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	<title>Walter Beling - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T17:24:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Walter_Beling&amp;diff=1653799&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;RoBri: Änderungen von ~2026-21525-00 (Diskussion) auf die letzte Version von Hardenacke zurückgesetzt</title>
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		<updated>2026-04-08T04:40:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-21525-00&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-21525-00&quot;&gt;~2026-21525-00&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-21525-00&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-21525-00 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Hardenacke&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Hardenacke (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Hardenacke&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Beling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Mai]] [[1899]] in [[Berlin]]; † [[31. Mai]] [[1988]] in [[Ost-Berlin]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]- und [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]-Funktionär, [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]] und [[Diplomat]] der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Beling, Sohn eines [[Schneider]]s, machte nach dem Besuch der [[Volksschule]] von 1913 bis 1917 eine Ausbildung zum [[Maschinenschlosser]] und belegte gleichzeitig sechs Semester lang Kurse an der Berliner Maschinenbauschule. Anschließend war er im Beruf sowie als Angestellter in verschiedenen Handelsbetrieben tätig. 1916 wurde er zum [[Kriegsdienst]] eingezogen. 1918 beteiligte er sich am [[Kieler Matrosenaufstand|Matrosenaufstand in Kiel]] und war Anfang 1919 auch an den [[Spartakusaufstand|Verteidigungskämpfen in Berlin]] beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1919 war Beling [[gewerkschaft]]lich organisiert. 1924 wurde er Mitglied der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]. Von 1926 bis 1930 war er stellvertretender Vorsitzender bzw. Vorsitzender der KPD-Unterbezirksleitung [[Berlin-Prenzlauer Berg]]. Ab 1928 war er Mitarbeiter des [[Zentralkomitee|ZK]] der KPD. Ab 1928 war er in der Kassen-Abteilung des Zentralkomitees unter der Leitung des Reichskassierers [[Artur Golke]] tätig. 1930 übernahm er die Abteilungsleitung Finanzen und wurde im April 1933 [[Schatzmeister]] der bereits „illegalen“ KPD. Von 1929 bis 1931 war er zudem Mitglied der KPD-Bezirksleitung Berlin. 1932 absolvierte er einen Halbjahreslehrgang an der [[Reichsparteischule Rosa Luxemburg|Reichsparteischule der KPD]] und war 1932/33 als Lehrer an verschiedenen KPD-Schulen tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Denunziationen von [[Paul Grobis]] und [[Werner Kraus (Politiker)|Werner Kraus]] wurde er am 20. Juli 1933 von der [[Gestapo]] verhaftet und wegen seiner Widerstandstätigkeit vom [[Volksgerichtshof]] zu einer zweieinhalbjährigen Zuchthausstrafe verurteilt, die er im [[Strafgefängnis Plötzensee]] und im Zuchthaus [[Luckau]] verbrachte. Da er nach seiner Haftentlassung weiter unter Beobachtung der Gestapo stand, floh er im Januar 1936 nach [[Prag]], wo er Mitarbeiter des Sekretariats des ZK der KPD sowie Redakteur der &amp;#039;&amp;#039;Deutschland-Informationen&amp;#039;&amp;#039; wurde. Im November 1936 ging Beling nach Frankreich. In [[Paris]] gehörte er der KPD-Abschnittsleitung &amp;#039;&amp;#039;West&amp;#039;&amp;#039; an und leitete wiederum die Abteilung Kasse. Er war zudem Mitarbeiter der Zeitungen &amp;#039;&amp;#039;[[Die Rote Fahne|Rote Fahne]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Internationale&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Rundschau&amp;#039;&amp;#039;. 1937 und 1938 unterstützte er den [[Spanischer Bürgerkrieg|Freiheitskampf des spanischen Volkes]]. In dieser Zeit arbeitete er unter anderem als [[Redakteur]] des [[Deutscher Freiheitssender 29,8|Deutschen Freiheitssenders 29,8]]. Nach seiner Rückkehr nach Frankreich wurde er dort im September 1939 interniert. Im Juni 1940 gelang ihm die Flucht aus dem Internierungslager und er begab sich in den noch nicht von der [[Wehrmacht]] besetzten Teil Frankreichs. Im September 1940 erzielte er mit dem Beauftragten des ZK der [[Parti communiste français|Französischen Kommunistischen Partei]] (FKP) [[Maurice Tréand]] eine Vereinbarung, die zur Entstehung der Sektion &amp;#039;&amp;#039;[[Travail allemand]]&amp;#039;&amp;#039; innerhalb des Immigrantenverbandes &amp;#039;&amp;#039;Main-d&amp;#039;œuvre immigrée&amp;#039;&amp;#039; (MOI) der FKP führte. Ab 1940 war er Polleiter der KPD-Leitung [[Toulouse]] (Decknamen: &amp;#039;&amp;#039;Claude&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Clément&amp;#039;&amp;#039;). Beling versuchte unter anderem den internierten [[Franz Dahlem]] zu befreien. Am 12. Dezember 1941 wurde er in [[Marseille]] erneut verhaftet und interniert. Er konnte am 1. September 1942 auch aus dieser Internierung fliehen und sich erneut der [[Résistance]] anschließen. 