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	<title>Walter Gebauer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T06:25:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Zollernalb: HC: Entferne Kategorie:Keramiker; Ergänze Kategorie:Keramiker (Deutschland)</title>
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		<updated>2026-02-16T19:59:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Keramiker&quot; title=&quot;Kategorie:Keramiker&quot;&gt;Kategorie:Keramiker&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Keramiker_(Deutschland)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Keramiker (Deutschland) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Keramiker (Deutschland)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bürgel Grabplatte Walter Gebauer.JPG|mini|Tönerne Grabplatte, gestaltet von seiner Tochter Christine Freigang]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Gebauer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Oktober]] [[1907]] in [[Thalbürgel]]; † [[3. Mai]] [[1989]] in [[Bürgel (Thüringen)|Bürgel]]) war ein [[deutsche]]r [[Töpferei|Töpfermeister]] und einer der bedeutendsten [[Keramiker]] der [[DDR]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://lavaguys-ceramic.blogspot.com/2010/06/walter-gebauer-burgel.html Walter Gebauer Bürgel], auf lavaguys-ceramic.blogspot.com&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gebauer entstammte einer eingesessenen Töpferfamilie. Sein Vater Paul war Töpfermeister, ebenso wie sein Onkel Carl. Von 1922 bis 1925 absolvierte Gebauer eine Töpferlehre bei seinem Vater, der in der Werkstatt des Onkels Carl arbeitete. Von 1925 bis 1927 studierte er an der [[Bunzlauer Keramik|Keramischen Fachschule von Bunzlau]]. Danach arbeitete er, mit zeitweiligen Unterbrechungen durch Aufenthalte in Bürgel, sechs Jahre im In- und Ausland in keramischen Betrieben, u. a. in der [[Porzellan- und Steingutfabrik Ludwig Wessel|Steingutfabrik Wessel]] in [[Bonn]] und an der Staatlichen Majolikamanufaktur Karlsruhe. 1932 legte er in Bürgel die Prüfung als Töpfermeister ab. 1934 gründete er in einer der stillgelegten alten Töpfereien in Bürgel seine eigene Werkstatt „&amp;#039;&amp;#039;An der Stadtmauer 1&amp;#039;&amp;#039;“. Anfangs hatte er nur einige alte [[Töpferscheibe]]n mit Fußbetrieb und einen alten Holzbrandofen. Anfangs arbeitete er sich in die traditionelle volkstümliche [[Irdenware]] mit dem für Bürgel typischen [[Kunstgewerbe|Dekor]] aus [[Engobe]] ein. Die Wirtschaftslage war allgemein sehr schlecht, und die Töpfer erhielten nur wenige Aufträge. Gebauer begann mit neuen, farbig brennenden Tonen zu arbeiten und entwickelte neuartige Glasuren und andere Oberflächentechniken. 1935 stellte er erstmals auf der [[Leipziger Messe]] einfache unglasierte Gefäße aus, die mit geritzten und aufgelegten Dekorationen versehen waren. Das brachte ihm mehr Aufträge ein, als er schaffen konnte, und ermöglichte ihm, die primitive Werkstatteinrichtung allmählich zu verbessern und zwei, drei Hilfskräfte zu beschäftigen. Er hatte nun auch Aufträge für Bau- und Zierkeramik, für die ihm die Wirkung der verwendeten [[Glasur (Keramik)|Glasuren]] besonders am Herzen lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebauer wurde 1939 zur [[Wehrmacht]] eingezogen und nahm am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] teil. Nach der Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft arbeitete er wieder in Bürgel. 1945 wurde er zum [[Innung|Landesobermeister]] von [[Thüringen]] gewählt. Da es ein qualifiziertes Berufsschulwesen noch nicht gab, erreichte er, dass der Fachunterricht für Töpferlehrlinge zunächst in Bürgel erteilt werden konnte. Er selbst bildete Lehrlinge aus. Dazu gehörten u. a. seine Tochter [[Christine Freigang|Christine]], [[Mari-Alice Bahra]], [[Ute Lohse]], [[Maria Merz (Keramikerin)|Maria Merz]] und [[Ulli Wittich-Großkurth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bürgel war Gebauer maßgeblich an der Bildung einer Einkaufs- und Liefergenossenschaft beteiligt, der außer einem [[Volkseigentum|volkseigen]] gewordenen Betrieb alle Töpfereien angehörten. Gebauer wurde zum Vorsitzenden gewählt. 