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	<title>Walter Kaßner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;added picture&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:Walter Kassner 1932.jpg|thumb|right|Walter Kaßner ca. 1932]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Kaßner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Juni]] [[1894]] in [[Prenzlau]]; † [[17. November]] [[1970]] in [[Berlin]]) war [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]-Politiker und [[Bürgermeister]] in [[Magdeburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Als Sohn einer [[Arbeiterfamilie]] besuchte Kaßner zunächst die [[Volksschule]] und absolvierte ab 1908 eine Lehre als [[Schlosserei|Schlosser]] und [[Zerspanungsmechaniker|Dreher]]. 1911 trat Kaßner dem [[Deutscher Metallarbeiterverband|Deutschen Metallarbeiterverband]] und 1912 der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] bei. Nach einer Verwundung als [[Soldat]] 1915 wurde er Dreher im [[Friedrich Krupp AG Grusonwerk]] in [[Magdeburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit April 1917 gehörte Kaßner der [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]] an und wurde im November 1918 in den Magdeburger [[Arbeiter- und Soldatenrat]] gewählt. Kaßner engagierte sich in der Gewerkschaft und wurde stellvertretender Betriebsrat im Grusonwerk. 1920 trat er der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] bei. Bis 1926 leitete er die KPD-Ortsgruppe Magdeburg. Von 1924 bis 1933 war er Vorsitzender der KPD-Ratsfraktion in der Magdeburger Stadtverordnetenversammlung und von 1926 bis 1929 Gauleiter des [[Roter Frontkämpferbund|Rotfrontkämpferbund]]es Magdeburg-Anhalt. Politisch engagierte sich Kaßner für eine [[Räterepublik]] &amp;#039;&amp;#039;Sowjet-Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. 1929 wurde Kaßner Kandidat des ZK der KPD. 1931, er war nun als Sekretär der KPD Magdeburg-Anhalt tätig, wurde er Mitglied des [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtags]] und des [[Provinziallandtag (Preußen)|Provinziallandtags]] der preußischen [[Provinz Sachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der „[[Machtergreifung]]“ der [[Nationalsozialisten]] im Januar 1933 nahm er an der am 7. Februar 1933 stattfindenden [[Illegale Tagung der KPD im Sporthaus Ziegenhals|illegalen Tagung des Zentralkomitees]] der KPD im [[Sporthaus Ziegenhals]] bei Berlin teil.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://etg-ziegenhals.de/ziegenhalser-tagung/die-teilnehmer/ Teilnehmer an der Tagung des ZK der KPD am 07. Februar 1933] Freundeskreis „Ernst-Thälmann-Gedenkstätte“ e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1935 wurde er verhaftet und zu lebenslangem [[Zuchthaus]] verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1945 kehrte er nach Magdeburg zurück und war hier von 1945 bis 1950 Bürgermeister. Ab 1951 war er als Abteilungsleiter im Ministerium des Inneren der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] und später im Büro des Ministerpräsidenten der DDR tätig. Sechs Jahre war er Sekretär der SED-Organisation des Ministerrates. Er erhielt hohe Auszeichnungen, so am 6. Mai 1955 den Vaterländischen Verdienstorden in Silber, den [[Karl-Marx-Orden]] (1969) und anlässlich seines 70. Geburtstages den [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] in Gold (1964).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Staatsrat verlieh hohe Auszeichnungen&amp;#039;&amp;#039;, In: [[Neues Deutschland]], 17. Juni 1964, S. 1&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritische Würdigungen ==&lt;br /&gt;
Sein Wirken in der DDR-Zeit ist umstritten. Es wird ihm eine Mitverantwortung für [[Stalinismus|stalinistische]] Verfolgungsmaßnahmen vorgeworfen. Er und [[Hans Hauschulz]] werden mit Repressalien und Verhaftungen in Verbindung gebracht. So soll der Bürgermeisterkollege [[Rudolf Eberhard (Politiker, 1891)|Rudolf Eberhard]] vor eine [[Zentrale Parteikontrollkommission|Parteikontrollkommission]] (PKK) gebracht worden sein. Eberhard und [[Erich Koß]] wurden 1950 verhaftet und 1952 wegen [[Sabotage]] zu fünf Jahren Zuchthaus und Vermögensentzug verurteilt. Bezug nehmend auf die Verhaftungen schrieb Kaßner an das [[Politbüro]] der SED: „Nur durch solche Maßnahmen kann der 3. Parteitag richtig vorbereitet werden.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Bis zum Jahr 2003 war in Magdeburg eine Straße ([[Magdeburger Straßen/W|Walter-Kaßner-Straße]]) nach ihm benannt. Wegen der Vorwürfe erfolgte dann eine Umbenennung. Zuvor war bereits eine nach ihm benannte Schule in Magdeburg-[[Lemsdorf]] umbenannt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Manfred Wille: &amp;#039;&amp;#039;Kaßner, Walter.&amp;#039;&amp;#039; In: Guido Heinrich, Gunter Schandera (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Magdeburger Biographisches Lexikon]] 19. und 20. Jahrhundert. Biographisches Lexikon für die Landeshauptstadt Magdeburg und die Landkreise Bördekreis, Jerichower Land, Ohrekreis und Schönebeck.&amp;#039;&amp;#039; Scriptum, Magdeburg 2002, ISBN 3-933046-49-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|LCCN=|NDL=|VIAF=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-09-12}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kassner, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Novemberrevolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Provinziallandtages der Provinz Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Magdeburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Sachsen-Anhalt 1946–1952)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Karl-Marx-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kaßner, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SED), Bürgermeister in Magdeburg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Juni 1894&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Prenzlau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. November 1970&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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