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	<title>Walter Hege - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Walter_Hege&amp;diff=649017&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Goesseln am 1. Januar 2026 um 23:13 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Hege&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. November]] [[1893]] in [[Naumburg (Saale)|Naumburg]]; † [[29. Oktober]] [[1955]] in [[Weimar]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Fotograf]], [[Kameramann]], [[Maler]] und [[Regisseur]] sowie von 1930 bis 1935 [[Hochschullehrer]] an der [[Bauhaus-Universität Weimar|Staatlichen Hochschule für Handwerk und Baukunst Weimar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
[[File:Walter Hege Wilhelm Pinder Naumburger Dom Einband.jpg|mini|hochkant|Bucheinband mit einem Foto von Walter Hege (1926)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Walter Hege München Ehrentempel 1938.png|mini|hochkant|Detail des [[Ehrentempel|NS-Ehrentempels]] in München (1938)]]&lt;br /&gt;
Der als Sohn eines Glasers geborene Hege erlernte nach der Schule zunächst das Handwerk des Dekorationsmalers. Aufgrund einer schweren Verwundung 1915 im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde er aus dem aktiven Kriegsdienst entlassen. Zwischen 1918 und 1929 studierte er [[Fotografie|Bildnisfotografie]] bei [[Hugo Erfurth]] an der [[Hochschule für Bildende Künste Dresden|Dresdner Kunsthochschule]]. Nach Abschluss des Studiums war er in Naumburg als Fotograf selbständig tätig, gab aber auch Mal- und Zeichenunterricht. Aufgrund seines künstlerischen Interesses besuchte er, parallel zu seiner beruflichen Tätigkeit, ab April 1921 die [[Bauhaus-Universität Weimar|Weimarer Kunstschule]]. Mit seiner Scherenschnittserie &amp;#039;&amp;#039;Die Hussiten vor Naumburg&amp;#039;&amp;#039; zu dem Lied von [[Karl Friedrich Seyferth]] aus dem Jahr 1920 wurde er reichsweit bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://st.museum-digital.de/index.php?t=objekt&amp;amp;oges=1256&amp;amp;navlang=it&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Architekturfotografie|architekturfotografischen]] Bereich publizierte Hege 1925 in Zusammenarbeit mit dem [[Kunsthistoriker]] [[Wilhelm Pinder]], der die Texte beisteuerte, je ein Buch über den [[Naumburger Dom|Naumburger]] und den [[Bamberger Dom]]. Diese beiden Bände begründeten Heges Ruf als einen der wichtigsten Bildautoren kunstgeschichtlicher Bildbände seiner Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Here trat bereits zum 1. November 1930 in die [[NSDAP]] ein (Mitgliedsnummer 339.675).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/14100503&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://ns-spurensuche.de/wp-content/uploads/2023/11/walter_hege.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; In den [[1930er]] Jahren war er, weiterhin als Partner Pinders, einer der bedeutendsten kunstreproduzierenden Fotografen im Bauwerks- und [[Plastik (Kunst)|Plastikenbereich]]. Seine Arbeiten gelten als richtungsweisend für die Verwendung der Fotografie in der [[Kunstgeschichte|kunstgeschichtlichen]] Forschung. Spätere Werke, so zum Beispiel das in Zusammenarbeit mit [[Richard Hamann (Kunsthistoriker)|Richard Hamann]] 1936 veröffentlichte Buch &amp;#039;&amp;#039;Olympische Kunst&amp;#039;&amp;#039;, bekräftigten diesen Ruf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem als Regisseur und Kameramann betätigte sich Hege auch im Filmgeschäft. Er arbeitete unter anderem mit [[Leni Riefenstahl]] und [[Luis Trenker]] (z.&amp;amp;nbsp;B. bei &amp;#039;&amp;#039;[[Condottieri (Film)|Condottieri]]&amp;#039;&amp;#039;) zusammen. Während das künstlerische Werk Heges unumstritten ist, war die teils [[Propaganda|propagandistische]] Ausführung seiner Werke während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] Anlass, ihn in Verbindung mit der nationalsozialistischen Weltanschauung zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hege heiratete am 20. März 1928 Elisabeth Margarete Gräfin [[Schulenburg (Adelsgeschlecht)|von der Schulenburg]] aus dem Hause [[Schulenburg (Adelsgeschlecht)#Wolfsburger Linie|Wolfsburg]] (* [[8. Juli]] [[1892]] in [[Ippenburg]]; † [[30. Januar]] [[1976]] in [[Berlin]]). Ihre Kinder aus der Ehe: Reglindis Maria und Ursula Ingeborg Hege. 1947 siedelte Hege zunächst allein nach [[Braunschweig]] über, wo er weiter als Fotograf arbeitete.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bildindex.de/ete?action=addFilter&amp;amp;filter=obj-artist_filter&amp;amp;term=Hege%2C%20Walter&amp;amp;direction=paged Walter Hege und sein Werk] auf bildindex.de.