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	<title>Walter Fries (General) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Dateientlinkerbot: Bot: Entferne Commons:File:Walter Fries.png (de) da die Datei gelöscht wurde. (per Commons:Commons:Deletion requests/Files uploaded by Zyronical)</title>
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		<updated>2024-10-08T09:14:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Entferne &lt;a href=&quot;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Walter_Fries.png&quot; class=&quot;extiw&quot; title=&quot;commons:File:Walter Fries.png&quot;&gt;Commons:File:Walter Fries.png&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:Walter_Fries.png&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:Walter Fries.png (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;de&lt;/a&gt;) da die Datei gelöscht wurde. (per &lt;a href=&quot;https://commons.wikimedia.org/wiki/Commons:Deletion_requests/Files_uploaded_by_Zyronical&quot; class=&quot;extiw&quot; title=&quot;commons:Commons:Deletion requests/Files uploaded by Zyronical&quot;&gt;Commons:Commons:Deletion requests/Files uploaded by Zyronical&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Fries&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. April]] [[1894]] in [[Gusternhain]]; † [[6. August]] [[1982]] in [[Weilburg]]) war ein deutscher [[General der Panzertruppe]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Jahre und Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Fries trat am 1. Oktober 1912 als [[Einjährig-Freiwilliger]] dem [[Füsilier-Regiment „von Gersdorff“ (Kurhessisches) Nr. 80]] bei, wo er seine [[Grundausbildung]] erhielt. Am 30. September 1913 schied er zur [[Reserve (Militärwesen)|Reserve]] entlassen aus der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Mobilmachung]] wurde Fries bei Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] am 3. August 1914 reaktiviert und dem [[2. Nassauisches Infanterie-Regiment Nr. 88|2. Nassauischen Infanterie-Regiment Nr. 88]] zugeteilt. Mit diesem kämpfte Fries 1914 in der [[Schlacht an der Marne (1914)|Marneschlacht]] sowie ab 1915 als [[Kompaniechef|Kompanieführer]] in eben diesem Regiment an der [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Ostfront]]. Anschließend diente er bis Kriegsende in selbiger Position im Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 253 sowie im Landwehr-Infanterie-Regiment Nr. 83. Ausgezeichnet mit beiden Klassen des [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuzes]] sowie dem [[Verwundetenabzeichen]] in Schwarz schied Fries nach dem [[Waffenstillstand von Compiègne (1918)|Waffenstillstand von Compiègne]] am 3. Dezember 1918 als [[Leutnant]] der [[Reserve (Militär)|Reserve]] aus dem Militärdienst aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwischenkriegsjahre ===&lt;br /&gt;
Am 19. Januar 1919 trat Fries als Polizeikommissaranwärter der Polizei in [[Kassel]] bei. Im September 1919 wechselte er ebendort zur [[Schutzpolizei]] über. Von Mai bis August 1922 absolvierte Fries in diesem Rahmen einen abgekürzten Lehrgang für künftige Polizeioffiziere. Am 6. März 1926 erfolgte seine Versetzung als Polizeihauptmann zur Schutzpolizei nach [[Köln]], wo er bis Juli 1933 verblieb. Im Anschluss daran wurde Fries zum 1. August 1933 [[Adjutant]] der Landespolizeiabteilung in [[Frankfurt am Main]]. In dieser Position absolvierte er von Januar bis März 1934 einen Polizeimajor-Anwärter-Lehrgang. Nach dessen Beendigung diente er von April 1934 bis 15. März 1936 bei der Polizeiinspektion Südwest im Rang eines Polizeimajors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wehrmacht und Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Am 16. März 1936 trat Fries als Major zum [[Heer (Wehrmacht)|Heer]] der [[Wehrmacht]] über, wo er zunächst im Stab der [[34. Infanterie-Division (Wehrmacht)|34. Infanterie-Division]] Verwendung fand. Bereits am 1. April 1936 wechselte er in den Generalstab dieser Division. Am 6. Oktober 1936 übernahm er als Kommandeur die Führung des Infanterie-Regiments 15 (mot.), mit dem er sowohl am [[Überfall auf Polen]] wie auch am [[Westfeldzug]] beteiligt war. Am 15. November 1940 übernahm er als Kommandeur das Infanterie-Regiment 87 (mot), mit dem er ab Juni 1941 am [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfeldzug]] im Bereich der [[Heeresgruppe Mitte]] teilnahm. Für die Kämpfe bei der [[Schlacht um Moskau]] erhielt Fries am 14. Dezember 1941 das [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scherzer&amp;quot;&amp;gt;[[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 321.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 8. Oktober wurde er außerdem mit dem [[Deutsches Kreuz|Deutschen Kreuz]] in Gold ausgezeichnet&amp;lt;ref name=Scherzer /&amp;gt; und sein Regiment am 15. Oktober 1942 in Grenadier-Regiment 87 umbenannt. Infolgedessen wurde Fries vorübergehend in die [[Führerreserve]] des [[Oberkommando des Heeres|Oberkommandos des Heeres]] versetzt und agierte von Mitte Januar bis Ende Februar 1943 als Kommandeur des Lehrstabes III an der [[Infanterieschule Döberitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. März 1943 wurde Fries mit der Führung der [[29. Infanterie-Division (mot.) (Wehrmacht)|29. Infanterie-Division]] betraut, deren Kommandeur er am 1. Juni 1943 wurde. Am 23. Juni 1943 wurde diese Division in 29. Panzergrenadier-Division umbenannt und kämpfte anschließend unter seinem Kommando auf [[Sizilien]] und in [[Italien|Süditalien]]. Für sein Wirken wurde ihm am 29. Januar 1944 das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen.