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	<title>Walter Cramer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Walter_Cramer&amp;diff=149533&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: BKL aufgelöst</title>
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		<updated>2025-12-28T14:57:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL aufgelöst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Unternehmer und Widerstandskämpfer Walter Cramer; zu anderen Personen siehe [[Walter Kramer]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Walter Cramer.JPEG|mini|hochkant|Walter Cramer]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Bernardo Walter Cramer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Mai]] [[1886]] in [[Leipzig]]; † [[14. November]] [[1944]] in [[Berlin-Plötzensee]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Unternehmer|Textilunternehmer]] und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]]. Er war einflussreiches und langjähriges Vorstandsmitglied der Leipziger [[Kammgarnspinnerei Stöhr]] (1923–1944), Aufsichtsratsmitglied der [[Leipziger Baumwollspinnerei]] und Vorsitzender des Sächsischen Beirats der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]]. Cramer gehörte zu den engsten Vertrauten von [[Carl Friedrich Goerdeler|Carl Goerdeler]] und wurde als Mitverschwörer des [[Attentat vom 20. Juli 1944|Attentats vom 20.&amp;amp;nbsp;Juli 1944]] in Plötzensee hingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Ausbildung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Neue Thomasschule 1900.jpg|mini|Thomasschule zu Leipzig (um 1900)]]&lt;br /&gt;
Walter Cramer wurde 1886 als Sohn des Textilunternehmers [[Wilhelm Cramer (Unternehmer)|Wilhelm Cramer]] (1851–1921) und seiner [[italien]]ischstämmigen Frau Josepha Cramer, geborene Sala (1861–1940), in Leipzig geboren. Sein Vater war Inhaber der [[Großhandel]]sfirma &amp;#039;&amp;#039;Wollgarne Polter &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039; Mitglied des Aufsichtsrats der &amp;#039;&amp;#039;Kammgarnspinnerei Gautzsch AG&amp;#039;&amp;#039; in [[Gautzsch]] (heute: [[Markkleeberg]]) bei Leipzig und ehrenamtlicher [[Handelsrichter]] am [[Landgericht Leipzig]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seitezehn&amp;quot;&amp;gt;Beatrix Heintze: &amp;#039;&amp;#039;Walter Cramer (1886–1944). Ein Leipziger Unternehmer im Widerstand.&amp;#039;&amp;#039; 1993, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Mutter entstammte ebenso einer Kaufmannsfamilie. Von 1896 bis 1904 besuchte Walter Cramer die humanistische [[Thomasschule zu Leipzig]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seitezehn&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wurde er mithilfe der Kontakte des Vaters von 1904 bis 1906 im Textilbetrieb &amp;#039;&amp;#039;J. &amp;amp; W. Roberts&amp;#039;&amp;#039; im nordenglischen [[Bradford]] ausgebildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seitezehn&amp;quot; /&amp;gt; Seinen Wehrdienst leistete er von 1906 bis 1907 als [[Einjährig-Freiwilliger]] im [[1. Königlich Sächsisches Feldartillerie-Regiment Nr. 12|1. Königlich Sächsischen Feldartillerie-Regiment Nr. 12]] in [[Königsbrück]] bei Dresden ab. Im Jahr 1910 wurde er zum [[Leutnant]] der Reserve befördert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seitezehn&amp;quot; /&amp;gt; Nach seiner Dienstzeit wurde er Teilhaber und [[Prokura|Prokurist]] der elterlichen Firma.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seiteelf&amp;quot;&amp;gt;Beatrix Heintze: &amp;#039;&amp;#039;Walter Cramer (1886–1944). Ein Leipziger Unternehmer im Widerstand.