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	<title>Walter Borning - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T00:28:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Walter_Borning&amp;diff=2416165&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wikijunkie: /* Weblinks */ Klammer-WL korrigiert mit AWB</title>
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		<updated>2026-01-25T09:07:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Klammer-WL korrigiert mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Borning&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. April]] [[1920]] in [[Neubrandenburg]]; † [[25. August]] [[1983]] in [[Berlin]]) war ein [[Generalleutnant]] der [[Nationale Volksarmee|Nationalen Volksarmee]] (NVA) und [[Funktionär]] der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]].&amp;lt;ref&amp;gt;Personalakten Bundesarchiv: DN 1/12210, DY 30/90677, B 563-1 KARTEI/1919562, DO 1/94685, DY 32/2090&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines [[Elektromonteur]]s besuchte nach der [[Grundschule]] eine [[Oberschule]] und schloss diese 1936 mit der [[Mittlere Reife|Mittleren Reife]] ab. Danach absolvierte er eine [[Berufsausbildung]] bei der [[Sparkasse]] Neubrandenburg und war bei dieser anschließend von 1938 bis 1939 als [[Angestellter]] tätig, ehe er im April 1939 zum [[Reichsarbeitsdienst]] (RAD) eingezogen wurde. Im August 1939 meldete er sich als Freiwilliger zum [[Militärdienst]] in der [[Wehrmacht]] und kam zum Kriegseinsatz bei der [[Flakartillerie]] sowie der [[Fieseler Fi 103]], der sogenannten V1, in [[Frankreich]], wo er schließlich zum [[Unteroffizier]] befördert wurde. Im März 1945 wurde er vom [[Militärgericht|Kriegsgericht]] [[Sondershausen]] wegen [[Landesverrat]]s zu einer zweijährigen [[Freiheitsstrafe (Deutschland)|Freiheitsstrafe]] verurteilt, wobei diese Strafe aber nicht mehr vollstreckt wurde. Zwischen Mai und Juni 1945 befand er sich schließlich in [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischer]] [[Kriegsgefangene|Kriegsgefangenschaft]] in [[Melk]] in [[Niederösterreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr nach Deutschland wurde er im Juli 1945 zunächst [[Hilfsarbeitskraft]] in [[Schleswig-Holstein]], ehe er anschließend von 1946 bis 1950 nacheinander [[Buchhalter]] sowie Kreisrat und Leiter der Abteilung Finanzen beim [[Kreis Neubrandenburg-Land|Landkreis Neubrandenburg]] war. Nachdem er 1946 zunächst Mitglied der SED sowie 1947 des [[Kulturbund der DDR|Kulturbundes]] war, absolvierte er 1949 einen Lehrgang an der Landesverwaltungsschule des [[Land Mecklenburg|Landes Mecklenburg]]. 1950 wurde er als Organisationsinstrukteur Mitarbeiter des Ministeriums des Innern und wurde nach einem Studium an der [[Parteihochschule Karl Marx]] 1951 Mitarbeiter in der Hauptabteilung [[Staatshaushalt]] im Ministerium der Finanzen, in dem er sich mit dem Aufbau der Abteilung Investitionskontrolle befasste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 trat er in die [[Kasernierte Volkspolizei]] (KVP) ein, der Vorläuferin der NVA, und war zunächst seit Mai 1952 Instrukteur einer Sonderkommission zur Werbung für die [[Deutsche Volkspolizei]] (DVP) war, ehe er im November 1952 Instrukteur in der Abteilung Sicherheit des [[ZK der SED]] wurde. Nachdem er dort von 1954 bis 1955 zunächst Sektorenleiter war, wurde er im November 1956 als Nachfolger von [[Gustav Röbelen]] kommissarischer Leiter der [[Liste der ZK-Abteilungen und ihrer Abteilungsleiter|Abteilung Sicherheit des ZK der SED]].&amp;lt;ref&amp;gt;Armin Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Walter Ulbricht und die geheime Sicherheitspolitik der SED: der Nationale Verteidigungsrat der DDR und seine Vorgeschichte (1953 bis 1971)&amp;#039;&amp;#039;, 2002, S. 80.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war daneben Mitglied sowie zeitweise auch Sekretär einer aus [[Walter Ulbricht]], [[Hermann Matern]], [[Otto Grotewohl]], [[Willi Stoph]], [[Karl Schirdewan]], [[Ernst Wollweber]] und Gustav Röbelen bestehenden Sicherheitskommission. Im Mai 1957 wurde er stellvertretender Leiter dieser Abteilung, ehe er nach dem Besuch eines im Dezember 1959 begonnenen Einjahreslehrgangs an der [[Militärakademie „Friedrich Engels“]] in [[Dresden]] am 18. Oktober 1960 als [[Oberst]] schließlich Leiter der Abteilung Sicherheitsfragen des ZK der SED wurde&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Mohnhaupt, Hans-Andreas Schönfeldt: &amp;#039;&amp;#039;Normdurchsetzung in osteuropäischen Nachkriegsgesellschaften (1944-1989): Einführung in die Rechtsentwicklung mit Quellendokumentation&amp;#039;&amp;#039;, 1997, S. 118.