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	<title>Walter Hoeres - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T13:34:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Walter_Hoeres&amp;diff=598858&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Harvey Kneeslapper am 2. September 2025 um 12:21 Uhr</title>
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		<updated>2025-09-02T12:21:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Hoeres&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Mai]] [[1928]] in [[Gladbeck]]; † [[14. Januar]] [[2016]] in [[Frankfurt am Main]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://lebenswege.faz.net/traueranzeige/walter-hoeres/44840853 Traueranzeige Walter Hoeres], [[FAZ]], 21. Januar 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Philosoph]]. Sein Spezialgebiet war die [[Erkenntnislehre]] auf der Basis der [[Scholastik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Grab Walter Hoeres.jpg|thumb|Das Grab von Walter Hoeres auf dem [[Neuer Friedhof Bockenheim|Neuen Friedhof Bockenheim]] in Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hoeres studierte an der [[Philosophisch-Theologische Hochschule Sankt Georgen|Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Georgen]] und an der [[Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main|Universität Frankfurt]] Katholische Theologie und Philosophie und wurde am 25. Juli 1951 mit einer Dissertation über &amp;#039;&amp;#039;[[Edmund Husserl|Husserls]] [[Phänomenologie]]&amp;#039;&amp;#039; bei [[Theodor W. Adorno]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;KATH&amp;quot;&amp;gt;Giuseppe Nardi: [http://www.katholisches.info/2016/01/15/der-philosoph-walter-hoeres-streiter-fuer-den-katholischen-glauben-ist-tot/ &amp;#039;&amp;#039;Der Philosoph Walter Hoeres, Streiter für den katholischen Glauben, ist tot&amp;#039;&amp;#039;.] www.katholisches.info vom 15. Januar 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walter Hoeres war nach seiner Promotion zunächst als Journalist katholischer Zeitungen, unter anderem des &amp;#039;&amp;#039;[[Rheinischer Merkur|Rheinischen Merkur]]&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Tagespost|Deutschen Tagespost]]&amp;#039;&amp;#039; tätig. 1957 habilitierte er sich als einer der ersten [[Laie (Religion)|Laien]] als Universitäts-Dozent an der Theologischen Fakultät der [[Universität Salzburg]]. Dort wurde er 1964 von der [[Dikasterium für die Kultur und die Bildung|Studienkongregation]] zum Professor am Philosophischen Institut päpstlichen Rechtes ernannt, das der Theologischen Fakultät Salzburg angeschlossen ist. Von 1961 bis 1993 war Hoeres als Professor für Philosophie an der [[Pädagogische Hochschule Freiburg|Pädagogischen Hochschule Freiburg i. Br.]] tätig. Neben zahlreichen Abhandlungen zur Geschichte der [[Scholastik|Hochscholastik]] schrieb er Bücher unter anderem über den Franziskanertheologen [[Johannes Duns Scotus]] und eine Kritik der Transzendentalphilosophie. 1993 legte er eine [[Phänomenologie|phänomenologische]] [[Anthropologie]] vor. 2005 publizierte er das Buch &amp;#039;&amp;#039;Der Weg der Anschauung. Landschaft zwischen Ästhetik und Metaphysik&amp;#039;&amp;#039;. Im Frühjahr 2012 erschien &amp;#039;&amp;#039;Gradatio entis – Sein als Teilhabe bei Duns Scotus und Franz Suárez&amp;#039;&amp;#039;. Sein letztes Werk &amp;#039;&amp;#039;Die verratene Gerechtigkeit. Nach dem Abschied von Gottes heiliger Majestät&amp;#039;&amp;#039; erschien kurz nach seinem Tod.&amp;lt;ref&amp;gt;ISBN 9783864170560&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoeres gehörte zu den regelmäßigen Mitarbeitern der &amp;#039;&amp;#039;Zeitbühne&amp;#039;&amp;#039; und setzte diese publizistische Arbeit in der &amp;#039;&amp;#039;Epoche&amp;#039;&amp;#039; fort. Außerdem hielt er zahlreiche Vorträge und trat in Rundfunksendungen und in den Abendstudios im [[Hessischer Rundfunk|Hessischen Rundfunk]] und im [[Südwestfunk]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der überzeugte Katholik sprach fließend Latein und moderierte über dreißig Jahre die Frankfurter Colloquia Latina. Die Wiedereinführung