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	<title>Walter Heitler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Walter_Heitler&amp;diff=147685&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;RobertMP: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2026-01-29T14:43:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Heitler,Walter 1937.jpg|mini|Walter Heitler, 1937]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Heinrich Heitler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren [[2. Januar]] [[1904]] in [[Karlsruhe]]; gestorben [[15. November]] [[1981]] in [[Zürich]]) war ein aus Deutschland vertriebener [[Physiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Laufbahn ==&lt;br /&gt;
Walter Heitler war ein Sohn des aus [[Böhmen]] stammenden [[Ingenieur]]s und Professors an der [[Baugewerkeschule Karlsruhe]] Adolf Heitler (1862–1937) und der Ottilie Rudolf (1876–1972), er hatte zwei Geschwister&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Schadek]]: [https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/deliver/index/docId/17824/file/BLB_Schadek_Kinderheim_Sonnenhalde.pdf &amp;#039;&amp;#039;Das jüdische Kinderheim „Sonnenhalde“ in Bollschweil bei Freiburg 1935-1939.&amp;#039;&amp;#039;] Zur Geschichte des Heims (I) und seiner Leiterinnen, der Kinderärztin Dr. med. [[Elisabeth Müller (Medizinerin)|Elisabeth Müller]] (II) und der Handelschullehrerin Dr. phil. Annerose Heitler (III), bei [[Badische Landesbibliothek|BLB Karlsruhe]], PDF&amp;lt;/ref&amp;gt;. Heitler machte das Abitur am humanistischen [[Bismarck-Gymnasium Karlsruhe|Großherzoglichen Gymnasium]] und studierte ab 1922 theoretische Physik an der [[Technische Hochschule Karlsruhe|Technischen Hochschule Karlsruhe]], der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin]] und ab 1924 der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]]. Zu seinen Lehrern in München gehörte unter anderem auch [[Arnold Sommerfeld]]. 1926 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er bei [[Karl Ferdinand Herzfeld]] in [[München]]. Die [[Dissertation]] wurde unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Zwei Beiträge zur Theorie konzentrierter Lösungen&amp;#039;&amp;#039; in den [[Annalen der Physik]] veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Heitler: &amp;#039;&amp;#039;Zwei Beiträge zur Theorie konzentrierter Lösungen.&amp;#039;&amp;#039; Annalen der Physik, Band 385, Heft 15, S. 629–671 (1926), {{doi|10.1002/andp.19263851502}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1926 bis 1927 war er als Stipendiat der [[Rockefeller Foundation]] am Institut für Theoretische Physik der [[Universität Kopenhagen]] bei Niels Bohr tätig und anschließend bei [[Erwin Schrödinger]] an der [[Universität Zürich]]. Gemeinsam mit [[Fritz London]] legte er 1927 in Zürich ein Modell für die [[Atombindung|kovalente Bindung]] im [[Wasserstoff|Wasserstoff-Molekül]] vor, mit dem die Grundlage für die [[Valenzstrukturtheorie]] der [[Quantenchemie]] gelegt wurde. Diese Arbeit beeinflusste auch den jungen [[Linus Pauling]], der zu dieser Zeit als [[Guggenheim-Stipendium|Guggenheim-Stipendiat]] bei Schrödinger arbeitete. Die quantenmechanische Beschreibung chemischer Bindungen wurde zu einem Hauptforschungsgebiet Heitlers. 1929 ging Heitler als [[Privatdozent]] zu [[Max Born]] an die [[Universität Göttingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung|Machtergreifung der Nationalsozialisten]] wurde Heitler als [[Juden|Jude]] entlassen und emigrierte noch 1933 nach [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]]. Heitler fand auf Vermittlung Borns eine Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der [[University of Bristol|Universität Bristol]] bei [[Nevill Francis Mott]]. 1934 war er mit dem ebenfalls emigrierten [[Hans Bethe]] an der Entwicklung der Theorie der Bremsung von Elektronen ([[Bremsstrahlung]], [[Bethe-Heitler-Formel]]) durch Materie beteiligt. In den 1930er Jahren publizierte er Arbeiten zur Quantentheorie der Strahlung und zur [[Kosmische Strahlung|kosmischen Strahlung]]. 1940 wurde Heitler für einige Monate als [[Enemy Alien]] auf der [[Isle of Man]] interniert. Im Deutschen Reich wurde er 1940 ausgebürgert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1941 wurde er [[Professur|Professor]] am [[Dublin Institute for Advanced Studies]]. Die Stelle war ihm durch den mittlerweile dort tätigen [[Erwin Schrödinger]] vermittelt worden. 1946 erhielt er die [[irische Staatsbürgerschaft]]. 1949 wurde er als Professor an die [[Universität Zürich]] berufen; dort war er bis 1974 Direktor des Instituts für theoretische Physik.