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	<title>Walter Frosch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Walter_Frosch&amp;diff=894553&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;JKowar: Details</title>
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		<updated>2026-02-12T20:38:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Details&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Fußballspieler&lt;br /&gt;
| kurzname            = Walter Frosch&lt;br /&gt;
| bildname            = 2008 Walter Frosch.jpg&lt;br /&gt;
| bildunterschrift    = Walter Frosch (2008)&lt;br /&gt;
| langname            = &lt;br /&gt;
| geburtstag          = [[19. Dezember]] [[1950]]&lt;br /&gt;
| geburtsort          = [[Ludwigshafen am Rhein]]&lt;br /&gt;
| geburtsland         = [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| sterbedatum         = [[23. November]] [[2013]]&lt;br /&gt;
| sterbeort           = [[Hamburg]]&lt;br /&gt;
| sterbeland          = [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| größe               = &lt;br /&gt;
| position            = [[Abwehrspieler|Abwehr]]&lt;br /&gt;
| jugendvereine_tabelle = &lt;br /&gt;
| vereine_tabelle = &lt;br /&gt;
{{Team-Station|{{0|0000}}–1970|[[Arminia Ludwigshafen]]}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1970–1974|[[SV Alsenborn]]|87 {{0}}(9)}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1974–1976|[[1. FC Kaiserslautern]]|43 {{0}}(3)}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1976–1982|[[FC St. Pauli]]|170 (22)}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1982–1985|[[Altonaer FC von 1893|Altona 93]]&amp;lt;ref&amp;gt;nur Daten aus der Oberligasaison 1984/85&amp;lt;/ref&amp;gt;|32 {{0}}(2)}}&lt;br /&gt;
| nationalmannschaft_tabelle = &lt;br /&gt;
| trainer_tabelle = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Frosch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Dezember]] [[1950]] in [[Ludwigshafen am Rhein]]; † [[23. November]] [[2013]] in [[Hamburg]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Fußball]]spieler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
=== Beginn ===&lt;br /&gt;
Nach der Saison 1969/70 mit [[Arminia Ludwigshafen]] in der [[Fußball-Verbandsliga Südwest|1. Amateurliga Südwest]] wechselte der 19-jährige [[Schornsteinfeger]] Walter Frosch in die [[Fußball-Regionalliga Südwest (1963–1973)|Regionalliga Südwest]] zum [[SV Alsenborn]]. Vier Spielzeiten lang war der Abwehrspieler Stammspieler des damals berühmtesten Dorfvereins der Republik. Mit der Einführung der 2. Bundesliga musste er mit dem SVA 1974/75 ins Amateurlager zurück. Der DFB verweigerte dem sportlich qualifizierten Verein die Lizenz für den neugeschaffenen Unterbau der Bundesliga. In der Winterwechselperiode 1974 verpflichtete der benachbarte Bundesligist [[1. FC Kaiserslautern]] den Ex-Ludwigshafener. Doch es kam zu einem Streit mit dem [[FC Bayern München]], bei dem Frosch auf Drängen von dessen Manager [[Robert Schwan]] ebenfalls einen Vertrag unterzeichnet hatte. Während sich die beiden Klubs um seine Zukunft stritten, reiste Frosch nach [[Mallorca]], um dort das Ergebnis abzuwarten. Der DFB traf die Entscheidung, dass Frosch seinen Vertrag mit Kaiserslautern zu erfüllen habe; zudem wurde er für vier Monate gesperrt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;welt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste und Zweite Bundesliga ===&lt;br /&gt;
