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	<title>Walter Dötsch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T13:08:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Walter_D%C3%B6tsch&amp;diff=2607662&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Blutgretchen: /* Leben */ Präteritum, wie im Rest des Absatzes</title>
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		<updated>2025-11-12T12:02:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Präteritum, wie im Rest des Absatzes&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Dötsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. August]] [[1909]] in [[Szprotawa|Sprottau]], [[Landkreis Sprottau]], [[Provinz Schlesien]]; † [[28. November]] [[1987]] in [[Bitterfeld]]) war ein deutscher Maler in der [[DDR]]. Er gehörte zu den Vertretern des „[[Bitterfelder Weg]]es“ sowie zu den Wegbereitern des [[Sozialistischer Realismus|sozialistischen Realismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Dötsch war der Sohn eines selbständigen Malermeisters. Er studierte von 1929 bis 1931 bei [[Fritz Burmann]] an der [[Kunstakademie Königsberg]] und der [[Breslauer Kunstakademie]] und bis 1932 in Breslau bei [[Oskar Schlemmer]], bis er das Studium aus finanziellen Gründen aufgeben musste. Er arbeitete dann als Dekorationsmaler im Betrieb seines Vaters und machte die Meisterprüfung. In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] war Dötsch Mitglied der [[Reichskammer der bildenden Künste]]. Es ist aber lediglich die Teilnahme an einer Ausstellung 1942 belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1945 nahm Dötsch als Soldat der [[Wehrmacht]] am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] teil. Die Familie wurde nach dem Ende des Kriegs aus Sprottau vertrieben und kam in die [[Sowjetische Besatzungszone]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort lebte Dötsch als freischaffender Künstler in [[Bitterfeld]], ab 1950 als Mitglied des [[Verband Bildender Künstler der DDR|Verbands Bildender Künstler]] der DDR. Neben seiner künstlerischen Tätigkeit leitete er in Bitterfeld zwei Malzirkel, u.&amp;amp;nbsp;a. den Malzirkel des [[Volkseigener Betrieb|VEB]] [[Filmfabrik Wolfen]], der 1949 gegründet wurde und bis heute existiert (Malverein „Neue Schenke“ Wolfen e.V.). Damit handelte Dötsch ganz im Auftrag des [[Bitterfelder Weg]]es, der die Arbeiter der DDR zu künstlerischem Schaffen aufrief. Er leitete beide Malzirkel bis zu seinem Tod 1987.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 schloss Walter Dötsch mit dem [[Elektrochemisches Kombinat Bitterfeld|Elektrochemischen Kombinat Bitterfeld]] einen Vertrag, der ihn verpflichtete, in den Werkshallen künstlerische Studien zu betreiben. Am 7. Oktober 1959 nahm ihn die Brigade „Nikolai Mamai“ des Bitterfelder Kombinats als Ehrenmitglied auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walter Dötsch bediente sich als Künstler verschiedener Maltechniken, wie Tusche, Aquarell, Öl oder Acryl. Seine Werke sind heute u.&amp;amp;nbsp;a. im Besitz des [[Deutsches Historisches Museum|Deutschen Historischen Museums]] (DHM) in Berlin und der [[Sächsische Landesbibliothek|Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek Dresden]] (SLUB). Das Gemälde der &amp;#039;&amp;#039;Brigade Mamai&amp;#039;&amp;#039; war Dötschs bekanntestes Werk. Es wurde von Kritikern als „legendär“ und „Inkunabel der bildenden Kunst der DDR“ bewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1958 [[Preis für künstlerisches Volksschaffen|Preis für Künstlerisches Volksschaffen]]&lt;br /&gt;
* 1959 [[Verdienstmedaille der DDR]]&lt;br /&gt;
* 1970 [[Nationalpreis der DDR|Nationalpreis]] III. Klasse&lt;br /&gt;
* 1976 [[Johannes-R.-Becher-Medaille]] in Silber&lt;br /&gt;
* 1984 [[Hans-Grundig-Medaille]]&lt;br /&gt;
* 1985 [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Silber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Garten mit blühenden Beeten und Gartenhaus&amp;#039;&amp;#039; (1923, Federzeichnung mit schwarzer Tusche, 42,0 × 49,5 cm; [[Museum Schloss Bernburg]])&amp;lt;ref&amp;gt;https://nat.museum-digital.de/object/30058&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;An der Mulde&amp;#039;&amp;#039; (1953, Aquarell)&amp;lt;ref&amp;gt;Abbildung in: &amp;#039;&amp;#039;Bildende Kunst&amp;#039;&amp;#039;, Berlin, 2/1954, S. 15 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Brigade Nicolai Mamai, Schmelzer Nationalpreisträger Hübner hilft seinen Kollegen&amp;#039;&amp;#039; (1961, Öl auf Hartfaser, 122 × 200 cm; [[Kunstarchiv Beeskow]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bildatlas-ddr-kunst.de/exhibititem/7796 |titel=Walter Dötsch. Brigade Nicolai Mamai, Schmelzer Nationalpreisträger Hübner hilft seinen Kollegen. 