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	<title>Walter Grotrian - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Walter_Grotrian&amp;diff=876611&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Boobarkee: /* Leben */ erg. korr.</title>
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		<updated>2026-04-01T16:53:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; erg. korr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Berliner Physiker u Chemiker 1920.jpg|mini|Berliner Physiker und Chemiker 1920. Stehend v.l.n.r: Walter Grotrian, [[Wilhelm H. Westphal (Physiker)|Wilhelm Westphal]], [[Otto von Baeyer]], [[Peter Pringsheim]], [[Gustav Hertz]]. Sitzend v.l.n.r: [[Hertha Sponer]], [[Albert Einstein]], Ingrid und [[James Franck]], [[Lise Meitner]], [[Fritz Haber]], [[Otto Hahn]].]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Robert Wilhelm Grotrian&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. April]] [[1890]] in [[Aachen]]; † [[3. März]] [[1954]] in [[Potsdam]]) war ein [[deutscher]] [[Astronom]] und [[Astrophysiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur studierte Grotrian Physik in Aachen und Göttingen und wurde 1914 bei [[Woldemar Voigt (Physiker)|Woldemar Voigt]] promoviert (&amp;#039;&amp;#039;Der Gleichstrom-Lichtbogen großer Bodenläng&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;NDB&amp;quot;&amp;gt;{{NDB|7|169|170|Grotrian, Walter Robert Wilhelm|[[Harald von Klüber]]|116878843}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;TUB&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://cp.tu-berlin.de/person/2532 |titel=Walter Grotian |titelerg=Catalogus Professorum |hrsg=TU Berlin |datum=2019 |abruf=2026-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach vier Jahren Kriegsdienst arbeitete er von 1918 bis 1922 als Assistent bei [[James Franck]] sowie von 1921 bis 1922 als Privatdozent an der Universität Göttingen und habilitierte sich dort 1921 mit dem Thema &amp;#039;&amp;#039;Elektronenstoß und geschichtete Entladung&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TUB&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;NDB&amp;quot; /&amp;gt; 1922 wurde er zum Observator am [[Astrophysikalisches Observatorium Potsdam|Potsdamer Astrophysikalischen Observatorium (Einstein-Institut)]] ernannt und gehörte fortan auch der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Universität Berlin]] an, ab 1927 Professor, später (1932) als Hauptobservator. Im [[Drittes Reich|Dritten Reich]] wurde er 1941 Geschäftsführer der [[Deutsche Physikalische Gesellschaft|Deutschen Physikalischen Gesellschaft]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Hoffmann: „Zwischen Autonomie und Anpassung: Die Deutsche Physikalische Gesellschaft im Dritten Reich“. [http://www.mpiwg-berlin.mpg.de/Preprints/P192.PDF Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Preprint 192 (2001)] (pdf; 69&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zweiten Weltkrieg diente er als [[Major]] in der [[Wehrmacht]]. Mit [[Peter Wellmann (Astronom)|Peter Wellmann]] (1913–1999), [[Johannes Plendl]] und [[Karl-Otto Kiepenheuer]] arbeitete er zusammen bei der Erstellung eines europäischen Netzes von Stationen zur Erfassung der veränderlichen Strahlungen der Sonne. Die von ihm geführte Funknachrichten-Kompanie&amp;lt;ref&amp;gt;Michael P. Seiler: &amp;#039;&amp;#039;Kommandosache &amp;quot;Sonnengott&amp;quot;. Geschichte der deutschen Sonnenforschung im dritten Reich und unter alliierter Besatzung&amp;#039;&amp;#039;. Harri Deutsch, Frankfurt 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt; stellte neben dem Personal der Ionosphären-Stationen auch das Personal für diese Stationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1940 war er in diesem Zusammenhang im offiziellen Auftrag (er war damals bei der Luftwaffe) im besetzten Norwegen, um Kontakte zu norwegischen Physikern aufzubauen, insbesondere zum Observatorium in Tromsø (zwecks Ionosphärenbeobachtung, die die Deutschen schließlich dort unabhängig durchführten), wobei er auch [[Svein Rosseland]] in Oslo besuchte. Das ist später mit der Rolle Heisenbergs 1941 in Kopenhagen bei [[Niels Bohr]] verglichen worden&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dieter Hoffmann (Historiker)|Dieter Hoffmann]] in [[Michael Frayn]] &amp;#039;&amp;#039;Kopenhagen&amp;#039;&amp;#039; (Michael Dörries Hrsg.), Wallstein 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt; und war ein Konfliktpunkt im Briefwechsel mit [[Lise Meitner]], mit der er nach dem Krieg 1947 die alte Freundschaft erneuern wollte.