Am 23. November 1974 bestritt Frosch seine erste [[Fußball-Bundesliga|Bundesligapartie]]. In der 75. Minute wurde er im Auswärtsspiel gegen [[Hertha BSC]] von Trainer [[Erich Ribbeck]] eingewechselt. In der [[Fußball-Bundesliga 1975/76|Bundesligasaison 1975/76]] war er unangefochtener Stammverteidiger. Herausragend wurde diese Saison durch die Erfolge im [[DFB-Pokal]]. Walter Frosch trug dazu bei, dass sich Kaiserslautern im Halbfinale gegen Hertha BSC durchsetzte und so das Finale erreichte. Das Endspiel verlor Kaiserslautern am 26. Juni 1976 gegen den [[Hamburger SV]] mit 0:2. Zudem qualifizierte sich die Mannschaft für den [[UEFA-Pokal 1976/77]]. Frosch bestritt 50 Spiele für die Pfälzer, in denen er vier Tore erzielte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1976 wechselte er in die [[2. Fußball-Bundesliga|2. Bundesliga]] zum [[FC St. Pauli]]. In der Saison 1976/77 gelang der Mannschaft unter Trainer [[Diethelm Ferner]] der Aufstieg in die Bundesliga. Entscheidend dabei war eine Serie von 27 Spielen ohne Niederlage, in denen Frosch zu den Eckpfeilern der Defensive gehörte. Zu Beginn der [[Fußball-Bundesliga 1977/78|Saison 1977/78]] fielen Frosch und [[Gino Ferrin]] monatelang aus, was zu Problemen in der Defensive führte. Frosch kam nach seiner Genesung noch auf 18&amp;amp;nbsp;Einsätze; allerdings konnte auch er nicht verhindern, dass der FC St. Pauli schließlich absteigen musste. Nach der Saison wurde er von den Hamburgern aussortiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.abendblatt.de/archive/1978/pdf/19781011.pdf/ASV_HAB_19781011_HA_014.pdf |titel=Frosch hüpft wieder für FC St. Pauli |werk=Hamburger Abendblatt |datum=1978-10-11 |format=PDF |abruf=2021-03-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits wenige Monate später holte ihn der FC St. Pauli Mitte Oktober 1978 zurück,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.abendblatt.de/archive/1978/pdf/19781020.pdf/ASV_HAB_19781020_HA_012.pdf |titel=„Grünes Licht“ für Frosch |werk=Hamburger Abendblatt |datum=1978-10-20 |format=PDF |abruf=2021-03-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; obwohl sich der Hamburger Trainer [[Josef Piontek]] (späterer dänischer Nationaltrainer) laut &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburger Abendblatt]]&amp;#039;&amp;#039; „früher an Froschs rauhen Trinksitten gestört hatte.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Frosch erreichte mit der Mannschaft 1978/79 den sechsten Platz. Aufgrund finanzieller Probleme wurde dem Verein allerdings die Lizenz entzogen, so dass er in der Saison 1980/81 in der Amateuroberliga Nord antreten musste. Dort gewann Frosch die Meisterschaft mit dem FC St. Pauli, jedoch durfte kein Oberligist in die neu eingeführte eingleisige 2. Bundesliga aufsteigen. Im Wettbewerb um die Deutsche Amateurmeisterschaft 1981 zog die Mannschaft um Libero Walter Frosch nach Erfolgen über den [[1. FSV Mainz 05]] und den MTV Ingolstadt ins Endspiel ein, das gegen die Amateure des 1. FC Köln aber mit 0:2 verloren ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Trainerwechsel, mit dem eine Verjüngung des Teams einherging, wechselte Frosch zur Saison 1982/83 zum [[Altonaer FC von 1893]], mit dem er 1984 in die Oberliga Nord aufstieg. In allen sechs Spielen der [[Fußball-Oberliga Nord 1983/84#Aufstiegsrunde zur Oberliga Nord|Aufstiegsrunde]] stand Frosch in der Startelf der Mannschaft, die sich gegen den [[SV Atlas Delmenhorst (1973)|SV Atlas Delmenhorst]], den [[Wolfenbütteler SV]] und [[NTSV Strand 08]] durchsetzte. Nach 32 Spielen der [[Fußball-Oberliga Nord 1984/85|Oberligasaison 1984/85]], an deren Ende für die Altonaer der Klassenerhalt stand, beendete Frosch seine Laufbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erwähnenswertes ===&lt;br /&gt;