der heiligen Messe in lateinischer Sprache nach tridentinischem Ritus war ihm ein Herzensanliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 übernahm er von seinem Lehrer [[Hans Meyer (Philosoph)|Hans Meyer]] (1884–1966) die Herausgeberschaft der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Forschungen zur neueren Philosophie und ihrer Geschichte&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoeres verstand sich als ein Verteidiger des [[Katholizismus|katholischen Glaubens]] und der [[Tridentinischer Ritus|tridentinischen Liturgie]]. Er gründete am 23. Februar 1969&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Göhrig, Thomas Wystrach: [http://www.ikvu.de/kontexte/kleine-kirchengeschichte.html &amp;#039;&amp;#039;Kleine Kirchengeschichte von unten&amp;#039;&amp;#039;.] Website der [[Initiative Kirche von unten]] (IKvu), 25. März 2006, abgerufen am 16. Januar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; gemeinsam mit [[Hans Milch]] und dem Mannheimer [[Oberstudienrat (Deutschland)|Oberstudienrat]] Fritz Feuling die [[Bewegung für Papst und Kirche]] e.&amp;amp;nbsp;V., die zu den traditionsorientierten Gruppen nach dem [[Zweites Vatikanisches Konzil|Zweiten Vatikanischen Konzil]] gehörte&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41146957.html &amp;#039;&amp;#039;Katholiken: Große Wende&amp;#039;&amp;#039;]. [[Der Spiegel]] 38/1976 vom 13. September 1976, S. 200–202.&amp;lt;/ref&amp;gt;, und war viele Jahre deren Vorsitzender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walter Hoeres schrieb regelmäßig in der katholischen Monatsschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Theologisches]]&amp;#039;&amp;#039; und war Mitglied der [[Fördergemeinschaft Theologisches e.&amp;amp;nbsp;V.]], die die Zeitschrift herausgibt. Auch in der von dem [[Pallottiner]]pater [[Gerhard Hermes]] herausgegebenen Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Der Fels (Zeitschrift)|Der Fels]]&amp;#039;&amp;#039; erschienen regelmäßig seine Aufsätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu den [[Bischofsweihen für die Priesterbruderschaft St. Pius X.|unerlaubten Bischofsweihen am 30. Juni 1988]] war er der [[Priesterbruderschaft St. Pius X.]] verbunden und hielt auch am [[Internationales Priesterseminar Herz Jesu|Internationalen Priesterseminar Herz Jesu]] in [[Zaitzkofen (Schierling)|Zaitzkofen]] Philosophievorlesungen. Nach den Bischofsweihen lehrte er am Priesterseminar der [[Priesterbruderschaft St. Petrus]], blieb aber weiter mit der Priesterbruderschaft St. Pius X. verbunden und publizierte fallweise auch in deren Organen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2015 kritisierte er im Zusammenhang mit der [[Flüchtlingskrise in Deutschland 2015/2016|Flüchtlingskrise]] angebliche „Umverteilungsstrategien“ der Bundesregierung: „Was mich bei der ganzen Frage besonders empört, ist die Äußerung von Kirchenvertretern, man wolle bei der Aufnahme von Flüchtlingen keinen Unterschied zwischen den Religionen und Konfessionen machen. Sind wir schon so weit, dass wir aus Gründen der political correctness die Mahnung des heiligen Apostels Paulus vergessen haben: ‚Helft zuerst Euren Brüdern?‘“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://charismatismus.wordpress.com/2015/10/26/naechstenliebe-kommt-vor-fernstenliebe-zuerst-den-verfolgten-christen-helfen/ Leserbrief in der „Tagespost“]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner Frau und Kindern lebte er in Frankfurt am Main. Seine Grabstätte befindet sich auf dem Friedhof Bockenheim.&lt;br /&gt;
