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	<title>Walter Best - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Jesi: /* Allgemeines */ lf</title>
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		<updated>2024-03-08T16:04:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Allgemeines: &lt;/span&gt; lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Best&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, [[Pseudonym]] &amp;#039;&amp;#039;Sebastian Waldthausen&amp;#039;&amp;#039;, (* [[20. Mai]] [[1905]] in [[Legnica|Liegnitz]]; † [[3. Oktober]] [[1984]] in [[Marburg]])&amp;lt;ref&amp;gt;Lebensdaten nach: Wilhelm Korsch, &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Literatur-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1 (1968), S. 463; &amp;#039;&amp;#039;[[Kürschners Handbücher|Kürschners]] Deutscher Literatur-Kalender&amp;#039;&amp;#039;, Nekrolog 1971–1998, S. 54.&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher, nationalsozialistischer Germanist, Dramaturg und Schriftsteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Walter Best wurde als Sohn des Postinspektors Georg Konrad Best und dessen Frau Karoline in Liegnitz geboren. Er war der jüngere Bruder von [[Werner Best]]. Nachdem der Vater zu Beginn des Ersten Weltkrieges an den Folgen einer Verwundung verstorben war, zog die Mutter mit den beiden Söhnen nach [[Gonsenheim]] bei Mainz. Nach dem Abitur studierte Best von 1924 bis 1927 Germanistik in [[Frankfurt am Main]]. Nach seinem Studium war er bis 1935 nacheinander Dramaturg am Stadttheater [[Bamberg]], dann am Stadttheater in [[Mainz]] und schließlich am Preußischen Staatstheater in [[Kassel]]. Er trat der [[Schutzstaffel|SS]] (SS-Nummer 107.423) und zum 1. Mai 1933 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] (Mitgliedsnummer 2.018.596) bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/2760199&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee48&amp;quot;&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-10-039326-5, S. 48.&amp;lt;/ref&amp;gt;  Außerdem war er Mitglied der [[NS-Kulturgemeinde]], der [[Sturmabteilung|SA]] (Austritt 1935), des [[Nationalsozialistisches Kraftfahrkorps|NSKK]], seit 1934 der [[Nationalsozialistische Volkswohlfahrt|NSV]], des [[Reichsluftschutzbund|RLB]] und der [[Reichsschrifttumskammer]] (RSK), innerhalb derer er bis 1937 die Funktion des Landesleiters von Kurhessen innehatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Patrick Deppe: &amp;#039;&amp;#039;Walter Best - der völkische Theatertheoretiker&amp;#039;&amp;#039;. In: Rolf Düsterberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dichter für das &amp;quot;Dritte Reich&amp;quot;. Biografische Studien zum Verhältnis von Literatur und Ideologie.&amp;#039;&amp;#039; Band 3. Bielefeld: Aisthesis 2015, S. 25.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er publizierte 1941 den Bericht &amp;#039;&amp;#039;Mit der Leibstandarte im Westen&amp;#039;&amp;#039;, als Beitrag zur Reihe &amp;#039;&amp;#039;Soldaten – Kameraden!&amp;#039;&amp;#039;, die im Zentralverlag der NSDAP erschien. 1944 wurde er SS-Sturmbannführer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee48&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine insgesamt 7 noch bekannten Bücher (darunter ein Kinderbuch) verherrlichen Krieg und Nationalsozialismus und erreichten bis 1945 hohe Auflagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] arbeitete er in Marburg als Journalist und schrieb unter dem Pseudonym Sebastian Waldthausen. In der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] wurden mehrere seiner Schriften auf die [[Liste der auszusondernden Literatur]] gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.polunbi.de/bibliothek/1946-nslit-b.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken im Nationalsozialismus ==&lt;br /&gt;