Bekannt wurde Frosch nicht nur durch seine sportlichen Leistungen, sondern vor allem auch durch seine sehr direkte und schroffe Art gegenüber Medien und Autoritäten. Schon während seiner Zeit beim SV Alsenborn ging dem gewöhnlich robust agierenden Verteidiger Frosch der Ruf eines „Schreckens der Liga“ voraus. In einer TV-Dokumentation aus dem Jahr 1974 ist zu sehen, wie er sich bei einem Spiel über die Bande schwang, um sich einen Zuschauer vorzuknöpfen, weil dieser ihn lautstark kritisiert hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wer hat Angst vor...Walter Frosch&amp;#039;&amp;#039;, In: Hardy Kühne: &amp;#039;&amp;#039;Erstklassig. 50 Jahre 2. Liga.&amp;#039;&amp;#039;  Verlag Die Werkstatt, Bielefeld 2024, ISBN 978-3-7307-0705-0, S. 136.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Co-Trainer [[Jupp Derwall]] ihn beispielsweise 1976 in den Kader der [[Deutsche B-Fußballnationalmannschaft|B-Nationalmannschaft]] berufen wollte, lehnte Frosch mit dem Satz ab: „Ein Walter Frosch spielt nur in der A-Mannschaft oder in der Weltauswahl.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;welt&amp;quot;&amp;gt;Peter Glauche: [https://www.welt.de/print-welt/article516013/Ein-Typ-mit-Ecken-Kanten-und-jeder-Menge-Anekdoten.html &amp;#039;&amp;#039;Ein Typ mit Ecken, Kanten und jeder Menge Anekdoten&amp;#039;&amp;#039;]. Welt, 27. Mai 2000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte November 1980 meldete Frosch [[Privatinsolvenz]] an, zu diesem Zeitpunkt hatte er rund 150.000 D-Mark Schulden. Zu dieser Zeit arbeitete er neben seiner Tätigkeit als Spieler des FC St. Pauli bei [[Edeka]]. Er hatte viel Geld durch die Eröffnung einer Versicherungsagentur verloren, die er in der Hamburger Max-Brauer-Allee mit einem Geschäftspartner betrieb. Diesen hatte er in einer Kneipe kennengelernt und sich noch am selben Abend zur geschäftlichen Zusammenarbeit mit diesem bereit erklärt. Sein Geschäftspartner tauchte später unter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.abendblatt.de/archive/1980/pdf/19801115.pdf/ASV_HAB_19801115_HA_026.pdf |titel=Tricks mit Kaffee im Teebeutel |werk=Hamburger Abendblatt |datum=1980-11-15 |format=PDF |abruf=2021-04-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frosch beteiligte sich im Laufe seiner Karriere mit 40.000 D-Mark an der Entwicklung von Kaffee in Aufgussbeuteln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Kettenraucher]] Frosch stand in den 1990er-Jahren beim Abschiedsspiel für [[Klaus Thomforde]] mit einer Zigarette auf dem Rasen des [[Millerntor-Stadion]]s. Beim „Tag der Legenden“ im Jahr 2007 am Millerntor ließ er sich mit einer Zigarettenschachtel im Stutzen von einem Reporter interviewen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=EqekSuj5HCo Interview mit Walter Frosch], abgerufen am 22. Dezember 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frosch war gelernter Schornsteinfeger.&amp;lt;ref&amp;gt;{{YouTube |id=KKZb2DgmV64 |titel=1974: Wer hat Angst vor Walter Frosch? {{!}} SWR Sport |abruf=2023-04-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leser des &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Abendblatts&amp;#039;&amp;#039; wählten Frosch 2010 in die „Jahrhundertelf“ des FC St. Pauli.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.abendblatt.de/sport/fussball/st-pauli/article107668264/Die-Abendblatt-Leser-haben-gewaehlt-St-Paulis-Jahrhundertelf.html Die Abendblatt-Leser haben gewählt: St. Paulis Jahrhundertelf.]&amp;#039;&amp;#039; Hamburger Abendblatt, 23. März 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gelbe-Karten-Rekord ===&lt;br /&gt;
