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	<title>Walter Freitag - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;PJMKlefisch am 25. Juni 2025 um 17:53 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Politiker Walter Freitag. Zum österreichischen Radrennfahrer siehe [[Walter Freitag (Radsportler)]]. Zu anderen Personen siehe [[Walter Freytag]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Freitag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. August]] [[1889]] in [[Remscheid]]; † [[7. Juni]] [[1958]] in [[Herdecke]]) war ein deutscher Politiker ([[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]], [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]) und Gewerkschaftsfunktionär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kaiserreich ==&lt;br /&gt;
Walter Freitag war Sohn eines [[Schlosserei|Schlossers]] und erlernte den [[Zerspanungsmechaniker|Werkzeugdreher]]&amp;amp;shy;beruf. 1907 wurde er [[Gewerkschaft]]s&amp;amp;shy;mitglied und 1908 Mitglied der SPD.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michael Füllkrug |Titel=Biografie Walter Freitag |Hrsg=Christian Münch |Sammelwerk=Herdecker Persönlichkeiten |Verlag=Herdecker Heimat- und Verkehrsverein e.&amp;amp;nbsp;V. |Ort=Herdecke |Datum=2024-03 |Seiten=3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Revolution und Weimarer Republik ==&lt;br /&gt;
Geprägt von seiner Fronterfahrung während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] schloss sich Freitag 1917 der USPD an und war 1918 Mitglied des Remscheider [[Arbeiter- und Soldatenrat]]es. Nach der [[Novemberrevolution|Revolution]] war er Gewerkschaftssekretär in Remscheid und anschließend ab 1920 Bezirksleiter des [[Deutscher Metallarbeiterverband|Deutschen Metallarbeiterverbandes]] in [[Hagen]]. Er gehörte zu dem Teil der USPD, der eine Vereinigung mit der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] ablehnte und 1922 sich wieder der SPD anschloss. 1931 wurde er zum Vorsitzenden des Unterbezirks Hagen-Schwelm der SPD gewählt. Anfang 1932 zog er in den [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtag]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nationalsozialismus und Verfolgung ==&lt;br /&gt;
Noch zu Beginn des nationalsozialistischen Diktatur organisierte Freitag im April 1933 eine sozialdemokratische Funktionärsversammlung, die jedoch von der [[Sturmabteilung|SA]] gewaltsam aufgelöst wurde. Trotz seiner sozialdemokratischen Vergangenheit wurde er nach Auflösung der Gewerkschaften gezwungen, für die „[[Deutsche Arbeitsfront]]“ weiter zu arbeiten. Freitag bestand im August 1933 auf seiner Entlassung und wurde daraufhin in das [[KZ Neusustrum]] bei Papenburg verschleppt, später wurde er in das [[KZ Lichtenburg]] verlegt. 1935 wurde Freitag aus der Haft entlassen, blieb aber, wie für Gewerkschaftsfunktionäre üblich, unter Polizeiaufsicht. Die Familie konnte sich mit einem kleinen Gemüsegeschäft von Freitags Frau über Wasser halten. Von einigen Gelegenheitsarbeiten abgesehen war Freitag bis 1941 arbeitslos. Danach fand er eine Anstellung als Pförtner, Wach- und Feuerwehrmann im Werk Hoerde des [[Hörder Bergwerks- und Hütten-Verein|Dortmund-Hoerder Hüttenvereins]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegszeit ==&lt;br /&gt;
=== Politik ===&lt;br /&gt;
Freitag war von 1946 bis 1949 ehrenamtlicher [[Landrat (Deutschland)|Landrat]] des [[Ennepe-Ruhr-Kreis]]es und von 1946 bis 1950 Mitglied des [[Landtag Nordrhein-Westfalen|Landtags von Nordrhein-Westfalen]]. Von [[Bundestagswahl 1949|1949]] bis 1953 gehörte er dem [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] an. Er wurde im [[Bundestagswahlkreis Ennepe-Ruhr-Kreis II]] direkt gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewerkschaftsarbeit ===&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges arbeitete Freitag maßgeblich am Wiederaufbau der sozialdemokratischen Parteiorganisation im [[Ruhrgebiet]], vor allem in [[Herdecke]], mit. Er war einer der Mitbegründer der Metallarbeiter-Gewerkschaft, zu deren Vorsitzendem er 1946 gewählt wurde. Etwa in dieser Zeit war Freitag Vorsitzender der IG Metall im Siegerland. 1947 wurde er zusammen mit [[Wilhelm Petersen (Politiker, 1889)|Wilhelm Petersen]] Vorsitzender der IG Metall für den Bereich &amp;#039;&amp;#039;[[britische Zone]] und das [[Freie Hansestadt Bremen|Land Bremen]]&amp;#039;&amp;#039; und ab 1948 in der [[Bizone]]. Seit 1950 teilte er sich mit [[Hans Brümmer]] den Vorsitz der [[IG Metall]] im [[Deutscher Gewerkschaftsbund|Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB)]]. 1952 wurde er erneut auf diesem Posten bestätigt. Bis 1952 war Freitag zudem Mitglied im Beratenden Ausschuss der [[Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl|Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kampf um die Wiederaufrüstung und das Scheitern des DGB im Kampf um das [[Betriebsverfassung]]sgesetz brachte die IG Metall und damit Freitag in einen Gegensatz zum damaligen DGB-Vorsitzenden [[Christian Fette]]. 