&amp;lt;ref&amp;gt;Hoffmann und z.&amp;amp;nbsp;B. Philip Ball &amp;#039;&amp;#039;Serving the Reich. The struggle for the soul of physics under Hitler&amp;#039;&amp;#039;, Bodley Head 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grotrian beschäftigte sich vor allem mit der [[Spektroskopie]] und ihrer Anwendung zur Erklärung astrophysikalischer Phänomene. Sein wichtigstes Werk ist das 1928 erschienene „Graphische Darstellung der Spektren von Atomen und Molekülen mit 1, 2 und 3 Valenzelektronen“, mit dem er die heutige Darstellung von [[Termschema]]ta als [[Grotrian-Diagramm]]e begründete. Eine zweite wichtige Entdeckung gelang ihm mithilfe von Daten, die er 1929 auf einer Expedition nach [[Sumatra]] unter [[Erwin Freundlich]] gewonnen hatte, nämlich eine korrekte physikalische Erklärung des Ursprungs der roten Koronalinie λ6374 als Linie des hochionisierten Eisenatoms, das die Hälfte seiner Elektronen verloren hat,&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite journal |author=Walter Grotrian |title=Zur Frage der Deutung der Linien im Spektrum der Sonnenkorona |journal=Naturwissenschaften |volume=27 |pages=214 |date=1939}} &amp;lt;/ref&amp;gt; die bisher unbekannt geblieben war, weil sie im Laboratorium nicht auftritt. Zu ihrer Anregung bedarf es Temperaturen von Millionen Grad; Grotrian hat diese eigentlich unübersehbare Konsequenz seiner Entdeckung aber nie aufgeschrieben. Auch entdeckte er Staubwolken als Erklärung des [[Zodiakallicht]]s sowie mit spektroskopischen Mitteln die bei direkter Abbildung damals unsichtbare Scheibenstruktur der expandierenden Hülle der Nova Herculis 1934 (DQ Her). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walter Grotrian wurde am 1. Januar 1951 Direktor des [[Astrophysikalisches Observatorium Potsdam|Astrophysikalischen Observatoriums Potsdam]], wo er sich seit Kriegsende dem „Zustand der Sonne und dem Zusammenhang solarer und terrestrischer Erscheinungen“ ganz im Sinne des Gründungsvaters [[Wilhelm Foerster|Wilhelm Försters]] aus den 1870er Jahren widmete. Er wollte den 11-jährigen Sonnenfleckenzyklus erklären und konzentrierte sich auf die Bestimmung der Magnetflüsse in den Sonnenflecken. [[Harald von Klüber]] hatte in den Kriegsjahren den Spektrographen im Einsteinturm im Alleingang zur Messung solarer Magnetfelder qualifiziert. Der unter Grotrians Leitung in eigener Werkstatt konstruierte Koronograph zur Beobachtung der Sonnenprotuberanzen ist wegen seines frühen Todes kaum noch zum Einsatz gekommen. Wegen der Ereignisse des 17. Juni 1953 hatte keiner der vom Präsidenten der Akademie der Wissenschaften zu Berlin, [[Walter Friedrich (Biophysiker)|Walter Friedrich]], eingeladenen hochangesehenen Kandidaten die Nachfolge Grotrians  in Erwägung gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mond-Krater [[Grotrian (Mondkrater)|Grotrian]] sowie eine Straße in Potsdam sind nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=walter-robert-wilhelm-grotrian|lemma=Grotrian, Walter Robert Wilhelm|autor=|band=1|idNum=1128}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|7|169|170|Grotrian, Walter Robert Wilhelm|Harald von Klüber|116878843}}&lt;br /&gt;
* [[Günther Rüdiger]]:    [https://www.aip.de/documents/415/acha_71_druckfassung/ Astronomen, Akten und Affären - Vom Anfang zum Ende des Astrophysikalischen Observatoriums zu Potsdam] Akademische Verlagsanstalt, Leipzig, 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116878843}}&lt;br /&gt;
