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	<title>Walter Dudek - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T06:43:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Walter_Dudek&amp;diff=481804&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Leben */ - doppelten link</title>
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		<updated>2025-09-13T17:19:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; - doppelten link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Dudek&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Oktober]] [[1890]] in [[Altenburg]], [[Sachsen-Altenburg]]; † [[1. Dezember]] [[1976]] in [[Hamburg]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]) und promovierter [[Jurist]]. Er war von 1925 bis 1927 [[Oberbürgermeister]] der Stadt [[Hamburg-Harburg|Harburg (Elbe)]], 1927 bis 1933 Oberbürgermeister der vereinigten Stadt [[Harburg-Wilhelmsburg]] und von 1946 bis 1953 [[Senat der Freien und Hansestadt Hamburg|Senator]] in Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Geboren in Altenburg als Sohn eines Postbeamten besuchte er das dortige [[Friedrichgymnasium (Altenburg)|Friedrichgymnasium]]. Nach seinem Studium der Volkswirtschaft und Rechtswissenschaft in [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]], [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel|Kiel]], [[Friedrich-Schiller-Universität Jena|Jena]] und [[Universität Leipzig|Leipzig]] bestand er 1919 seine zweite juristische Staatsprüfung. 1916 trat er in die SPD ein. Zu seinen Stationen zählten 1917 bis 1919 die Vertretung des [[Landrat (Deutschland)|Landrates]] in [[Merseburg]] in der Kriegswirtschaft, 1919 bis 1922 das Amt des Ersten Bürgermeisters in [[Fürstenwalde/Spree]] und 1922 bis zur Ausweisung durch die französischen Besatzungsbehörden (siehe [[Ruhrbesetzung]]) in [[Dortmund]] die Stellung als besoldeter Stadtrat (Dezernent) für Wohlfahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 wurde er zum Oberbürgermeister der Stadt Harburg gewählt. Maßgeblich war Dudek am Zustandekommen der Fusion der zuvor eigenständigen Städte [[Hamburg-Wilhelmsburg|Wilhelmsburg]] und Harburg (Elbe) beteiligt. Damit sollte 1927 den lokalen Interessen im Spannungsfeld zwischen dem Stadtstaat Hamburg und dem [[Freistaat Preußen]] mehr Gewicht verliehen werden. [[Harburg-Wilhelmsburg]] wurde eine Großstadt mit über 100.000 Einwohnern.&lt;br /&gt;
[[Datei:Denkmal Walter Dudek neuer Standort.jpg|mini|Denkmal in [[Hamburg-Heimfeld]] auf dem Gelände des Friedrich-Ebert-Gymnasiums]]&lt;br /&gt;
Er setzte durch, dass mit Hilfe von Beschäftigungsprogrammen die „Notstandsarbeiter“ in wirtschaftlich äußerst schwierigen Zeiten bedeutende städtische Baumaßnahmen durchführten. Dazu gehörten der [[Harburger Stadtpark]], das heutige [[Friedrich-Ebert-Gymnasium (Hamburg)|Friedrich-Ebert-Gymnasium]] mit der Stadthalle (Friedrich-Ebert-Halle), die Stadtbücherei, eine Badeanstalt und die [[Feuerwache Harburg|Feuerwache]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. März 1933 drangen [[Sturmabteilung|SA]] und [[Schutzstaffel|SS]] in das [[Rathaus Harburg|Harburger Rathaus]] ein und zwangen Dudek mit Waffengewalt aus seinem Amt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://bv-hh.de/harburg/documents/antwort-anfrage-spd-betr-sachstand-walter-dudek-denkmal-53721 |titel=20-4443.01 - Antwort Anfrage SPD betr. Sachstand Walter-Dude... - Harburg |abruf=2024-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am nächsten Tag fanden die Kommunalwahlen statt, welche die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] im Verbund mit der [[Bürgerliche Einheitsliste|Bürgerlichen Einheitsliste]] und dem [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrum]] knapp gewann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Nachfolger Dudeks wurde auf Intervention des Gauleiters [[Otto Telschow]] das ehemalige [[Deutschnationale Volkspartei|DNVP]]-Mitglied [[Ludwig Bartels (Politiker, 1884)|Ludwig Bartels]], der erst am 1. April 1933 in die NSDAP eingetreten war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 1933 konvertierte Walter Dudek zum katholischen Glauben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.alt-wilhelmsburg.de/katkirche.htm Kurz gefasste Geschichte der katholischen Kirchengemeinde „St. Bonifatius mit der Seelsorgestelle St. Maximilian Kolbe“ in Hamburg-Wilhelmsburg]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Krieges schlug sich Dudek als Textilkaufmann in Berlin durch. Er schloss sich der [[Robinsohn-Strassmann-Gruppe]], einer linksliberalen Widerstandsgruppe, an.&amp;lt;ref&amp;gt;Horst Sassin: &amp;#039;&amp;#039;Liberale im Widerstand. Die Robinsohn-Strassmann-Gruppe 1934–1942.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1993, S. 77.