Bekannt wurde Frosch aufgrund der überaus großen Zahl seiner [[Gelbe Karte|Gelben Karten]] in der [[2. Fußball-Bundesliga 1976/77|Zweitliga-Saison 1976/77]]. Bald danach führte der [[Deutscher Fußball-Bund|DFB]] die automatische Spielsperre nach vier (heute fünf) gelben Karten ein; bis dahin hatte es keine Begrenzung gegeben. Über die genaue Zahl der Gelben Karten 1976/77 gibt es zwei Versionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lange Zeit kursierte die falsche, aber teilweise auch heute noch verwendete Angabe von 27 Gelben Karten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Süddeutsche&amp;quot;&amp;gt;[https://www.sueddeutsche.de/sport/gelbe-karten-in-der-champions-league-ueber-die-bande-gegraetscht-1.1343830 sueddeutsche.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;David Gohla: [http://www.kult-kicker.de/spieler/walter-frosch/walter-frosch-zigaretten-statt-nationalmannschaft/257/#more-257 &amp;#039;&amp;#039;Walter Frosch: Zigaretten statt Nationalmannschaft&amp;#039;&amp;#039;.] kicker, 1. November 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Verglichen mit dieser Zahl gibt es laut &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung|Süddeutscher Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; weltweit keinen Profi-Fußballspieler, der mehr Gelbe Karten in einer Saison bekommen hat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Süddeutsche&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Autoren des Jubiläumsbuches von FC St. Pauli, Christoph Nagel und Michael Pahl, kamen bei ihren Recherchen zu der Feststellung, dass die Zahl 27 falsch sei und es vielmehr 18 oder 19 Gelbe Karten in jener Saison waren (die genaue Zahl lässt sich nicht mehr feststellen).&amp;lt;ref name=&amp;quot;St. Pauli&amp;quot;&amp;gt;{{Toter Link |url=http://www.fcstpauli.com/magazin/artikel.php?artikel=11410&amp;amp;type=2&amp;amp;menuid=57&amp;amp;topmenu=112%2F |date=2018-12 |text=Die falsche 27}} auf fcstpauli.com&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwei Spiele vor Saisonende wird Frosch in der Hamburger Presse mit dem Satz zitiert: „Gegen Solingen und im letzten Spiel bei Wacker Berlin hole ich mir noch je eine Gelbe, dann bin ich auf 20, und das ist doch eine runde Sache, oder?“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;FC St. Pauli. Alles drin&amp;#039;&amp;#039;, S. 48.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Ziel verfehlte Frosch dann aber, der &amp;#039;&amp;#039;kicker&amp;#039;&amp;#039; sprach damals von 18 Gelben Karten,&amp;lt;ref&amp;gt;kicker, 23. Juni 1977: &amp;#039;&amp;#039;„Böser Bube“ Frosch steigt auf&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; das Bundesliga-Sonderheft 77/78 von &amp;#039;&amp;#039;Sport Megaphon&amp;#039;&amp;#039; ebenfalls von 18,&amp;lt;ref&amp;gt;Sport Megaphon Hamburg-Niedersachsen-Bremen, Sonderheft Bundesliga 77–78, S. 70.&amp;lt;/ref&amp;gt; das &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Abendblatt&amp;#039;&amp;#039; von 19.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HA&amp;quot; /&amp;gt; In den drei Bundesligasaisons wurden gegen Frosch 17 Gelbe Karten gezückt, eine Rote erhielt er aber nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ursprung der Zahl von 27 Gelben Karten in der Saison 1976/77 ist unklar. Möglich ist, dass sie auf Froschs damaliges Alter zurückzuführen ist; er war zu jenem Zeitpunkt 27 Jahre alt. Bei späteren Recherchen könnte die zeitgenössische Angabe „Walter Frosch&amp;amp;nbsp;(27)“&amp;lt;ref name=&amp;quot;HA&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hamburger Abendblatt&amp;#039;&amp;#039; vom 7. November 1977: „Menschlich gesehen“.&amp;lt;/ref&amp;gt; zu einer Verwechslung geführt haben. Möglich ist auch, dass sich im Laufe der Jahre eine Verwechslung einstellte mit der Anzahl der Spiele, die der FC St. Pauli in jener Saison in Folge ungeschlagen blieb (ebenfalls 27). Die Zahl „27“ hat sich in Bezug auf die in der Saison 1976/77 an Frosch verteilten Gelben Karten jedenfalls so verselbständigt, dass sie inzwischen fester Bestandteil der deutschen Fußballfolklore ist. Doch auch die wahrscheinlichen 18 oder 19 Gelben Karten dürften einen Rekord für die Zahl erhaltener Verwarnungen innerhalb einer Saison darstellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;St. Pauli&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der aktiven Zeit ==&lt;br /&gt;
