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	<title>Walter Feyerabend - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Nimro am 7. Februar 2026 um 11:08 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Let op, dit is een lowres bestand Sport, Olympische Spelen Amsterdam, Nederland, 1928, SFA006003040.jpg|mini|Walter Feyerabend (1928)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Franz Georg Feyerabend&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Dezember]] [[1891]] in [[Warten (Ostpreußen)|Warten]], [[Ostpreußen]]; † [[17. April]] [[1962]] in [[Gadderbaum]]) war ein deutscher [[Generalleutnant]] der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]. Als [[Pferdesport|Reiter]] war er 1928 Mitglied der deutschen Mannschaft und Teilnehmer an den [[Olympische Sommerspiele 1928|Olympischen Spielen]] in [[Amsterdam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Militärdienst und Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Feyerabend trat am 1. März 1910 in das [[1. Ostpreußisches Feldartillerie-Regiment Nr. 16|1. Ostpreußische Feldartillerie-Regiment Nr. 16]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Deutscher Soldatenkalender |Verlag=Schild Verlag|Datum=1960 |Seiten=253 |Online={{Google Buch |BuchID=BwwQAQAAMAAJ}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ein. Vom 1. März bis 30. April 1914 erfolgte seine Kommandierung an die [[Artillerieschule]] nach [[Jüterbog]]. Bei Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] wurde er zunächst als [[Zugführer (Militär)|Zugführer]] in seinem Regiment verwendet. Ab dem 18. August 1914 war er Regimentsadjutant und avancierte als solcher am 18. Dezember 1915 zum [[Oberleutnant]]. Man versetzte Feyerabend als [[Adjutant]] am 5. Januar 1916 in den Stab der [[Heeresgruppe „Kronprinz Rupprecht“]] und kommandierte ihn zunächst vom 1. Juni bis 14. Juli 1917 zu einem Artillerielehrgang nach [[Lille]]. Anschließend besuchte er bis 31. Juli 1917 einen Lehrgang in [[Valenciennes]]. Am 1. August 1917 kehrte er zur Truppe an die [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] zurück und wurde als [[Batterie (Militär)|Batterie]]führer eingesetzt. Für sein Wirken wurde er mit beiden Klassen des [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuzes]], dem [[Verwundetenabzeichen]] in Schwarz und dem [[Militärverdienstorden (Bayern)|Bayerischen Militärverdienstorden]] IV. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet. Die Verbündeten Österreicher verliehen das [[Militärverdienstkreuz (Österreich)|Militärverdienstkreuz]] III. Klasse mit der Kriegsdekoration.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Reichswehrministerium]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rangliste des Deutschen Reichsheeres.&amp;#039;&amp;#039; Mittler &amp;amp; Sohn, Berlin 1930, S. 134.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Waffenstillstand von Compiègne (1918)|Kriegsende]] erfolgte seine Übernahme in die [[Reichswehr]] und bis 30. September 1922 fand Feyerabend Verwendung an der [[Kavallerieschule der Reichswehr|Kavallerieschule]] in [[Hannover]]. Als [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] (seit 1. Februar 1922) kam er anschließend kurzzeitig in den Stab des [[1. (Preußisches) Artillerie-Regiment (Reichswehr)|1. (Preußisches) Artillerie-Regiment]] nach [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]], bevor er vom 1. November 1922 bis 31. März 1927 die Ausbildungsabteilung in seinem Regiment leitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1. April 1927 wurde er abermals an die Kavallerieschule abkommandiert, um sich intensiv auf die Olympischen Spiele vorzubereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Olympiateilnahme ===&lt;br /&gt;
Bei den IX. Olympischen Spielen 1928 in Amsterdam wurden zum ersten Mal die auch bei heutigen Olympiaden ausgeübten sechs Wettbewerbe im [[Pferdesport|Reitsport]] ausgetragen. Walter Feyerabend nahm im [[Vielseitigkeitsreiten]] sowohl in der Einzel- als auch in der Mannschaftskonkurrenz teil. Während in der dreitägigen Einzelkonkurrenz, die aus Dressur-, Ausdauer- und Springprüfung bestand, der Teamkollege [[Bruno Neumann (Reiter)|Bruno Neumann]] auf „Ilja“ eine Bronzemedaille erhielt, qualifizierte sich der damals 36-jährige Feyerabend, der im Range eines [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmanns]] auf der Stute „Alpenrose“ teilnahm, nicht für die Platzierungsränge.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20091113200808/http://www.sports-reference.com/olympics/summer/1928/EQU/mens-three-day-event-individual.html Ergebnis der Einzelkonkurrenz auf sports-reference.com] (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem er nach der Dressurprüfung als zweitbester deutscher Reiter (nach [[Rudolf Lippert (Reiter)|Rudolf Lippert]] als Drittplatzierter) auf dem achten Platz lag&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.sports-reference.com/olympics/summer/1928/EQU/mens-three-day-event-individual-dressage.html |titel=Equestrianism at the 1928 Amsterdam Summer Games: Men&amp;#039;s Three-Day Event, Individual Dressage |abruf=2019-07-13 |sprache=en |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190430081713/https://www.sports-reference.com/olympics/summer/1928/EQU/mens-three-day-event-individual-dressage.html |archiv-datum=2019-04-30 |offline=ja |archiv-bot=2023-02-09 02:24:33 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;, verunfallte sein Pferd in der Geländeprüfung, die in der Umgebung [[Hilversum]]s ausgetragen wurde&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.pferdezeitung.com/Hauptartikel/334/Gesamttext |titel=Kauft nur deutsche Pferde! Pferdezucht und Pferdesport - die Erfolgskombination |datum=2009-01-09 |abruf=2019-07-13 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20090109175001/http://www.pferdezeitung.com/Hauptartikel/334/Gesamttext |archiv-datum=2009-01-09 |offline= |archiv-bot=2023-02-09 02:24:33 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; so schwer, dass Feyerabend nicht mehr an dem abschließenden Jagdspringen teilnehmen