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	<title>Walter Dieminger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Walter_Dieminger&amp;diff=1810091&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler am 13. August 2024 um 06:49 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter E. Dieminger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Juli]] [[1907]] in [[Würzburg]]; † [[29. September]] [[2000]] in [[Northeim]]) war ein deutscher [[Geophysik]]er und [[Hochfrequenztechnik]]er. Außerdem war er ein [[Liste der Amateurfunk-Persönlichkeiten|Pionier]] der deutschen Bewegung der [[Funkamateur]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur begann Walter Dieminger 1926 das Studium der technischen Physik an der [[Technische Universität München|Technischen Hochschule München]], das er dort 1931 mit dem Diplom abschloss. Unter Anleitung von [[Jonathan Zenneck]] promovierte er 1935 mit einer Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Über den Zusammenhang zwischen dem Zustand der Ionosphäre und der Ausbreitung elektromagnetischer Wellen&amp;#039;&amp;#039; zum Dr. rer. tech.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit etwa 20 Jahren wandte er sich auch im Privaten der Funkübertragung zu. Er hatte die [[Amateurfunkrufzeichen]] „EK4UAB“ (1926), „D4UAB“ (1929), „D2ds“ (1935) und „DL6DS“ (nach 1949). Er war Mitbegründer der organisierten [[Amateurfunkdienst|Amateurfunk]]bewegung in Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.datv-agaf.de/links/chronik.html |titel=Chronik des Amateurfunks in Deutschland und im Bereich Köln-Aachen |autor=Heinz Schifferdecker, Horst Ellgering |datum=1991  |hrsg=Arbeitsgemeinschaft Amateurfunkfernsehen |archiv-url=https://web.archive.org/web/20110202193746/http://www.datv-agaf.de/links/chronik.html |archiv-datum=2011-02-02| zugriff=2022-10-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1934 leitete er die „Sondergruppe Funk“ bei der [[Erprobungsstelle Rechlin|Erprobungsstelle der Luftwaffe]] in [[Rechlin]] und entwickelte und erprobte dort Funknavigationsverfahren. 1937 legte er die Staatsprüfung zum [[Flugbaumeister]] ab und erwarb verschiedene Fluglizenzen. 1942 wurde Dieminger Direktor der Zentralstelle für Funkberatung, deren Hauptsitz 1943 nach Leobersdorf bei Wien verlagert wurde. Ihre nach dem von [[Karl Rawer]] erfundenen Code berechneten Vorhersagen wurden für den erfolgreichen militärischen Einsatz der Kurzwelle wichtig. 1944 wurde Dieminger kommissarischer Leiter des von [[Karl-Otto Kiepenheuer]] in Freiburg gegründeten Fraunhofer-Instituts. Die Zentralstelle siedelte im Zuge der militärischen Entwicklung  Anfang 1945 nach Ried im Innkreis um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende begutachteten britische, französische und US-amerikanische Fachleute von der Field Intelligence Agency (Technical Branch) die Arbeiten der Gruppe und in großzügiger Interpretation einer Anweisung  des Nobelpreisträgers [[Edward Victor Appleton|Sir Edward Appleton]] organisierte dessen Mitarbeiter [[William Roy Piggott]] im März 1946 eigenmächtig die Umsiedelung der wichtigsten Gerätschaften und einiger Mitarbeiter mit Familien in die britische Besatzungszone nach [[Katlenburg-Lindau|Lindau]] am Harz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieminger erreichte 1946 die Angliederung des Instituts an die [[Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft]] und 1951 die Aufnahme in die [[Max-Planck-Gesellschaft]]. Diemingers Institut in der Max-Planck-Gesellschaft hieß zunächst „Institut für Ionosphärenforschung in der Verwaltung der MPG“, nach 1956, nach der Zusammenführung mit [[Erich Regener]]s Max-Planck-Institut für Physik der Stratosphäre dann „MPI für Physik der Stratosphäre und der Ionosphäre“ und seit 1958 [[Max-Planck-Institut für Aeronomie]]. Im Juli 2004 wurde das Institut in [[Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung]] umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieminger wurde 1948 an der [[Universität Göttingen]] habilitiert und 1954 zum außerplanmäßigen Professor ernannt. Er verfasste 120 wissenschaftliche Veröffentlichungen und war 1961 bis 1988 Herausgeber der Zeitschrift für Geophysik. Dieminger war Mitglied in diversen internationalen angesehenen Akademien (so etwa der [[Leopoldina]] seit 1968 und der [[Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft|Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft]] seit 1972&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://bwg-nds.de/%C3%BCber-die-bwg/mitglieder/gedenken/ |titel=Die BWG gedenkt ihrer verstorbenen Mitglieder |werk=bwg-nds.de |hrsg=Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft |abruf=2023-03-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;), er erhielt 1972 das Bundesverdienstkreuz am Bande und war Ehrenbürger von Lindau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118525395}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.ursi-landesausschuss.de/dieminger/index.html |titel=In Memoriam Walter Dieminger |hrsg=Mark Wiedersich, Gerd K. Hartmann  |datum=2001-10-09 |zugriff=2019-04-01 |abruf-verborgen=1 |kommentar=biographische Texte zu verschiedenen Lebensabschnitten mit historischen Bildern}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.mps.mpg.de/dokumente/institut/Dieminger.pdf |titel=Kurzbiographie Walter Dieminger |autor=Peter Czechowsky, Gerd K. Hartmann, Harry Kohl, Kristian Schlegel |hrsg=Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung |datum=2010-05 |format=PDF; 47&amp;amp;nbsp;kB |zugriff=1970-01-01 |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20100602235352/https://www.mps.mpg.de/dokumente/institut/Dieminger.pdf |archiv-datum=2010-06-02}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.dgg-online.de/mitteilungen/2000_4/dieminger.html |titel=Nachruf Walter E. Dieminger (1907–2000) |autor=Horst Rüter, K. Schlegel |werk=Mitteilungen der DGG, 4/2000 |hrsg=Deutsche Geophysikalische Gesellschaft |datum=2000 |zugriff=1970-01-01 |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20071107042526/http://www.dgg-online.de/mitteilungen/2000_4/dieminger.html |archiv-datum=2007-11-07}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118525395|LCCN=n/88/600029|VIAF=27174854}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dieminger, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geophysiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftliches Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Carl-Friedrich-Gauß-Medaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amateurfunkpionier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochfrequenztechniker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funk- und Radiopionier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funkausbreitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2000]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dieminger, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Dieminger, Walter E.&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Geophysiker und Hochfrequenztechniker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Juli 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Würzburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. September 2000&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Northeim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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