&amp;#039;&amp;#039; 1993, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Verheiratet war er mit Charlotte Weber (1889–1975), der Tochter des Fabrikanten [[Emil Weber (Fabrikant)|Emil Weber]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seiteelf&amp;quot; /&amp;gt; Aus der Ehe gingen zwei Töchter und ein Sohn, der als Soldat im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] fiel, hervor. Cramer wurde 1910 Mitglied der Leipziger [[Gesellschaft Harmonie (Leipzig)|Gesellschaft Harmonie]], einer angesehenen Bürgervereinigung. Im Jahr 1913 wurde ihm das [[Bürgerrecht]] der Stadt Leipzig zuerkannt, das ihm u.&amp;amp;nbsp;a. das Wahlrecht einräumte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seiteelf&amp;quot; /&amp;gt; Am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] nahm er als [[Reserveoffizier]] teil und kämpfte an der West- und Ostfront. Er wurde schließlich zum [[Oberleutnant]] der Reserve befördert und erhielt aufgrund seiner Tapferkeit das [[Eisernes Kreuz|Eiserne Kreuz]] II. (EK II) und I. Klasse (EK I) von 1914.&amp;lt;ref&amp;gt;Beatrix Heintze: &amp;#039;&amp;#039;Walter Cramer (1886–1944). Ein Leipziger Unternehmer im Widerstand.&amp;#039;&amp;#039; 1993, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Textilunternehmer ===&lt;br /&gt;
Ab 1919 wurde Cramer [[Geschäftsführung (Deutschland)|Geschäftsführer]] der &amp;#039;&amp;#039;Kammgarnspinnerei Gautzsch AG&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seitevierzehn&amp;quot; /&amp;gt; Da er sich für die sozialen Belange seiner Arbeiter einsetzte, genoss er hohe Anerkennung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seitevierzehn&amp;quot; /&amp;gt; Seit 1923 war er Mitglied des Vorstandes der [[Kammgarnspinnerei Stöhr]] in Leipzig-[[Plagwitz (Leipzig)|Plagwitz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seitevierzehn&amp;quot; /&amp;gt; Auf sein Betreiben fusionierte Gautzsch im Jahr 1928 mit dem Stöhr-Konzern. Strategisch befürwortete er eine Mischung aus [[Faser|Kunstspinnfaser]] und [[Wolle]], wodurch die von ihm geleiteten Unternehmen weniger abhängig von Wollimporten waren und die [[Weltwirtschaftskrise]] zwischen 1928 und 1930 gut überstanden. Er gründete 1934 die &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft der Verarbeiter von Wolle mit Kunstspinnfaser&amp;#039;&amp;#039; (Wokafa).&amp;lt;ref&amp;gt;Beatrix Heintze: &amp;#039;&amp;#039;Walter Cramer (1886–1944). Ein Leipziger Unternehmer im Widerstand.&amp;#039;&amp;#039; 1993, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt; Versuche mit [[Viskosefaser]]n wurden durch die [[I.G. Farben]] unterstützt. Da sich das [[Reichswirtschaftsministerium]] immer mehr in die Angelegenheiten des Verbandes einmischte, stellte er sein Engagement bereits nach wenigen Monaten wieder ein. Stattdessen gründete er 1937 die &amp;#039;&amp;#039;Vereinigung zur Auswertung und technischen Weiterbildung der Verarbeitung von Zellwolle&amp;#039;&amp;#039;, eine Zellwoll-Spinnband-Vereinigung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seitezweizwei&amp;quot;&amp;gt;Beatrix Heintze: &amp;#039;&amp;#039;Walter Cramer (1886–1944). Ein Leipziger Unternehmer im Widerstand.&amp;#039;&amp;#039; 1993, S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Vorstandsmitglied [[Fritzludolf Koch]] bei Stöhr stellte rückblickend fest:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seitezweizwei&amp;quot; /&amp;gt; „Als einer der ersten hat er in seinem Industriezweig die Entwicklung in der Rohstoffversorgung vorausgesehen […]“. Ein weiterer Meilenstein gelang dem Unternehmen in der Entwicklung der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Perfektring-Spinnmaschine&amp;#039;&amp;#039;, die später erfolgreich die weltweit eingesetzten [[Selfaktor]]-Maschinen ablöste.