1958 wurde die &amp;#039;&amp;#039;PGH des Kunsthandwerks Bürgel&amp;#039;&amp;#039; gegründet, an der sich außer vier Töpfereibetrieben auch zwei Drechslerwerkstätten beteiligten. Gebauer wurde nicht Mitglied. Er arbeitete jedoch mit einem Sondervertrag als künstlerisch-technischer Berater mit der PGH zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 wurde Gebauer Mitglied des [[Verband Bildender Künstler Deutschlands|Verbands Bildender Künstler Deutschlands]]. Ab 1964 war er Gastdozent an der [[Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle|Hochschule für industrielle Formgestaltung Halle, Burg Giebichenstein]] in [[Halle (Saale)|Halle]]. Gebauer hatte im In- und Ausland eine bedeutende Anzahl Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen. U. a. war er von 1958 bis 1988 auf allen Deutschen Kunstausstellungen bzw. [[Kunstausstellung der DDR|Kunstausstellungen der DDR]] in Dresden vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1994 gibt es den [[Walter Gebauer Keramik-Preis]]. Er wird ausgelobt vom Förderkreis Keramik-Museum Bürgel e.V., der ART-regio Kunstförderung der Sparkassen Versicherung und der Bürgeler Töpfermarkt GmbH, die damit den Bürgeler Töpfermeister und Keramiklehrer Walter Gebauer ehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Keramik-Museum Bürgel|Keramikmuseum Bürgel]] werden viele Werke Gebauers gezeigt. Hier wird anhand typischer Einzelgefäße der Weg eines [[kreativ]]en und nach eigenen Ausdrucksformen suchenden Töpfers aufgezeigt. Durch die überzeugende Meisterschaft seiner Formsprache hat er sich hohe Anerkennung und [[Autorität]] erworben. Gebauer erwarb sich besondere Verdienste u. a. als Ausbilder von Lehrlingen, als Dozent an der Kunsthochschule Giebichenstein und als Berater und Partner anderer Keramiker. Der Markkleeberger Keramiker Frank Michaelis hebt auf seiner Internetseite die „Begegnung und Zusammenarbeit mit Walter Gebauer, Bürgel“ ausdrücklich hervor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://eschenbachporzellan.de/spielraum/spielraum-120/kuenstler/frank-michaelis.html |titel=Frank Michaelis |hrsg=eschenbachporzellan.de |abruf=2021-04-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Vielseitigkeit Walter Gebauers wird dokumentiert im Zusammenhang mit bisher noch nicht gezeigten Schriftstücken, Fotos und Gefäßen aus seinem Nachlass.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.keramik-museum-buergel.de/ausstellungen/ |titel=Töpferspuren in Bürgel 2 – WALTER GEBAUER – Zum 100. Geburtstag |hrsg=keramik-museum-buergel.de |abruf=2021-04-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gebauers Werke finden sich darüber hinaus in zahlreichen Museen weltweit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Steinzeug-Krug (um 1950; [[Museum für Angewandte Kunst Köln]])&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bildindex.de/document/obj05737755?part=0&amp;amp;medium=mi06475f12 Krug], auf bildindex.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Enghalsvase und Krug (1953; [[Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg]])&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bildindex.de/document/obj30142092?part=0&amp;amp;medium=mi10727e08 Enghalsvase und Krug], auf bildindex.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Keramik-Vase mit blauer Kristall-Glasur (1966; [[Kunstgewerbemuseum Dresden]])&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bildindex.de/document/obj32007452?part=0&amp;amp;medium=mi10095g12 Keramik-Vase mit blauer Kristall-Glasur], auf bildindex.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelausstellungen (unvollständig) ==&lt;br /&gt;
* 1962/1963 Rostock, Museum der Stadt Rostock&lt;br /&gt;
* 1967/1968 Eisenach, Thüringer Museum (mit [[Margaretha Reichardt]] und [[Günther Laufer]])&lt;br /&gt;
* 1985 Erfurt, Galerie am Fischmarkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Postum ===&lt;br /&gt;
* 1989 Gera, Museum für Angewandte Kunst&lt;br /&gt;
