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	<title>Walter Hasche - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T16:20:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Walter_Hasche&amp;diff=1873473&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo, form</title>
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		<updated>2026-02-04T06:47:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Walter Hasche (1).JPG|miniatur|Walter Hasche (1989)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Adolph Hasche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Dezember]] [[1909]] in [[Hamburg]]; † [[5. Oktober]] [[2002]] ebenda) war [[Anwalt]], Politiker ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]), Mitglied der [[Hamburgische Bürgerschaft|Hamburgischen Bürgerschaft]], Vorstand der [[Deutsche Schiffsbank|Deutschen Schiffsbank]] und Namenspartner der Sozietät [[CMS (Unternehmen)|CMS Hasche Sigle]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=JUVE |url=https://www.juve.de/markt-und-management/dr-walter-hasche-tot/ |titel=Dr. Walter Hasche tot |werk=juve.de |datum=2002-10-22 |sprache=de |abruf=2026-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Studium und Krieg ==&lt;br /&gt;
Walter Hasche war Sohn des Hamburger Kaufmannes Adolph Theodor Hasche (1871–1966) und seiner Ehefrau Elsa, geborene Schmidt (1876–1955). Nach dem Abitur am [[Matthias-Claudius-Gymnasium Hamburg|Matthias-Claudius-Gymnasium]] studierte er Rechtswissenschaften in [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Tübingen]] und [[Universität Hamburg|Hamburg]]. In Tübingen wurde er 1928 Mitglied der Studentenverbindung Saxonia. 1932 legte er das Referendarexamen ab und promovierte 1933 bei dem Hamburger Professor für Staats- und Völkerrecht und späterem Universitätsrektor [[Rudolf von Laun]] zum Dr.&amp;amp;nbsp;jur. über die Rechtsstellung der neu geschaffenen Rechtsfigur des [[Reichsstatthalter]]s. 1935 leistete er eine Grundausbildung bei der Marine ab und bestand 1936 das [[Assessor]]examen. Er trat zunächst in den Hamburger Justizdienst ein, wechselte jedoch 1938, protegiert durch den [[Reederei|Reeder]] [[John T. Essberger]],&amp;lt;ref&amp;gt;John Theodor Leonard Essberger (1886–1959) gründete 1924 die noch heute bestehende Reederei &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Afrika-Linien&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; in den [[Verband Deutscher Reeder]], in dem er zunächst als [[Syndikus]] und dann als Geschäftsführer der dort angegliederten Reichsverkehrsgruppe Seeschiffahrt tätig war. Von April 1943 war er in einer [[Flak]]-Batterie aktiv, ab Januar 1944 bis Kriegsende diente Hasche im [[Oberkommando der Marine#Kriegsmarine|Oberkommando der Kriegsmarine]], zuletzt im Range eines Leutnants.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berufsleben ==&lt;br /&gt;
Im August 1945 wurde Hasche als Rechtsanwalt in Hamburg zugelassen. Nach einigen Strafverteidigungen im Rahmen der im Hamburger [[Curiohaus]] stattfindenden britischen Militärgerichtsprozesse zu Kriegsverbrechen&amp;lt;ref&amp;gt;Von 1946 bis 1948 fanden im weitgehend unzerstörten Curiohaus die [[Curiohaus-Prozesse]] der britischen Militärregierung statt&amp;lt;/ref&amp;gt; konzentrierte er seinen beruflichen Schwerpunkt bald auf die Beratung von Schifffahrtsunternehmen. Er nahm 1951 [[Hans-Christian Albrecht]] als Sozius auf, 1953 auch [[Vincent Fischer-Zernin]]. So entstand die [[Sozietät]], die später unter dem Begriff „Hasche Albrecht Fischer“ bekannt wurde, stetig wuchs und heute nach verschiedenen Fusionen als [[CMS Hasche Sigle]] eine der größten Wirtschaftskanzleien Deutschlands ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1953 bis 1955 war Hasche vorstandsähnlich in der Reederei &amp;#039;&amp;#039;Hamburg Südamerikanische Dampfschifffahrts-Gesellschaft AG&amp;#039;&amp;#039; (kurz: [[Hamburg Süd]]) tätig. Mit Wirkung vom 1. Januar 1956 wurde Hasche zum Mitglied des Vorstandes der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Schiffsbeleihungsbank&amp;amp;nbsp;AG&amp;#039;&amp;#039; (später: Deutsche Schiffsbank AG) berufen&amp;lt;ref&amp;gt;Gem. &amp;#039;&amp;#039;Personalien/Jubiläen&amp;#039;&amp;#039;, unter: &amp;#039;&amp;#039;Chronik&amp;#039;&amp;#039; bei: {{Toter Link| url=http://www.zeit.de/1956/02/CHRONIK?page=all |text=ZEIT Online }}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Bis 1977 war er –&amp;amp;nbsp;weitgehend als Sprecher des Vorstandes&amp;amp;nbsp;– bei der Bank tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;Gem. &amp;#039;&amp;#039;Dr Hasche wird 65&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Abendblatt&amp;#039;&amp;#039; vom 23. Dezember 1974&amp;lt;/ref&amp;gt; Während seiner Zeit bei der Schiffsbank verfolgte Hasche ein risikokontrolliertes Wachstum des Institutes unter dem Schlagwort „Expansion nach Maß“.&amp;lt;ref&amp;gt;Gem. Artikel &amp;#039;&amp;#039;Expansion nach Maß&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburger Abendblatt]]&amp;#039;&amp;#039;, 11. Juni 1971&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Reedereivertreter wie als Bankier blieb er anwaltlich tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionen ==&lt;br /&gt;
Walter Hasche war in verschiedenen Funktionen ehrenamtlich engagiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 bis 1957 wirkte er im Vorstand der Hanseatischen Rechtsanwaltskammer. Von 1967 bis 1975 war er Vorsitzender&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Annual spring meeting – Maritime Law Association of the United States Document&amp;#039;&amp;#039;, Maritime Law Association of the United States (Hrsg.), 1975, [https://books.google.com/books?id=aycRAAAAYAAJ&amp;amp;q=%22walter+hasche%22&amp;amp;dq=%22walter+hasche%22&amp;amp;hl=pl&amp;amp;cd=5 S. 6549]&amp;lt;/ref&amp;gt; des &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Vereins für Internationales Seerecht&amp;#039;&amp;#039;;&amp;lt;ref&amp;gt;Der &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Verein für Internationales Seerecht&amp;#039;&amp;#039; fördert die Entwicklung international einheitlicher Seerechtsordnungen, gem. der [https://www.seerecht.de/ Website] des Vereins&amp;lt;/ref&amp;gt; bis 1985 dessen stellvertretender Vorsitzender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1945 bis 1995 war er Vorsitzender des Vorstandes, anschließend bis zu seinem Tode Ehrenvorsitzender der &amp;#039;&amp;#039;August-Heerlein-Stiftung&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Die nach August Heerlein (1804–1878) benannte Stiftung wurde 1893 von dessen Witwe Maria Elisabeth und Tochter Anna Elisabeth sowie Caspar Heerlein zugunsten verarmter Frauen und chronisch Kranker gegründet&amp;lt;/ref&amp;gt; die er in die &amp;#039;&amp;#039;Heerlein-Zindler-Stiftung&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Die 1972 vom Kaufmann Werner Zindler gegründete &amp;#039;&amp;#039;Charlotte und Werner Zindler-Stiftung&amp;#039;&amp;#039;, die ein Altenheim bauen und betreiben sollte erwies sich als nicht finanzstark genug, das Vorhaben umzusetzen. Das Vermögen wurde in Folge nach Auflösung der Stiftung auf die &amp;#039;&amp;#039;August Heerlein-Stiftung&amp;#039;&amp;#039; übertragen – woraufhin die Namensänderung in &amp;#039;&amp;#039;Heerlein- und Zindler-Stiftung&amp;#039;&amp;#039; erfolgte&amp;lt;/ref&amp;gt; überführte und die im Hamburger Stadtteil [[Hamburg-St. Georg|St.&amp;amp;nbsp;Georg]] ein Altenheim&amp;lt;ref&amp;gt;Das „Zindler-Haus“ wurde 1981 an der Koppel&amp;amp;nbsp;17 im Hamburger Stadtteil St. Georg als Alten- und Pflegeheim errichtet, gem. [http://www.zindler-haus.de/ Website] des Altenheims&amp;lt;/ref&amp;gt; betreibt. Er war ebenso Vorstandsvorsitzender der &amp;#039;&amp;#039;Heerlein-Familien-Stiftung&amp;#039;&amp;#039; sowie der &amp;#039;&amp;#039;Heerlein- und Dürst Wohltätigen Stiftung&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Die &amp;#039;&amp;#039;Ursula-Dürst Wohltätige Stiftung&amp;#039;&amp;#039; wurde 1928 als Folge der Inflation mit der &amp;#039;&amp;#039;Heerlein-Stiftung&amp;#039;&amp;#039; zur &amp;#039;&amp;#039;Heerlein und Dürst Wohltätige Stiftung&amp;#039;&amp;#039; vereint, gem. Artikel: [https://www.gw-stgeorg.de/ld/ausgaben/2005/2005_10.pdf &amp;#039;&amp;#039;Die „milden privaten Wohn-Stiftungen“&amp;#039;&amp;#039;] (PDF) In: &amp;#039;&amp;#039;Der lachende Drache – Stadtteilzeitung für St. Georg&amp;#039;&amp;#039;, 10/2005, S. 6&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1974 bis 1979 war er 1. Vorsitzender des [[Deutscher Hochseesportverband HANSA|Deutschen Hochseesportverbandes HANSA e.