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	<title>Walter Duddins - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Walter_Duddins&amp;diff=2784631&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Brighida am 5. April 2026 um 10:46 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Walter Duddins 1932.jpg|mini|Walter Duddins, um 1928]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Duddins&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Mai]] [[1903]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]; † nach März [[1945]]) war ein deutscher [[KPD|kommunistischer]] Politiker und Mitglied des [[Preußischer Landtag|preußischen Landtags]] in der [[Weimarer Republik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Duddins war Sohn eines Lehrers und wuchs nach dem Tod des Vaters, 1909, bei Pflegeeltern auf. Er wurde nach der Schule Maschinenschlosser. Seit 1917 war er Mitglied der sozialistischen Jugendbewegung. Er trat 1918 dem [[Spartakusbund]] und schließlich der KPD bei. Er arbeitete zwischen 1918 und 1922 als Jugendfunktionär in [[Ostpreußen]]. Er war auch Mitglied der Bezirksleitung der KPD in diesem Gebiet. Um Duddins und andere Funktionäre der Partei vor polizeilicher Verfolgung zu schützen, wurden diese von der Parteispitze um [[Ruth Fischer]] und [[Arkadi Maslow]] ins [[Ruhrgebiet]] delegiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Balthasar Berens: &amp;#039;&amp;#039;Die „Atomisierung“ der KPD zwischen 1923–1927 am Beispiel des KPD-Bezirks Ruhrgebiet&amp;#039;&amp;#039;, Essen, 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort wurde Duddins 1922 Jugendsekretär seiner Partei. Ein Jahr später wurde ihm Fehlverhalten vorgeworfen und ein [[Parteiausschlussverfahren]] gegen ihn angestrengt. Daraufhin schied er aus dem hauptamtlichen Funktionärsapparat aus. Seit 1925 lebte er mit [[Johanna Melzer|Hanna Melzer]] zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er rehabilitiert worden war, wurde Duddins 1926 Parteisekretär in [[Duisburg]] und ab 1927 in [[Bochum]]. Er neigte zwar der linken Opposition in der Partei zu, unterstützte aber dennoch die Parteilinie. Im Jahr 1927 wurde er wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Ein Jahr später wurde er wegen Zersetzung der [[Schutzpolizei]] zu eineinhalb Jahren [[Festungshaft]] verurteilt. Er wurde 1928 im Wahlkreis Westfalen-Süd in den [[Preußischer Landtag|preußischen Landtag]] gewählt. Bei der Wahl 1932 wurde er im Wahlkreis [[Erfurt]] erneut in den Landtag gewählt. Anfang 1930 war er Sekretär der Unterbezirks Dortmund der KPD. In dieser Zeit verübte die [[Sturmabteilung|SA]] einen vergeblichen Mordanschlag auf Duddins. Von Juni 1930 bis Februar 1933 war er Politischer Leiter beim KPD-Bezirk [[Thüringen|Großthüringen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Steffen Kachel: &amp;#039;&amp;#039;Ein rot-roter Sonderweg? Sozialdemokraten und Kommunisten in Thüringen 1919 bis 1949&amp;#039;&amp;#039;, Böhlau Verlag, Köln, 2011, S. 526.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Beginn der [[Zeit des Nationalsozialismus|nationalsozialistischen Herrschaft]] wurde er als Leiter des [[Hamburg]]er Parteibezirks Wasserkante zur illegalen Arbeit eingesetzt. Duddins wurde im Juli 1933 verhaftet und als einer der ersten vom neuen [[Volksgerichtshof]] zu drei Jahren [[Zuchthaus]] verurteilt. Seine frühere Lebensgefährtin Johanna Melzer wurde sogar zum Tode verurteilt, aber später zu fünfzehn Jahren Zuchthaus begnadigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Duddins wurde mit Ende seiner Haftstrafe 1936 ins [[KZ Sachsenhausen]] deportiert. Dort soll er sich von der KPD abgewandt haben und wurde 1939 entlassen. Über seine weitere Haltung gibt es unterschiedliche Angaben. Laut Hanna Metzler hätte er sich positiv über den [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|deutschen Krieg gegen die Sowjetunion]] ausgesprochen. [[Georg Spielmann]] berichtete, dass Duddins ihm bei einer drohenden Verhaftung im März 1945 geholfen hätte. Er soll nach dem Einmarsch der [[Rote Armee|Roten Armee]] 1945 in einem Lager in Ostpreußen an [[Ruhr]] gestorben sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;2 1/2 Jahre Kampf unter Führung der Komintern und des ZK der KPD: Tätigkeitsbericht der Bezirksleitung der KPD, Bezirk Groß-Thüringen für die Zeit vom Juni 1930 bis Oktober 1932.&amp;#039;&amp;#039; Erfurt, 1932&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
| Autor=[[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]&lt;br /&gt;
| Titel=Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945&lt;br /&gt;
| Auflage = 2., überarbeitete und stark erweiterte&lt;br /&gt;
| Verlag=Dietz&lt;br /&gt;
| Ort=Berlin&lt;br /&gt;
| Jahr=2008&lt;br /&gt;
| ISBN=978-3-320-02130-6&lt;br /&gt;
| Online=[https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/walter-duddins Online]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1229523596|VIAF=1449161634371210850001}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Duddins, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Sachsenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Duddins, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (KPD)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Mai 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=nach März 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Brighida</name></author>
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