&amp;lt;ref&amp;gt;Beatrix Heintze: &amp;#039;&amp;#039;Walter Cramer (1886–1944). Ein Leipziger Unternehmer im Widerstand.&amp;#039;&amp;#039; 1993, S. 23.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unternehmen Stöhr entwickelte sich unter seiner entscheidenden Mitwirkung, mit mehreren Tochtergesellschaften, zu einer der führenden [[Kammgarn]]spinnereien in Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;Beatrix Heintze: &amp;#039;&amp;#039;Walter Cramer (1886–1944). Ein Leipziger Unternehmer im Widerstand.&amp;#039;&amp;#039; 1993, S. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er stand den Aufsichtsräten der deutschen Konzernteile vor und wirkte als Vizepräsident der europäischen Tochtergesellschaften.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seitesiebzehn&amp;quot;&amp;gt;Beatrix Heintze: &amp;#039;&amp;#039;Walter Cramer (1886–1944). Ein Leipziger Unternehmer im Widerstand.&amp;#039;&amp;#039; 1993, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Koch berichtete 1944 über Walter Cramer:&amp;lt;ref&amp;gt;Beatrix Heintze: &amp;#039;&amp;#039;Walter Cramer (1886–1944). Ein Leipziger Unternehmer im Widerstand.&amp;#039;&amp;#039; 1993, S. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt; „Nach seinem […] Eintritt in den Vorstand […] hat er an der Reorganisation […] maßgebenden Anteil gehabt. Seiner Initiative ist es gelungen, die gefährdete Lage des Unternehmens zu konsolidieren und eine Überfremdung […] zu verhindern. […] Dabei hat Herr Cramer […] große eigene finanzielle Opfer gebracht.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1940er Jahren aber führten das [[NS-Regime]] Preisstrafen für die nicht kriegswichtige Industrie ein, die auch die Stöhr AG trafen. Anfang 1943 drohte das [[Reichsministerium für Bewaffnung und Munition]] mit der Übernahme der Firma durch den Dessauer Rüstungskonzern [[Junkers &amp;amp; Co.]], was jedoch auf Betreiben der Geschäftsführung verhindert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Beatrix Heintze: &amp;#039;&amp;#039;Walter Cramer (1886–1944). Ein Leipziger Unternehmer im Widerstand.&amp;#039;&amp;#039; 1993, S. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Herbst 1943 ereilte Stöhr die Teilstilllegung, da die Mehrheit der Belegschaft zur [[Wehrmacht]] eingezogen wurde, und im Februar 1944 die schwere Zerstörung der Leipziger Werke durch [[Luftangriffe auf Leipzig|Luftangriffe]] von [[Royal Air Force]] und [[United States Army Air Forces]].&amp;lt;ref&amp;gt;Beatrix Heintze: &amp;#039;&amp;#039;Walter Cramer (1886–1944). Ein Leipziger Unternehmer im Widerstand.&amp;#039;&amp;#039; 1993, S. 27.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cramer hielt weitere Positionen in der Wirtschaft inne, so zum Beispiel Aufsichtsratsmandate bei der [[Leipziger Baumwollspinnerei]], der &amp;#039;&amp;#039;Paul Schettlers Erben AG&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;Walter Leberecht Stein AG&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Thüringer Wollgarnspinnerei AG&amp;#039;&amp;#039; sowie den Vorsitz des Sächsischen Beirats der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seitesiebzehn&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Widerstand ===&lt;br /&gt;