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Nachlass]] Heges ist auf mehrere Orte verteilt. Der größte Teil befindet sich seit 1961 in [[Köln]] und ein kleiner Teil im [[Deutsches Archäologisches Institut|Deutschen Archäologischen Institut]] in [[Athen]]. Weitere Werke befinden sich im [[Bildarchiv Foto Marburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.uni-marburg.de/de/fotomarburg/bestaende/uebernahmen/hege Walter Hege im Deutschen Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte, Bildarchiv Foto Marburg]&amp;lt;/ref&amp;gt; und seit 1991 im [[Naumburg (Saale)|Stadtmuseum Naumburg]]. In Naumburg wurde Hege zu Ehren eine Straße nach ihm benannt, der Walter-Hege-Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walter Hege war auch ein Pionier in der Anwendung der [[Kleinbildkamera]]. Setzte er bei der Aufnahme der Akropolis in Athen noch eine [[Großformatkamera]] von 240&amp;amp;nbsp;cm Länge mit einem [[Carl Zeiss (Unternehmen)|Zeiss-Objektiv]] der stattlichen Brennweite von 1.200&amp;amp;nbsp;mm ein, so verwendete er bereits in den 30er Jahren bei Aufnahmen in der Würzburger Residenz eine [[Contax]] mit Objektiven zwischen 28 und 500&amp;amp;nbsp;mm Brennweite. Die nach dem Zweiten Weltkrieg gefertigten Aufnahmen der Plastiken [[Tilman Riemenschneider]]s entstanden weitgehend unter Verwendung einer [[Leica Camera|Leica]] mit 135-mm-Hector-Objektiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
[[File:Walter Hege Wilhelm Pinder Bamberger Dom 1927 Titel.jpg|thumb|hochkant|[[Bamberger Dom]] (1927)]]&lt;br /&gt;
* zusammen mit [[Gerhart Rodenwaldt]]: &lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Olympia&amp;#039;&amp;#039;, Deutscher Kunstverlag, Berlin 1936.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Griechische Tempel&amp;#039;&amp;#039;, Deutscher Kunstverlag, Berlin 1941. (2. Auflage 1951)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Akropolis&amp;#039;&amp;#039;, Deutscher Kunstverlag, Berlin 1956.&lt;br /&gt;
* zusammen mit [[Richard Hamann (Kunsthistoriker)|Richard Hamann]]: &amp;#039;&amp;#039;Olympische Kunst&amp;#039;&amp;#039;, Hopfer, Burg 1936.&lt;br /&gt;
* zusammen mit Hans Thoma: &amp;#039;&amp;#039;Kronen und Kleinodien: Meisterwerke des Mittelalters und der Renaissance aus den Schatzkammern der Residenz zu München&amp;#039;&amp;#039;, Deutscher Kunstverlag, München und Berlin 1955.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1955: [[David-Octavius-Hill-Medaille]] der [[Gesellschaft Deutscher Lichtbildner|Gesellschaft deutscher Lichtbildner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Matthias Harder: &amp;#039;&amp;#039;Walter Hege und Herbert List. Griechische Tempelarchitektur in photographischer Inszenierung&amp;#039;&amp;#039;. Reimer, Berlin 2003. ISBN 3-496-01275-7.&lt;br /&gt;
* Fritz Kestel: &amp;#039;&amp;#039;Walter Heges „Bamberger Reiter“. Die Skulptur des hl. Königs Stephan I. von Ungarn im Bamberger Dom als Katalysator fotogeschichtlicher und kunsthistorischer Forschung&amp;#039;&amp;#039;. Tectum Verlag, Marburg 2001. ISBN 978-3-8288-1071-6 (Microfiche-Ausgabe)&lt;br /&gt;
* Wolfgang Baier: &amp;#039;&amp;#039;Quellendarstellungen zur Geschichte der Fotografie&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage, Schirmer/Mosel, München 1980, ISBN 3-921375-60-6, S. 406 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mv-naumburg.de/projekte/themen/notgeld Walter Heges Notgeld im Museum Naumburg]&lt;br /&gt;
* [http://www.fotoerbe.de/index.php?t=zahlen&amp;amp;s=suchanzeige3&amp;amp;tagsuch=Hege,%20Walter&amp;amp;kn=Fotografen Verzeichnis von Sammlungen mit Fotografien von Walter Hege]&lt;br /&gt;
* [https://www.uni-marburg.de/de/fotomarburg/bestaende/uebernahmen/hege Bilder von Walter Hege] im Bildarchiv Foto Marburg&lt;br /&gt;
* [http://www.geneall.net/D/per_page.php?id=1843325 Genealogische Daten über Elisabeth Margarete Gräfin von der Schulenburg]&lt;br /&gt;
* [https://www.arthistoricum.net/themen/portale/photographie/fotoliteratur-digital/bildbaende-und-fotobuecher Digitalisierte Fotobücher von Walter Hege] bei [https://www.arthistoricum.net/ arthistoricum.net]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119000148}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0373692}}&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|bc582d87eab4460493de673e8dff3227}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119000148|LCCN=nr/95/2681|VIAF=37717103}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hege, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (Weimar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kameramann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Bauhaus-Universität Weimar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Naumburg (Saale))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekturfotograf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologiefotograf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1955]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hege, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Fotograf, Kameramann, Maler, Regisseur und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. November 1893&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Naumburg (Saale)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Oktober 1955&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Weimar]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Goesseln</name></author>
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