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	<title>Walter Dejaco - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Walter_Dejaco&amp;diff=2544554&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-02-20T12:27:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Dejaco&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Juni]] [[1909]] in [[Mühlau (Innsbruck)|Mühlau]] bei [[Innsbruck]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[9. Januar]] [[1978]] in [[Reutte]], [[Tirol]])&amp;lt;ref&amp;gt;Sterberegister des Standesamtes Reutte Nr. 9/1978.&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein österreichischer [[Architekt]], der im [[KZ Auschwitz]] als Bauleiter bei der [[Zentralbauleitung der Waffen-SS und Polizei Auschwitz]] tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühe Jahre ==&lt;br /&gt;
Dejaco war der Sohn eines Postbeamten. Er besuchte die Volks- und später die Realschule.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schafranek94&amp;quot;&amp;gt;Hans Schafranek: &amp;#039;&amp;#039;Eine unbekannte NS-Tätergruppe: Biografische Skizzen zu österreichischen Angehörigen der 8. SS-Totenkopf-Standarte (1939–1941) &amp;#039;&amp;#039;. In: Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Täter. Österreichische Akteure im Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;, Wien 2014, S. 94.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Abschluss seiner Schullaufbahn studierte er an einer Bauschule in [[Innsbruck]] und schloss 1930 seine Ausbildung als Diplom-Architekt ab. Durch die [[Weltwirtschaftskrise]] konnte er nach zwei Jahren Beschäftigung bei einer Baufirma und später einem Architekten ab 1932 nicht in seinem erlernten Beruf tätig werden und verdiente seinen Lebensunterhalt als Bergführer, Skilehrer sowie Hilfszeichner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stimpel&amp;quot;&amp;gt;Roland Stimpel: [http://www.dabonline.de/2011-12/tiefpunkt-der-architekturgeschichte/ &amp;#039;&amp;#039;Architekten in Auschwitz. Tiefpunkt der Architekturgeschichte&amp;#039;&amp;#039;]. In: Deutsches Architektenblatt, 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schafranek94&amp;quot;/&amp;gt; Im Juli 1933 trat Dejaco der in Österreich illegalen [[Schutzstaffel|SS]] bei (SS-Nummer 295.135)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-III/520921&amp;lt;/ref&amp;gt; und betätigte sich beim Sturmbann 2 der 87. SS-Standarte (Tirol-Vorarlberg).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schafranek95&amp;quot;&amp;gt;Hans Schafranek: &amp;#039;&amp;#039;Eine unbekannte NS-Tätergruppe: Biografische Skizzen zu österreichischen Angehörigen der 8. SS-Totenkopf-Standarte (1939–1941) &amp;#039;&amp;#039;. In: Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Täter. Österreichische Akteure im Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;, Wien 2014, S. 95.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund illegaler nationalsozialistischer Betätigung für die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] wurde er 1934 wegen Geheimbündelei angeklagt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee88f&amp;quot;&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Auschwitz. Täter, Gehilfen, Opfer und was aus ihnen wurde. Personenlexikon.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt/M. 2013, S. 88f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dejaco wurde schließlich zu einer fünfmonatigen Haftstrafe verurteilt. Nach der Haftentlassung lebte er in Frankreich und Italien, da er die jeweilige Landessprache beherrschte. Ab Sommer 1937 nahm er seinen Wohnsitz in Deutschland. Seinen Lebensunterhalt bestritt er während der Auslandsaufenthalte als Ski- und Sportlehrer. Nach dem „[[Anschluss Österreichs]]“ an das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|nationalsozialistische Deutsche Reich]] im März 1938 kehrte er nach Innsbruck zurück und arbeitete wieder als Architekt. Am 14. August 1938 beantragte er die Aufnahme in die [[NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 6.256.697).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/5970263&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Mai 1939 war er mit Herta Elsler (* 1912) verheiratet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schafranek95&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweiter Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
Nach Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] meldete sich Dejaco im November 1939 zum Kriegsdienst bei der [[Waffen-SS]] und war mit der 8. [[SS-Totenkopfverbände|SS-Totenkopf-Standarte]] in [[Krakau]] stationiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schafranek96&amp;quot;&amp;gt;Hans Schafranek: &amp;#039;&amp;#039;Eine unbekannte NS-Tätergruppe: Biografische Skizzen zu österreichischen Angehörigen der 8. SS-Totenkopf-Standarte (1939–1941) &amp;#039;&amp;#039;. In: Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Täter. Österreichische Akteure im Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;, Wien 2014, S. 96.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab dem 6. Juni 1940 gehörte Dejaco der SS-Neubauleitung Auschwitz an.&amp;lt;ref&amp;gt;Niels Gutschow: &amp;#039;&amp;#039;Ordnungswahn. Architekten planen im „eingedeutschten Osten“ 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Gütersloh 2001, S. 78.