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	<title>Walter Brednow - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hering21 am 6. November 2025 um 12:42 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Walter Brednow.jpg|hochkant|mini|Walter Brednow]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Brednow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Februar]] [[1896]] in [[Berlin]]; † [[11. September]] [[1976]] in [[Jena]]) war ein deutscher Internist und Hochschullehrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Brednow war Sohn eines Apothekenbesitzers. Er besuchte das Humboldt-Gymnasium in Berlin und legte im August 1914 die Reifeprüfung ab. Ursprünglich wollte er [[Germanist]] werden und immatrikulierte sich im Oktober 1914 an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin]]. Aufgrund von Erlebnissen während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] wandte er sich aber 1916 der Medizin zu und studierte das Fach zunächst ebenfalls in Berlin. Das Wintersemester 1920/21 brachte er an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]] zu. Nach dem Staatsexamen 1922 war er mehrere Jahre als Assistenzarzt an Berliner Krankenhäusern und Kliniken. Ein prägender Lehrer war der Internist [[Karl Schlayer]]. Nach dreieinhalb Jahren wollte sich Brednow der [[Psychiatrie]] zuwenden. So schrieb er seine Doktorarbeit bei [[Karl Bonhoeffer]]. Nach einem Jahr in seiner Klinik an der [[Charité]] wurde ihm klar, dass die sich Vordergrund drängende Psychoanalyse für ihn zu spekulativ und wissenschaftlich nicht exakt beweisbar war. Er kehrte in die [[Innere Medizin]] zurück. Sein eigentlicher Lehrer wurde [[Hermann Straub]] in Greifswald, der ihn zu Spezialausbildungen im [[Röntgen]] schickte und an die [[Georg-August-Universität Göttingen]] mitnahm. Er habilitierte sich 1930 für Innere Medizin und [[Röntgenologie]] und wurde 1934 Oberarzt. Nach Straubs Tod leitete er die Göttinger Medizinische Universitätsklinik [[kommissar]]isch bis zum April 1939. Obwohl er noch nach 1933 bei Juden wohnte, jüdische Patienten behandelt und bedrohten Juden und NS-Gegnern bei der Emigration half, wurde er nach 1933 zwangsweise in die [[Sturmabteilung|SA]] überführt. „Als Gegner der NSDAP, der von Volksgemeinschaft keine Ahnung hat“ (so ein Dozentenschaftsführer), wurde er aus der SA ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1936 wurde er in Göttingen zum außerordentlichen Professor ernannt. Nach 23 vergeblichen Bewerbungen erhielt er 1939 am [[Carl-Thiem-Klinikum Cottbus|Städtischen Krankenhaus Cottbus]] die erste Chefarztstelle. Die Luftangriffe der Alliierten zerstörten die Klinik. Da Brednow über hervorragende Russischkenntnisse und eine besondere Organisationsbegabung verfügte, hatte Cottbus bereits im Frühjahr 1947 wieder ein Krankenhaus mit mehr als 600 Betten. Im Frühwinter 1946 wurde Brednow von der  [[Sowjetische Militäradministration in Deutschland|Sowjetischen Militäradministration in Deutschland]] nach [[Berlin-Karlshorst]] befohlen. Zur politischen Schulung nach Moskau gehen wollte er nicht; denn die [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] war für ihn „eine Partei unehrenhafter Männer“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz einiger Bedenken berief ihn die Regierung des [[Land Thüringen (1920–1952)|Landes Thüringen]] 1947 auf den Jenaer [[Lehrstuhl]] für Innere Medizin. Als Direktor der Medizinischen Universitätsklinik wurde er 1950 außerdem zum Direktor der Tuberkuloseklinik Jena ernannt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Brednow, Walter Nordfriedhof Grab.jpg|hochkant|mini|Grab in Jena]]&lt;br /&gt;
Nach seinem Tod wurde er auf dem [[Nordfriedhof (Jena)|Jenaer Nordfriedhof]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Wahl in die [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina]] (1958) &lt;br /&gt;
* Ordentliches Mitglied der [[Sächsische Akademie der Wissenschaften|Sächsischen Akademie der Wissenschaften]] (1960)  &lt;br /&gt;
* Ehrenmitglied der [[Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin|Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin]] (1963)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen  ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Dietrich Georg Kieser]]. Sein Leben und Werk&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Sudhoffs Archiv]].&amp;#039;&amp;#039; Beiheft 12). Steiner, Stuttgart 1970, ISBN 3-515-00296-0.&lt;br /&gt;
* Mit der Veröffentlichung &amp;#039;&amp;#039;Spiegel, Doppelspiegel und Spiegelungen, eine „wunderliche Symbolik“ Goethes&amp;#039;&amp;#039; (1973) lieferte er einen Beitrag zur Literaturwissenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Sebastian Tomesch: &amp;#039;&amp;#039;Prof. Dr. med. Walter Brednow (1896–1976) – Leben und Werk&amp;#039;&amp;#039;. Jena 2003&lt;br /&gt;
* Dietfried Jorke: &amp;#039;&amp;#039;Walter Brednow (1896–1976). Kliniker, Humanist, Demokrat&amp;#039;&amp;#039;, in: Christian Fleck, Volker Hesse, Günther Wagner (Hrsg.): Wegbereiter der modernen Medizin. Verlag Dr. Bussert &amp;amp; Stadeler, Jena/Quedlinburg 2004, S. 303–309.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Ralf Forsbach, Hans-Georg Hofer |Titel=Internisten in Diktatur und junger Demokratie. Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin 1933-1970 |Verlag=Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft |Ort=Berlin |Datum=2018}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Walter Brednow|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11646934X}}&lt;br /&gt;
* {{Leopoldina|2143|IDName=walter-brednow|Name=Walter Brednow|Kommentar=|Datum=27. September 2017}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11646934X|VIAF=17974780|LCCN=no2014028556}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Brednow, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Internist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Georg-August-Universität Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Friedrich-Schiller-Universität Jena)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tuberkulose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied einer wissenschaftlichen Organisation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Brednow, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Internist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Februar 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. September 1976&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Jena]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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