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	<title>Walter Garski - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T19:23:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Walter_Garski&amp;diff=2472985&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Halbgeviertstrich, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-12-08T18:56:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Halbgeviertstrich, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Garski&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. November]] [[1884]] in [[Berlin]]; † [[11. November]] [[1961]] in [[Meisenheim]]) war ein deutscher Grafiker und Zeichenlehrer. Er ist nicht zu verwechseln mit dem 1899 geborenen Zeichner und Illustrator [[Walter Gorski]].&amp;lt;ref&amp;gt;Normdateneintrag für Walter Gorski ({{GND|1137879211}}), abgerufen am 3. März 2022. &amp;lt;!-- illustrierte noch 1980 das Heft 405 von [[Das neue Abenteuer]], siehe dort --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Walter Garski wurde in Berlin als Sohn des [[Kanzleisekretär]]s Emil Garski geboren. Der Vater stammte aus [[Deutsch Krone]] ([[Westpreußen]]), die Mutter aus [[Mecklenburg]]. Er besuchte die Volks- und die [[Realschule]] bis zum Abschluss. Da sein Vater starb, als er erst 12&amp;amp;nbsp;Jahre war, verdankt Garski der unermüdlichen Arbeit seiner Mutter seine Ausbildung. So konnte er in die [[Königliche Kunstschule zu Berlin]] eintreten, allerdings erst nach einer Sondergenehmigung, da er noch sehr jung war. 1906 bestand er das [[Staatsexamen|Examen]] als [[Zeichenlehrer]] für [[Höhere Schule]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im gleichen Jahr trat Garski seine erste Stelle an der Oberrealschule [[Saldria (Institution)|Saldria]] an, die er 43 Jahre innehatte. Hier war er als Zeichenlehrer tätig. Garski war verheiratet, die Ehe wurde 1922 geschieden. Die Tochter Annemarie (1913–2011) blieb beim Vater, der Sohn Wulfhardt (1917–?) bei der Mutter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walter Garski arbeitete in den 1920er Jahren zeitweilig neben dem Schuldienst auch in der [[Wredowsche Zeichenschule|Wredowschen Zeichenschule]]. Sein Hauptaugenmerk galt dabei künstlerisch begabten Kindern und Jugendlichen. Daneben war er lange im Schüler-Ruder-Verein „Saldria“ und als Leiter der Damen-Ruder-Riege des Brandenburger Ruderklubs tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorstand des [[Historischer Verein Brandenburg an der Havel|Historischen Vereins Brandenburg a.&amp;amp;nbsp;d. Havel e.&amp;amp;nbsp;V.]] war er von 1913 bis 1920 Vorsteher der kulturgeschichtlichen Sammlung, schied dann aber aus dem Verein aus. In seinem umfangreichen Werk dokumentierte er die Entwicklungen der Stadt, aber auch ihre Katastrophen. Häufig arbeitete er auch im Auftrag der Stadtverwaltung, so z.&amp;amp;nbsp;B. gestaltete er in der Inflationszeit in den Jahren 1922/23 das Notgeld der Stadt. Für Brandenburger Gewerbe- und Industriebetriebe fertigte er in dieser Zeit Kataloge, Prospekte und Plakate. Bildeten für ihn vor dem Zweiten Weltkrieg vor allem Brandenburgs mittelalterlich geprägte Straßen und Plätze, aber auch die neuen Wahrzeichen von Verkehr und Handel das Sujet, so widmete er sich 1945 im Auftrag der Stadtverwaltung den Zerstörungen der Stadt. Dabei vermied er es, lediglich das Bild vollkommener Trostlosigkeit zu vermitteln und verwies immer wieder auf Zeichen neuen Lebens, das sich selbst in Form blühender Bäume zwischen den Trümmern regte. 