Ab 1920 war Cramer Mitglied der [[Deutschnationale Volkspartei|Deutschnationalen Volkspartei]] (DNVP).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seitevierzehn&amp;quot;&amp;gt;Beatrix Heintze: &amp;#039;&amp;#039;Walter Cramer (1886–1944). Ein Leipziger Unternehmer im Widerstand.&amp;#039;&amp;#039; 1993, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1930 trat er jedoch aufgrund der von [[Alfred Hugenberg]] geförderten Kooperation zwischen DNVP und [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] aus der Partei aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seitevierzehn&amp;quot; /&amp;gt; 1933 versuchten ihn die Unternehmer [[Werner Stöhr]] und [[Hermann Rausch]] vergeblich zum Eintritt in die NSDAP zu bewegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einundfünf&amp;quot;&amp;gt;Beatrix Heintze: &amp;#039;&amp;#039;Walter Cramer (1886–1944). Ein Leipziger Unternehmer im Widerstand.&amp;#039;&amp;#039; 1993, S. 51.&amp;lt;/ref&amp;gt; Cramer lehnte vor allem den Einfluss überzeugter Nationalsozialisten im Aufsichtsrat der Stöhr AG ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einundfünf&amp;quot; /&amp;gt; Weiterhin ließen zeitgeschichtliche Ereignisse wie der [[Röhm-Putsch]] und die Predigten des Bischofs [[Clemens August Graf von Galen]] gegen die Tötung so genannten „[[Nationalsozialistische Rassenhygiene|lebensunwerten Lebens]]“ in ihm den Entschluss zum Widerstand reifen.&amp;lt;ref&amp;gt;Beatrix Heintze: &amp;#039;&amp;#039;Walter Cramer (1886–1944). Ein Leipziger Unternehmer im Widerstand.&amp;#039;&amp;#039; 1993, S. 60.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seines Sohnes 1941 nahm Cramer im [[Goerdeler-Kreis]] um den ehemaligen Leipziger Oberbürgermeister [[Carl Friedrich Goerdeler|Carl Goerdeler]] am bürgerlichen [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus]] teil.&amp;lt;ref&amp;gt;Beatrix Heintze: &amp;#039;&amp;#039;Walter Cramer (1886–1944). Ein Leipziger Unternehmer im Widerstand.&amp;#039;&amp;#039; 1993, S. 80.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er vermittelte u.&amp;amp;nbsp;a. zwischen dem Goerdeler-Kreis und der sich im Widerstand befindlichen Generalität wie [[Ludwig Beck (General)|Ludwig Beck]], [[Wilhelm Canaris]], [[Alexander von Falkenhausen (General)|Alexander von Falkenhausen]], [[Erich Hoepner]] und [[Friedrich Olbricht]].&amp;lt;ref&amp;gt;Beatrix Heintze: &amp;#039;&amp;#039;Walter Cramer (1886–1944). Ein Leipziger Unternehmer im Widerstand.&amp;#039;&amp;#039; 1993, S. 82.&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem übernahm er Mittlerdienste zwischen Carl Goerdeler in Leipzig und [[Friedrich Siegmund-Schultze]] in Zürich.&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Scholtyseck: &amp;#039;&amp;#039;Robert Bosch und der liberale Widerstand gegen Hitler 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. C.H. Beck Verlag, München 1999, ISBN 3-406-45525-5, S. 329.&amp;lt;/ref&amp;gt; Überdies hatte er Kontakt zu [[Robert Bosch]] in Stuttgart.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joachim Scholtyseck]]: &amp;#039;&amp;#039;Robert Bosch und der liberale Widerstand gegen Hitler 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. C.H. Beck Verlag, München 1999, ISBN 3-406-45525-5, S. 330.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cramers Unternehmen beschäftigte ab Juli 1942 von Amts wegen [[Zwangsarbeit]]er aus Russland und Polen.&amp;lt;ref&amp;gt;Beatrix Heintze: &amp;#039;&amp;#039;Walter Cramer (1886–1944). Ein Leipziger Unternehmer im Widerstand.&amp;#039;&amp;#039; 1993, S. 44.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf Auslandsreisen, unter anderem zu Zweigstellen der Stöhr AG in Osteuropa, wurde er jedoch Zeuge von Vertreibung und Abtransporten der Juden in die Konzentrationslager.&amp;lt;ref&amp;gt;Beatrix Heintze: &amp;#039;&amp;#039;Walter Cramer (1886–1944). Ein Leipziger Unternehmer im Widerstand.&amp;#039;&amp;#039; 1993, S. 99.