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	<title>Walter Haug - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Walter_Haug&amp;diff=1222828&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Veröffentlichungen (Auswahl) */ Punkt hinter Abkürzung gesetzt</title>
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		<updated>2026-04-06T10:14:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Veröffentlichungen (Auswahl): &lt;/span&gt; Punkt hinter Abkürzung gesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Walter Haug.jpg|mini|Walter Haug]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Haug&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. November]] [[1927]] in [[Glarus]]; † [[11. Januar]] [[2008]] in [[Tübingen]]) war ein [[Schweiz]]er germanistischer [[Mediävist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Walter Haug wuchs in [[Walenstadt]] auf und besuchte in [[Schiers]] das Gymnasium, an dem [[Kurt Ruh]] sein Deutschlehrer war. Er studierte an den Universitäten [[Universität Zürich|Zürich]], [[Universität Wien|Wien]] und [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]] [[Germanistik]], [[Theaterwissenschaft]], [[Philosophie]] und [[Psychologie]]. 1952 wurde er in München mit der Dissertation „Zum Begriff des Theatralischen. Versuch einer Deutung barocker Theatralik ausgehend vom Drama des Andreas Gryphius“ [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Zunächst arbeitete er als Dramaturg an Theatern in [[Wien]] und in München. Dort wurde er 1958, anlässlich einer Festaufführung zum 800. Stadtjubiläum, durch [[Hugo Kuhn]] für eine akademische Laufbahn erfolgreich umworben. Anschließend arbeitete er folglich als Dozent in München, 1966 wurde er [[Habilitation|habilitiert]] mit der Arbeit „Orientalisch-mittelalterliche Literaturbeziehungen“. Ein Jahr später wurde Haug auf den mediävistischen Lehrstuhl an der neu gegründeten [[Universität Regensburg]] berufen. Von 1973 (in der Nachfolge von [[Wolfgang Mohr (Germanist)|Wolfgang Mohr]]) bis zu seiner [[Emeritierung]] 1995 war er ordentlicher Professor an der Abteilung für Mediävistik des Deutschen Seminars der [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Universität Tübingen]]. Er teilte sich dort das Fach 22 Jahre lang in enger Kooperation mit seinem Kollegen und Freund [[Burghart Wachinger]]. Anschließend führten ihn Gastprofessuren an verschiedene Universitäten der Vereinigten Staaten von Amerika und Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Haugs Hauptinteressengebiete waren die [[Mittelhochdeutsch|mittelhochdeutsche]] Epik, die vergleichende ältere Literaturgeschichte, [[Literaturtheorie]] und die abendländische [[Mystik]].&lt;br /&gt;
Er war ein sehr produktiver Autor und vor allem Herausgeber. Haugs &amp;#039;&amp;#039;Literaturtheorie im deutschen Mittelalter&amp;#039;&amp;#039; (WBG 1985) gehört zu den Standardwerken der Mediävistik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 wurde er zusammen mit Wachinger mit dem [[Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
Mit dem Geld des Preises wurden mehrere Tagungen durchgeführt, deren Ergebnisse im 16-bändigen Werk „Fortuna Vitrea“ veröffentlicht wurden.&lt;br /&gt;
Zudem war Haug Herausgeber der 24-bändigen &amp;#039;&amp;#039;Bibliothek des Mittelalters&amp;#039;&amp;#039; und Mitherausgeber der &amp;#039;&amp;#039;Bibliotheca Germanica&amp;#039;&amp;#039; und der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte]] (DVjs)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 65. Geburtstag wurde für Haug und Wachinger eine zweibändige Festschrift herausgebracht, zum 80. Geburtstag ein Festkolloquium an der Universität Tübingen veranstaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haug war seit 1988 korrespondierendes Mitglied der [[Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://adw-goe.de/mitglieder/personendetails/person/walter-haug/| titel=Mitglieder: Walter Haug| hrsg=Niedersächsische Akademie der Wissenschaften zu Göttingen| zugriff=2025-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; seit 1991 auswärtiges Mitglied der [[Koninklijke Nederlandse Akademie van Wetenschappen|Königlich Niederländischen Akademie der Wissenschaften]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://dwc.knaw.nl/en/biografie/pmknaw/?pagetype=authorDetail&amp;amp;aId=PE00000710| titel=Past Members: Walter Haug | hrsg=Königlich Niederländische Akademie der Wissenschaften| zugriff=2023-05-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie seit 1992 ordentliches Mitglied der [[Heidelberger Akademie der Wissenschaften]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.hadw-bw.de/mitglieder?id=74| titel=Mitglieder: Walter Haug| hrsg=Heidelberger Akademie der Wissenschaften| zugriff=2025-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* als Hrsg. mit [[Ingeborg Glier]], [[Gerhard Hahn (Germanist)|Gerhard Hahn]] und Burghart Wachinger: &amp;#039;&amp;#039;Werk – Typ – Situation. Studien zu poetologischen Bedingungen in der älteren deutschen Literatur. Festschrift für Hugo Kuhn zum 60. