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	<title>Walter Hedeler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Tohma: Kats</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Kats&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Hedeler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (eigentlich: &amp;#039;&amp;#039;Bernhard Gehrt&amp;#039;&amp;#039;; * [[17. November]] [[1911]] in [[Leipzig]]; † [[11. Mai]] [[1994]] in [[Berlin]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]/[[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]) und [[Redakteur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hedeler, Sohn des Leipziger [[Buchbinder]]s Paul Bernhard Walter Gehrt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wilhelm Bernhard Rost |Titel=Die Rost-Sippen in Deutschland |Verlag=Wilhelm Rost Verlag |Datum=1975}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, machte nach seinem [[Abitur]] von 1928 bis 1930 eine Ausbildung im Waldorf-Verlag in [[Stuttgart]]. 1928 trat er dem [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1920)|KJVD]], 1929 der KPD bei. 1931/32 besuchte er die Buchbinder-Lehranstalt in [[Leipzig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der „[[Machtergreifung]]“ der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] 1933 betätigte sich Hedeler weiterhin illegal für die KPD und war Organisationsleiter der KPD-Bezirksleitung [[Württemberg zur Zeit des Nationalsozialismus|Württemberg]]. 1935 wurde Hedeler verhaftet. Es gelang ihm jedoch zu fliehen und er emigrierte über die [[Tschechoslowakei]] in die [[UdSSR]]. Hedeler wurde in Abwesenheit zum Tode verurteilt. Ab 1935 war er Kursant an der [[Internationale Lenin-Schule|Internationalen Lenin-Schule]] in [[Moskau]] und 1937/38 Parteiorganisator ihres deutschen Sektors. 1938/39 war er [[Redakteur]] und stellvertretender Leiter der Auslandsabteilung der – in Moskau erscheinenden – &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Zentral-Zeitung|Deutschen Zentral-Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;. 1939/40 war er Mitarbeiter der Vertretung der KPD im Exekutivkomitee der [[Kommunistische Internationale|Kommunistischen Internationale]] (EKKI), anschließend Mitarbeiter der Presseabteilung des EKKI. 1941 erhielt er die sowjetische [[Staatsbürgerschaft]], sein Pass wurde auf den Namen „Walter Hedeler“ ausgestellt, den er seit seinem Aufenthalt in der UdSSR verwendete. Im selben Jahr wurde er von der [[Sonderfahndungsliste]] „UdSSR“ erfasst. Im Oktober 1941 wurde er nach [[Ufa (Stadt)|Ufa]] evakuiert und war dort ab 1942 Sprecher und Redakteur beim &amp;#039;&amp;#039;[[Deutscher Volkssender|Deutschen Volkssender]]&amp;#039;&amp;#039;. Ende 1942 wurde er jedoch im Rahmen einer Verleumdungskampagne gegen deutsche Komintern-Mitarbeiter entlassen und aus der KPD ausgeschlossen. Anfang 1943 folgte die [[Verbannung]] nach [[Tomsk]]. Dort verrichtete er zunächst Gelegenheitsarbeiten, anschließend war er von 1946 bis 1955 Hauptbibliothekar an der Universitätsbibliothek.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende Juli 1955 kehrte Hedeler nach Deutschland ([[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]) zurück und wurde im November desselben Jahres durch einen Beschluss der [[Zentrale Parteikontrollkommission|Zentralen Parteikontrollkommission]] (ZPKK) rehabilitiert und in die SED aufgenommen. Ab 1956 war er zunächst stellvertretender, dann von 1957 bis 1959 Chefredakteur der &amp;#039;&amp;#039;[[Leipziger Volkszeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, sowie Mitglied der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands#Bezirksleitung|SED-Bezirksleitung]] [[Bezirk Leipzig|Leipzig]]. Ab 1960 war er Redakteur der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Einheit (SED-Zeitschrift)|Einheit]]&amp;#039;&amp;#039;, bevor er von 1961 bis 1975 Mitarbeiter bei der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Probleme des Friedens und des Sozialismus]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Prag]] wurde. Danach war er wieder für die &amp;#039;&amp;#039;Einheit&amp;#039;&amp;#039; tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn ist der deutsche [[Historiker]] und [[Kommunismus|Kommunismusforscher]] [[Wladislaw Hedeler]] (*&amp;amp;nbsp;1953).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen in der DDR ==&lt;br /&gt;
Hedeler erhielt 1976 die Ehrenspange zum [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] in Gold sowie 1982 und 1986 den [[Stern der Völkerfreundschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Carola Tischler: &amp;#039;&amp;#039;Flucht in die Verfolgung. Deutsche Emigranten im sowjetischen Exil 1933 bis 1945&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Arbeiten zur Geschichte Osteuropas&amp;#039;&amp;#039;, Band 3). Lit, Münster 1996, ISBN 3-8258-3034-9, S. 204 ff.&lt;br /&gt;
* [[Gottfried Hamacher]] et al. (Hrsg.): [http://www.rosalux.de/cms/fileadmin/rls_uploads/pdfs/Manuskripte_53_2.pdf &amp;#039;&amp;#039;Gegen Hitler. Deutsche in der Résistance, in den Streitkräften der Antihitlerkoalition und der Bewegung „Freies Deutschland“. Kurzbiografien&amp;#039;&amp;#039; (Reihe: Manuskripte/Rosa-Luxemburg-Stiftung, Bd. 53)] (PDF; 894&amp;amp;nbsp;kB). Dietz, Berlin 2005, ISBN 3-320-02941-X, S. 78&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=walter-hedeler|lemma=Hedeler, Walter|autor=[[Peter Erler]]|band=1|idNum=1276}}&lt;br /&gt;
* [[Klaus G. Saur]]: &amp;#039;&amp;#039;Hedeler, Walter.&amp;#039;&amp;#039; In: Karin Peter, Gabriele Bartelt-Kircher, Anita Schröder (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeitungen und andere Drucksachen. Die Bestände des Dortmunder Instituts für Zeitungsforschung als Quelle und Gegenstand der Forschung.&amp;#039;&amp;#039; Klartext-Verlag, Essen 2014, ISBN 978-3-8375-1015-7, S. 466.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Chefredakteure der Leipziger Volkszeitung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1165534770|VIAF=818153596619251900006}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hedeler, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Internationalen Leninschule]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:EKKI-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chefredakteur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens (Ehrenspange)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Sterns der Völkerfreundschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1994]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leipziger Volkszeitung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hedeler, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gehrt, Bernhard&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (KPD/SED) und Redakteur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. November 1911&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Mai 1994&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tohma</name></author>
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