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	<title>Walter Flegel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T02:50:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Walter_Flegel&amp;diff=573878&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Literatur */ Halbgeviertstrich</title>
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		<updated>2025-12-08T18:39:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Halbgeviertstrich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1989-0921-050, Autorenlesung mit Heinz Knobloch.jpg|mini|Walter Flegel (1. v. l.) bei einer Lesung des [[Deutscher Schriftstellerverband|Schriftstellerverbandes der DDR]] anlässlich des 40.&amp;amp;nbsp;Jahrestages der DDR im [[Maxim-Gorki-Theater]] in Berlin, 21.&amp;amp;nbsp;September 1989]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Flegel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. November]] [[1934]] in [[Freiburg in Schlesien]], [[Landkreis Schweidnitz]], [[Provinz Niederschlesien|Niederschlesien]]; † [[14. Juni]] [[2011]] in [[Potsdam]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.literaturkollegium.de/tod-von-w-flegel.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Walter Flegel tot&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20120113071023}}, Literaturkollegium Brandenburg. Abgerufen am 1. Juli 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein Berufsoffizier der [[Kasernierte Volkspolizei|Kasernierten Volkspolizei]] und der [[Nationale Volksarmee|Nationalen Volksarmee]] (NVA), der auch als [[Schriftsteller]] tätig war. Parallel war Flegel jahrzehntelang für das [[Ministerium für Staatssicherheit]] unter dem Decknamen „Max Retlaff“ erfasst.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joachim Walther]]: &amp;#039;&amp;#039;Sicherungsbereich Literatur. Schriftsteller und Staatssicherheit in der Deutschen Demokratischen Republik.&amp;#039;&amp;#039; Ch. Links, Berlin 1996, ISBN 3-86153-121-6; mit diversen Fundstellen sowohl unter Klar-, als auch unter Decknamen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walter Flegel war der Sohn eines [[Ziegelei|Zieglers]]. 1946 musste die Familie ihre schlesische Heimat verlassen und ließ sich in [[Stöhna]] bei [[Leipzig]] nieder. Walter Flegel besuchte die [[Gymnasium#Entwicklung der Gymnasien im deutschsprachigen Raum|Oberschule]] in [[Markkleeberg]]. Nach der [[Abitur|Reifeprüfung]] 1953 ging er zur [[Kasernierte Volkspolizei|Kasernierten Volkspolizei]], besuchte von 1953 bis 1956 eine [[Offiziershochschule der DDR|Offiziersschule]] in [[Dresden]] und war ab 1956 Artillerieoffizier der im Aufbau begriffenen [[Nationale Volksarmee|Nationalen Volksarmee]] (NVA). 1957 gehörte er zu den Begründern des Zentralen Literaturzirkels der NVA; in den folgenden Jahren leitete er Zirkel schreibender NVA-Soldaten. Von 1960 bis 1963 studierte er am&lt;br /&gt;
[[Deutsches Literaturinstitut Leipzig|Literaturinstitut &amp;quot;Johannes R. Becher&amp;quot;]] in Leipzig. Von 1963 bis 1973 leitete er das Bezirksklubhaus der NVA in Potsdam, von 1973 bis 1986 war er Mitarbeiter des [[Militärgeschichtliches Institut der DDR|Militärgeschichtlichen Instituts der DDR]] in Potsdam. 1986 schied er als [[Oberstleutnant]] aus der NVA aus und wurde freier Schriftsteller. Nach der [[Wende (DDR)|Wende]] gründete er das [[Literatur-Kollegium Brandenburg]] in Potsdam und war zeitweise dessen Geschäftsführer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walter Flegel verfasste [[Roman]]e, [[Erzählung]]en, [[Jugendbuch|Jugendbücher]] und [[Lyrik]], wobei seine frühen Werke stark von seinen Erfahrungen als [[Offizier|Berufsoffizier]] der NVA geprägt sind. Er arbeitete auch als Herausgeber, führte Lesungen und Literaturgespräche für Kinder aller Klassenstufen sowie für Erwachsene durch sowie betreute schreibende Schüler und Menschen mit Behinderungen und Senioren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walter Flegel war seit 1952 Mitglied der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]. Später war er auch Vorsitzender des Potsdamer [[Kulturbund der DDR|Kulturbundes]] und [[Gemeinderat (Deutschland)|Stadtverordneter]] ebendort. Seit 1968 gehörte er dem [[Deutscher Schriftstellerverband|Schriftstellerverband der DDR]] an, später auch als Präsidiumsmitglied. Zuletzt war er Mitglied des [[Verband deutscher Schriftsteller|Verbandes Deutscher Schriftsteller]]. Aufgrund seiner beruflichen Laufbahn als Offizier der NVA kam es unter den Schriftstellern zu einer eigenen Wahrnehmung seiner ideologisch geprägten Rolle.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe z. B. [[Renate Chotjewitz-Häfner]], [[Carsten Gansel]], [[Andreas Kalckhoff]], [[Till Sailer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Biermann-Ausbürgerung und die Schriftsteller. Ein deutsch-deutscher Fall. Protokoll der ersten Tagung der Geschichtskommission des Verbandes deutscher Schriftsteller (VS), Berlin 28. Februar bis 1. März 1992&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Bibliothek Wissenschaft und Politik.&amp;#039;&amp;#039; 52). Verlag Wissenschaft und Politik, Köln 1994, ISBN 3-8046-8815-2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1961 und 1966: [[Preis für künstlerisches Volksschaffen]]&lt;br /&gt;
* 1972: [[Theodor-Körner-Preis (DDR)|Theodor-Körner-Preis]]&lt;br /&gt;
* 1981: [[Nationalpreis der DDR]] für Kunst und Literatur 3. Klasse&lt;br /&gt;
* 1992: [[Ehm-Welk-Literaturpreis]] des [[Landkreis Uckermark|Landkreises Uckermark]]&lt;br /&gt;
