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	<title>Walter Hahm - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T15:36:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Walter_Hahm&amp;diff=1144087&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-33132-0: Korrektur nach Bundesarchiv PERS 6/173</title>
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		<updated>2026-01-26T22:04:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Korrektur nach Bundesarchiv PERS 6/173&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hahm May1943 2.jpg|mini|Generalleutnant Hahm (Mitte) in Uspech, Russland, Mitte Mai 1943]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walther Karl Otto Hahm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Dezember]] [[1894]] in [[Sulimierz (Milicz)|Neudorf-Sulau]]; † [[11. August]] [[1951]] in [[Heide (Holstein)]]) war ein deutscher [[General der Infanterie]] der [[Wehrmacht]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Walter Hahm trat kurz nach dem Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] am 7. August 1914 als [[Kriegsfreiwilliger|Freiwilliger]] beim Ersatz-Bataillon im [[Großherzoglich Mecklenburgisches Füsilier-Regiment „Kaiser Wilhelm“ Nr. 90 |Großherzoglich Mecklenburgischen Füsilier-Regiment „Kaiser Wilhelm“ Nr. 90]] in den Militärdienst. Am 23. August 1914 wurde er zum Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 214 versetzt, mit dem er sich bis Ende Januar als der Front befand. Während dieser Zeit wurden ihm beide Klassen des [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuzes]] verliehen. In Neuflize (Frankreich, nordostwärts [[Reims]]) absolvierte er als [[Unteroffizier]] bis Ende März 1915 einen [[Fahnenjunker]]-Lehrgang und wurde am 18. April 1915 zum [[Fähnrich]] befördert. Bereits am 18. Juni 1915 zum [[Leutnant]] befördert, wurde er im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt zum 1. Oktober 1915 [[Adjutant]] des II. [[Bataillon]]s im [[Infanterie-Regiment „von Winterfeldt“ (2. Oberschlesisches) Nr. 23]]. Am 24. April 1917 erfolgte seine Ernennung zum Regimentsadjutanten. Ausgezeichnet mit dem [[Militärverdienstkreuz (Österreich)|Österreichischen Militärverdienstkreuz]] III. Klasse mit der Kriegsdekoration war er in dieser Stellung über das Kriegsende hinaus bis zum 26. Mai 1919 tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hahm wurde in die [[Reichswehr]] übernommen, war zunächst bis Mitte Februar 1920 Adjutant des II. Bataillons im Reichswehr-Infanterie-Regiment 16 und anschließend in gleicher Eigenschaft beim Reichswehr-Infanterie-Regiment 15. Zum 1. Januar 1921 erfolgte seine Versetzung als Kompanieoffizier in das [[7. (Preußisches) Infanterie-Regiment (Reichswehr)|7. (Preußisches) Infanterie-Regiment]]. Zu Ausbildungszwecken war er von Oktober 1921 bis Februar 1922 zur [[Infanterieschule der Reichswehr|Infanterieschule]] sowie ab Oktober 1923 für zwei Jahre zur Ausbildung als [[Remonte]]-[[Reitlehrer]] zur 14. [[Berittene Artillerie|reitenden]] [[Batterie (Militär)|Batterie]] des 3. (Preußisches) Artillerie-Regiments kommandiert. Zwischenzeitlich im Mai 1925 zum [[Oberleutnant]] aufgestiegen, wurde Hahm in die 8. (MG)-Kompanie seines Regiments versetzt und von Oktober 1927 bis Februar 1928 zum Offizierwaffenschullehrgang in Dresden kommandiert. Ab 1. September 1929 folgte eine Verwendung als MG-Offizier beim Stab seines Regiments und zwei Monate später die Beförderung zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]]. Im Oktober 1931 nahm er am Lehrgang „Schießausbildung für schwere Infanteriewaffen“ an der [[Heeresschule Döberitz]] teil und wurde am 1. Februar 1932 zum [[Kompaniechef|Chef]] der 8. (MG)-Kompanie ernannt. Im Zuge der Heereserweiterung kam Hahm am 1. Oktober 1934 als Kompaniechef zum III. Bataillon des Infanterie-Regiments Görlitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Mitte Oktober 1935 war Hahm als Lehrer an der Kriegsschule in München tätig und avancierte im November 1935 zum [[Major]] sowie im August 1938 zum [[Oberstleutnant]]. Seit dem 26. August 1939 befand er sich in der [[Führerreserve]] des Oberkommandos des Heeres und erlebt dort den Beginn des Zweiten Weltkriegs. Am 7. Februar 1940 erhielt er das Kommando über das II. Bataillon im Infanterie-Regiment 81, mit dem er sich während des [[Westfeldzug]]es im Raum [[Reims]], [[Nevers]] und [[Dijon]] befand. Er wurde danach erneut vom 20. September bis 21. Dezember 1940 in die Führerreserve versetzt und anschließend zum Kommandeur des Infanterie-Regiments 480 bei der [[260. Infanterie-Division (Wehrmacht)|260. Infanterie-Division]] ernannt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Hahm May1943 1.jpg|mini|Generalleutnant Hahm (links) vor dem Divisionsgefechtsstand am 16. Mai 1943]]&lt;br /&gt;