1961 – Kunst in der DDR / Werke (Auswahl) |abruf=2022-07-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Landschaft auf Rügen&amp;#039;&amp;#039; (1965, Mischtechnik, Aquarellfarben und Wachszeichnung, 36 × 48 cm; Museum [[Schloss Bernburg]])&amp;lt;ref&amp;gt;https://nat.museum-digital.de/object/30057&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen (mutmaßlich unvollständig) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelausstellung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1966: Bernburg, Museum des Kreises Bernburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausstellungsbeteiligungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1942: Breslau, Museum der bildenden Künste („9. Niederschlesische Kunstausstellung“)&lt;br /&gt;
* 1948: Halle/Saale, Museum in der Moritzburg, „Große Kunstausstellung 1948 Sachsen-Anhalt“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=SLUB Dresden |url=http://digital.slub-dresden.de/id1729176089/12 |titel=Grosse Kunstausstellung 1948 Sachsen-Anhalt |sprache=de-DE |abruf=2021-11-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1949, 1962/1963 und 1967/1968: Dresden, 2., Fünfte und VI. Deutsche Kunstausstellung&lt;br /&gt;
* 1947, 1954, 1974, 1979 und 1984: Halle, Bezirksausstellungen bzw. -kunstausstellungen&lt;br /&gt;
* 1968: Halle/Saale, „Sieger der Geschichte“&lt;br /&gt;
* 1971: Berlin, Altes Museum, „Das Antlitz der Arbeiterklasse in der bildenden Kunst der DDR“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* postum 1995: Berlin, Deutsches Historisches Museum („Auftrag: Kunst. 1949–1990. Bildende Künstler in der DDR zwischen Ästhetik und Politik“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur (in chronologischer Folge) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eck Hoffmeister: &amp;#039;&amp;#039;Wer sind die „Mamais“ aus dem EKB?&amp;#039;&amp;#039; In: Bildende Kunst, 1960, S. 745–749&lt;br /&gt;
* Monika Flacke, Karsten Borgmann: &amp;#039;&amp;#039;Auftragskunst der DDR, 1949–1990.&amp;#039;&amp;#039; Klinkhardt &amp;amp; Biermann, 1995, ISBN 3-7814-0380-7.&lt;br /&gt;
* Burghard Duhm: &amp;#039;&amp;#039;Die „Feier der Arbeit“ in Bitterfeld. Walter Dötsch und das Bildnis der Brigade „Mamai“.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Paul Kaiser (Kulturwissenschaftler)|Paul Kaiser]] u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Enge und Vielfalt – Auftragskunst und Kunstförderung in der DDR.&amp;#039;&amp;#039; Junius-Verlag, Hamburg, 1999, Seite 491–499&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Annette Schuhmann: &amp;#039;&amp;#039;Kulturarbeit im sozialistischen Betrieb: Gewerkschaftliche Erziehungspraxis in der SBZ/DDR 1946 bis 1970.&amp;#039;&amp;#039; (= Zeithistorische Studien. Band 36). [[Böhlau Verlag]], Köln / Weimar 2006, ISBN 3-412-02706-5.&lt;br /&gt;
* [[Simone Barck]], Stefanie Wahl: &amp;#039;&amp;#039;Bitterfelder Nachlese – Ein Kulturpalast, seine Konferenzen und Wirkungen.&amp;#039;&amp;#039; Karl Dietz Verlag, Berlin 2007, ISBN 978-3-320-02104-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dötsch, Walter.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dietmar Eisold]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Künstler in der DDR&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Neues Leben, Berlin 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 158/159&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* https://www.bildindex.de/ete?action=queryupdate&amp;amp;desc=Walter%20D%C3%B6tsch&amp;amp;index=pic-all&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122033868|VIAF=50098575}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dotsch, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler des Sozialistischen Realismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bitterfeld-Wolfen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR III. Klasse für Kunst und Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Johannes-R.-Becher-Medaille in Silber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1987]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dötsch, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. August 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Szprotawa|Sprottau]], [[Landkreis Sprottau]], [[Provinz Schlesien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. November 1987&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bitterfeld]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Blutgretchen</name></author>
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