Nachdem Best als Dramaturg in Mainz (1931–1933) mit seinen Stücken &amp;#039;&amp;#039;Die endlose Straße&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Hoffmann in Bamberg&amp;#039;&amp;#039; bereits stark [[Nationalismus|nationalistische]] Dramen zur Aufführung gebracht hatte, erhielt er im Herbst 1933 eine Anstellung als Dramaturg am Preußischen Staatstheater Kassel, um dort seine ganz im Sinne der NS-Ideologie stehende [[Völkischer Nationalismus|völkische]] Weltanschauung auf die Bühne zu bringen.&amp;lt;ref&amp;gt;Henning Rischbieter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Theater im &amp;quot;Dritten Reich&amp;quot;: Theaterpolitik, Spielplanstruktur, NS-Dramatik&amp;#039;&amp;#039;. Seelze-Velber: Kallmeyer 2000, S. 217, 224.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kurz nachdem Best im März 1935 in die SS eingetreten war, gab er seine Arbeit am Preußischen Staatstheater auf, weil ihm eine Stelle als hauptamtlicher Leiter im Kulturreferat des [[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS|SD]] Kassel angeboten worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;Patrick Deppe: &amp;#039;&amp;#039;Walter Best - der völkische Theatertheoretiker&amp;#039;&amp;#039;. In: Rolf Düsterberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dichter für das &amp;quot;Dritte Reich&amp;quot;. Biografische Studien zum Verhältnis von Literatur und Ideologie.&amp;#039;&amp;#039; Band 3. Bielefeld: Aisthesis 2015, S. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1936 wurde Bests Schauspiel &amp;#039;&amp;#039;Das Reich&amp;#039;&amp;#039; am Gubener Stadttheater uraufgeführt. Dieses sowie die ebenfalls 1936 im NSDAP-Verlag erschienenen Bühnenmanuskripte &amp;#039;&amp;#039;Der General&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Insel betreten verboten!&amp;#039;&amp;#039; stehen für das Können eines Dramaturgen, der nach der Beurteilung des Kulturpolitischen Archivs des [[Amt Rosenberg|Amtes Rosenberg]] „sowohl weltanschaulich als auch kulturpolitisch unbedingt zuverlässig“&amp;lt;ref&amp;gt;Gutachten. BAB, NS 15/256 fol. 110 (Der Beauftragte des Führers für die Überwachung der gesamten geistigen und weltanschaulichen Schulung und Erziehung der NSDAP), zitiert nach Deppe (2015), S. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt; war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Tätigkeit im Kulturreferat schrieb Best zudem für die SS-Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Das Schwarze Korps]]&amp;#039;&amp;#039;, innerhalb derer er später auch als Schriftleiter tätig war. Namentlich zuzuordnen sind ihm 38 Artikel im Zeitraum Sommer 1936 bis Februar 1944.&amp;lt;ref&amp;gt;William L. Combs: &amp;#039;&amp;#039;The Voice of the SS: a History of the SS Journal ,Das Schwarze Korps’&amp;#039;&amp;#039;. New York u.&amp;amp;nbsp;a.: Lang 1986, S. 48; Patrick Deppe: &amp;#039;&amp;#039;Walter Best - der völkische Theatertheoretiker&amp;#039;&amp;#039;. In: Rolf Düsterberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dichter für das &amp;quot;Dritte Reich&amp;quot;. Biografische Studien zum Verhältnis von Literatur und Ideologie.&amp;#039;&amp;#039; Band 3. Bielefeld: Aisthesis 2015, S. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Zeit der Uraufführung von Bests Schauspiel &amp;#039;&amp;#039;Der General&amp;#039;&amp;#039; im Januar 1937 in Guben erschien ein Zeitungsartikel, in dem Best sein dramaturgisches Selbstverständnis darlegt und den „Dichter unserer Zeit“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Best an Schlösser vom 17.01.1937, Anlage. BAB, R 55/20225, Bl. 11. RMVP, Reichsdramaturgie, zitiert nach Deppe (2015), S. 29.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Abgrenzung zum gewöhnlichen Schriftsteller folgendermaßen charakterisiert: Er müsse „an Können alles besitzen, was ihn allein befähigt, nunmehr zum Künder jener größten sittlichen Idee zu werden, die im Nationalsozialismus begründet liegt.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Eine solche Orientierung, so Deppe (2015), bedeute jedoch „nichts anderes als die totale Instrumentalisierung der Kunst zugunsten der ideologischen Postulate des Regimes, nichts anderes als [[Totalitarismus]] auf der Bühne.“&amp;lt;ref&amp;gt;Patrick Deppe: &amp;#039;&amp;#039;Walter Best - der völkische Theatertheoretiker&amp;#039;&amp;#039;. In: Rolf Düsterberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dichter für das &amp;quot;Dritte Reich&amp;quot;. Biografische Studien zum Verhältnis von Literatur und Ideologie.