&amp;lt;/ref&amp;gt; und diese Funktion bis 1972 bekleidete. In dieser Funktion gehörte er auch zum Verteilerkreis für sicherheitsrelevante Beschlüsse und Berichte des ZK der SED wie dem Kriminalitätsbericht.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Mohnhaupt, Hans-Andreas Schönfeldt: &amp;#039;&amp;#039;Normdurchsetzung in osteuropäischen Nachkriegsgesellschaften (1944-1989): Einführung in die Rechtsentwicklung mit Quellendokumentation&amp;#039;&amp;#039;, 1997, S. 241, 272.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Borning, der 1963 durch Beschlüsse des Politbüros sowie des Präsidiums des [[Ministerrat der DDR|Ministerrates]] vom 19. Februar bzw. 28. Februar 1963 zum [[Generalmajor]] der NVA ernannt wurde, wurde auf einer Sitzung des [[Nationaler Verteidigungsrat der DDR|Nationalen Verteidigungsrates]] mit [[Heinz Hoffmann (General)|Heinz Hoffmann]] und [[Paul Verner]] in eine Arbeitsgruppe berufen, die den Auftrag erhielt, einen Beschlussentwurf des [[Politbüro]]s des ZK der SED zu den Rechten und Pflichten der SED-Parteiorganisation der NVA auszuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er besuchte 1968 einen Weiterbildungslehrgang für leitende Kader der NVA an der Militärakademie Dresden, wurde 1969 mit dem [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] (VVO) in Silber ausgezeichnet und 1970 von Walter Ulbricht, zum Generalleutnant befördert.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Beförderung und Ernennung&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Neues Deutschland]], 1. März 1970, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1971 wurde er außerdem Mitglied des Beirats für Sozialistische Wehrerziehung beim ZK der SED.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er bereits im Februar 1972 zu einer Parteistrafe verurteilt und als Leiter der Abteilung Sicherheitsfragen des ZK der SED wegen „unparteimäßigen Verhaltens“ abberufen wurde, erfolgte am 31. März 1972 seine Entbindung vom Dienst in der NVA und seine Versetzung in den [[Ruhestand]]. Im Anschluss war Borning von 1972 bis 1979 Generaldirektor der Häuser der [[Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft]] (DSF).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Borning starb im Alter von 63 Jahren und wurde auf dem [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde]] beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Traueranzeige im Neuen Deutschland vom 13. September 1983, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg=Heinz Mohnhaupt |Titel=Normdurchsetzung in osteuropäischen Nachkriegsgesellschaften (1944-1989): Einführung in die Rechtsentwicklung mit Quellendokumentation |Sammelwerk=Studien zur europäischen Rechtsgeschichte |Band=159 |Verlag=Vittorio Klostermann |Ort=Frankfurt am Main |Datum=2003 |ISBN=3-465-03241-1 |ISSN=0175-6532 |Seiten=118 |Online={{Google Buch | BuchID=crBlRKg5muQC | Seite=118 | Hervorhebung=Walter Borning}} |Umfang=767}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Armin Wagner]] |Titel=Walter Ulbricht und die geheime Sicherheitspolitik der SED: der Nationale Verteidigungsrat der DDR und seine Vorgeschichte (1953 bis 1971) |Sammelwerk=Militärgeschichte der DDR |Band=4 |Auflage=1 |Verlag=Ch. Links Verlag |Ort=Berlin |Datum=2002 |ISBN=3-86153-280-8 |Seiten=248 |Online={{Google Buch | BuchID=mC2RGmYNJiUC | Seite=248 | Hervorhebung=Walter Borning}} |Umfang=615}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=walter-borning|lemma=Borning, Walter|autor=[[Andreas Herbst]], [[Helmut Müller-Enbergs]]|band=1|idNum=373}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2022-10-23}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Borning, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalleutnant (Nationale Volksarmee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Silber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1983]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Borning, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher SED-Funktionär sowie Generalleutnant der NVA&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. April 1920&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Neubrandenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. August 1983&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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