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	<title>Walter Held - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Walter_Held&amp;diff=943367&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wikijunkie: /* Literatur */ Klammer-WL korrigiert mit AWB</title>
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		<updated>2026-01-21T13:36:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Klammer-WL korrigiert mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum deutschen Politiker und Landrat siehe [[Walter Held (Politiker)]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Held&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Heinz Epe&amp;#039;&amp;#039;; * [[26. Dezember]] [[1910]] in [[Remscheid]]; † [[28. Oktober]] [[1942]] in der Sowjetunion) war in den dreißiger Jahren einer der Führer der deutschen [[Trotzkist]]en, Mitarbeiter [[Leo Trotzki]]s und später ein Opfer des [[Stalin]]-Terrors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Epe studierte in [[Köln]] – wo er an der Zeitschrift der „[[Gruppe progressiver Künstler]]“ (&amp;#039;&amp;#039;Kölner Progressive&amp;#039;&amp;#039; um [[Franz W. Seiwert]] u.&amp;amp;nbsp;a.) mitarbeitete – und [[Wien]] Jura- und Staatswissenschaften. Später wurde er Mitarbeiter von Prof. [[Felix Halle]], dem Leiter der juristischen Zentralstelle beim ZK der [[KPD]] in [[Berlin]]. Zeitweise führender Funktionär der [[Kommunistische Studentenfraktion|Kommunistischen Studentenfraktion]] (Kostufra) wurde er 1932 als „Trotzkist“ aus der KPD ausgeschlossen und schloss sich der [[Linke Opposition der KPD|Linken Opposition der KPD]] an, arbeitete an deren Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;Permanente Revolution&amp;#039;&amp;#039; mit und ging unmittelbar nach dem [[Reichstagsbrand]] (28. Februar 1933) ins Exil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Epe hielt sich zunächst in [[Prag]], dann in [[Frankreich]], den [[Niederlande]]n, [[Norwegen]] und [[Schweden]] auf. In den dreißiger Jahren war er ein enger Mitarbeiter Leo Trotzkis und ein führender Kopf der Exilorganisation der [[Internationale Kommunisten Deutschlands (1933)|Internationalen Kommunisten Deutschlands]] (IKD) und des internationalen Jugendsekretariats der trotzkistischen Bewegung; bei den Bemühungen, Trotzki in Norwegen Exil zu verschaffen, spielte er eine bedeutende Rolle. In Norwegen arbeitete er zeitweilig mit [[Willy Brandt]] zusammen (der dies in seinen Erinnerungen &amp;#039;&amp;#039;Links und frei&amp;#039;&amp;#039; erwähnt), so etwa 1934/35 im &amp;#039;&amp;#039;Internationalen Büro revolutionärer Jugendorganisationen&amp;#039;&amp;#039; des [[Londoner Büro]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Epe schrieb in der IKD-Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Unser Wort]]&amp;#039;&amp;#039; über Themen wie den [[Weltkrieg]] und den [[Spanischer Bürgerkrieg|spanischen Bürgerkrieg]], die Wirtschaftspolitik der Nationalsozialisten, [[Rosa Luxemburg]] und [[Lenin]], [[Stalinismus]] und [[marxistische Theorie]], die deutsche Exilpresse und die &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Sozialforschung&amp;#039;&amp;#039;. Im Oktober 1938 machte er die Verfolgung deutscher antifaschistischer Emigranten in der Sowjetunion während des [[Großer Terror (Sowjetunion)|Großen Terrors]] (unter anderen [[Carola Neher]]) zum Thema eines Artikels in &amp;#039;&amp;#039;Unser Wort&amp;#039;&amp;#039;. Die Haltung der „offiziellen deutschen Emigration gegenüber dem Schicksal ihrer nach der Sowjetunion ausgewanderten Mitglieder“ – „Die deutsche ‚Volksfront‘, die Herren [[Heinrich Mann|Heinrich]] und [[Thomas Mann]], [[Bertolt Brecht]], [[Lion Feuchtwanger]], [[Arnold Zweig]], die &amp;#039;&amp;#039;[[Weltbühne]]&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;[[Pariser Tageszeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;Volkszeitung&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Neue Front&amp;#039;&amp;#039;, [[Max Braun (Politiker)|Max Braun]], [[Wilhelm Pieck|Pieck]], [[Philipp Dengel|Dengel]], [[Paul Merker|Merker]] und [[Jacob Walcher]], sie alle, alle hüllen sich in Schweigen“ – nannte er das „traurigste und beschämendste Kapitel“ der blutigen Tragödie der [[Stalinsche Säuberungen|stalinistischen Säuberungen]] („Stalins deutsche Opfer und die Volksfront“, &amp;#039;&amp;#039;Unser Wort&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 6, Nr. 4/5). In Oslo gab er von 1937 bis 1939 die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Oktober. Organ for den fjerde internasjonale&amp;#039;&amp;#039; heraus, für die nicht nur Angehörige der trotzkistischen Bewegung, sondern auch politisch anders orientierte Persönlichkeiten der norwegischen und internationalen Arbeiterbewegung wie [[Jeanette Olsen]], [[Konrad Knudsen]] und [[Håkon Meier]] bzw. [[Josef Hindels]] und [[Victor Serge]] Artikel schrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die [[Unternehmen Weserübung|deutsche Besetzung Norwegens 1940]] wurde Epe zur Flucht nach [[Schweden]] gezwungen. 