&amp;#039;&amp;#039; Band 3. Bielefeld: Aisthesis 2015, S. 29.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie dem historischen Kriegsstück &amp;#039;&amp;#039;Der General&amp;#039;&amp;#039; liegt auch der Komödie &amp;#039;&amp;#039;Insel betreten verboten!&amp;#039;&amp;#039;, die 1937 in Schwerin uraufgeführt wurde, die völkische Idee zugrunde: Die geschilderte Situation „vom Aufeinandertreffen mehrerer Menschen auf einer unbewohnten Rheininsel“&amp;lt;ref&amp;gt;Patrick Deppe: &amp;#039;&amp;#039;Walter Best - der völkische Theatertheoretiker&amp;#039;&amp;#039;. In: Rolf Düsterberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dichter für das &amp;quot;Dritte Reich&amp;quot;. Biografische Studien zum Verhältnis von Literatur und Ideologie.&amp;#039;&amp;#039; Band 3. Bielefeld: Aisthesis 2015, S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt; soll demonstrieren, „welche Menschen sich in jenem besonderen Fall bewähren und welche nicht.“&amp;lt;ref&amp;gt;Best an Schlösser vom 17.01.1937 bzw. Schlösser an Best vom 21.01.1937. BAB, R 55/20225, Bl. 11 bzw. 17. RMVP, Reichsdramaturgie, zitiert nach Deppe (2015), S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 wurde Best (neben vier weiteren Künstlern) der Kurhessische Kulturpreis verliehen. Im darauffolgenden Jahr brachte er sein Stück &amp;#039;&amp;#039;Die Heilige&amp;#039;&amp;#039; zur Uraufführung im Stuttgarter Staatstheater auf die Bühne. In der Tragödie deutet Best das Leben der Elisabeth von Thüringen im Sinne der völkischen Ideologie um.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;Patrick Deppe: &amp;#039;&amp;#039;Walter Best - der völkische Theatertheoretiker&amp;#039;&amp;#039;. In: Rolf Düsterberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dichter für das &amp;quot;Dritte Reich&amp;quot;. Biografische Studien zum Verhältnis von Literatur und Ideologie.&amp;#039;&amp;#039; Band 3. Bielefeld: Aisthesis 2015, S. 31.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner Schriftstellerei widmete sich Best seit dem Sommer 1937 auch der Forschung – und zwar der „völkischen Theaterwissenschaft“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; In einem Schreiben vom Februar 1938 an den [[Rainer Schlösser|Reichsdramaturg Dr. Rainer Schlösser]] stellt Best den Titel seiner geplanten Habilitationsschrift vor: „Theater auf rassischer Grundlage“. Überdies informiert er ihn über seine Forschungspläne:&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Die Arbeitsmethode baue ich auf der Rassenkunde, Rassenseelenkunde und der Integrationstypologie von [[Erich Rudolf Jaensch|Jaensch]] auf. Das praktische Ergebnis meiner Arbeit umfasst am Ende: Künstlerauslese, Künstlererziehung (Antwort auf die Frage: Wie wird die zukünftige Schauspieler-Akademie aufgebaut werden müssen?), Besucherorganisation und Dramaturgie.“&amp;lt;ref&amp;gt;Best an Schlösser vom 18.02.1838. BAB, R 55/20225, Bl. 13. RMVP, Reichsdramaturgie, zitiert nach Deppe (2015), S. 32.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;In der 1939 erschienenen Monographie &amp;#039;&amp;#039;Kultur oder Bildung. Der Wert des Schöpferischen in der Gemeinschaft&amp;#039;&amp;#039; stellt Best seine „unter rationalen Aspekten absurden wissenschaftlichen“&amp;lt;ref&amp;gt;Patrick Deppe: &amp;#039;&amp;#039;Walter Best - der völkische Theatertheoretiker&amp;#039;&amp;#039;. In: Rolf Düsterberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dichter für das &amp;quot;Dritte Reich&amp;quot;. Biografische Studien zum Verhältnis von Literatur und Ideologie.&amp;#039;&amp;#039; Band 3. Bielefeld: Aisthesis 2015, S. 32.&amp;lt;/ref&amp;gt; Studien vor. Seine „Ergebnisse“ präsentierte er in dem 1940 erschienenen Buch &amp;#039;&amp;#039;Völkische Dramaturgie.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!