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	<title>Walter Hoeft - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T19:28:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Walter_Hoeft&amp;diff=2745983&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Literatur */ doppelten Link entfernt</title>
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		<updated>2024-06-04T15:03:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; doppelten Link entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Hoeft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Oktober]] [[1906]] in [[Gmina Stegna|Fischerbabke]] (heute: &amp;#039;&amp;#039;Rybina&amp;#039;&amp;#039;); † [[11. November]] [[1939]] bei [[Wielka Piaśnica|Piaśnica]]) war römisch-katholischer Priester und ist [[Märtyrer]] der [[Römisch-katholische Kirche|katholischen Kirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Familie ==&lt;br /&gt;
Walter Hoeft trägt einen [[Deutsche Sprache|deutschen]] Namen, er wurde im [[Deutsches Kaiserreich|Kaiserreich]] geboren. Seine Ausbildung erhielt er von 1921 bis 1933 in [[Zweite Republik Polen|Polen]]. Als Priester war er sechs Jahre im [[Freie Stadt Danzig|Freistaat Danzig]] tätig. Von seiner Vorfahren von Vaters- und Mutterseite gilt er einerseits als &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Danziger&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;, andererseits als &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot; [[Kaschuben|Kaschube]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://mariateresa.pl/historia-zapomniane-rocznice |text=&amp;#039;&amp;#039;1 września 1939 r Gdańsk&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20160124202510}}. In: &amp;#039;&amp;#039;Polska Katolicka Witryna, Zapomniane Rocznice&amp;#039;&amp;#039; (polnisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Vater war der Landbriefträger Eduard Höft († 1937), seine Mutter Anna geborene Lange. Seine Schwester Katharina (1909–2005) wurde Lehrerin und heiratete ihren Kollegen [[Antoni Turek]] (1907–1996), der von 1945 bis 1946 Stadtpräsident von [[Sopot]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hoeft wuchs unter anderem in [[Danzig|Danzig (heute: &amp;#039;&amp;#039;Gdańsk&amp;#039;&amp;#039;)]] auf, die Schule beendete er aber in [[Wejherowo]]. Bei der Gründung des Danziger Freistaats waren seine Eltern in das 1920 zu Polen gehörende Wejherowo (früher deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Neustadt in Westpreußen&amp;#039;&amp;#039;) gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er studierte am [[Priesterseminar]] von [[Pelplin]] und wurde am 17. Dezember 1932 zum [[Priesterweihe#Kirchen katholischer und orthodoxer Tradition|Priester geweiht]]. Als [[Kaplan]] kam er 1933 an die Kirche &amp;#039;&amp;#039;[[Maria Meeresstern]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Sopot|Zoppot]]. Dort war er sehr beliebt und in einigen [[Polen|polnischen]] Vereinen und Jugendorganisationen tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1935 wurde er nach [[Pręgowo (Kolbudy)|Prangenau]] ({{plS|Pręgowo}}) bei [[Pruszcz Gdański|Praust]] &amp;#039;&amp;#039;(Pruszcz Gdański)&amp;#039;&amp;#039; versetzt.&lt;br /&gt;
1937 war Hoeft [[Vikar]] an der &amp;#039;&amp;#039;Franziskus-Kirche&amp;#039;&amp;#039; in [[Siedlce (Gdańsk)|Schidlitz-Emaus]] &amp;#039;&amp;#039;(Gdańsk-Siedlce)&amp;#039;&amp;#039;, bevor er 1938 an die &amp;#039;&amp;#039;Christ-König-Kirche&amp;#039;&amp;#039; in Danzig versetzt wurde. Seine priesterliche Arbeit musste er in diesen Jahren, durch Krankheit bedingt, einschränken. Seit 1937 war er auch Vorsitzender des &amp;#039;&amp;#039;Vereins Katholisches Gesellenhaus&amp;#039;&amp;#039; in Danzig.&amp;lt;ref&amp;gt;Kafemann (Hrsg.): Einwohnerbuch Danzig 1937/38. Danzig 1937. Teil III. S. 43&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] hielt sich der Vikar bei seiner Familie in Wejherowo auf. Er meldete sich sofort als [[Kriegsfreiwilliger]] und [[Militärgeistlicher|Militärkaplan]]. Beim deutschen [[Überfall auf Polen]] wurde er gefangen genommen und kam in die Danziger [[Strafanstalt]] Schießstange. Am 10. November wurde er mit anderen politischen Gefangenen nach Wejherowo transportiert und am folgenden Tag im &amp;#039;&amp;#039;Totenwald&amp;#039;&amp;#039; von Piaśnica erschossen. Die [[Massaker von Piaśnica]] gelten als erste systematisch durchgeführte Mordaktion der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] im deutsch besetzten Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
In Sopot erinnert seit 1985 ein Denkmal an ihn, vier katholische Seelsorger, die in [[Konzentrationslager]]n umkamen und 69 weitere Bürger, die Opfer nationalsozialistischer Gewalttaten wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://sopot.net/places/citizens.htm |text=&amp;#039;&amp;#039;Monument of Citizens of Sopot&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20041214053548}}. In: &amp;#039;&amp;#039;sopot.net&amp;#039;&amp;#039; (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch eine Gedenktafel an der [[Marienkapelle (Söder)|Marienkapelle]] in [[Söder (Holle)|Söder]] bei [[Hildesheim]] nennt seinen Namen. Die katholische Kirche hat Vikar Walter Hoeft als Glaubenszeugen in das [[Deutsches Martyrologium des 20. Jahrhunderts|deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts]] aufgenommen. Über ein Verfahren der [[Seligsprechung]] als Märtyrer ist noch nichts bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Erzbistum Danzig#Blutzeugen der Diözese Danzig|Gewaltopfer der Diözese Danzig]]&lt;br /&gt;
* [[Sopot#Seelsorger und Märtyrer|Seelsorger in Zoppot]]&lt;br /&gt;
* [[Massaker von Piaśnica]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Antoni Baciński&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Lech Kaczmarek&lt;br /&gt;
   |Titel=Polskie duchowieństwo katolickie w Wolnym Mieście Gdańsku 1919–1939&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Studia Gdańskie&lt;br /&gt;
   |Band=1&lt;br /&gt;
   |Ort=Gdańsk-Oliwa&lt;br /&gt;
   |Datum=1973&lt;br /&gt;
   |Seiten=42, 47, 93f.&lt;br /&gt;
   |Sprache=pl&lt;br /&gt;
   |Online=http://www.studiagdanskie.diecezja.gda.pl/pdf/sg_i.pdf&lt;br /&gt;
   |Format=PDF&lt;br /&gt;
   |KBytes=12200}}&lt;br /&gt;
* Richard Stachnik und [[Helmut Moll]], Art.: &amp;#039;&amp;#039;Vikar Walter Hoeft&amp;#039;&amp;#039;, in: Helmut Moll (Hrsg. im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz), &amp;#039;&amp;#039;Zeugen für Christus. Das deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, Paderborn u. a. 1999, 8. erweiterte und aktualisierte Auflage 2024, Band I, S. 763.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hoeft, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christlicher Geistlicher (Danzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Märtyrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1939]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hoeft, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=römisch-katholischer Geistlicher und NS-Opfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Oktober 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gmina Stegna|Fischerbabke]], Deutsches Reich&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. November 1939&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wielka Piaśnica|Piaśnica]], Deutsches Reich&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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