Der [[Historiker]] [[Peter Hoeres]] ist sein Sohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rationalität und Gegebenheit in Husserls Phänomenologie.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation. Universität Frankfurt am Main 1951.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sein und Reflexion.&amp;#039;&amp;#039; Triltsch, Ochsenfurt 1956.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Wille als reine Vollkommenheit nach Duns Scotus.&amp;#039;&amp;#039; Pustet, München 1962.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kritik der transzendentalphilosophischen Erkenntnistheorie.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart, Kohlhammer 1969.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Aufstand gegen die Ewigkeit. Kirche zwischen Tradition und Selbstzerstörung.&amp;#039;&amp;#039; Christiana, Stein am Rhein (Schweiz) 1984; 2., erweiterte Auflage, ebenda 1987, ISBN 3-7171-0867-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Offenheit und Distanz. Grundzüge einer phänomenologischen Anthropologie.&amp;#039;&amp;#039; Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin 1993, ISBN 3-428-07542-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wesenseinsicht und Transzendentalphilosophie. Thomas von Aquin zwischen Rahner und Kant.&amp;#039;&amp;#039; Schmitt, Siegburg 2001, ISBN 3-87710-255-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Weg der Anschauung. Landschaft zwischen Ästhetik und Metaphysik.&amp;#039;&amp;#039; Die Graue Edition, 2005, ISBN 3-906-33640-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heimatlose Vernunft.&amp;#039;&amp;#039; Respublica, 2005, ISBN 3-87710-284-0 (Auszug: [http://www.kath-info.de/adorno.html &amp;#039;&amp;#039;Adorno oder der zweideutige Fortschritt&amp;#039;&amp;#039;]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Theologische Blütenlese. Werke der anderen Theologie.&amp;#039;&amp;#039; Schmitt, Siegburg 2001, ISBN 3-87710-256-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gradatio entis. Sein als Teilhabe bei Duns Scotus und Franz Suárez&amp;#039;&amp;#039;. Editiones Scholasticae, ISBN 978-3-86838-513-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Sehnsucht nach der Anschauung Gottes Thomas von Aquin und Duns Scotus im Gespräch über Natur und Gnade&amp;#039;&amp;#039;. [[Patrimonium-Verlag]], Aachen 2015, ISBN 978-3864170461.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die verratene Gerechtigkeit,&amp;#039;&amp;#039; [[Patrimonium-Verlag]], Aachen 2016 ISBN 978-3-86417-056-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rudolf Schunck/[[Johannes Stöhr]]: &amp;#039;&amp;#039;Nachruf zu Prof. Dr. Walter Hoeres&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Theologisches]] 46 (3–4/2016), Sp. 107–110.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|12490369X}}&lt;br /&gt;
* Giuseppe Nardi: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.katholisches.info/2016/01/15/der-philosoph-walter-hoeres-streiter-fuer-den-katholischen-glauben-ist-tot/ „Der Philosoph Walter Hoeres, Streiter für den katholischen Glauben, ist tot“]&amp;#039;&amp;#039; auf &amp;#039;&amp;#039;katholisches.info&amp;#039;&amp;#039;, 15. Januar 2016&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20160214030726/http://petrusbruderschaft.de/pages/archiv/bruderschaft/tod-von-prof.-dr.-walter-hoeres.php Predigt von P. Bernward Deneke FSSP zum Requiem für Prof. Hoeres am 26. Januar 2016, Deutschordenskirche Frankfurt am Main]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12490369X|LCCN=n/84/218863|VIAF=74797797}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hoeres, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christliche Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Katholisch-theologische Fakultät in Salzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Pädagogische Hochschule Freiburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosoph (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosoph (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Priesterbruderschaft St. Petrus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Katholischer Traditionalismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2016]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Goethe-Universität Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hoeres, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Philosoph&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Mai 1928&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gladbeck]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Januar 2016&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Harvey Kneeslapper</name></author>
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