In dieser Stellung wurde Hahm während des [[Unternehmen Barbarossa|Überfalls auf die Sowjetunion]] am 1. August 1941 zum [[Oberst]] befördert. Nach den Kämpfen um den kleinen Ort Romanischtsche sowie vom [[Dnepr]] bis zur [[Desna (Dnepr)|Desna]] erhielt er am 15. November 1941 das [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S.&amp;amp;nbsp;361.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der bisherige Kommandeur, General [[Hans Schmidt (General)|Hans Schmidt]] an höherer Stelle Verwendung gefunden hatte, wurde Hahm am 1. Januar 1942 mit der Führung der 260. Infanterie-Division beauftragt. Am 1. April 1942 ernannte man ihn zum [[Generalmajor]] und Divisionskommandeur. Am 22. Februar 1944 verließ er die [[Division (Militär)|Division]] als [[Generalleutnant]] und befand sich bis 1. April 1944 erneut in der Führerreserve. Als Kommandeur der [[389. Infanterie-Division (Wehrmacht)|389. Infanterie-Division]] (1. April 1944 bis 30. September 1944) kämpfte Hahm in [[Kurland]] und bekam als 676. Soldat der Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine erneute Versetzung zur Führerreserve des Oberkommandos des Heeres (30. September 1944 bis 20. November 1944) und eine Versetzung zum [[Oberbefehlshaber West]] als [[Kommandierender General]] (20. November 1944 bis 1. Dezember 1944) folgten. Am 1. Dezember 1944 – während der Gefechte im Saargebiet – zunächst mit der Führung beauftragt, übernahm er als Kommandierender General das LXXXII. Armeekorps bis zum 15. April 1945. Für wenige Tage war er noch Kommandierender General des an den [[Lech]] zurückgedrängten [[XIII. Armeekorps (Wehrmacht)|XIII. Armeekorps]], bevor er am 8. Mai 1945 – als [[General der Infanterie]] – gegenüber der [[36th Infantry Division (Vereinigte Staaten)|36. US-Infanteriedivision]] kapitulierte. Er kam als britischer Kriegsgefangener in das Kriegsgefangenenlager in [[Werl]] und wurde 1947 entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegszeit ==&lt;br /&gt;
Im Zuge der Ermittlungen zu den [[Nürnberger Prozesse]]n gab Hahm am 23. Juni 1946 eine [[Versicherung an Eides statt|eidesstattliche Erklärung]] ab:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Ein Ausrottungsbefehl der [[4. Armee (Wehrmacht)|4. Armee]] gegen die Banden bzw. [[Partisan]]en ist mir nicht bekannt. Im Gegenteil wurden auf Grund von Befehlen vorgesetzter Dienststellen damals die gefangenen Partisanen entweder den Gefangenenlagern zugeführt oder als Arbeitsabteilungen verwendet. Im Sommer 1942 wurde der 260. Infanterie-Division, die ich damals führte, eine bei gefangenen Partisanen gefundene Vorschrift über deren Kampfweise eingeliefert. Sie enthielt ins einzelne gehende genaue Anweisungen über Überfälle auf Stäbe, Gefechtsstände, Transporte, Ortschaften, ferner Befehle für Beseitigung russischer Landeseinwohner, die nicht mit Partisanen zusammenarbeiten wollten, und ebenso Hinweise über [[Tarnung]] der Partisanen, bzw. Banden als Zivilisten.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;[[Internationaler Militärgerichtshof]] in Nürnberg, Band 42, [[Affidavit]] OKW-939, S. 262.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hahm verstarb am 11. August 1951 in Heide (Holstein) an [[Leukämie]] und wurde auf einem Friedhof in Norddeutschland bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dermot Bradley]], Karl-Friedrich Hildebrand, Markus Brockmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale des Heeres 1921–1945. Die militärischen Werdegänge der Richter, sowie der Ärzte, Veterinäre, Intendanten, Richter und Ministerialbeamten im Generalsrang.&amp;#039;&amp;#039; Band 5: &amp;#039;&amp;#039;v. Haack–Hitzfeld.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag, Osnabrück 1999, ISBN 3-7648-1700-3, S. 62–63.&lt;br /&gt;
* Wolf Keilig: &amp;#039;&amp;#039;Das deutsche Heer 1939–1945. Gliederung, Einsatz, Stellenbesetzung.&amp;#039;&amp;#039; 3 Bände (Loseblattwerk), erschienen im Podzun-Verlag, Bad Nauheim 1956 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1161370382|VIAF=4659152988208812790008}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hahm, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Infanterie (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leutnant (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur eines Infanterie-Regiments (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur einer Infanterie-Division (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandierender General des XIII. Armeekorps (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandierender General des LXXXII. Armeekorps (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Österreichischen Militärverdienstkreuzes III. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeuge in den Nürnberger Prozessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1951]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hahm, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher General der Infanterie im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Dezember 1894&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sulimierz (Milicz)|Neudorf-Sulau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. August 1951&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Heide (Holstein)]]&lt;br /&gt;
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