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1969.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Mosaik von Otranto. Darstellung, Deutung und Bilddokumentation.&amp;#039;&amp;#039; Reichert, Wiesbaden 1977, ISBN 3-920153-73-1&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Das Land, von welchem niemand wiederkehrt“. Mythos, Fiktion und Wahrheit in Chrétiens „Chevalier de la Charrete“, im „Lanzelet“ Ulrichs von Zatzikhoven und im „Lancelot“-Prosaroman.&amp;#039;&amp;#039; Niemeyer, Tübingen 1978 (= Untersuchungen zur deutschen Literaturgeschichte, Bd. 21), ISBN 3-484-10310-8&lt;br /&gt;
* als Hrsg.: &amp;#039;&amp;#039;Formen und Funktionen der Allegorie, Symposion Wolfenbüttel 1978.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1979.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Literaturtheorie im deutschen Mittelalter von den Anfängen bis zum Ende des 13. Jahrhunderts. Eine Einführung.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1985 (= Germanistische Einführungen), ISBN 3-534-08830-1&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Frühe deutsche Literatur und lateinische Literatur in Deutschland 800–1150&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Bibliothek des Mittelalters.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1; &amp;#039;&amp;#039;Bibliothek deutscher Klassiker.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 62). Hrsg. mit [[Benedikt Konrad Vollmann]]. Deutscher Klassiker-Verlag, Frankfurt am  Main 1991, ISBN 3-618-66010-3&lt;br /&gt;
* als Hrsg. mit [[Burghart Wachinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Autorentypen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Fortuna vitrea.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 6). Tübingen 1991.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mittelalter und frühe Neuzeit. Übergänge, Umbrüche und Neuansätze&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg.), Niemeyer, Tübingen 1999 (= &amp;#039;&amp;#039;Fortuna vitrea.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 16), ISBN 3-484-15516-7&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tristan und Isold&amp;#039;&amp;#039;, Deutscher Klassiker Verlag, Berlin 2011, ISBN 978-3-618-66100-9&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Wahrheit der Fiktion&amp;#039;&amp;#039;. Studien zur weltlichen und geistlichen Literatur des Mittelalters und der frühen Neuzeit. Tübingen 2003.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|12917310X}}&lt;br /&gt;
* [https://idw-online.de/de/news236325 Informationen zum Festkolloquium 2007]&lt;br /&gt;
* [https://ler.letras.up.pt/uploads/ficheiros/artigo6381.pdf Walter Haug: Warum versteht Parzival nicht, was er hört und sieht? Erzählen zwischen Handlungsschematik und Figurenperspektive bei Hartmann und Wolfram ] (PDF-Datei; 634 kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12917310X|LCCN=n/82/223709|VIAF=24487}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Haug, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germanistischer Mediävist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leibnizpreisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Eberhard Karls Universität Tübingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Regensburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herausgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Königlich Niederländischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1927]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2008]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Haug, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Germanist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. November 1927&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Glarus]], Schweiz&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Januar 2008&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Tübingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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