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	<title>Walter Heinitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Catullus26 am 10. Januar 2026 um 10:20 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Heinitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. August]] [[1915]] in [[Eppendorf]]; † [[10. März]] [[1987]]) war ein deutscher Geheimdienstler. Er war von 1964 bis 1973 Leiter der Ermittlungsabteilung des [[Ministerium für Staatssicherheit|Ministeriums für Staatssicherheit]] (MfS). Als solcher war er verantwortlich für die Verhaftung tausender politisch Andersdenkender in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Heinitz wurde 1915 im Eppendorf als Sohn eines Streckenarbeiters geboren. Nach der Volksschule machte er ab 1930 eine Ausbildung zum Orchestermusiker. Als solcher war er bis zu seiner Einberufung zum [[Reichsarbeitsdienst]] 1937 tätig. Kurz darauf wurde er zur [[Wehrmacht]] eingezogen und diente dort als Musiker und Sanitäter. 1944 wurde er nach eigenen Angaben wegen „[[Wehrkraftzersetzung]]“ von einem Militärgericht verurteilt und in die [[Strafdivision 999]] versetzt. Im April 1945 kehrte er nach [[Deutschland]] zurück, beteiligte sich an der [[Antifaschismus|Antifa]]-Arbeit und trat der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1945 trat Heinitz zunächst in den Dienst der politischen Polizei (dem späteren [[Kommissariat]] 5) in [[Chemnitz]]. Im September 1949 wechselte er zum MfS in Sachsen, welches damals noch „[[Hauptverwaltung zum Schutze der Volkswirtschaft|Verwaltung zum Schutz der Volkswirtschaft]]“ hieß. Dort war er erst in der Abteilung IV (Spionageabwehr) tätig, ehe er 1951 in die Ermittlungsabteilung (Hauptabteilung IX) nach [[Berlin]] versetzt wurde. Dort war unter anderem der Vernehmer des damaligen [[Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der DDR|Außenministers]] und [[Christlich-Demokratische Union Deutschlands (DDR)|CDU]]-Mitgliedes [[Georg Dertinger]], der nach 17 Monaten Untersuchungshaft in [[Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen|Berlin-Hohenschönhausen]] wegen angeblicher „Verschwörung und Spionage“ zu 15 Jahren [[Zuchthaus]] verurteilt wurde. Heinitz stieg 1952 zunächst zum Abteilungsleiter, 1957 zum stellvertretenden Hauptabteilungsleiter auf. 1962 erfolgte seine Beförderung zum Oberst. Im selben Jahr nahm Heinitz ein Fernstudium der [[Kriminalistik]] an der [[Humboldt-Universität zu Berlin]] auf. Dieses schloss er nach zwei Jahren mit einer Arbeit über die „Arbeitsweise und Methodik des [[Bundesnachrichtendienst]]es (BND) gegen die Deutsche Demokratische Republik (DDR)“ mit dem Staatsexamen ab&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. BStU, ZA, MfS JHS MF 393. (Zit. n. {{Webarchiv | url=http://members.multimania.co.uk/stasidiplom/dipl-mfs_ht.pdf | wayback=20100602091948 | text=Juristische Hochschule des MfS – Absolventenverzeichnis der Diplomstudiengänge bis 1990}} [PDF, 2,96 MB])&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1964 trat Heinitz die Nachfolge von [[Kurt Richter (MfS-Mitarbeiter, 1919)|Kurt Richter]] als Leiter der Hauptabteilung IX an. Wegen Fragebogenfälschung und anderer Verfehlungen wurde er 1972 von seiner Funktion entbunden und ein Jahr später aus dem Dienst des MfS entlassen&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Leide, Henry: &amp;#039;&amp;#039;NS-Verbrecher und Staatssicherheit.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 2005, S. 193.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Seinen Posten als Chef der HA IX übernahm [[Rolf Fister]]. Heinitz arbeitete fortan als hauptamtlicher Parteisekretär in einem [[Altenheim|Feierabendheim]] in [[Dresden]] und verstarb 1987.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jens Gieseke (Historiker)|Jens Gieseke]]: &amp;#039;&amp;#039;Walter Heinitz&amp;#039;&amp;#039;. In: [[BStU]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://web.archive.org/web/20210723142359/https://www.stasi-unterlagen-archiv.de/assets/bstu/de/Publikationen/HB_gieseke_wer-war-wer.pdf Wer war wer im Ministerium für Staatssicherheit?]&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 900&amp;amp;nbsp;kB), MfS-Handbuch V/4, Berlin 1998, S. 29f.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=walter-heinitz|lemma=Heinitz, Walter|autor=Jens Gieseke|band=1|idNum=1299}}&lt;br /&gt;
* [[Roger Engelmann]], [[Bernd Florath]], [[Helge Heidemeyer]], [[Daniela Münkel]], [[Arno Polzin]], [[Walter Süß (Historiker)|Walter Süß]]: &amp;#039;&amp;#039;Das MfS-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. 4. aktualisierte Auflage, Ch. Links Verlag, Berlin 2021, ISBN 978-3-96289-139-8, S. 158, [https://www.bundesarchiv.de/im-archiv-recherchieren/stasi-unterlagen-einsehen/hinweise-zum-mfs/mfs-lexikon/ Online-Version].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.bundesarchiv.de/glossar/detail/heinitz-walter/ MfS-Lexikon: Walter Heinitz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2024-06-26}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heinitz, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberst des Ministeriums für Staatssicherheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Silber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1915]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1987]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heinitz, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Geheimdienstler, Leiter der Ermittlungsabteilung des Ministeriums für Staatssicherheit&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. August 1915&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Eppendorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. März 1987&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Catullus26</name></author>
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