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er widersetzte sich auch deshalb der schleichenden Zwangsarisierung der Leipziger &amp;#039;&amp;#039;Kammgarnspinnerei Stöhr und Co.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Detlef J. Blesgen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Financiers, Finanzen und Finanzierungsformen des Widerstandes.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe der Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944 e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; Band 5). Lit Verlag, Berlin 2006, ISBN 3-8258-7662-4, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch setzte er sich für mehrere jüdische Angestellte und Geschäftspartner ein. So bat er 1940 vergeblich den Industriellen [[Günther Quandt]], Lizenzrechte an den nach Südamerika geflüchteten jüdischen Kaufmann [[Siegfried Spiegel]] zu übertragen.&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Scholtyseck: &amp;#039;&amp;#039;Der Aufstieg der Quandts. Eine deutsche Unternehmerdynastie&amp;#039;&amp;#039;. C.H. Beck Verlag, München 2011, ISBN 978-3-406-62251-9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im April 1944 wurde gegen ihn vor dem [[Amtsgericht Leipzig]] ein Strafverfahren wegen [[Wehrkraftzersetzung]] (nach § 5 [[Kriegssonderstrafrechtsverordnung|KSSVO]]) eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Beatrix Heintze: &amp;#039;&amp;#039;Walter Cramer (1886–1944). Ein Leipziger Unternehmer im Widerstand.&amp;#039;&amp;#039; 1993, S. 118.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anklagegrund war Cramers Kommentar an seinen unternehmensinternen Kritiker Werner Stöhr zur [[Ungarn im Zweiten Weltkrieg|Besetzung Ungarns]] durch die Nationalsozialisten: Cramer müsse nach Ungarn fahren, um sich „auch um seine armen Juden zu kümmern“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cramer war als guter Freund und Vertrauter von Carl Goerdeler in die [[Attentat vom 20. Juli 1944|Attentatspläne vom 20. Juli 1944]] eingeweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;Beatrix Heintze: &amp;#039;&amp;#039;Walter Cramer (1886–1944). Ein Leipziger Unternehmer im Widerstand.&amp;#039;&amp;#039; 1993, S. 78, 97.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser überzeugte ihn 1943, trotz anfänglicher Bedenken, nach [[Adolf Hitler]]s anvisiertem Tod politisch aktiv zu werden. Er war als „politischer Beauftragter“ im [[Wehrkreis IV (Dresden)]] vorgesehen (vgl. [[Schattenkabinett Beck/Goerdeler]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Beatrix Heintze: &amp;#039;&amp;#039;Walter Cramer (1886–1944). Ein Leipziger Unternehmer im Widerstand.&amp;#039;&amp;#039; 1993, S. 114.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Auslösen der [[Unternehmen Walküre|Operation Walküre]] in Folge des Attentats wurde Cramers neue Funktion Generaloberst Erich Hoepner per Fernschreiben an das [[Oberkommando der Wehrmacht]] (OKW) telegraphiert. Nachdem bekannt wurde, dass das Attentat gescheitert war, floh Cramer noch am selben Abend ins württembergische [[St. Johann (Württemberg)|St. Johann]] bei [[Reutlingen]],&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joachim Scholtyseck]]: &amp;#039;&amp;#039;Robert Bosch und der liberale Widerstand gegen Hitler 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. C.H. Beck Verlag, München 1999, ISBN 3-406-45525-5, S. 652.&amp;lt;/ref&amp;gt; bis er schließlich am 22. Juli 1944 von der [[Geheime Staatspolizei|Geheimen Staatspolizei]] aufgespürt und festgenommen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Beatrix Heintze: &amp;#039;&amp;#039;Walter Cramer (1886–1944). Ein Leipziger Unternehmer im Widerstand.&amp;#039;&amp;#039; 1993, S. 124.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cramer-Stele.jpg|mini|Mittelteil der [[Stele]] für Walter Cramer im Leipziger [[Johannapark]]]]&lt;br /&gt;