1952 spitzte sich die Auseinandersetzung zwischen Fette und Freitag auf dem Berliner DGB-Kongress zu. Freitag stürzte Fette am 17. Oktober mit Rückendeckung der IG Metall und wurde neuer Vorsitzender des DGB. Zu einer Radikalisierung der Gewerkschaftsbewegung kam es dabei nicht. Freitag verfolgte eine Politik des gewerkschaftlichen Pragmatismus. Er setzte insbesondere in den Tarifauseinandersetzungen mit den Arbeitgebern und in den Konflikten mit der Christlichen Gewerkschaftsbewegung mehr auf kooperative als auf konfrontative Strategien. Ihm gelang es jedoch nicht, den Gewerkschaften die öffentliche Aufmerksamkeit und Präsenz wiederzugeben, die der erste Vorsitzende [[Hans Böckler]] dem Dachverband verschafft hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spekulationen über einen Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen nahmen bereits im Juni 1956 den Abschied Freitags vorweg. Am 6. Oktober 1956 wurde der bis dahin in der Öffentlichkeit kaum bekannte [[Willi Richter]] auf dem DGB-Kongress in Hamburg zu seinem Nachfolger gewählt. Diese Abwahl war im Hintergrund durch eine „junge Generation“ von Funktionären um den IG Metall-Vorsitzenden [[Otto Brenner]] inszeniert worden. Dadurch waren die Weichen für eine Neuausrichtung der Gewerkschaftspolitik auf das klassische Feld der Tarifpolitik gestellt und der Kampf für eine aktive [[Lohnpolitik]] sowie um eine verlängerte Urlaubs- und [[Arbeitszeit]] und um eine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall aufgenommen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1956 war Freitag Vizepräsident des [[Internationaler Bund Freier Gewerkschaften|Internationalen Bundes Freier Gewerkschaften]]. Er starb am 7. Juni 1958 an den Folgen eines [[Schlaganfall]]s. An der Beisetzung auf dem Friedhof Zeppelinstraße nahm Bundeskanzler [[Konrad Adenauer]] teil.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Walter Freitag war verheiratet mit der am 17. Dezember 1890 in [[Cronenberg (Wuppertal)|Cronenberg]] geborenen Paula Freitag. Aus der Ehe gingen drei Töchter hervor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Sozialdemokratische Partei Deutschlands (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Freiheit verpflichtet. Gedenkbuch der deutschen Sozialdemokratie im 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Marburg, 2000. S. 101f.&lt;br /&gt;
* [[Bernd Haunfelder]]: &amp;#039;&amp;#039;Nordrhein-Westfalen. Land und Leute. Ein biographisches Handbuch&amp;#039;&amp;#039;. Düsseldorf, 2006. S. 156f.&lt;br /&gt;
* Hermann Herberts: &amp;#039;&amp;#039;Walter Freitag – Weg und wollen eines deutschen Gewerkschafters&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1954 (arani Verlags-GmbH)&lt;br /&gt;
* Willi Creutzenberg: Walter Freitag (1889–1958), in: Bernd Faulenbach u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): Vom Außenposten zur Hochburg der Sozialdemokratie, Essen 1993, S. 179f.&lt;br /&gt;
* [[Wilfriede Otto]], P. Rosenzweig: &amp;#039;&amp;#039;Freitag, Walter&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung. Biographisches Lexikon]]. Dietz Verlag, Berlin 1970, S. 139–140.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{NRW Landtag|ID=00372}}&lt;br /&gt;
* [http://www.fes.de/archiv/adsd_neu/inhalt/nachlass/nachlass_f/freitag-wa.htm Bestand Walter Freitag im AdsD der Friedrich-Ebert-Stiftung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbunds&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Vorsitzende der IG Metall&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12357997X|VIAF=74763856}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Freitag, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Novemberrevolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KZ-Häftling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Ennepe-Ruhr-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DMV-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:IG-Metall-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DGB-Bundesvorstand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Internationaler Gewerkschaftsfunktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Remscheid)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1958]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Lichtenburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Freitag, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (USPD, SPD), MdL, MdB und Vorsitzender des DGB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. August 1889&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Remscheid]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Juni 1958&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Herdecke]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PJMKlefisch</name></author>
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