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	<title>Walter Hellenthal - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T06:24:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;At40mha: Hilfe:Wikisyntax/Validierung#Fehlendes End-Tag behoben</title>
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		<updated>2025-04-08T17:57:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Hilfe:Wikisyntax/Validierung&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Hilfe:Wikisyntax/Validierung (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Hilfe:Wikisyntax/Validierung#Fehlendes End-Tag&lt;/a&gt; behoben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Hellenthal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. September]] [[1896]] in [[Homburg]]; † [[11. Dezember]] [[1969]] in [[Murnau am Staffelsee|Murnau]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Diplomat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch des Gymnasiums in [[Kaiserslautern]] und [[Würzburg]] wurde er im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] eingezogen, machte 1916 das [[Kriegsabitur]] und war bis März 1920 Soldat. Entlassen wurde er als Oberleutnant d.R. An den Universitäten [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]] und [[Julius-Maximilians-Universität Würzburg|Würzburg]] studierte er [[Rechtswissenschaft|Rechts-]] und [[Staatswissenschaft]]en und [[Promotion (Doktor)|promovierte]] am 23. November 1922 zum [[Doktor der Rechte|Dr. jur.]] Im Jahre 1923 trat Hellenthal in den Auswärtigen Dienst ein. 1927 wurde er zum [[Legationssekretär]], 1936 zum [[Konsul]] ernannt und wurde an den Gesandtschaften in [[Stockholm]] und [[Budapest]] sowie bei den Generalkonsulaten in [[Zürich]], [[Sydney]] und [[Wellington]] verwendet. In seiner Zeit als Konsul in Zürich war er zum 1. Mai 1933 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] beigetreten (Mitgliedsnummer 1.820.910).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/14611068&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1938 bis 1943 war er in der Zentrale tätig, machte Militärdienst und wurde Hauptmann. Seit 1939 war er Legationsrat Erster Klasse und Vertreter beim [[Oberkommando der Wehrmacht|OKW]] für Wehrmachtpropaganda. Am 5. April 1943 übernahm er mit dem Titel eines Generalkonsuls die Leitung des Konsulats in [[Monaco]]. Dort bewirkte er bei [[Louis II. (Monaco)|Louis II.]] die Verschärfung der Aufenthaltsbestimmungen für [[Juden]] und sorgte damit auch für die Verhaftung des deutschen Kunsthistorikers [[August Liebmann Mayer]], der dann nach in das [[KZ Auschwitz]] deportiert wurde, wo er wahrscheinlich im März 1944 ermordet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Fuhrmeister und Susanne Kienlechner: &amp;#039;&amp;#039;Tatort Nizza: Kunstgeschichte zwischen Kunsthandel, Kunstraub und Verfolgung. Zur Vita von August Liebmann Mayer, mit einem Exkurs zu Bernhard Degenhart und Bemerkungen zu Erhard Goepel und Bruno Lohse&amp;#039;&amp;#039;. in: Ruth Heftrig, Olaf Peters und Barbara Schellewald (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kunstgeschichte im „Dritten Reich“. Theorien, Methoden, Praktiken&amp;#039;&amp;#039;. Akademie Verlag, Berlin 2008, S. 429 - ISBN 978-3-05-004448-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab November 1944 betreute er den nach Deutschland verschleppten ungarischen Reichsverweser [[Miklós Horthy]] in [[Schloss Hirschberg am Haarsee]] bei [[Weilheim in Oberbayern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende war er bis zum 30. Januar 1946 in amerikanischer [[Internierung]]. Über seine [[Entnazifizierung]] ist nichts bekannt. Zwischen 1947 und 1953 war er Geschäftsführer der [[Rechtsanwaltskammer (Deutschland)|Rechtsanwaltskammer]] [[Hamm]] und wurde im Januar 1953 wieder in den Diplomatischen Dienst der Bundesrepublik aufgenommen. Er wurde zunächst Konsul in [[Osaka]]-[[Kōbe]] und ging im September 1957 in den [[Libanon]], wo er 1958 zum Botschafter ernannt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst mehrere Jahre nach seiner Pensionierung 1960 wurde 1965 gegen ihn ein Ermittlungsverfahren der [[Staatsanwaltschaft]] München wegen seiner Beteiligung an den nationalsozialistischen Verbrechen in Frankreich eröffnet. Das Verfahren wurde 1969 mit dem Tod Hellenthals eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Tennō&amp;#039;&amp;#039;, München: Isar-Verlag, 1956.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ahnentafel Wolfgang Walter Hellenthal, Claus Peter Hellenthal nebst Beiträgen über Herkunft und Geschichte der Hellenthal, Quirin, Tettenborn, Augstin&amp;#039;&amp;#039;, Görlitz: Starke, 1937.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Haus- und Familienentwendung&amp;#039;&amp;#039;, Würzburg, R.- u. staatswiss. Diss., 1922.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Maria Keipert (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch des deutschen Auswärtigen Dienstes 1871–1945.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Auswärtigen Amt, Historischer Dienst. Band 2: Gerhard Keiper, Martin Kröger: &amp;#039;&amp;#039;G–K.&amp;#039;&amp;#039; Schöningh, Paderborn u. a. 2005, ISBN 3-506-71841-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1312102713|VIAF=20779040}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hellenthal, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Botschafter im Libanon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist im auswärtigen Dienst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Frankreichs 1940–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hellenthal, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Diplomat&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. September 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Homburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Dezember 1969&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Murnau am Staffelsee|Murnau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;At40mha</name></author>
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