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	<title>Walter Hilpert - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 17. Juli 2023 um 13:46 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Hilpert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. April]] [[1908]] in Plaschken, [[Landkreis Heydekrug]]; † [[10. Juli]] [[1962]]) war ein deutscher Radiomacher und Gründungsintendant des [[Norddeutscher Rundfunk|Norddeutschen Rundfunks]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
Anschließend an sein Studium der Philologie, Geschichte und Philosophie an der [[Albertus-Universität Königsberg]], das er als Doktor der Philosophie und Magister der freie Künste 1932 abschloss, lernte Hilpert als [[Freier Mitarbeiter]] bei der [[Ostmarken Rundfunk AG]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]], die 1933 im Zuge der Gleichschaltung von der [[Reichs-Rundfunk-Gesellschaft]] übernommen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard von Glinski, [[Peter Wörster]]: &amp;#039;&amp;#039;Königsberg. Die ostpreußische Hauptstadt in Geschichte und Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Westkreuz-Verlag, Berlin Bonn 1992, ISBN 3-922131-68-9, S. 94&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr trat Hilpert der paramilitärischen [[Sturmabteilung|SA]] bei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Clausen&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gyde Clausen |Titel=Walter Hilperts Rundfunkarbeit – Kontinuitäten und Brüche von der Weimarer Republik bis zur jungen BRD |Hrsg=Peter von Rüden und Hans-Ulrich Wagner |Sammelwerk=Nordwestdeutsche Hefte zur Rundfunkgeschichte |Nummer=5 |Verlag=Hans-Bredow-Institut |Ort=Hamburg |Datum=2006 |ISSN=1612-5304}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem war er Mitglied im [[Nationalsozialistisches Kraftfahrkorps|NSKK]] und der [[Nationalsozialistische Volkswohlfahrt|NSV]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans-Ulrich Wagner |Titel=Walter Hilperts Rundfunkarbeit – Kontinuitäten und Brüche von der Weimarer Republik bis zur jungen BRD. Nachwort |Hrsg=Peter von Rüden und Hans-Ulrich Wagner |Sammelwerk=Nordwestdeutsche Hefte zur Rundfunkgeschichte |Nummer=5 |Verlag=Hans-Bredow-Institut |Ort=Hamburg |Datum=2006 |ISSN=1612-5304 |Seiten=57}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie in der [[Nationalsozialistische Betriebszellenorganisation|NSBO]] und im [[Kampfbund für deutsche Kultur]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.welt.de/kultur/plus245749282/ARD-Nazis-und-der-Fall-Hans-Abich-Eine-germanische-Machtentfaltung.html |titel=ARD, Nazis und der Fall Hans Abich: „Eine germanische Machtentfaltung“ - WELT |datum=2023-06-12 |sprache=de |abruf=2023-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 28. August 1937 beantragte er die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde vermutlich zum 1. Mai 1937 aufgenommen (Mitgliedsnummer 4.924.234).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-VIII KARTEI/11110183 das Aufnahmedatum ist nicht vermerkt&amp;lt;/ref&amp;gt; 1940 beantragte er die Aufnahme in die [[Reichsschrifttumskammer]], wobei er beanspruchte, seine Tätigkeit umfasse „ausschließlich [...] deutsche[s] Schrifttum“ in den Formen „Wortsendungen, Lyrik, Erzählungen und Hörfolgen usw.“ 1942 ging schließlich „[s]ein großer Wunsch in Erfüllung“, Soldat zu werden, wie er brieflich am 12. September des Jahres gegenüber dem [[Nationale Revolution|nationalrevolutionären]] Schriftsteller [[Erwin Guido Kolbenheyer]] festhielt. Eingesetzt wurde er in der Folge in einer [[Propagandakompanie]] beim [[Soldatensender]] Ursula.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Clausen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg der Alliierten kam Hilpert per 1. August 1945 zum von der Militärregierung geleiteten Radio Hamburg, aus dem alsbald der [[Nordwestdeutscher Rundfunk|Nordwestdeutsche Rundfunk]] (NWDR) als Anstalt für die gesamte [[britische Besatzungszone]] hervorging. Als Leiter der Abteilung &amp;#039;&amp;#039;Literarisches Wort&amp;#039;&amp;#039; konnte er nahtlos an seine Tätigkeit zur Zeit des Nationalsozialismus anknüpfen, was Clausen für „bemerkenswert“ hält.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gyde Clausen |Titel=Walter Hilperts Rundfunkarbeit – Kontinuitäten und Brüche von der Weimarer Republik bis zur jungen BRD |Hrsg=Peter von Rüden und Hans-Ulrich Wagner |Sammelwerk=Nordwestdeutsche Hefte zur Rundfunkgeschichte |Nummer=5 |Verlag=Hans-Bredow-Institut |Ort=Hamburg |Datum=2006 |ISSN=1612-5304 |Seiten=20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund seiner Angaben in einem politischen Fragebogen wurde er im Rahmen der Entnazifizierung 1946 zunächst entlassen und konnte erst nach über einem Jahr zurückkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Juli 1949 wurde er stellvertretender Intendant des Funkhauses Hamburg und war vom 1. Juli 1951 bis 30. September 1951 geschäftsführender Intendant. Nach Bildung des [[Norddeutscher Rundfunk|Norddeutschen Rundfunks]] (NDR) zum 1. Januar 1956 war er dessen erster Intendant. 1957 übernahm er außerdem den Vorsitz der [[ARD]]. Er verzichtete auf eine Wiederwahl und wurde am 1. Februar 1962 Programmdirektor Hörfunk des Norddeutschen Rundfunks (NDR). Er starb mit 54 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* ardmediathek.de: [https://www.ardmediathek.de/ard/video/Y3JpZDovL25kci5kZS82NzQxMDgzOC1jZTgyLTRlZjUtYWEyYy02MWI5YTMwY2RjY2U/ Nachruf von Nachfolger Gerhard Schröder vom 10. Juli 1962]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Vorsitzende der ARD&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Intendanten des NWDR&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118705008|LCCN=nb/2009/1592|VIAF=47556581}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hilpert, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Intendant des Norddeutschen Rundfunks]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Ostpreußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1962]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hilpert, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Rundfunkintendant&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. April 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Plaschken, [[Landkreis Heydekrug]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Juli 1962&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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