Vom 23. bis 31. Juli 1944 war er im Polizei-Gefängnis von Dresden inhaftiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Beatrix Heintze: &amp;#039;&amp;#039;Walter Cramer (1886–1944). Ein Leipziger Unternehmer im Widerstand.&amp;#039;&amp;#039; 1993, S. 130.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwei Monate lang verbrachte er dann im [[Zellengefängnis Lehrter Straße|Gefängnis Lehrter Straße]] in Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;Beatrix Heintze: &amp;#039;&amp;#039;Walter Cramer (1886–1944). Ein Leipziger Unternehmer im Widerstand.&amp;#039;&amp;#039; 1993, S. 131.&amp;lt;/ref&amp;gt; Verhöre mit schweren psychischen und physischen Misshandlungen u.&amp;amp;nbsp;a. durch SS-Sturmbannführer [[Hans Helmut Wolff]] und SS-Sturmbannführer Kriminalrat [[Herbert Lange]]&amp;lt;ref&amp;gt;Beatrix Heintze: &amp;#039;&amp;#039;Walter Cramer (1886–1944). Ein Leipziger Unternehmer im Widerstand.&amp;#039;&amp;#039; 1993, S. 139.&amp;lt;/ref&amp;gt; fanden im [[Niederkirchnerstraße#Nr8|„Hausgefängnis“ Prinz-Albrecht Straße 8]] statt. Trotz der ausgesetzten Folter verschwieg er weitere Verschwörernamen wie [[Theodor Strünck]], [[Wilhelm Schomburgk]] (Freund aus Leipzig) und [[Hans Bernd Gisevius]].&amp;lt;ref&amp;gt;Beatrix Heintze: &amp;#039;&amp;#039;Walter Cramer (1886–1944). Ein Leipziger Unternehmer im Widerstand.&amp;#039;&amp;#039; 1993, S. 151.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 27. September 1944 verlegte man ihn ins [[Justizvollzugsanstalt Tegel|Untersuchungsgefängnis Tegel]]. Über den katholischen Anstaltspfarrer [[Peter Buchholz (Theologe)|Peter Buchholz]] gelangten mehrere tagebuchähnliche Aufzeichnungen Cramers aus der Haft zu seiner Familie.&amp;lt;ref&amp;gt;Beatrix Heintze: &amp;#039;&amp;#039;Walter Cramer (1886–1944). Ein Leipziger Unternehmer im Widerstand.&amp;#039;&amp;#039; 1993, S. 156.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Prozess vor dem [[Volksgerichtshof]] fand am 14. November 1944 zusammen mit den Prozessen gegen [[Oswald Rösler]] und [[Ernst von Schoen|Ernst Schoen von Wildenegg]] statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Beatrix Heintze: &amp;#039;&amp;#039;Walter Cramer (1886–1944). Ein Leipziger Unternehmer im Widerstand.&amp;#039;&amp;#039; 1993, S. 168.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde des [[Hochverrat|Hoch-]] und [[Landesverrat]]s (nach § 88 [[Reichsstrafgesetzbuch|RStGB]]) angeklagt, für schuldig befunden und schließlich vom 1. Senat unter dem Vorsitz von [[Roland Freisler]] zum [[Todesstrafe|Tode]] verurteilt (Az.: OJ 28/44 [[Geheime Reichssache]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Beatrix Heintze: &amp;#039;&amp;#039;Walter Cramer (1886–1944). Ein Leipziger Unternehmer im Widerstand.&amp;#039;&amp;#039; 1993, S. 172.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser verhöhnte ihn im Prozess als „commis voyageur [Handlungsreisenden] der Putschisten“.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Der Volksgerichtshof im nationalsozialistischen Staat.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Oldenbourg, München 2011, ISBN 978-3-486-54491-6, S. 741.&amp;lt;/ref&amp;gt; Noch am selben Tag wurde Cramer im [[Gedenkstätte Plötzensee|Strafgefängnis Berlin-Plötzensee]] gehängt. Gleichzeitig verlor er alle Ehrenrechte und sein gesamtes Vermögen wurde beschlagnahmt.&amp;lt;ref&amp;gt;Beatrix Heintze: &amp;#039;&amp;#039;Walter Cramer (1886–1944). Ein Leipziger Unternehmer im Widerstand.