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	<title>Walter Gräff - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T05:20:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Girus: WL</title>
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		<updated>2020-01-15T08:56:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WL&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Peter Adalbert Walter Gräff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Mai]] [[1876]] in [[Bad Kreuznach|Kreuznach]]; † [[11. Mai]] [[1934]] in [[München]]) war ein deutscher [[Kunsthistoriker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Walter Gräff, Sohn des Tabakfabrikanten Julius Gräff und seiner Ehefrau Amalie, geb. Engelmann, besuchte zunächst das Gymnasium in Kreuznach sowie die Gymnasien in Wetzlar und Weilburg, wo er Ostern 1895 das Abitur ablegte. Danach studierte er Jura in [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]], Straßburg, Berlin, Bonn und Marburg. In Heidelberg wurde er 1895 im [[Corps Rhenania Heidelberg]] [[Reception (Corps)|recipiert]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kösener Corpslisten&amp;#039;&amp;#039; 1960, &amp;#039;&amp;#039;65&amp;#039;&amp;#039;, 463.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab Herbst 1901 studierte er Kunstgeschichte in Berlin. Nach einem längeren Studienaufenthalt in Paris studierte er ab Ostern 1904 in Heidelberg und wurde dort 1906 bei [[Henry Thode]] promoviert. Er war 1908/09 wissenschaftlicher Hilfsarbeiter an der [[Staatliche Graphische Sammlung München|Staatlichen Graphischen Sammlung]] in München, 1909 wechselte er als wissenschaftlicher Hilfsarbeiter an die [[Alte Pinakothek]], wo er 1911 zum Kustos und 1915 zum Konservator ernannt wurde. Unterbrochen wurde seine Tätigkeit 1914 bis 1918 durch den Militärdienst im Ersten Weltkrieg, 1920 erfolgte die Ernennung zum Hauptkonservator, 1925 erhielt er den Titel Professor. 1933 wurde er zum [[Honorarprofessor]] für praktische Gemälde- und Museumskunde an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München|Universität München]] ernannt, starb jedoch schon ein Jahr danach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er beschäftigte sich intensiv mit maltechnischen und restauratorischen Fragen. Auch war er einer der Pioniere der Anwendung von [[Röntgen]]aufnahmen zur Untersuchung von Gemälden. Er gehörte der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Gesellschaft für rationelle Malverfahren&amp;#039;&amp;#039; an und setzte spätestens ab 1916 für die Untersuchung von Gemälden die technische Fotografie ein. Er arbeitete eng mit der &amp;#039;&amp;#039;Versuchsanstalt und Auskunftsstelle für Maltechnik&amp;#039;&amp;#039; an der [[Technische Hochschule München|Technischen Hochschule München]] unter [[Alexander Eibner]] an der Ecke Luisen-/[[Gabelsbergerstraße]] zusammen. Er und Alexander Eibner trugen 1930 in Rom auf einer Fachkonferenz zur naturwissenschaftlichen Untersuchung und Konservierung von Kunstobjekten vor. Nach der Pensionierung Eibners verfasste er 1932 eine Denkschrift für eine „Untersuchungs- und Forschungsanstalt für Gemälde und andere Werke der bildenden Kunst“. Nach dem Tod beider wurde die Versuchsanstalt aufgelöst, daran knüpfte jedoch ab 1937 das [[Doerner Institut]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.doernerinstitut.de/downloads/doerner_geschichte.pdf &amp;#039;&amp;#039;Doerner Institut. Geschichte – Vor 1937&amp;#039;&amp;#039;].&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenso war er für die Einrichtung der Zweiggalerie der bayerischen Staatsgemäldesammlungen in Speyer und der [[Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern|Benzino-Galerie]] in Kaiserslautern zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war seit 1924 verheiratet mit Hanna (Johanna Charlotte Edda), geb. Weidemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Einführung der Lithographie in Frankreich&amp;#039;&amp;#039;. Rössler, Heidelberg 1906 (Dissertation mit Lebenslauf, [https://archive.org/details/bub_gb_AjcCAAAAYAAJ/page/n1 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Katalog der Staatsgemäldesammlung in Speyer&amp;#039;&amp;#039;. Bruckmann, München 1928.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Andreas Burmester]], Helge Siefert: &amp;#039;&amp;#039;Grenzgänger zwischen Kunstwissenschaft und Kunsttechnologie: Walter Gräff (1876–1934) zum Gedenken&amp;#039;&amp;#039;. In: Bayerische Staatsgemäldesammlungen. Jahresbericht 1998, S. 12–24 ([http://www.doernerinstitut.de/downloads/Graeff_1998.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|121674568}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121674568|VIAF=14879381}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Graff, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunsthistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1876]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1934]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gräff, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gräff, Karl Peter Adalbert Walter (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kunsthistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Mai 1876&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bad Kreuznach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Mai 1934&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Girus</name></author>
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