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem [[Attentat vom 20. Juli 1944]] wurde auch er von den Nationalsozialisten verhaftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gehörte er bis zum 30. April 1954 der [[Hamburgische Bürgerschaft|Hamburgischen Bürgerschaft]] an. Bereits 1945 wurde er zum Kreisdirektor für Harburg-Wilhelmsburg bestellt und aufgrund seiner Kenntnisse im Finanzsektor 1946 schließlich zum [[Behörde für Finanzen und Bezirke|Finanzsenator Hamburgs]]. In diesem Amt, das er in der schwierigsten Zeit der [[Nachkriegszeit in Deutschland|Nachkriegsjahre]] und des Wiederaufbaus der Stadt bis 1953 innehatte, erwarb er sich allerseits Anerkennung. 1948 war er von den Alliierten als einer von neun einbestellten Sachverständigen an dem „[[Währungskonklave 1948|Konklave]]“ von [[Rothwesten]] unter Leitung des US-Ökonomen [[Edward A. Tenenbaum]] an der Ausarbeitung der [[Währungsreform 1948 (Westdeutschland)|Währungsreform]] beteiligt. Zudem war er von 1949 bis 1953 Mitglied im [[Bundesrat (Deutschland)|Bundesrat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er arbeitete bis zu seinem Tode als Finanzberater des [[Deutscher Gewerkschaftsbund|Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB)]] und war Verwaltungsratsvorsitzender der [[Neue Sparkasse von 1864|Neuen Sparcasse von 1864]]. Dudek lebte lange in seiner [[Villa]] am Eißendorfer Pferdeweg im Stadtteil [[Hamburg-Heimfeld|Heimfeld]], welche Anfang 2025 abgebrochen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.abendblatt.de/hamburg/harburg/article408237245/traurig-villa-von-harburgs-letztem-buergermeister-wird-abgerissen.html |autor=André Lenthe |titel=Villa des letzten Bürgermeisters von Harburg wird abgerissen |werk=Hamburger Abendblatt Online |datum=2025-02-05 |sprache=de |abruf=2025-02-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Walter Dudek wurde 1965 vom Hamburger Senat mit der [[Bürgermeister-Stolten-Medaille]], als höchster Ehrung der Stadt für seine Bürger, ausgezeichnet. 1967 wurde er zum Ehrensenator der [[Universität Hamburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Ehrensenatorinnen und Ehrensenatoren der Universität Hamburg |url=https://www.uni-hamburg.de/uhh/auszeichnungen/ehrungen-der-universitaet.html |wayback=20151208065747}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ernannt. Ein Denkmal wurde Walter Dudek an der nach ihm benannten Walter-Dudek-Brücke beim [[Bahnhof Hamburg-Harburg|Bahnhof Harburg]] gesetzt. Ein Erinnerungsmal fand sich auch an der ehemaligen Harburger Schwimmhalle, die deshalb auch zuweilen „Dudek-Bad“ genannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ellermeyer, Jürgen; Richter, Klaus; Stegmann, Dirk (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Harburg. Von der Burg zur Industriestadt.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1987.&lt;br /&gt;
* [[Beatrix Herlemann]], Helga Schatz: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon niedersächsischer Parlamentarier 1919–1945&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen.&amp;#039;&amp;#039; Band 222). Hahnsche Buchhandlung, Hannover 2004, ISBN 3-7752-6022-6, S. 93.&lt;br /&gt;
* [[Erich Lüth|Lüth, Erich]], Walter Dudek: &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen an Harburgs letzten Oberbürgermeister&amp;#039;&amp;#039;. In: Harburger Jahrbuch 15, 1975–1979, S.&amp;amp;nbsp;125–138.&lt;br /&gt;
* [[Stefan Sarrach]]: &amp;#039;&amp;#039;Dienstanweisung zum Streiken. 1919 erhält Fürstenwalde erstmals einen sozialdemokratischen Bürgermeister.&amp;#039;&amp;#039; In: Stadt Fürstenwalde (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Fürstenwalder Lesebuch&amp;amp;nbsp;– 725&amp;amp;nbsp;Jahre Geschichte und Geschichten.&amp;#039;&amp;#039; 1997, S.&amp;amp;nbsp;11–14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Senat Petersen]]&lt;br /&gt;
* [[Senat Brauer I]]&lt;br /&gt;
* [[Senat Brauer II]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/004296}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Hamburger Finanzsenatoren}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1014468736|VIAF=173982823}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dudek, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Fürstenwalde/Spree)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburger Senator (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrensenator der Universität Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Robinsohn-Strassmann-Gruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dudek, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Oktober 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Altenburg]], Thüringen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Dezember 1976&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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