Frosch besaß zwischenzeitlich ein Restaurant und war Pächter der [[Stadion Hoheluft|Stadiongaststätte]] „Victoria Klause“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sc-victoria.de/index.php?id=224 Website der &amp;quot;Victoria Klause&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt; des [[SC Victoria Hamburg]]. Auch vergaß er seine alte Heimat nicht und besuchte regelmäßig das Straßenfest in [[Ludwigshafen-Rheingönheim]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.morgenweb.de/sport/fussball/walter-frosch-kultkicker-und-kettenraucher-1.1298733 morgenweb.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1996 musste er mehrere Krebsoperationen über sich ergehen lassen. Ende 2008 verschlechterte sich sein Gesundheitszustand dramatisch, nach einem akuten Organversagen infolge einer [[Sepsis]] musste er intensivmedizinisch behandelt werden und anschließend das Sprechen und Gehen neu erlernen. Er lebte mit seiner Lebensgefährtin in [[Hamburg-Niendorf]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.abendblatt.de/sport/fussball/article107606037/Das-Leben-ein-Zweikampf.html Walter Frosch: Das Leben, ein Zweikampf]. Hamburger Abendblatt, 18. Dezember 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 23. November 2013 starb Frosch im Alter von 62&amp;amp;nbsp;Jahren in der [[Schön Klinik Hamburg Eilbek]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stefan Krause, Buttje Rosenfeld |url=http://www.mopo.de/st-pauli/nach-langer-krankheit-verstorben-st--pauli-trauert-um-walter-frosch----62-,5067040,25123252.html |titel=St. Pauli trauert um Walter Frosch (†62) |werk=Hamburger Morgenpost |datum=2013-11-23 |sprache=de |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20131203202144/http://www.mopo.de/st-pauli/nach-langer-krankheit-verstorben-st--pauli-trauert-um-walter-frosch----62-,5067040,25123252.html |archiv-datum=2013-12-03 |abruf=2013-12-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2012 richtet der SC Victoria jährlich das „Walter-Frosch-Turnier“ aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.abendblatt.de/sport/fussball/st-pauli/article107730877/SC-Victoria-laedt-ein-zum-Walter-Frosch-Turnier-mit-HSV-Altliga-Team.html &amp;#039;&amp;#039;SC Victoria lädt ein zum Walter-Frosch-Turnier mit HSV-Altliga-Team&amp;#039;&amp;#039;]. Abendblatt, 3. Februar 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Die dort gesammelten Spenden kommen krebskranken Kindern zugute.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/sport/fussball/2-bundesliga/article110148692/Wie-St-Pauli-Legende-Frosch-den-Krebs-besiegte.html &amp;#039;&amp;#039;Wie St.-Pauli-Legende Frosch den Krebs besiegte&amp;#039;&amp;#039;]. Die Welt, 24. Oktober 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frosch wurde in Ludwigshafen-Rheingönheim beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Statistik ==&lt;br /&gt;
* 1974/75 1. FC Kaiserslautern (Bundesliga): 16 Spiele, 1 Tor&lt;br /&gt;
* 1975/76 1. FC Kaiserslautern (Bundesliga): 27 Spiele, 2 Tore&lt;br /&gt;
* 1976/77 FC St. Pauli (2. Bundesliga Nord): 37 Spiele, 6 Tore&lt;br /&gt;
* 1977/78 FC St. Pauli (Bundesliga): 18 Spiele, kein Tor&lt;br /&gt;
* 1978/79 FC St. Pauli (2. Bundesliga Nord): 26 Spiele, 2 Tore&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Glauche: &amp;#039;&amp;#039;Ein Typ mit Ecken, Kanten und jeder Menge Anekdoten.&amp;#039;&amp;#039; In: Welt online vom 27. Mai 2000 [https://www.welt.de/print-welt/article516013/Ein-Typ-mit-Ecken-Kanten-und-jeder-Menge-Anekdoten.html (online)]&lt;br /&gt;