* 1996: Kinder- und Jugendliteraturpreis „Eberhard“ des [[Landkreis Barnim|Landkreises Barnim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wenn die Haubitzen schießen&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1960&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;In Bergheide und anderswo&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1966&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Regimentskommandeur&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1971&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Junge mit der Panzerhaube&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1972&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Draufgänger&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1975&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Katzensprung&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1976&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Schärpe&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1976&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Es ist nicht weit nach Hause&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1978&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pflaumenwege im September&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1978&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Es gibt kein Niemandsland&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1980&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ansichten von Rügen&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1987&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das einzige Leben&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1987&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Nacht in der Dörre&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1989&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Meine Reise an die Mosel&amp;#039;&amp;#039;, Bad Kreuznach 1993, ISBN 3-922929-44-3&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Inselzeit auf Rügen&amp;#039;&amp;#039;, Bad Kreuznach 1995&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jagodas Heimkehr&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1996, ISBN 3-928999-63-X&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Darf ich Jule zu dir sagen?&amp;#039;&amp;#039;, Wilhelmshorst 1997, ISBN 3-931329-06-2&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jule ist wieder da!&amp;#039;&amp;#039;, Wilhelmshorst 2001, ISBN 3-931329-26-7&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Unter der Schlinge&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 2003, ISBN 3-933544-86-6&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Malvenweg&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 2010, ISBN 978-3-89793-242-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herausgeberschaft ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Immernoch&amp;#039;&amp;#039;, Potsdam 1995 (zusammen mit [[Hans Joachim Nauschütz]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vom Stand der Dinge&amp;#039;&amp;#039;, Potsdam 1996 (zusammen mit Hans Joachim Nauschütz)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dieser miese schöne&amp;#039;&amp;#039; Alltag, Potsdam 1998&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Lächeln kommt mir entgegen&amp;#039;&amp;#039;, Magdeburg 2005, ISBN 3-938142-31-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmographie ==&lt;br /&gt;
;Literarische Vorlage&lt;br /&gt;
* 1972: Der Regimentskommandeur – Regie: [[Lothar Bellag]]&lt;br /&gt;
* 1977: Ein Katzensprung – Regie: [[Claus Dobberke]]&lt;br /&gt;
;Szenario&lt;br /&gt;
* 1982: [[Polizeiruf 110: Im Tal]] – Regie: [[Hans Joachim Hildebrandt (Regisseur)|Hans-Joachim Hildebrandt]] (TV)&lt;br /&gt;
* 1989: Zum Teufel mit Harbolla – Regie: [[Bodo Fürneisen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kurt Böttcher (Gesamtredaktion): [[Deutsches Schriftstellerlexikon|Lexikon deutschsprachiger Schriftsteller]] von den Anfängen bis zur Gegenwart. VEB Bibliographisches Institut Leipzig, 1974; Band 1, S. 212&lt;br /&gt;
* Bernard H. Decker: &amp;#039;&amp;#039;Gewalt und Zärtlichkeit. Einführung in die Militärbelletristik der DDR 1956-1986&amp;#039;&amp;#039;, Peter Lang, New York u.&amp;amp;nbsp;a. 1990, S. 49ff., 55, 97, 100, 159, 161, 167ff., 174, 180, 182f., 186–189, 196f., 200, 211, 222, 227, 231–237, 239. ISBN 0-8204-1164-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|105599751}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0281458}}&lt;br /&gt;
* [http://www.maerkischerverlag.de/php/aut_flegel.php Kurzporträt beim Märkischen Verlag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=105599751|LCCN=nr88002986|VIAF=71233500}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Flegel, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kinder- und Jugendliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (Potsdam)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inoffizieller Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR III. Klasse für Kunst und Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1934]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2011]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Flegel, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. November 1934&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Freiburg in Schlesien]], [[Landkreis Schweidnitz]], [[Provinz Niederschlesien|Niederschlesien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Juni 2011&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Potsdam]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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