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schöpfung&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Walter Heitler |Titel=Schöpfung - Die Öffnung der Naturwissenschaft zum Göttlichen |Verlag=Die Arche |Ort=Zürich |Datum=1979 |Seiten=47}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1960 arbeitete er verstärkt über philosophische und ethische Probleme naturwissenschaftlicher Forschung. In seinen Veröffentlichungen versuchte er, anhand von Beispielen aus Mathematik, Physik, Biologie und Psychologie die sinnliche Erfahrungswelt für die übersinnliche, geistige oder transzendente Welt durchsichtig zu machen. Insbesondere in seiner Schrift &amp;#039;&amp;#039;Die Natur und das Göttliche&amp;#039;&amp;#039; wandte er sich dabei auch an ein breites Leserpublikum. Von seiner [[Christentum|christlichen]] Überzeugung her war es ihm ein zentrales Anliegen, Beziehungen zwischen der physischen Erfahrungswelt und der metaphysischen Offenbarungswelt anhand von Texten aus dem [[Altes Testament|Alten]] und [[Neues Testament|Neuen Testament]] aufzudecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Heitler wurde 1948 als Mitglied („[[Fellow]]“) in die [[Royal Society]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{RoyalSocietyUKArchiv|AuthorizedFormsOfName=Heitler; Walter Heinrich (1904 - 1981)|Code=NA1932}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1954 erhielt er einen Ehrendoktortitel der [[National University of Ireland]].&amp;lt;ref&amp;gt;National University of Ireland, [https://www.nui.ie/college/Honorary_Degree_Recipients.asp Honorary Degrees Awarded]; zuletzt besucht am 16. April 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die [[Universität Göttingen]] und die Universität Uppsala verliehen ihm einen Ehrendoktortitel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schöpfung&amp;quot; /&amp;gt; 1968 wurde er mit der [[Max-Planck-Medaille]] der [[Deutsche Physikalische Gesellschaft|Deutschen Physikalischen Gesellschaft]] ausgezeichnet, im gleichen Jahr wurde er zum Mitglied der [[Leopoldina]] gewählt. 1969 erhielt er den [[Marcel-Benoist-Preis]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schöpfung&amp;quot; /&amp;gt; 1977 erhielt er die [[Humboldt-Gesellschaft|Goldene Medaille der Humboldt-Gesellschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Quantum Theory of Radiation&amp;#039;&amp;#039; (London: Oxford University Press, 1949).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Elementare Wellenmechanik. Mit Anwendungen auf die Quantenchemie&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage (Braunschweig: Vieweg, 1961).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Mensch und die naturwissenschaftliche Erkenntnis&amp;#039;&amp;#039; (Braunschweig: Vieweg, 1970), ISBN 3-528-07116-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Naturphilosophische Streifzüge&amp;#039;&amp;#039; (Braunschweig: Vieweg, 1970), ISBN 3-528-08284-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Naturwissenschaft ist Geisteswissenschaft&amp;#039;&amp;#039; (Zürich: Die Waage, 1972).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wahrheit und Richtigkeit in den exakten Wissenschaften&amp;#039;&amp;#039; (Wiesbaden: Steiner, 1972).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Natur und das Göttliche&amp;#039;&amp;#039; (Zug: Klett und Balmer, 1974), ISBN 3-7206-9001-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gottesbeweise? und weitere Vorträge&amp;#039;&amp;#039; (Zug: Klett und Balmer, 1977), {{Falsche ISBN|3-264-90100-3}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heitler, Walter Heinrich&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]]; [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;International Biographical Dictionary of Central European Emigrés 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Band 2,1. München: Saur, 1983, S. 482&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118773801}}&lt;br /&gt;
* [https://www.mediathek.at/portalsuche?searchId=75514750 Walter Heitler im O-Ton] im Online-Archiv der [[Österreichische Mediathek|Österreichischen Mediathek]]&lt;br /&gt;
* {{MathGenealogyProject|id=66699}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118773801|LCCN=n83003527|VIAF=97896206}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heitler, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Royal Society]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Ludwig-Maximilians-Universität München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Georg-August-Universität Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Uppsala]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der National University of Ireland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Max-Planck-Medaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant im Vereinigten Königreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatenloser]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ire]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1981]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heitler, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Heitler, Walter Heinrich; Heitler, Walter H.&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Physiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Januar 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. November 1981&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Zürich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RobertMP</name></author>
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