* Matthias Weinrich: &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie des deutschen Ligafußballs.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;35 Jahre Bundesliga. Teil 1. Die Gründerjahre 1963–1975. Geschichten, Bilder, Aufstellungen, Tabellen.&amp;#039;&amp;#039; AGON Sportverlag, Kassel 1998, ISBN 3-89784-132-0.&lt;br /&gt;
* Matthias Weinrich, [[Hardy Grüne]]: &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie des deutschen Ligafußballs.&amp;#039;&amp;#039; Band 6: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Pokalgeschichte seit 1935. Bilder, Statistiken, Geschichten, Aufstellungen.&amp;#039;&amp;#039; AGON Sportverlag, Kassel 2000, ISBN 3-89784-146-0.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3-89784-223-8}}&lt;br /&gt;
* René Martens: &amp;#039;&amp;#039;Wunder gibt es immer wieder. Die Geschichte des FC St. Pauli&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Die Werkstatt, Göttingen 2002, ISBN 3-89533-375-1&lt;br /&gt;
* Norbert Schick: &amp;#039;&amp;#039;Pfälzer Kult am Kiez.&amp;#039;&amp;#039; In: Die Rheinpfalz / Ludwigshafener Rundschau vom 19. Dezember 2010, {{ZDB|209783-7}}. (auch in anderen Regionalausgaben)&lt;br /&gt;
* Matthias Weinrich: &amp;#039;&amp;#039;25 Jahre 2. Liga. Der Zweitliga-Almanach. Alle Spieler. Alle Vereine. Alle Ergebnisse.&amp;#039;&amp;#039; AGON Sportverlag, Kassel 2000, ISBN 3-89784-145-2.&lt;br /&gt;
* Rolf Sperber: &amp;#039;&amp;#039;Lebensweg. Der aus Rheingönheim stammende Ex-Profi Walter Frosch lebt in Hamburg.&amp;#039;&amp;#039; In: Wormser Zeitung online vom 5. Mai 2011 [http://www.wormser-zeitung.de/region/rhein-neckar/meldungen/10694898.htm (online)].&amp;lt;ref&amp;gt;Auch unter dem Titel: &amp;#039;&amp;#039;Walter Frosch – aus der Pfalz und aus dem Kiez.&amp;#039;&amp;#039; In: Schifferstadter Tagblatt vom 4. Mai 2011, {{ZDB|1019722-9}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Christoph Nagel, Michael Pahl: &amp;#039;&amp;#039;FC St. Pauli. Das Buch&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Hoffmann und Campe, Hamburg 2009, ISBN 978-3-455-50098-1&lt;br /&gt;
* Christoph Nagel, Michael Pahl: &amp;#039;&amp;#039;FC St. Pauli. Alles drin.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Hoffmann und Campe, Hamburg 2010, ISBN 978-3-455-50179-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://mauertaktik.de/2008/09/21/was-macht-eigentlich-walter-frosch-1/ Mauertaktik, 21. September 2008: &amp;quot;Was macht eigentlich … Walter Frosch?&amp;quot;]&lt;br /&gt;
* [https://www.ndr.de/fernsehen/media/tagderlegenden186.html Interview mit Walter Frosch] am [[Millerntor-Stadion#Tag der Legenden|Tag der Legenden]] 2007. [[NDR.de]]&lt;br /&gt;
* {{Fussballdaten|froschwalter}}&lt;br /&gt;
* [http://www.11freunde.de/artikel/rebell-wider-die-gesundheit Rebell wider die Gesundheit] bei [[11Freunde|11freunde.de]]&lt;br /&gt;
* {{YouTube |id=KKZb2DgmV64 |titel=1974: Wer hat Angst vor Walter Frosch?}}, [[SWR Fernsehen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Frosch, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (FC St. Pauli)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (1. FC Kaiserslautern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (Arminia Ludwigshafen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (Altona 93)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (SV Alsenborn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2013]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Frosch, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Fußballspieler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Dezember 1950&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ludwigshafen am Rhein]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. November 2013&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;JKowar</name></author>
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