1943/44 war er Mitarbeiter im [[Komitee Freies Deutschland für den Westen]] (KDFW frz. CALPO).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1945 kehrte Walter Beling nach Deutschland zurück und wurde Chefredakteur des [[Berliner Rundfunk]]s. 1946 wurde er zum Abteilungsleiter für den Bereich „Organisation“ im Apparat der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] ernannt. Auf dem II. SED-Parteitag 1947 wurde er in den Parteivorstand (PV) und in das Zentralsekretariat des PV gewählt, in dem er bis 1950 verantwortlich für die Parteikasse und alle Geschäftsangelegenheiten der SED war. Im August 1950 wurden ihm nach dubiosen Vorwürfen im Rahmen einer Kampagne der [[Zentrale Parteikontrollkommission|Zentralen Parteikontrollkommission]] „wegen der im Exil zu [[Noel H. Field]] unterhaltenen Verbindungen“ alle Funktionen entzogen. Als Folge dieser absurden Anschuldigungen erkrankte er so schwer, dass er bis zum November 1951 arbeitsunfähig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Berlin Friedrichsfelde Zentralfriedhof, Pergolenweg - Beling-Saefkow 02.jpg|thumb|Grabstätte]]&lt;br /&gt;
Von 1951 bis 1955 war er Normensachbearbeiter und Leiter der Abteilung Betriebsorganisation, später stellvertretender bzw. kommissarischer Arbeitsdirektor im [[Volkseigener Betrieb|VEB]] [[Kranbau Eberswalde]]. Mit Beginn der [[Entstalinisierung]] der SED wurde er im Juli 1956 rehabilitiert und zum Leiter der Hauptabteilung „Europa“ im [[Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der DDR]] berufen. Von 1959 bis 1965 war er [[Ständiger Vertreter]] der DDR bei der [[Wirtschaftskommission für Europa|UNO-Wirtschaftskommission für Europa]] in [[Genf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 heiratete er [[Thea Saefkow]], geborene Brey. Beide wurden in der [[Gräberanlage Pergolenweg|Gräberanlage „Pergolenweg“]] des Berliner [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde|Zentralfriedhofs Friedrichsfelde]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Medaille für die Teilnahme an den bewaffneten Kämpfen der deutschen Arbeiterklasse in den Jahren 1918 bis 1923]] (1958)&lt;br /&gt;
* [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Silber (1959) und in Gold (1964) sowie Ehrenspange zum Vaterländischer Verdienstorden in Gold (1974)&lt;br /&gt;
* [[Karl-Marx-Orden]] (1969)&lt;br /&gt;
* Orden „[[Stern der Völkerfreundschaft]]“ in Gold (1984)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beginn der Arbeit unter den deutschen Soldaten in Frankreich.&amp;#039;&amp;#039; In: Dora Schaul: &amp;#039;&amp;#039;Résistance. Erinnerungen deutscher Antifaschisten.&amp;#039;&amp;#039; Dietz, Berlin 1973.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karlheinz Pech]]: &amp;#039;&amp;#039;An der Seite der Resistance. Die Bewegung „Freies Deutschland“ für den Westen in Frankreich (1943–1945)&amp;#039;&amp;#039;. Militärverlag der DDR, Berlin 1987.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=walter-beling|lemma=Beling, Walter|autor=[[Bernd-Rainer Barth]], [[Helmut Müller-Enbergs]]|band=1|idNum=193}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beling, Walter.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben.&amp;#039;&amp;#039; Saur, München 1980, S. 48.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://baseportal.de/cgi-bin/baseportal.pl?htx=/jarmerdhm/main&amp;amp;localparams=1&amp;amp;db=main&amp;amp;cmd=list&amp;amp;range=10,10&amp;amp;cmd=all&amp;amp;Id=116 DDR-Biografien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Beling, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Interbrigadist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Résistancekämpfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bewegung Freies Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diplomat der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betroffener der Noel-Field-Affäre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens (Ehrenspange)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Karl-Marx-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Sterns der Völkerfreundschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1988]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Komitee Freies Deutschland für den Westen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Beling, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher KPD- und SED-Funktionär&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Mai 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Mai 1988&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ost-Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RoBri</name></author>
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