&amp;amp;nbsp;V.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hasche war außerdem acht Jahre Mitglied der [[Hamburgische Bürgerschaft|Hamburgischen Bürgerschaft]] – von 1953 bis 1957 ([[Liste der Mitglieder der Hamburgischen Bürgerschaft (3. Wahlperiode)|3.&amp;amp;nbsp;Wahlperiode]]) und von 1966 bis 1970 ([[Bürgerschaftswahl in Hamburg 1966|6.&amp;amp;nbsp;Wahlperiode]]). Er gehörte der [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] an und wurde 1953 auf der Liste des [[Hamburg-Block]]s gewählt, einer Wahlpartei aus Mitgliedern der Hamburger Landesverbände von [[CDU Hamburg|CDU]], [[FDP Hamburg|FDP]], [[Deutsche Partei|DP]] und [[Gesamtdeutscher Block/Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten|GB/BHE]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstätte Walter Hasche.jpg|mini|hochkant|Grabstätte von Walter Hasche und Elisabeth, geb. von Nathusius, Friedhof Hamburg-Nienstedten (2022)]]&lt;br /&gt;
Die am 5. Juli 1941 geschlossene Ehe mit Ursula, geb. Pillet (1919–1968), wurde kurz nach dem Krieg geschieden. Am 4. Juni 1949 heiratete Hasche die verwitwete Elisabeth („Isa“) Clausen, geb. [[Nathusius (Adelsgeschlecht)|von Nathusius]] (1920–1994) in Hamburg. Ein Bruder seiner zweiten Frau war der Offizier [[Mark Heinrich von Nathusius]], der Mann ihrer Schwester Ehrengard der Offizier [[Bern von Baer]]. Hasche hatte vier Kinder.&lt;br /&gt;
Er wurde auf dem [[Nienstedtener Friedhof|Friedhof in Hamburg-Nienstedten]] beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Reichsstatthalter in der Entwicklung zur Reichsmittelinstanz&amp;#039;&amp;#039;, Dissertation, Triltsch, Würzburg 1938&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Korrespondentreeder und Vertragsreeder&amp;#039;&amp;#039;, Hansa 1952, S. 333&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Haftungsfragen innerhalb der Partenreederei&amp;#039;&amp;#039;, Hansa 1952, S. 1344&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erfde-Hamburg-Übersee, Beiträge zu einer Chronik der Familie Hasche&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg 1987&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Britische Besatzungsgerichtbarkeit in Hamburg 1945–48&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Archiv des Völkerrechts|AVR]] 26 (1988)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre August-Heerlein-Stift&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg 1993&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Blick in den Spiegel&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg 2000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Sozietät Hasche Albrecht Fischer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Liber amicorum für Walter Hasche&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg 1989.&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Pöllath|Pöllath]], Saenger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;200 Jahre Wirtschaftsanwälte in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. Nomos, 2009, ISBN 978-3-8329-4446-9, Seiten 13, 20, 23f., 51, 228&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1015500277|VIAF=180966937}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hasche, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter (Studentenverbindung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2002]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Deutscher Hochseesportverband HANSA)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hasche, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hasche, Walter Adolph (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Politiker (Hamburger Block), MdHB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Dezember 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Oktober 2002&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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