konnte und seine Chance auf eine Medaille einbüßte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.pferdezeitung.com/Hauptartikel/334/Gesamttext Susanne Hennig: 100 Jahre FN]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der Mannschaftskonkurrenz im Vielseitigkeitsreiten reichte es für ihn nicht zu einer Medaille. Die Mannschaft bestand aus Bruno Neumann, dem jüngsten Vielseitigkeitsreiter des Turniers, [[Rudolf Lippert (Reiter)|Rudolf Lippert]] und Walter Feyerabend. Da Feyerabend durch die Verletzung seines Pferdes nicht antreten konnte, galt er als Streichergebnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterer Militärdienst und Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Nach den Spielen kehrte er am 1. September 1928 wieder in den aktiven Dienst zurück und kam in den Stab der II. Abteilung seines Regiments. Ab 1. Februar 1929 wurde er als Reitlehrer und [[Kompaniechef|Schwadronchef]] an die [[Infanterieschule der Reichswehr|Infanterieschule]] in [[Dresden]] versetzt und dort am 1. September 1932 zum [[Major]] befördert. Anschließend übernahm er am 1. Juli 1935 das Kommando über ein Transport-Bataillon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feyerabend trat am 1. April 1935 zur [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] über, erhielt das Kommando über das I. Flak-Bataillon in Königsberg und wurde am 1. Juni 1935 zum [[Oberstleutnant]] befördert. Als solcher übernahm er vom 1. Oktober 1935 bis 30. September 1936 das I. Bataillon des Flak-Regiments 1, um im Anschluss daran bis 31. Oktober 1937 das Flak-Regiment 25 in [[Ludwigsburg]] zu befehligen. Am 1. November 1937 ernannte man [[Oberst]] (seit 1. August 1937) Feyerabend zum [[Höherer Kommandeur der Flakartillerie im Luftkreis I|Höheren Flakartillerieführer Königsberg]]. Nach der Auflösung der Dienststelle wurde Feyerabend am 1. Juli 1938 zum Kommandeur des [[Luftverteidigung]]skommandos Leipzig (am 1. August 1938 in &amp;#039;&amp;#039;Luftverteidigungskommando 2&amp;#039;&amp;#039; umbenannt) bestellt (bis zum 10. April 1940) und in dieser Funktion am 20. April 1939 zum [[Generalmajor]] befördert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Samuel W. Mitcham]] Jr |Titel=German Order of Battle: 291st-999th Infantry Divisions, Named Infantry Divisions, and Special Divisions in WWII |Verlag=Stackpole Books |Datum=2007 |ISBN=978-0-8117-4844-5 |Seiten=325 |Online={{Google Buch |BuchID=LdG3DAAAQBAJ}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend war Feyerabend bis 1. Juli 1941 Befehlshaber der deutschen Luftverteidigungsstreitkräfte in Norwegen und wurde am 1. April 1941 zum [[Generalleutnant]] befördert. Anschließend übernahm er erneut das Kommando des Luftverteidigungskommandos 2 und blieb mit Unterbrechungen auch nach der Umbenennung in [[2. Flak-Division]] bis 2. Februar 1942 Kommandeur des Verbands.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Vom 3. Februar bis zum 30. November 1942 war er Kommandeur der in [[Leipzig]] neu aufgestellten [[14. Flak-Division]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Samuel W. Mitcham Jr |Titel=German Order of Battle: 291st-999th Infantry Divisions, Named Infantry Divisions, and Special Divisions in WWII |Verlag=Stackpole Books |Datum=2007 |ISBN=978-0-8117-4844-5 |Seiten=337 |Online={{Google Buch |BuchID=LdG3DAAAQBAJ}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sein aktiver Dienst zunächst am 30. November 1942 geendet hatte, war Feyerabend gegen Kriegsende vom 1. Februar bis zum 2. Mai 1945 noch stellvertretender Kommandeur der [[27. Flak-Division]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Samuel W. Mitcham Jr |Titel=German Order of Battle: 291st-999th Infantry Divisions, Named Infantry Divisions, and Special Divisions in WWII |Verlag=Stackpole Books |Datum=2007 |ISBN=978-0-8117-4844-5 |Seiten=347 |Online={{Google Buch |BuchID=LdG3DAAAQBAJ}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dermot Bradley]] (Hrsg.), Karl-Friedrich Hildebrand: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale der Deutschen Luftwaffe 1935–1945. Die militärischen Werdegänge der Flieger-, Flakartillerie-, Fallschirmjäger-, Luftnachrichten- und Ingenieur-Offiziere.&amp;#039;&amp;#039; Teil II, Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Abernetty–v. Gyldenfeldt.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag, Osnabrück 1990, ISBN 3-7648-1701-1, S. 313–314.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Olympedia|11960}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2021-01-25}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Feyerabend, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalleutnant (Luftwaffe der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberleutnant (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Major (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olympiateilnehmer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vielseitigkeitsreiter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reiter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Militärverdienstordens (IV. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Österreichischen Militärverdienstkreuzes III. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artillerist (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kavallerieschule Hannover]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1962]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Feyerabend, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Feyerabend, Walter Franz Georg (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Generalleutnant der Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg, Reitsportler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Dezember 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Warten (Ostpreußen)|Warten]], [[Ostpreußen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. April 1962&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gadderbaum]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nimro</name></author>
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