&amp;#039;&amp;#039; 1993, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Landhaus in [[Bennewitz|Leulitz]] bei Wurzen wurde 1942 bereits bei der Erweiterung des [[Flugplatz Brandis-Waldpolenz|Flugplatzes Brandis-Waldpolenz]] enteignet und abgerissen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gemeinde Bennewitz |url=https://www.gemeinde-bennewitz.de/portal/meldungen/walter-cramer-erwirbt-1911-in-leulitz-ein-stueck-oedland-und-einen-pferdestall-900000404-22940.html |titel=Walter Cramer erwirbt 1911 in Leulitz ein Stück Ödland und einen Pferdestall |datum=2025-01-17 |sprache=de |abruf=2025-09-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Walter Cramer Gedenktafel.jpg|mini|Gedenktafel mit Foto seines Landhauses]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Posthume Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1945 wurde eine Anliegerstraße im Leipziger Stadtteil [[Gohlis (Leipzig)|Gohlis]] nach Cramer benannt: &amp;#039;&amp;#039;Walter-Cramer-Straße&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;1945 wurde in Gohlis eine Straße nach Walter Cramer benannt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Leipziger Volkszeitung.&amp;#039;&amp;#039; 30. November 2010, S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In Markkleeberg wurde ebenfalls eine Straße nach ihm benannt: &amp;#039;&amp;#039;Walter-Cramer-Ring&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* 1996 wurde er durch die Stadt Leipzig mit einem Denkmal des Bildhauers [[Klaus Friedrich Messerschmidt]] im [[Johannapark]] geehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.messerschmidt-bildhauer.de/Denkmale.html &amp;#039;&amp;#039;Denkmal für Walter Cramer&amp;#039;&amp;#039;]. Website von Klaus Friedrich Messerschmidt. Abgerufen am 17. April 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Gunter Demnig]] verlegte vor der Gustav-Mahler-Straße 1–3 in Leipzig einen [[Stolperstein]] mit Cramers Lebensdaten (siehe auch [[Liste der Stolpersteine in Leipzig]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.stolpersteine-leipzig.de/index.php?id=262 |wayback=20131021223834 |text=&amp;#039;&amp;#039;Walter Cramer&amp;#039;&amp;#039;}} in stolpersteine-leipzig.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Zum 70. Todestag wurde eine [[Gedenktafel]] am ehemaligen Standort seines Landhauses in Leutlitz enthüllt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Monografien ===&lt;br /&gt;
* [[Beatrix Heintze]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Walter Cramer (1886–1944). Ein Leipziger Unternehmer im Widerstand. Dokumentation&amp;#039;&amp;#039;. Deutscher Instituts-Verlag, Köln 1993, ISBN 3-602-14350-3.&lt;br /&gt;
* Helga Raue, Kulturamt der Stadt Leipzig (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Walter-Cramer-Ehrung der Stadt Leipzig 1994. Dokumentation&amp;#039;&amp;#039;. Stadt Leipzig, Kulturamt, Leipzig 1994, {{DNB|944538517}}.&lt;br /&gt;
* Beatrix Heintze: &amp;#039;&amp;#039;Walter Cramer, die Kammgarnspinnerei Stöhr &amp;amp; Co in Leipzig und die sogenannte „Judenfrage“. Materialien zu einer Gratwanderung zwischen Hilfe und Kapitulation.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen.&amp;#039;&amp;#039; 3). Mit einem Vorwort von [[Hans Mommsen]]. Leipziger Universitätsverlag, Leipzig 2003, ISBN 3-935693-87-7.&lt;br /&gt;
* Beatrix Heintze (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Walter Cramer – die letzten Wochen. Gefängnisbriefe und -notizen an seine Familie nach dem 20. Juli 1944.&amp;#039;&amp;#039; Leipziger Universitätsverlag, Leipzig 2013, ISBN 978-3-86583-758-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sammelbände ===&lt;br /&gt;
