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	<title>Walter Hewel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T05:18:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Walter_Hewel&amp;diff=194336&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-23941-74: Blanda Benteler verstarb 2024</title>
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		<updated>2026-04-19T09:21:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Blanda Benteler verstarb 2024&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Walther Hewel.png|mini|hochkant|Walter Hewel (1940)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walther Hewel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. März]] [[1904]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Klee |Titel=Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. |Ort=Frankfurt am Main |Verlag=Fischer-Taschenbuch-Verlag |Datum=2005 |ISBN=3-596-16048-0 |Seiten=252}}&amp;lt;/ref&amp;gt; nach anderen Angaben 2. Januar 1904&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.der-untergang.de/who-is-who.php3 |wayback=20050906131410 |text=&amp;#039;&amp;#039;Das Who-is-Who des Bunkers.&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Köln]]; † [[2. Mai]] [[1945]] durch [[Suizid]] in [[Berlin]]) war ein [[Staatssekretär]] im [[Auswärtiges Amt|Auswärtigen Amt]] und [[SS-Brigadeführer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Walter Hewel war das einzige Kind von Anton Hewel, Gesellschafter der Kakaofabrik &amp;#039;&amp;#039;Hewel &amp;amp; Veithen&amp;#039;&amp;#039;, und von Elsa, geborene Freiin von Lindenfels.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Sammelwerk=&amp;#039;&amp;#039;[[Kölner Stadt-Anzeiger]]&amp;#039;&amp;#039; |Titel=Der Kölner Fabrikantensohn in Hitlers Hofstaat |Datum=2025-12-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er besuchte das Realgymnasium in Köln und legte das Abitur im März 1923 ab. Nach halbjährigem Praktikum in einem Betrieb für Maschinenbau studierte er ab dem Wintersemester 1923 Wirtschaftsingenieurwissenschaften an der [[Technische Universität München|Technischen Hochschule München]]. Anfang 1925 wurde er kaufmännischer Volontär in einer Handelsunternehmung in Hamburg. 1926 absolvierte er einen einjährigen Sprachaufenthalt in Großbritannien. Danach reiste er als Angestellter des britischen Plantagenunternehmens Anglo-Dutch Plantations of Java Limited nach [[Niederländisch-Indien]], dem heutigen Indonesien. 1936 kehrte Hewel nach Deutschland zurück, nachdem er noch eine viermonatige Reise durch Fernostasien unternommen hatte. Hewel trat zum 1. Juni 1933 der [[NSDAP/AO]] bei (Mitgliedsnummer 3.280.789)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/15490076&amp;lt;/ref&amp;gt; und arbeitete als Dezernent, Leiter der Wirtschaftsstelle und Pressereferent der NSDAP/AO Java Niederländisch China.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hitlerputsch ===&lt;br /&gt;
Beim [[Hitlerputsch]] vom 9. November 1923 gehörte Hewel als Fahnenträger dem [[Stoßtrupp Adolf Hitler]] an und nahm während des Putsches an allen Unternehmungen des Stoßtrupps Hitlers teil. Hewel wurde wegen Beihilfe zum [[Hochverrat]] zu einem Jahr und drei Monaten [[Festungshaft]] und zu einer Geldstrafe von 30&amp;amp;nbsp;[[Mark (1871)|Goldmark]] verurteilt. Die Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt. 1924 wurde die Bewährung außer Vollzug gesetzt. In der [[Justizvollzugsanstalt Landsberg|Haftanstalt Landsberg]] war er Mithäftling Hitlers. Am 30.&amp;amp;nbsp;Dezember 1924 wurde er begnadigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werdegang im Auswärtigen Amt und der SS ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-R99057, Führerhauptquartier, Adolf Hitler mit Stab.jpg|mini|Walter Hewel, direkt hinter Hitler stehend, im Stab von Adolf Hitler im Juni 1940 vermutlich in Eselsberg in Bad Münstereifel-Rodert, in der Nähe des „K-Standes“ des [[Führerhauptquartier Felsennest|Führerhauptquartiers Felsennest]]]]&lt;br /&gt;
