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	<title>Walter Bertelsmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2026-52355-5: /* Biografie */</title>
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		<updated>2026-01-24T11:46:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Biografie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Bertelsmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Januar]] [[1877]] in [[Bremen]]; † [[11. Februar]] [[1963]] in [[Worpswede]]) war ein deutscher [[Landschaftsmalerei|Landschaftsmaler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Bertelsmann war der älteste von drei Söhnen des Kaufmanns Friedrich Wilhelm Bertelsmann und dessen Ehefrau Sophie Bertelsmann, geb. Delius. Er absolvierte eine Lehre als Tabakkaufmann und war von 1898 bis 1902 in der väterlichen Tabakfirma als [[Prokura|Prokurist]] und reisender Firmenvertreter tätig („Reisender mit dem Skizzenbuch“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1898 nahm er ersten Malunterricht bei [[Wilhelm Otto (Maler)|Wilhelm Otto]] in Bremen. Von 1902 bis 1904 war er Schüler von [[Hans am Ende]] in [[Worpswede]] und wirkte sein Leben lang als Landschaftsmaler in der [[Künstlerkolonie Worpswede]], als letzter der „Alten Worpsweder Meister“. 1905 stellte er zum ersten Mal in der [[Kunsthalle Bremen]] aus. 1910 war er in [[Leipzig]] auf der Ausstellung des [[Deutscher Künstlerbund|Deutschen Künstlerbundes]] mit seinem Bild „Märzsonne“ vertreten.&lt;br /&gt;
1912 heiratete er die Hamburger Malerin [[Erna Bertelsmann|Erna Lundbeck]] (* 12. Juli 1880 in [[Schwerin]]; † 4. Juli 1956 in Worpswede). Sie hatten drei Kinder:&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Bertelsmann]], der ebenfalls Maler wurde und 1942 in Russland fiel,&lt;br /&gt;
* Hilda Bertelsmann, die Pianistin wurde, und&lt;br /&gt;
* Renate Bertelsmann, die Sängerin wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Einsatz im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] in Frankreich erwarb Bertelsmann 1918 in Worpswede im Rusch ein 1785 erbautes altes Bauernhaus mit [[Reetdach]] und Fachwerk, das heute noch fast unverändert erhalten ist.&lt;br /&gt;
Als heimatverbundener Maler („ein Land ohne freien Horizont ist für mich Norddeutschen auf die Dauer nicht zu ertragen“) vertrat er eine deutschnationale Gesinnung und passte sich nach 1933 den herrschenden Verhältnissen an. Er trat wie auch [[Otto Modersohn]] der [[Reichskulturkammer]] bei, um weiterhin ausstellen zu können&lt;br /&gt;
Der Tod seines Sohnes Jürgen 1942 und das nachlassende Publikumsinteresse an der Landschaftsmalerei führten zur seelischen und materiellen Not des Künstlers. Es wurde still um den Maler. Ihm wurde 1957 das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz erster Klasse]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walter Bertelsmann starb wenige Wochen nach Vollendung seines 86. Lebensjahres am 11. Februar 1963 in Worpswede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Bertelsmanns Motive waren die Worpsweder Landschaft mit dem [[Weyerberg (Worpswede)|Weyerberg]], Wiesen und Felder der [[Hamme (Fluss)|Hammeniederung]], Überschwemmungen oder das stille Moor. Er entdeckte als Erster die Schönheit der [[Unterelbe|Niederelbe]] und [[Weser|Unterweser]] und wurde so als „Wassermaler“ bekannt. Aus frischen Studien in der freien Natur entwickelte er im Atelier größere Gemälde meist auf Leinwand mit Ausarbeitung der Details. Neben seinen Ölgemälden sind auch Aquarelle mit maritimen Motiven erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bertelsmann fing sein Motiv aus einer erhöhten Position im Querformat ein und konnte so die Weite der flachen Landschaft vermitteln. In genauer Kenntnis der Wirkung der Kontrastfarben arbeitete er mit kurzen, oft filigranen Strichen, mit denen er eindrucksvolle Stimmungen („Spätabends“) schaffte, in denen er das gleißend flirrende Licht am Strand oder eine zarte Winterlandschaft einfing.&lt;br /&gt;
So lassen sich seine Werke zum Großteil dem Impressionismus zuordnen.  Sein umfangreiches Werk umfasst über 1000 Gemälde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur, Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116148853}}&lt;br /&gt;
* Bestands-Kataloge der Kunsthalle Bremen I: &amp;#039;&amp;#039;Gemälde des 19. und 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Bremen 1973.&lt;br /&gt;
* [http://www.artefact.kunsthalle-bremen.de/data/dokumente/5/00028215_m.pdf Kunsthalle Bremen: Walter Bertelsmann]&lt;br /&gt;
* Thomas Felgendreher: &amp;#039;&amp;#039;Walter Bertelsmann: vom Bremer Kaufmann zum Worpsweder Maler.&amp;#039;&amp;#039; Simmering, Lilienthal 2005, ISBN 3-927723-91-6.&lt;br /&gt;
* Günther Busch: &amp;#039;&amp;#039;Worpsweder Biographie. Worpswede gestern und heute.&amp;#039;&amp;#039; Enthält außerdem: Ernst von der Heide: &amp;#039;&amp;#039;Worpswede und Rainer Maria Rilke.&amp;#039;&amp;#039; Verden/Aller 1948.&lt;br /&gt;
* Sophie D. Gallwitz: &amp;#039;&amp;#039;Der Maler Walter Bertelsmann.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Niedersachsen.&amp;#039;&amp;#039; Februar 1930, S. 58–63.&lt;br /&gt;
* Thomas Felgendreher: &amp;#039;&amp;#039;Walter Bertelsmann – Ein Worpsweder Impressionist aus Bremen&amp;#039;&amp;#039;. Kellner, Bremen 2023, ISBN 978-3-95651-378-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116148853|LCCN=nb/2008/14083|VIAF=74595837}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bertelsmann, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Deutschen Künstlerbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Worpswede)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1877]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1963]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bertelsmann, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Landschaftsmaler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Januar 1877&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Februar 1963&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Worpswede]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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