&amp;lt;ref name=Scherzer /&amp;gt; Am 5. März 1944 gab Fries das Kommando der Division an [[Hans Boelsen]] ab und wechselte erneut in die Führerreserve des OKH. Nachdem er am 28. Juni und 29. Juli 1944 namentlich im [[Wehrmachtbericht]] genannt worden war, erhielt er am 11. August 1944 die Schwerter zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes (87. Verleihung).&amp;lt;ref name=Scherzer /&amp;gt; Am 21. September 1944 wurde Fries mit der Führung des [[XXXXVI. Panzerkorps (Wehrmacht)|XXXXVI. Panzerkorps]] beauftragt, dessen [[Kommandierender General]] er am 1. Dezember 1944 unter gleichzeitiger Ernennung zum General der Panzertruppe wurde. Das Korps stand von September 1944 bis Januar 1945 in schweren Kämpfen im Großraum [[Warschau]]. Dort befahl Fries, entgegen seinen Befehlen, den Rückzug seiner erschöpften Truppen an das Nordufer der [[Weichsel]]. Daraufhin wurde er am 19. Januar 1945 von seinem Kommando enthoben, in die Führerreserve versetzt und am 24. März 1945 vor dem [[Reichskriegsgericht]] angeklagt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float: right; margin-left: 1em; margin-right: 0em; padding: 1em; border: solid darkgray 1px; font-size: 85%; background:#F5F5F5; max-width: 33%;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beförderungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 27. Februar 1914 [[Vizefeldwebel|Vizefeldwebel der Reserve]]&lt;br /&gt;
* 19. Januar 1915 [[Leutnant|Leutnant der Reserve]]&lt;br /&gt;
* 20. September 1919 [[Leutnant|Polizeileutnant]]&lt;br /&gt;
* 19. Januar 1920 [[Oberleutnant|Polizeioberleutnant]]&lt;br /&gt;
* 9. April 1925 [[Hauptmann (Offizier)|Polizeihauptmann]]&lt;br /&gt;
* 20. April 1934 [[Major|Polizeimajor]]&lt;br /&gt;
* 16. März 1936 [[Major]]&lt;br /&gt;
* 1. März 1938 [[Oberstleutnant]]&lt;br /&gt;
* 1. März 1942 [[Oberst]]&lt;br /&gt;
* 1. Juni 1943 [[Generalmajor]]&lt;br /&gt;
* 1. Januar 1944 [[Generalleutnant]]&lt;br /&gt;
* 1. Dezember 1944 [[General der Panzertruppe]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Richter in diesem Prozess war der Generalstabsrichter Dr. Karl Schmauser. Mit dem Vorsitz waren [[General der Nachrichtentruppe]] [[Albert Praun]] und Generalleutnant [[Friedrich-Georg Eberhardt]] und als Beisitzer [[General der Artillerie]] [[Maximilian Fretter-Pico]] beauftragt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Maximilian Fretter-Pico |Titel= ... verlassen von des Sieges Göttern. Mißbrauchte Infanterie |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Kyffhäuser-Verlag |Ort= |Datum=1969 |ISBN= |Seiten=168 |Online=https://books.google.de/books?hl=de&amp;amp;id=y7QfAAAAMAAJ&amp;amp;dq= |Abruf=2018-10-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Verteidiger stand Fries der General der Panzertruppe [[Otto von Knobelsdorff]] zur Seite. Die Anklageschrift warf Fries vor, entgegen den lautenden Befehlen, seine Truppen am Westufer der Weichsel vor der [[Rote Armee|Roten Armee]] zurückgenommen zu haben. Obwohl es sich dabei nur um ein Ausweichen handelte, wurde dies als Rückzug gewertet. Im Laufe des Verfahrens wurde Fries jedoch freigesprochen, da das Gericht zu der Überzeugung gelangte, dass seine Truppe völlig erschöpft, überfordert und praktisch ohne schwere Waffen, Verpflegung und Treibstoff, aufgerieben worden wäre. Trotz Freispruch kam Fries bis Kriegsende zu keinem Kommando mehr und geriet am 8. Mai 1945 in [[Kriegsgefangenschaft]], aus der er am 30. Juni 1947 entlassen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Walter Fries (General)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dermot Bradley]] (Hrsg.), Karl-Friedrich Hildebrand, Markus Rövekamp: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale des Heeres 1921–1945. Die militärischen Werdegänge der Generale, sowie der Ärzte, Veterninäre, Intendanten, Richter und Ministerialbeamten im Generalsrang.&amp;#039;&amp;#039; Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Fleck–Gyldenfeldt.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag, Osnabrück 1996, ISBN 3-7648-2488-3, S. 106–107.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fries, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Panzertruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leutnant (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizist (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur einer Infanterie-Division (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur einer Panzergrenadier-Division (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandierender General des XXXXVI. Panzerkorps (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur eines Infanterie-Regiments (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub und Schwertern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Kreuzes in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1982]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fries, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher General der Panzertruppe im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. April 1894&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gusternhain]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. August 1982&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Weilburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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