1945 trat er in die [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] ein, die er aber 1946 bei der Gründung der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] wieder verließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Zerstörung des Saldria-Schulgebäudes am Salzhofufer durch den Luftangriff der Alliierten am 31. März 1945 musste die Schule in den Räumen der ehemaligen [[Ritterakademie (Brandenburg an der Havel)|Ritterakademie]] am [[Dom (Brandenburg an der Havel)|Dom]] den Schulbetrieb fortsetzen. Die dortigen unerfreulichen Verhältnisse, besonders für den Zeichenunterricht, bewogen ihn zur [[Ingenieurschule]] für [[Bauwesen]] in Brandenburg zu wechseln, wo er als Dozent [[Technisches Zeichnen|Technisches]] und [[Zeichnung (Kunst)|Freihandzeichnen]] unterrichtete. Als diese Schule 1951 nach [[Apolda#Fach- und Berufsschulen|Apolda]] (Thüringen) verlegt wurde, zog er mit seiner Tochter Annemarie, die auch seit 1944/45 als Lehrerin an der Saldria und danach an der Ingenieurschule tätig war, dorthin um. 1952 wurde er in den Ruhestand versetzt und blieb zunächst in Apolda wohnen. Als seine Tochter 1955 in [[Meisenheim]] bei [[Bad Kreuznach]] ([[Rheinland-Pfalz]]) eine Stelle als [[Studienrat (Deutschland)|Studienrätin]] bekommen hatte, verließ Walter Garski 1956 die DDR und verbrachte seinen Lebensabend bei seiner Tochter. Er starb einen Tag vor seinem 77. Geburtstag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2011 widmete das [[Stadtmuseum Brandenburg an der Havel]], das etwa 140 seiner Werke besitzt, dem Künstler anlässlich seines 50. Todestages eine Sonderausstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Herbststimmung am Plauer See&amp;#039;&amp;#039; (Aquarell, 1950)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Walter Garski |url=https://www.deutschefotothek.de/documents/obj/30123094/df_hauptkatalog_0211266_019 |titel=Herbststimmung am Plauer See |datum=1950 |abruf=2022-12-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Frühstücks-Stillleben mit Kanne, Tasse und Spiegeleiern&amp;#039;&amp;#039; (Aquarell, 1949)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Walter Garski |url=https://www.deutschefotothek.de/documents/obj/30123093/df_hauptkatalog_0211265_018 |titel=Birken im Herbst |datum=1949 |abruf=2022-12-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Maschinendrusch auf dem Feld&amp;#039;&amp;#039; (Radierung, 1952)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Walter Garski |url=https://www.deutschefotothek.de/documents/obj/30123892/df_hauptkatalog_0211266_020 |titel=Maschinendrusch auf dem Felde |datum=1952 |abruf=2022-12-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
siehe auch [https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?m_tid=497&amp;amp;tid=640 Werke von Walter Garski in der Sammlung des Stadtmuseum Brandenburg an der Havel] – museum-digital.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Horst Wall |Hrsg=Udo Geiseler, Klaus Heß |Titel=Walter Garski |Sammelwerk=Brandenburg an der Havel. Lexikon zur Stadtgeschichte |Reihe=Einzelveröffentlichungen der Brandenburgischen Historischen Kommission e.&amp;amp;nbsp;V. |BandReihe=XIII |Verlag=Lukas Verlag für Kunst- und Geistesgeschichte |Ort=Berlin |Datum=2008 |ISBN=978-3-86732-001-6 |Seiten=125}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Heike Köhler |Hrsg=Historischer Verein Brandenburg/Havel e.&amp;amp;nbsp;V. |Titel=Walter Garski. Zum 50. Todestag des Brandenburger Künstlers |Sammelwerk=21. Jahresbericht 2011–2012 |Ort=Brandenburg an der Havel |Datum=2012 |ISBN=978-3-943463-05-7 |Seiten=133–148}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Heini Schrader |Titel=„Ach, Sie kennen mich?“ |Sammelwerk=[[Märkische Allgemeine]], Brandenburger Kurier |Datum=2023-02-10 |Seiten=18}} Nachdruck des Artikels aus &amp;#039;&amp;#039;Havel-Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, [[Jever]], November 1959.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1252802455|VIAF=8958164661901203390005}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Garski, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Brandenburg an der Havel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Garski, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Grafiker und Zeichenlehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. November 1884&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. November 1961&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Meisenheim]], [[Landkreis Bad Kreuznach]], [[Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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