-- Für genauere Ausführungen zu diesen beiden Werken siehe Patrick Deppe: Walter Best - der völkische Theatertheoretiker. In: Rolf Düsterberg (Hrsg.): Dichter für das &amp;quot;Dritte Reich&amp;quot;. Biografische Studien zum Verhältnis von Literatur und Ideologie. Band 3. Bielefeld: Aisthesis 2015, S. 32–36. --&amp;gt;In diesem Werk, so Deppe (2015), zeige Best „ein geradezu besessen anmutendes, extrem rassistisches Denken und zieh[e] dabei alle nur denkbaren Register überkommener antijudaischer und antisemitischer Stereotype (Parasiten, Weltverschwörer, Seelenvergifter, Geschäftemacher, Ausbeuter, Blutschänder).“&amp;lt;ref&amp;gt;Patrick Deppe: &amp;#039;&amp;#039;Walter Best - der völkische Theatertheoretiker&amp;#039;&amp;#039;. In: Rolf Düsterberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dichter für das &amp;quot;Dritte Reich&amp;quot;. Biografische Studien zum Verhältnis von Literatur und Ideologie.&amp;#039;&amp;#039; Band 3. Bielefeld: Aisthesis 2015, S. 36.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 5. Juni 1940 war Best unter dem Kompanieführer [[Gunter d’Alquen]] als Kriegsberichter der [[Waffen-SS]] tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Patrick Deppe: &amp;#039;&amp;#039;Walter Best - der völkische Theatertheoretiker&amp;#039;&amp;#039;. In: Rolf Düsterberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dichter für das &amp;quot;Dritte Reich&amp;quot;. Biografische Studien zum Verhältnis von Literatur und Ideologie.&amp;#039;&amp;#039; Band 3. Bielefeld: Aisthesis 2015, S. 37.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im gleichen Jahr erschien sein erfolgreiches Buch &amp;#039;&amp;#039;Die Generalin und andere Geschichten&amp;#039;&amp;#039; in der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Soldaten – Kameraden!&amp;#039;&amp;#039; im Zentralverlag der NSDAP.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; 1941 veröffentlichte er ebenfalls in dieser Reihe das Propagandabuch &amp;#039;&amp;#039;Mit der Leibstandarte im Westen. Berichte eines SS-Kriegsberichterstatters&amp;#039;&amp;#039;, das sich inhaltlich auf die Zeit bezieht, in der Best an der Westfront die [[Leibstandarte SS Adolf Hitler|Leibstandarte-SS Adolf Hitler]] (LSSAH) begleitete.&amp;lt;ref&amp;gt;Patrick Deppe: &amp;#039;&amp;#039;Walter Best - der völkische Theatertheoretiker&amp;#039;&amp;#039;. In: Rolf Düsterberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dichter für das &amp;quot;Dritte Reich&amp;quot;. Biografische Studien zum Verhältnis von Literatur und Ideologie.&amp;#039;&amp;#039; Band 3. Bielefeld: Aisthesis 2015, S. 37f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eingesetzt wurde er „u.&amp;amp;nbsp;a. in den Niederlanden, in Belgien, Frankreich, Jugoslawien, Rumänien, Ungarn und Dänemark“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot;&amp;gt;Patrick Deppe: &amp;#039;&amp;#039;Walter Best - der völkische Theatertheoretiker&amp;#039;&amp;#039;. In: Rolf Düsterberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dichter für das &amp;quot;Dritte Reich&amp;quot;. Biografische Studien zum Verhältnis von Literatur und Ideologie.&amp;#039;&amp;#039; Band 3. Bielefeld: Aisthesis 2015, S. 38.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie in der Sowjetunion. Von November 1941 bis Ende Juni 1943 habe er sich, so Deppe (2015), außerdem an Kampfhandlungen der [[SS-Division Totenkopf]] und der SS-Polizei an der [[Ostfront (Zweiter Weltkrieg)|Ostfront]] beteiligt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt; Der in der [[Schutzstaffel|SS]] zum [[Sturmbannführer]] und in der Waffen-SS zum [[Obersturmführer]] aufgestiegene Best schreibt in seiner Autobiografie von 1970 über die Kriegsjahre lediglich:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot;&amp;gt;Patrick Deppe: &amp;#039;&amp;#039;Walter Best - der völkische Theatertheoretiker&amp;#039;&amp;#039;. In: Rolf Düsterberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dichter für das &amp;quot;Dritte Reich&amp;quot;. Biografische Studien zum Verhältnis von Literatur und Ideologie.&amp;#039;&amp;#039; Band 3. Bielefeld: Aisthesis 2015, S. 39.&amp;lt;/ref&amp;gt; „Der 2. Weltkrieg brach aus und ich machte ihn als Berichter für die Presse mit.“&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Best: &amp;#039;&amp;#039;Walter Best: Biographie und Bibliographie. Zum 65. Geburtstag am 20. Mai 1970&amp;#039;&amp;#039;. Marburg: Das Werk 1970, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entnazifizierung ==&lt;br /&gt;