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab November 1941 leitete er dort die Abteilung Planung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schafranek96&amp;quot;/&amp;gt; Durch ein [[SS-Hauptämter#SS- und Polizeigerichte|SS- und Polizeigericht]] wurde Dejaco zwischenzeitlich zu einer dreimonatigen Haftstrafe verurteilt, da er auf einer Rückfahrt von [[Kattowitz]] nach Auschwitz einen Schaffner geschlagen hatte, der die Schließung einer Zugtür verlangt hatte. Durch den [[Reichsführer SS]] [[Heinrich Himmler]] persönlich wurde Dejacos Strafe reduziert und dieser kurz darauf zum [[Sonderführer]] der Waffen-SS befördert. Dejaco war als Bauleiter maßgeblich an der Planung, Errichtung und Instandhaltung der [[Gaskammern und Krematorien der Konzentrationslager Auschwitz]] beteiligt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stimpel&amp;quot;/&amp;gt; Der Architekt wurde von dem Leiter des SS-Bauwesens [[Hans Kammler]] in einem Personalbericht von November 1941 als „befähigter Baufachmann“ bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schafranek96&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Studium der von [[SS-Standartenführer]] [[Paul Blobel]] erprobten Methoden zur Beseitigung von Massengräbern fuhr Dejaco am 16. September 1942 mit Lagerkommandant [[Rudolf Höß]] und [[Franz Hößler]] in das [[Vernichtungslager Kulmhof]].&amp;lt;ref&amp;gt;Aufzeichnungen [[Rudolf Höß]], in: Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Auschwitz in den Augen der SS.&amp;#039;&amp;#039; Oswiecim 1998, S. 79f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hintergrund dieser Reise war die drohende [[Gewässerverschmutzung|Kontaminierung des Grundwassers]] in Auschwitz mit [[Leichengift]], da zigtausende Leichen von den [[Holocaust]]opfern in der Umgebung des [[KZ Auschwitz-Birkenau]] in Massengräbern verscharrt waren. Blobel empfahl seinen Besuchern auf einem Eisenbahnschienenrost je eine Lage Leichen und abwechselnd benzingetränktes Holz zu schlichten, um diese dann zu verbrennen. Dejaco fertigte darüber Aufzeichnungen an und ließ darauf basierend eine entsprechende Konstruktion in Auschwitz errichten. Die dortigen Massengräber wurden durch KZ-Häftlinge [[Enterdungsaktion|enterdet]] und die Leichen verbrannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stimpel&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1943/44 war Dejaco Stellvertreter des Leiters der mittlerweile als [[Zentralbauleitung der Waffen-SS und Polizei Auschwitz]] bezeichneten Bauleitung in Auschwitz. Ab Mitte Mai 1944 besuchte er einen dreimonatigen Sonderlehrgang im Bereich Bauwesen an der SS-Führerschule des Wirtschafts-Verwaltungsdienstes [[Arolsen]]. Anschließend wurde er wieder nach Auschwitz kommandiert, wo er bis Januar 1945 eingesetzt war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schafranek96&amp;quot;/&amp;gt; Dejaco stieg im August 1944 zum [[SS-Obersturmführer]] der Reserve bei der [[Waffen-SS]] auf, seinem höchsten erreichten SS-Rang.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee88f&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegszeit ==&lt;br /&gt;
Nach [[Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht|Kriegsende]] befand sich Dejaco in sowjetischer [[Kriegsgefangene im Zweiten Weltkrieg|Kriegsgefangenschaft]], aus der er 1949/50 entlassen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schafranek96&amp;quot;/&amp;gt; Anschließend leitete er als Baumeister in [[Reutte]] ein Kleinunternehmen mit etwa 15 Angestellten. Nach Angaben des Auschwitzüberlebenden [[Rudolf Vrba]] soll Dejacos Unternehmen in Reutte das neue Pfarrhaus erstellt haben, wofür sich der Innsbrucker Bischof herzlich bedankt haben soll.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee88f&amp;quot;/&amp;gt; Bei diesem Gebäude handelt es sich um das Paulusheim, erbaut von Dejaco von 1959 bis 1961 und benannt nach Bischof [[Paulus Rusch]], der hinter diesem Projekt für das [[Franziskanerkloster Reutte]] stand.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.meinbezirk.at/reutte/lokales/paulusheim-feierte-jubilaeum-d114741.html Paulusheim feierte Jubiläum] auf meinbezirk.at (abgerufen am 13. August 2018)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Auschwitzüberlebenden [[Hermann Langbein]] wurden die Angehörigen der Zentralbauleitung der Waffen-SS und Polizei Auschwitz Dejaco und [[Fritz Ertl]] 1961 wegen ihrer Tätigkeit bei der Bauleitung Auschwitz angezeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://oe1.orf.at/artikel/202716 &amp;#039;&amp;#039;Holocaust und Kriegsverbrechen vor Gericht. KZ Auschwitz: Die Österreicher waren die Ärgsten&amp;#039;&amp;#039;] auf www.orf.at&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Schafranek: &amp;#039;&amp;#039;Eine unbekannte NS-Tätergruppe: Biografische Skizzen zu österreichischen Angehörigen der 8. SS-Totenkopf-Standarte (1939–1941) &amp;#039;&amp;#039;. In: Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Täter. Österreichische Akteure im Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;, Wien 2014, S. 96f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im April 1962 wurde Dejaco zu den Beschuldigungen erstmals durch einen Untersuchungsrichter vernommen, das Verfahren selbst wurde erst im Juni 1971 fortgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nachkriegsjustiz.at/service/archiv/Rb10a.pdf &amp;#039;&amp;#039;Justiz und