Berlin&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.historisches-stadtschloss.de/schloss/wohnraeume/index.html Wohnräume im Berliner Schloss], abgerufen am 14. Dezember 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1890: Erholungshaus mit Badeanstalt für die Arbeiter der Firma W. Spindler in Berlin-[[Spindlersfeld]]&lt;br /&gt;
* 1890: Wettbewerbsentwurf für die [[Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche]] in Berlin-Charlottenburg&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.albrecht-blank.de/Bilder/Gedaechtniskirche/index.html |text=albrecht-blank.de |wayback=20100419222651 |archiv-bot=2023-02-09 04:53:17 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1891: [[Spindlerbrunnen]] auf dem [[Spittelmarkt]] in Berlin-Mitte&lt;br /&gt;
* 1892: Palais für die Königlich Bayerische Gesandtschaft in Berlin-Mitte, [[Voßstraße#Nr3|Voßstraße 3]] (auf dem Grundstück der späteren [[Neue Reichskanzlei|Neuen Reichskanzlei]])&lt;br /&gt;
* 1892: Umbau der evangelischen [[Sophienkirche (Berlin)|Sophienkirche]] in Berlin&lt;br /&gt;
* 1894–1895: Wohnhaus für Emil Mosse (Bruder des Verlegers [[Rudolf Mosse]]) in Berlin-Tiergarten, Bendlerstraße&lt;br /&gt;
* 1901: Erster Bauabschnitt des [[W. Spindler#Spindlershof in Berlin-Mitte|Spindlershofs]] in Berlin-Mitte, Wallstraße, Neue Grünstraße, Seydelstraße&lt;br /&gt;
* Wettbewerbsentwurf einer Stadterweiterung für [[Dresden]], prämiert mit dem 1.&amp;amp;nbsp;Preis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wannsee Kyllmannstraße.JPG|mini|Wannsee Kyllmannstraße]]&lt;br /&gt;
* [[Ritterkreuz]] des Sächsischen [[Albrechts-Orden]]s am 14. Juni 1867&lt;br /&gt;
* [[Erinnerungskreuz für 1866|Erinnerungskreuz für Kombattanten 1866]] am 4. September 1867&lt;br /&gt;
* bronzene, silberne und goldene Medaille der Weltausstellung Paris am 4. Oktober 1867&lt;br /&gt;
* [[Preußischer Kronenorden|Kronenorden]] IV. Klasse am 28. März 1868&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] II. Klasse, 1870&lt;br /&gt;
* [[Kriegsdenkmünze für die Feldzüge 1870–71 (Deutsches Reich)|Kriegsdenkmünze für die Feldzüge 1870–71 für Kombattanten]] mit der Spange „Metz“ am 20. August 1872&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.documentarchiv.de/ksr/1871/kriegsdenkmuenze_statut.html documentarchiv.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Orden der Eisernen Krone (Österreich)|Orden der Eisernen Krone]] III. Klasse am 27. Oktober 1873&lt;br /&gt;
* Landwehr-Dienstauszeichnung II. Klasse am 18. Juni 1873&lt;br /&gt;
* [[Verdienstorden Philipps des Großmütigen]], [[Offizier (Ordenskunde)|Ritterkreuz I. Klasse]], am 19. Juni 1874&lt;br /&gt;
* [[Roter Adlerorden|Roten Adlerorden]] am 20. Juli 1874&lt;br /&gt;
* [[Hausorden vom Weißen Falken]], Ritter II. Klasse am 21. Mai 1876&lt;br /&gt;
* Landwehrdienstauszeichnung I. Klasse am 31. Dezember 1876&lt;br /&gt;
* Königlich Preußischer Baurat, 1880&lt;br /&gt;
* Bronzemedaille für die Arbeiten an der deutschen Abteilung der [[Melbourne International Exhibition (1880)|International Exhibition Melbourne 1880/1881]]&lt;br /&gt;
* [[Preußischer Kronenorden]] III. Klasse, 1891&lt;br /&gt;
* Medaille zur Einweihung der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, 1895&lt;br /&gt;
* [[Zentenarmedaille|Centenarmedaille]], 1897&lt;br /&gt;
* Königlich Preußischer [[Geheimrat|Geheimer Baurat]] am 14. Juli 1905&lt;br /&gt;
* 1913 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Kyllmannstraße&amp;#039;&amp;#039; in [[Berlin-Wannsee]] nach ihm benannt. Ebenso gibt es eine nach ihm benannte &amp;#039;&amp;#039;Kyllmannstraße&amp;#039;&amp;#039; im heutigen [[Lichterfelde West|Berlin-Lichterfelde West]].&amp;lt;ref&amp;gt;Rosemarie Gebauer: &amp;#039;&amp;#039;Die Villenkolonie Lichterfelde in Berlin&amp;#039;&amp;#039;.:Transit Buchverlag, Berlin 2025. ISBN 978-3-88747-422-5. S. 166 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* [http://www.casa-blanka.eu/genealogy/histories/Walter%20Kyllmann%20Lebenserinnerungen.pdf &amp;#039;&amp;#039;Lebenserinnerungen&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF) Wannsee im Sommer 1906 (unvollendetes Typoskript).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Jonas Geist|Johann Friedrich Geist]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Kaisergalerie. Biographie der Berliner Passage&lt;br /&gt;
   |Verlag=Prestel&lt;br /&gt;
   |Ort=München u.&amp;amp;nbsp;a.&lt;br /&gt;
   |Datum=1997&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-7913-1743-1}}&lt;br /&gt;
* {{LuiseBMS |Autor=Hans Aschenbrenner |Titel=Eröffnung der Kaisergalerie |ID=novb |Nr=3 |Jahr=1998 |Seite=78–80}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Walter Kyllmann}}&lt;br /&gt;
* {{LuiseLexBez |Titel=Kyllmann, Walter |Bezirk=Mitte |ID=kyllmann_walter |Band= |Seiten=}}&lt;br /&gt;
* {{LuiseLexBez |Titel=Kaisergalerie |Bezirk=Mitte |ID=kaisergalerie |Band= |Seiten=}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kmkbuecholdt.de/historisches/personen/architekten_kuf.htm Architekturverzeichnis Walter Kyllmann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117564028|VIAF=27851558}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kyllmann, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutsch-Französischen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Verein Seglerhaus am Wannsee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 3. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens (Ausprägung unbekannt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens Philipps des Großmütigen (Ritter I. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Albrechts-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Träger des Albrechts-Ordens (Ausprägung ungeklärt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Hausordens vom Weißen Falken (Ritter II. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimer Baurat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1837]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1913]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Walter Kyllmann| ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kyllmann, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Mai 1837&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Weyer (Solingen)|Weyer]], Gemeinde Merscheid (heute Solinger Stadtteil Wald)&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Juli 1913&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Wannsee|Wannsee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Herr Lehrer, ich weiß was!</name></author>
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