Im Februar 1938 wurde er Chef des persönlichen Stabes von Reichsaußenminister [[Joachim von Ribbentrop]]. Ab Juni 1938 war Hewel [[Legationsrat]] I. Klasse. 1938 wurde Hewel Verbindungsbeamter des [[Auswärtiges Amt|Auswärtigen Amtes]] zum Führer und Reichskanzler. Seit April 1939 war Hewel Vortragender Legationsrat, ab 28. September 1940 Gesandter I. Klasse, ab März 1943 Botschafter zur besonderen Verfügung im Rang eines Staatssekretärs. Hewel wurde am 12. September 1937 [[SS-Ehrenführer]] im Rang eines [[SS-Sturmbannführer]]s (SS-Nummer 283.985). 1938 wurde er [[SS-Standartenführer]], 1940 [[SS-Oberführer]], 1942 [[SS-Brigadeführer]]. Außerdem war Hewel ab 1936 Ostasienreferent der NSDAP/AO, ab 1937 Hauptreferent für deutsch-britische Angelegenheiten in der [[Dienststelle Ribbentrop]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Verbindungsbeamter im [[Führerhauptquartier]] (FHQ) gehörte Hewel zur unmittelbaren Umgebung Hitlers. Er führte ein Tagebuch, welches wohl zur Tarnung auf [[Bahasa Indonesia]] geschrieben war. Ab Juli 1941 übernahm für das [[Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete]] der SA-Standartenführer [[Werner Koeppen]] die Parallel-Rolle zu Hewel im FHQ.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Vogt: &amp;#039;&amp;#039;Herbst 1941 im „Führerhauptquartier“&amp;#039;&amp;#039;. Berichte Werner Koeppens an seinen Minister Alfred Rosenberg, Koblenz 2002, S. XVIII.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Marie Wassiltschikow]] schrieb am 10. November 1940 in ihr Tagebuch: „Hewel ist der einzige aus dem »inneren« Regierungskreis, der gelegentlich auch in anderen Kreisen auftaucht. Manche scheinen die Hoffnung zu hegen, durch ihn positiven Einfluß nehmen zu können.“ Damit meinte die Russin Marie Wassiltschikow, die zu der Zeit in Berlin lebte, nicht-nationalsozialistische Kreise.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Berliner Tagebücher der Marie »Missie« Wassiltschikow 1940-1945.&amp;#039;&amp;#039; Goldmann Verlag ohne Ortsangabe, 2. Auflage Dezember 1991, S. 51.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. Juli 1944 heiratete er auf [[Schloss Kleßheim]] bei [[Salzburg]] die Rot-Kreuz-Krankenschwester Blanda Elisabeth Sophie Jeanette Margarete Ludwig (1921–2024). Blanda Hewel war ab 1952 in zweiter Ehe mit Erich Benteler verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum 2. Mai 1945 war er im [[Führerbunker]] und nahm sich auf der Flucht in der [[Malzbierbrauerei Groterjan]] in der Prinzenallee in [[Berlin-Wedding]] durch gleichzeitiges Zerbeißen einer Blausäurekapsel und Erschießen das Leben.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Notlazarett unter der Reichskanzlei - Ein Arzt erlebt Hitlers Ende in Berlin&amp;#039;&amp;#039;, VMA-Verlag, Wiesbaden 2000, Seiten 172–176, 263&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archivalien ==&lt;br /&gt;
Die „Handakten“ Hewels befinden sich im Politischen Archiv des Auswärtigen Amts. In den 1970er-Jahren hatte [[Alexandre Kum&amp;#039;a Ndumbe III.]] Zugang zu ihnen erhalten und sie 1980 für seine Dissertation &amp;#039;&amp;#039;Hitler voulait l&amp;#039;Afrique&amp;#039;&amp;#039; verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;Kum&amp;#039;a N&amp;#039;dumbe III.: &amp;#039;&amp;#039;Les plans secrètes pour une Afrique fasciste 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hitler voulait l&amp;#039;Afrique.&amp;#039;&amp;#039; L&amp;#039;Harmattan, Paris 1980, ISBN 2-85802-140-6. (Zugl. Diss. phil. [[Universität Lyon]]) (deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Was wollte Hitler in Afrika?&amp;#039;&amp;#039; Iko-Verlag, Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 1993, ISBN 3-88939-104-4.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Maria Keipert (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch des deutschen Auswärtigen Dienstes 1871–1945.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Auswärtigen Amt, Historischer Dienst. Band 2: Gerhard Keiper, Martin Kröger: &amp;#039;&amp;#039;G–K.&amp;#039;&amp;#039; Schöningh, Paderborn u. a. 2005, ISBN 3-506-71841-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme ==&lt;br /&gt;
Im Film &amp;#039;&amp;#039;[[Der Untergang]]&amp;#039;&amp;#039; wurde Walter Hewel von [[Alexander Held]] dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122931459|VIAF=3366917}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hewel, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person (NS-Täter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatssekretär im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Diplomat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der deutschen Außenpolitik 1933–1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer am Hitlerputsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Brigadeführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hewel, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hewel, Walther&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Diplomat und Staatssekretär (NS-Zeit)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Januar 1904 oder 25. März 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Mai 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-23941-74</name></author>
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