1941 versuchte er via Moskau – [[Odessa]] – [[Istanbul]] die [[Vereinigte Staaten|USA]] zu erreichen. Zusammen mit seiner Frau Synnøve und seinem Sohn Ivar wurde er von der sowjetischen Geheimpolizei im Zug verhaftet. Seine Erklärung, er sei Mitarbeiter der &amp;#039;&amp;#039;[[New York Times]]&amp;#039;&amp;#039; – [[Harrison E. Salisbury]] berichtet, die &amp;#039;&amp;#039;Times&amp;#039;&amp;#039; habe ihm bei der Beschaffung eines Visums für die USA geholfen – schützte ihn nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Haft teilte er zeitweise eine Zelle mit dem jüdischen Sozialisten und Führer des [[Allgemeiner Jüdischer Arbeiterbund|Bund]] im Vorkriegs-Polen, [[Henryk Erlich]], der nach seiner Freilassung die norwegische Gesandtschaft von Epes Verhaftung unterrichtete. Daraufhin wurde Erlich erneut verhaftet und zusammen mit [[Viktor Alter]] im Dezember 1941 hingerichtet. Ein anderer Mithäftling berichtete, Epe sei als früherer Mitarbeiter Trotzkis für das [[NKWD]] ein so wichtiger Gefangener gewesen, dass sein Verhör von NKWD-Chef [[Lawrenti Beria]] persönlich geleitet wurde. Neueren sowjetischen Angaben zufolge wurde er am 28. Oktober 1942 wegen „konterrevolutionärer trotzkistischer Tätigkeit“ erschossen. Die genauen Umstände seiner Verhaftung sowie das Schicksal seiner Frau und seines Sohnes liegen, trotz jahrzehntelanger Bemühungen vor allem seitens norwegischer Behörden, aber auch von Willy Brandt, der 1989 bei einem Moskauaufenthalt das genaue Todesdatum und die kurz vorher erfolgte gerichtliche Rehabilitierung Helds in Erfahrung brachte, immer noch im Dunkeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Einhart Lorenz: &amp;#039;&amp;#039;Heinz Epe – Mitarbeiter von Willy Brandt und Leo Trotzki&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Widerstand und Verfolgung in Remscheid 1933 - 1945&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, Wuppertal 1986, S. 16–26.&lt;br /&gt;
* Einhart Lorenz: &amp;#039;&amp;#039;Möglichkeiten und Grenzen des politischen Exils in Norwegen am Beispiel von Willy Brandt, Heinz Epe, Max Strobl und Jacob Nicolaus Vogel&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Exilforschung. Ein internationales Jahrbuch&amp;#039;&amp;#039;, Band 8, München 1990, S. 174–184.&lt;br /&gt;
* Willy Brandt: &amp;#039;&amp;#039;Links und frei. Mein Weg 1930–1950&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg 1982.&lt;br /&gt;
* Frank Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Interkulturelle Kommunikation im Exil. Zur Analyse der Exilpublizistik in Skandinavien&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Helga Grebing]]/Christa Wickert: &amp;#039;&amp;#039;Das andere Deutschland im Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Beiträge zur politischen Überwindung der nationalsozialistischen Diktatur im Exil und im Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;. Essen 1994, S. 86–117, v.&amp;amp;nbsp;a. S. 98–104 &amp;amp; 113.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/heinz-epe?ID=4250 Epe, Heinz]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete und stark erweiterte Auflage. Dietz, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.marxists.org/archive/held-walter/index.htm Walter Held Archive] im [[Marxists Internet Archive]] (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.trotskyana.net/Trotskyists/Bio-Bibliographies/bio-bibl_epe.pdf Bio-bibliographische Informationen zu Walter Held] (englisch, pdf-File; 114 kB)&lt;br /&gt;
* Pierre Broué: [https://www.marxists.org/history/etol/document/1930s/held01.htm &amp;#039;&amp;#039;Walter Held&amp;#039;&amp;#039;] (englisch)&lt;br /&gt;
* Nils Dahl: [https://www.marxists.org/history/etol/document/1930s/held02.htm &amp;#039;&amp;#039;Some memories of Walter Held&amp;#039;&amp;#039;] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123495806|VIAF=32905625}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Held, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trotzkist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Stalinismus (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitungsjournalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pseudonym]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Held, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Epe, Heinz (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Trotzkist und Opfer des Stalin-Terrors&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Dezember 1910&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Remscheid]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Oktober 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wikijunkie</name></author>
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