* 2007 Bürgel, Keramikmuseum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Essays und Fachpublikationen Gebauers (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ton in des Töpfers Hand.&amp;#039;&amp;#039; In: Bildende Kunst, Berlin, 1966, S. 471–474&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bürgel in Vergangenheit und Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Walter Funkat]]: &amp;#039;&amp;#039;Kunsthandwerk in der Deutschen Demokratischen Republik.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Nation, Berlin, 1970, S. 34–36&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kunsthandwerkliche Keramik.&amp;#039;&amp;#039; Fachbuchverlag Leipzig, 1980&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Keramik in der DDR. Tradition und Moderne.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag Büchel, Triesen, 1988 (Mitautor)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung der Töpfereien in Thüringen nach 1945, dargestellt am Beispiel Bürgel&amp;#039;&amp;#039;. In: Volkstümliche Keramik aus Europa; Bayerische Schriften zur Volkskunde. [[Deutscher Kunstverlag]], München, 1990. S. 245–248&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur (chronologisch) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Werner Patzke: &amp;#039;&amp;#039;Walter Gebauer, ein Töpfer aus Bürgel&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Bildende Kunst,&amp;#039;&amp;#039; Berlin, 1957, S. 625–626&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fritz Kämpfer, Klaus G. Beyer: &amp;#039;&amp;#039;Kunsthandwerk im Wandel. Aus dem Schaffen dreier Jahrzehnte in der Deutschen Demokratischen Republik&amp;#039;&amp;#039;. Verlag der Nation, Berlin, 1984&lt;br /&gt;
* Karlheinz Götze: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ich bin ein Töpfer und wollte immer gut töpfern&amp;quot; (Walter Gebauer)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Bildende Kunst&amp;#039;&amp;#039;, Berlin, 1985, S. 121–122&lt;br /&gt;
* Jakobson, Hans Peter: &amp;#039;&amp;#039;Walter Gebauer – Ein Töpfer aus Bürgel&amp;#039;&amp;#039;, Jena, 1998&lt;br /&gt;
* Behrends, Rainer: &amp;#039;&amp;#039;Walter Gebauer – Bürgel.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. Förderkreis Keramik-Museum, 2007&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gebauer, Walter.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dietmar Eisold]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Künstler der DDR.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Neues Leben, Berlin, 2010, S. 239/240&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1962 Goldmedaille der [[Internationale Keramikausstellung Prag|Internationalen Keramikausstellung Prag]]&lt;br /&gt;
* 1964, 1965 und 1966 Auszeichnungen in [[Faenza]]&lt;br /&gt;
* 1966 Kunstpreis des [[Bezirk Gera|Rates des Bezirkes Gera]]&lt;br /&gt;
* 1968 [[Kunstpreis der DDR]]&lt;br /&gt;
* 1981 [[Nationalpreis der DDR|Nationalpreis der DDR III. Klasse]]&lt;br /&gt;
* 1987 [[Hans-Grundig-Medaille]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* https://www.bildindex.de/ete?action=queryupdate&amp;amp;desc=Walter%20Gebauer&amp;amp;index=obj-all&lt;br /&gt;
* https://nat.museum-digital.de/objects?&amp;amp;persinst_id=1601&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119558939}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119558939|LCCN=n81048756|VIAF=62361065}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gebauer, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Keramiker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moderne Keramik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR III. Klasse für Kunst und Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1989]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gebauer, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Keramiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Oktober 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Thalbürgel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Mai 1989&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bürgel (Thüringen)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zollernalb</name></author>
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