Erinnerung&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 10/2005, Wien 2005, S. 23.] (PDF; 867&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Schwurgericht des [[Landgericht Wien|Landgerichts Wien]] begann am 18. Januar 1972 der Prozess gegen Dejaco und Ertl als erster [[Auschwitzprozess]] in Österreich. Verfahrensgegenstand war deren Beteiligung am [[Holocaust]] durch „Planung, Bau und Instandhaltung der Gaskammern und Krematorien des KZ Auschwitz-Birkenau“. Dejaco war zusätzlich beschuldigt, zwischen 1940 und 1942 zwölf KZ-Häftlinge erschossen oder erschlagen zu haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schafranek97&amp;quot;&amp;gt;[https://www.doew.at/neues/archiv-2015/taeter-beitraege-als-download Hans Schafranek: &amp;#039;&amp;#039;Eine unbekannte NS-Tätergruppe: Biografische Skizzen zu österreichischen Angehörigen der 8. SS-Totenkopf-Standarte (1939–1941)&amp;#039;&amp;#039;. In: Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Täter. Österreichische Akteure im Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;, Wien 2014, S. 97.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DOEW&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://de.doew.braintrust.at/b147.html |wayback=20140222140444 |text=&amp;#039;&amp;#039;Österreichische Auschwitzprozesse – Prozess gegen Walter Dejaco und Fritz Ertl (18. 1. – 10. 3. 1972)&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Ihre Bautätigkeit war von vornherein auf ein kurzfristiges Vegetieren der Häftlinge ausgerichtet, und stellte eine Verhöhnung der elementaren Grundsätze der Bautechnik dar. Dass sich die Beschuldigten sehr wohl bewusst waren, dass die von ihnen ohne Fenster und ausreichende Belüftung gebauten, eng nebeneinander liegenden Baracken, keinen ausreichenden Lebensraum für Menschen boten, ersieht man aus ihrem Bemühen, die für die Wachhunde und Kühe bestimmten Baracken durch entsprechende Belüftung zu verbessern, um eine gesunde Haltung der Tiere zu gewährleisten.&lt;br /&gt;
 |Autor=Aus der Anklageschrift vom 18. Juni 1971 gegen Walter Dejaco und Fritz Ertl vor dem Landesgericht Wien&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert bei: Justiz und Erinnerung, Ausgabe 10/2005, Wien 2005, S. 24.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Prozess gegen Dejaco und Ertl endete am 10. März 1972 jeweils mit einem Freispruch,&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Auschwitz. Täter, Gehilfen, Opfer und was aus ihnen wurde. Personenlexikon.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt/M. 2013, S. 89, S. 110.&amp;lt;/ref&amp;gt; da Ertl und Dejaco nicht die „geistigen Urheber“ der Gaskammern seien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stimpel&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nachkriegsjustiz.at/service/archiv/Rb12.pdf &amp;#039;&amp;#039;Justiz und Erinnerung&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 12/2006, Wien 2006, S. 20.] (PDF; 712&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Medien wurden Dejaco und Ertl als „Baumeister des [[Massenmord]]es“ tituliert. Der Prozess spielte jedoch in den Medien nur eine Nebenrolle und stieß auf geringes Zuschauerinteresse.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schafranek97&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.nachkriegsjustiz.at/prozesse/geschworeneng/ertl_dejaco_pr.php &amp;#039;&amp;#039;Presse-Echo des Prozesses gegen Walter DEJACO und Fritz ERTL. Die Berichterstattung ausgewählter Zeitungen zum 1. Wiener Auschwitz-Prozess (1972)&amp;#039;&amp;#039;] auf http://www.nachkriegsjustiz.at&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Niels Gutschow]]: &amp;#039;&amp;#039;Ordnungswahn. Architekten planen im „eingedeutschten Osten“ 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Gütersloh 2001, ISBN 3-7643-6390-8.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783100393333}}&lt;br /&gt;
* [[Hans Schafranek]]: &amp;#039;&amp;#039;Eine unbekannte NS-Tätergruppe: Biografische Skizzen zu österreichischen Angehörigen der 8. SS-Totenkopf-Standarte (1939–1941) &amp;#039;&amp;#039;. In: [[Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Täter. Österreichische Akteure im Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;, Wien 2014 (= Jahrbuch 2014), S. 79–105. [www.doew.at/cms/download/b1c3n/jb2014_schafranek.pdf (pdf)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1067274057|VIAF=314863241}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dejaco, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personal im KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger der Waffen-SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person (NS-Täter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Täter des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Täter des NS-Völkermords an den Sinti und Roma]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Kriegsgefangener der Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angeklagter in NS-Prozessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dejaco, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Juni 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mühlau (Innsbruck)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Januar 1978&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Reutte]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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