Bis zu seinem [[Spruchkammerverfahren]] im April 1948 war Best zuerst im [[Internierungslager]] Kornwestheim (November 1945 bis Mai 1946), dann im Internierungslager Darmstadt (bis April 1948) inhaftiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt; Im Zuge des &amp;#039;&amp;#039;[[Entnazifizierung|Gesetzes zur Befreiung von Nationalsozialismus und Militarismus]]&amp;#039;&amp;#039; vom 5. März 1946 forderte der öffentliche Kläger mit Verweis auf Bests Mitgliedschaften in mehreren NS-Organisationen, diesen der Gruppe I der Hauptschuldigen zuzuordnen. Best selbst versicherte, „von den Verbrechen nichts gewusst“&amp;lt;ref&amp;gt;Protokoll der öffentlichen Sitzung vom 29.04.1948. HHStA, SpKA, Abt. 520/Fulda-Z. Nr. 1690, Bl. 76, zitiert nach Deppe (2015), S. 40. &amp;lt;/ref&amp;gt; zu haben. Aufgrund der Vorlage von 14 [[Persilschein]]en und „der Empfehlung des Klägers, wonach dem Beschuldigten mit Ausnahme seiner lediglich formellen Zugehörigkeit zur Gruppe der Hauptschuldigen keine Verfehlungen vorzuwerfen seien“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:5&amp;quot;&amp;gt;Patrick Deppe: &amp;#039;&amp;#039;Walter Best - der völkische Theatertheoretiker&amp;#039;&amp;#039;. In: Rolf Düsterberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dichter für das &amp;quot;Dritte Reich&amp;quot;. Biografische Studien zum Verhältnis von Literatur und Ideologie.&amp;#039;&amp;#039; Band 3. Bielefeld: Aisthesis 2015, S. 40.&amp;lt;/ref&amp;gt;, wurde Best schließlich in die Gruppe IV der Mitläufer eingeordnet und mit einer Sühnezahlung von [[Reichsmark|RM]] 2.000 bestraft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:5&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner 1970 erschienenen Autobiografie geht Best „kaum oder allenfalls verharmlosend auf seine NS-Vergangenheit“&amp;lt;ref&amp;gt;Patrick Deppe: &amp;#039;&amp;#039;Walter Best - der völkische Theatertheoretiker&amp;#039;&amp;#039;. In: Rolf Düsterberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dichter für das &amp;quot;Dritte Reich&amp;quot;. Biografische Studien zum Verhältnis von Literatur und Ideologie.&amp;#039;&amp;#039; Band 3. Bielefeld: Aisthesis 2015, S. 41.&amp;lt;/ref&amp;gt; ein. Den Grund dafür, dass sich Best ab dem Ende der 1940er Jahre zunehmend mit dem [[Deutsches Grünes Kreuz|Deutschen Grünen Kreuz]] beschäftigte und sich vor allem für behinderte Kinder engagierte, sieht ein Sohn Bests darin, „dass er [Best] damit seine völkischen Theorien und Schriften zu kompensieren versuchte.“&amp;lt;ref&amp;gt;Patrick Deppe: &amp;#039;&amp;#039;Walter Best - der völkische Theatertheoretiker&amp;#039;&amp;#039;. In: Rolf Düsterberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dichter für das &amp;quot;Dritte Reich&amp;quot;. Biografische Studien zum Verhältnis von Literatur und Ideologie.&amp;#039;&amp;#039; Band 3. Bielefeld: Aisthesis 2015, S. 41f. (Deppe bezieht sich hier auf Cornelie Unger-Leistner: &amp;#039;&amp;#039;Kind mit Trommel. Zu Kindheit und Jugend von Werner Best in Mainz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mainzer Geschichtsblätter. Heft 13. NS-Herrschaft, Verfolgung und Widerstand. Dokumentation der Verwaltungsreihe &amp;quot;Mainz in der Zeit des Nationalsozialismus&amp;quot;.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Verein für Sozialgeschichte Mainz e.V. Mainz: Das Werk 2004, S. 47.) &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Wolke&amp;#039;&amp;#039; (Gedichtsammlung), 1927&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neue Gedichte&amp;#039;&amp;#039; (Gedichtsammlung), 1928&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nebel über der Maas&amp;#039;&amp;#039; (Drama), 1931 uraufgeführt&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die endlose Straße&amp;#039;&amp;#039; (Drama)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hoffmann in Bamberg&amp;#039;&amp;#039; (Drama)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Reich&amp;#039;&amp;#039; (Schauspiel), 1936 uraufgeführt&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der General&amp;#039;&amp;#039; (Schauspiel), 1936, Eher Verlag, 1937 uraufgeführt&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Insel betreten verboten!