* [http://adsabs.harvard.edu/cgi-bin/nph-abs_connect?db_key=AST&amp;amp;db_key=PHY&amp;amp;db_key=PRE&amp;amp;qform=AST&amp;amp;arxiv_sel=astro-ph&amp;amp;arxiv_sel=cond-mat&amp;amp;arxiv_sel=cs&amp;amp;arxiv_sel=gr-qc&amp;amp;arxiv_sel=hep-ex&amp;amp;arxiv_sel=hep-lat&amp;amp;arxiv_sel=hep-ph&amp;amp;arxiv_sel=hep-th&amp;amp;arxiv_sel=math&amp;amp;arxiv_sel=math-ph&amp;amp;arxiv_sel=nlin&amp;amp;arxiv_sel=nucl-ex&amp;amp;arxiv_sel=nucl-th&amp;amp;arxiv_sel=physics&amp;amp;arxiv_sel=quant-ph&amp;amp;arxiv_sel=q-bio&amp;amp;sim_query=YES&amp;amp;ned_query=YES&amp;amp;adsobj_query=YES&amp;amp;aut_logic=OR&amp;amp;obj_logic=OR&amp;amp;author=Grotrian%2C+W.&amp;amp;object=&amp;amp;start_mon=&amp;amp;start_year=&amp;amp;end_mon=&amp;amp;end_year=&amp;amp;ttl_logic=SIMPLE&amp;amp;title=&amp;amp;txt_logic=OR&amp;amp;text=&amp;amp;nr_to_return=200&amp;amp;start_nr=1&amp;amp;jou_pick=ALL&amp;amp;ref_stems=&amp;amp;data_and=ALL&amp;amp;group_and=ALL&amp;amp;start_entry_day=&amp;amp;start_entry_mon=&amp;amp;start_entry_year=&amp;amp;end_entry_day=&amp;amp;end_entry_mon=&amp;amp;end_entry_year=&amp;amp;min_score=&amp;amp;sort=SCORE&amp;amp;data_type=SHORT&amp;amp;aut_syn=YES&amp;amp;ttl_syn=YES&amp;amp;txt_syn=YES&amp;amp;aut_wt=1.0&amp;amp;obj_wt=1.0&amp;amp;ttl_wt=0.3&amp;amp;txt_wt=3.0&amp;amp;aut_wgt=YES&amp;amp;obj_wgt=YES&amp;amp;ttl_wgt=YES&amp;amp;txt_wgt=YES&amp;amp;ttl_sco=YES&amp;amp;txt_sco=YES&amp;amp;version=1 Veröffentlichungen von W. Grotrian] im [[Astrophysics Data System]]&lt;br /&gt;
* [http://adsabs.harvard.edu/cgi-bin/nph-abs_connect?db_key=AST&amp;amp;db_key=PRE&amp;amp;qform=AST&amp;amp;arxiv_sel=astro-ph&amp;amp;arxiv_sel=cond-mat&amp;amp;arxiv_sel=cs&amp;amp;arxiv_sel=gr-qc&amp;amp;arxiv_sel=hep-ex&amp;amp;arxiv_sel=hep-lat&amp;amp;arxiv_sel=hep-ph&amp;amp;arxiv_sel=hep-th&amp;amp;arxiv_sel=math&amp;amp;arxiv_sel=math-ph&amp;amp;arxiv_sel=nlin&amp;amp;arxiv_sel=nucl-ex&amp;amp;arxiv_sel=nucl-th&amp;amp;arxiv_sel=physics&amp;amp;arxiv_sel=quant-ph&amp;amp;arxiv_sel=q-bio&amp;amp;sim_query=YES&amp;amp;ned_query=YES&amp;amp;adsobj_query=YES&amp;amp;aut_logic=OR&amp;amp;obj_logic=OR&amp;amp;author=&amp;amp;object=&amp;amp;start_mon=06&amp;amp;start_year=1954&amp;amp;end_mon=00&amp;amp;end_year=1956&amp;amp;ttl_logic=SIMPLE&amp;amp;title=Grotrian&amp;amp;txt_logic=OR&amp;amp;text=&amp;amp;nr_to_return=200&amp;amp;start_nr=1&amp;amp;jou_pick=ALL&amp;amp;ref_stems=&amp;amp;data_and=ALL&amp;amp;group_and=ALL&amp;amp;start_entry_day=&amp;amp;start_entry_mon=&amp;amp;start_entry_year=&amp;amp;end_entry_day=&amp;amp;end_entry_mon=&amp;amp;end_entry_year=&amp;amp;min_score=&amp;amp;sort=SCORE&amp;amp;data_type=SHORT&amp;amp;aut_syn=YES&amp;amp;ttl_syn=YES&amp;amp;txt_syn=YES&amp;amp;aut_wt=1.0&amp;amp;obj_wt=1.0&amp;amp;ttl_wt=0.3&amp;amp;txt_wt=3.0&amp;amp;aut_wgt=YES&amp;amp;obj_wgt=YES&amp;amp;ttl_wgt=YES&amp;amp;txt_wgt=YES&amp;amp;ttl_sco=YES&amp;amp;txt_sco=YES&amp;amp;version=1 Nachrufe auf W. Grotrian] im [[Astrophysics Data System]]&lt;br /&gt;
* [http://www.aip.de/highlight_archive/grotrian/ Astrophysikalisches Institut Potsdam: „80 Jahre Einsteinturm - 50. Todestag von Walter Grotrian“]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116878843|VIAF=32759552}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grotrian, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Astronom (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Astrophysiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Potsdam)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Mondkrater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR III. Klasse für Wissenschaft und Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1954]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Grotrian, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Grotrian, Walter Robert Wilhelm&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Astronom und Astrophysiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. April 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Aachen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. März 1954&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Potsdam]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Boobarkee</name></author>
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