* [[Annedore Leber]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Gewissen entscheidet. Bereiche des deutschen Widerstandes von 1933–1945 in Lebensbildern.&amp;#039;&amp;#039; In Zusammenarbeit mit [[Willy Brandt]] und [[Karl Dietrich Bracher]]. Mosaik, Berlin 1957, S. 208 ff.&lt;br /&gt;
* Beatrix Heintze: &amp;#039;&amp;#039;Walter Cramer (1886–1944).&amp;#039;&amp;#039; In: Reiner Groß, Gerald Wiemers (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sächsische Lebensbilder.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Quellen und Forschungen zur sächsischen Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; 17). Band 4, Verlag der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, Leipzig 1999, ISBN 3-515-07469-4, S. 63–73.&lt;br /&gt;
*Beatrix Heintze: &amp;#039;&amp;#039;Walter Cramer – Ein Leipziger Unternehmer im Rettungswiderstand.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Frank-Lothar Kroll]]/Rüdiger Voss (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Für Freiheit, Recht, Zivilcourage. Der 20. Juli 1944.&amp;#039;&amp;#039; bebra wissenschaft, Berlin 2020 (Widerstand im Widerstreit; 1), ISBN 978-3-95410-265-5, S. 197–212.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorträge ===&lt;br /&gt;
* Beatrix Heintze: &amp;#039;&amp;#039;Walter Cramer. Ein Leipziger Unternehmer im Widerstand gegen den Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Texte des Leipziger Geschichtsvereins e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; 20). Vortrag, gehalten am 18. Mai 1994 im Saal der Alten Handelsbörse. Leipziger Geschichtsverein, Leipzig 1994.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lexika ===&lt;br /&gt;
* Horst Riedel, Pro Leipzig (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Stadtlexikon Leipzig von A bis Z.&amp;#039;&amp;#039; Pro Leipzig, Leipzig 2005, ISBN 3-936508-03-8, S. 96 f.&lt;br /&gt;
* [[Peter Steinbach (Historiker)|Peter Steinbach]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Widerstandes 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beck’sche Reihe.&amp;#039;&amp;#039; 1061). 2. Auflage. C. H. Beck, München 1998, ISBN 3-406-43861-X, S. 98.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11912839X}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|11912839X}}&lt;br /&gt;
* {{Spk-digital|&amp;quot;Walter Cramer&amp;quot; OR &amp;quot;Cramer, Walter&amp;quot;|NAME=„Walter Cramer“}}&lt;br /&gt;
* {{GDW|walter-cramer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11912839X|LCCN=no/2004/47141|VIAF=67269038}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Cramer, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Textilunternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Goerdeler-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Attentat vom 20. Juli 1944)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (NS-Opfer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Berlin-Plötzensee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DNVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Leipzig ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Cramer, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Cramer, Wilhelm Bernardo Walter (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Textilunternehmer und Vertrauter Carl Friedrich Goerdelers&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Mai 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. November 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Plötzensee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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