&amp;#039;&amp;#039; (Komödie), 1936, Eher Verlag, 1937 uraufgeführt&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Heilige&amp;#039;&amp;#039; (Tragödie), 1939 uraufgeführt&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kultur oder Bildung. Der Wert des Schöpferischen in der Gemeinschaft&amp;#039;&amp;#039;, 1939, Konrad Triltsch Verlag&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Generalin und andere Geschichten&amp;#039;&amp;#039;, 1940, Eher Verlag&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Völkische Dramaturgie&amp;#039;&amp;#039;. Gesammelte Aufsätze, 1940, Konrad Triltsch Verlag&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mit der Leibstandarte im Westen. Berichte eines SS-Kriegsberichterstatters&amp;#039;&amp;#039;, 1941, Eher Verlag&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Brücke von Urff und andere Erzählungen&amp;#039;&amp;#039;, 1943, Eher Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Walter Best: &amp;#039;&amp;#039;Walter Best: Biographie und Bibliographie. Zum 65. Geburtstag am 20. Mai 1970&amp;#039;&amp;#039;. Marburg: Das Werk 1970.&lt;br /&gt;
* William L. Combs: &amp;#039;&amp;#039;The Voice of the SS: a History of the SS Journal ,Das Schwarze Korps’&amp;#039;&amp;#039;. New York u.&amp;amp;nbsp;a.: Lang 1986.&lt;br /&gt;
* Patrick Deppe: &amp;#039;&amp;#039;Walter Best – der völkische Theatertheoretiker&amp;#039;&amp;#039;. In: Rolf Düsterberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dichter für das &amp;quot;Dritte Reich&amp;quot;. Biografische Studien zum Verhältnis von Literatur und Ideologie.&amp;#039;&amp;#039; Band 3. Bielefeld: Aisthesis 2015, S. 19–44.&lt;br /&gt;
* Henning Rischbieter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Theater im &amp;quot;Dritten Reich&amp;quot;: Theaterpolitik, Spielplanstruktur, NS-Dramatik&amp;#039;&amp;#039;. Seelze-Velber: Kallmeyer 2000.&lt;br /&gt;
* Cornelie Unger-Leistner &amp;#039;&amp;#039;Die ungleichen Brüder: Werner und Walter Best – Kindheit in Gonsenheim zwischen Kaiserreich und Hakenkreuz &amp;#039;&amp;#039; Vortrag nach einer Radiosendung. In: Gonsenheimer Jahrbücher, 9. Jg. 2001, Seite 42–55&lt;br /&gt;
* Cornelie Unger-Leistner: &amp;#039;&amp;#039;Kind mit Trommel. Zu Kindheit und Jugend von Werner Best in Mainz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mainzer Geschichtsblätter. Heft 13. NS-Herrschaft, Verfolgung und Widerstand. Dokumentation der Verwaltungsreihe &amp;quot;Mainz in der Zeit des Nationalsozialismus&amp;quot;.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Verein für Sozialgeschichte Mainz e.V. Mainz: Das Werk 2004, S. 36–50.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dichter unter den Waffen, Ein Kriegsalmanach Deutscher Dichtung&amp;#039;&amp;#039; NSDAP – Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda (Hrsg.): Portraitphotographien mit Kurzbibliographien, Kurzbiographien und Schaffensproben der bekanntesten Dichter der Zeit: Walter Best u.&amp;amp;nbsp;a., Leipzig: 1941&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116155108}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116155108|VIAF=34817365}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Best, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germanist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSKK-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Reichsschrifttumskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1984]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Best, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher, nationalsozialistischer Germanist, Dramaturg und Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Mai 1905&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Legnica|Liegnitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Oktober 1984&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Marburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jesi</name></author>
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