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	<title>Walter Bartram - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Walter_Bartram&amp;diff=44462&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Printstream: Foto ersetzt</title>
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		<updated>2026-02-10T21:29:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Foto ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Walter_Bartram_1950_(LASH,_Abt._2003.2,_Nr._1451).jpg|mini|Walter Bartram (1950)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Andreas Ernst Gustav Bartram&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. April]] [[1893]] in [[Neumünster]]; † [[29. September]] [[1971]] in [[Latendorf]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Deutsche Volkspartei|DVP]], [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]). Bartram war von 1950 bis 1951 [[Ministerpräsident]] des Landes [[Schleswig-Holstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Als Sohn eines Tuchhändlers geboren, absolvierte Bartram nach dem Abitur 1912 ein Studium der [[Volkswirtschaftslehre]] und der [[Rechtswissenschaft]] in [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Freiburg im Breisgau]], wo er sich dem [[Corps Suevia Freiburg]] anschloss&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Mitgliederliste des Corps Suevia zu Freiburg im Breisgau 1815-1955&amp;#039;&amp;#039;. [Freiburg 1955]. S. 96.&amp;lt;/ref&amp;gt;, sowie in [[Christian-Alrechts-Universität zu Kiel|Kiel]] und [[Julius-Maximilians-Universität Würzburg|Würzburg]]. Sein Studium wurde durch die Teilnahme am Ersten Weltkrieg unterbrochen. Er trat 1919 als [[Prokurist]] mit volkswirtschaftlicher Promotion bei der Lübecker Ölmühle ein, wechselte aber schon 1920 als Leiter der Bremer Ölfabrik nach [[Hamburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Andreas Grau |url=https://www.kas.de/de/web/geschichte-der-cdu/personen/biogramm-detail/-/content/walter-bartram-v1 |titel=Walter Bartram |werk=Konrad-Adenauer-Stiftung |datum= |sprache=de |abruf=2023-05-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1925 bis 1926 war er Direktor der Bremen-Bresigheimer Ölfabriken in Bremen und schließlich von 1926 bis 1933 Direktor des Verbandes der Ölfabriken in [[Mannheim]]. Von 1936 bis 1946 war er danach Direktor der &amp;#039;&amp;#039;F. Thörl’s Vereinigte Ölfabriken&amp;#039;&amp;#039; in [[Hamburg-Harburg]]. Ab 1947 war er Inhaber der Kraftfutterfabrik Aspe in [[Timmaspe]] bei Nortorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit der [[Weimarer Republik]] war er von 1920 bis 1933 Mitglied der [[Deutsche Volkspartei|DVP]]. Zum 1. April 1936 trat er in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ein (Mitgliedsnummer 3.749.168).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/1541369&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Gewalt: {{Webarchiv|text=Angehörige des Bundestags / I. - X. Legislaturperiode ehemaliger NSDAP- &amp;amp; / oder Gliederungsmitgliedschaften |url=http://www.niqel.de/bredel/news/mdb.pdf |wayback=20160103123739}} (PDF-Datei, abgerufen am 19. November 2011; 61&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Uwe Danker|Danker]] und Lehmann-Himmel charakterisieren ihn in ihrer Studie über das Verhalten und die Einstellungen der Schleswig-Holsteinischen Landtagsabgeordneten und Regierungsmitglieder der Nachkriegszeit in der [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit]] als „systemtragend/karrieristisch“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl18/drucks/4400/drucksache-18-4464.pdf Landtagsdrucksache 18-4464], S. 204, abgerufen am 17. November 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] schloss er sich 1946 der CDU an. Er war Kreisvorsitzender der CDU in Neumünster. Am 4. Mai 1952 wurde er für den verstorbenen Abgeordneten [[Carl Schröter (Politiker)|Carl Schröter]] (CDU) in den [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] nachgewählt. Er war dann bis 1957 [[Mitglied des Deutschen Bundestages]] und vertrat den [[Bundestagswahlkreis Segeberg – Neumünster|Wahlkreis Segeberg – Neumünster]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bartram nahm als Mitglied der [[Polo (Sport)|Polo]]-Nationalmannschaft 1936 an den [[Olympische Sommerspiele 1936|Olympischen Spielen in Berlin]] teil.&amp;lt;ref&amp;gt;{{SportsReference|ba/walter-bartram-1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landtagswahl in Schleswig-Holstein 1950 und Folgen ==&lt;br /&gt;
Die [[Landtagswahl in Schleswig-Holstein 1950]] endete mit einer schweren Niederlage der [[SPD Schleswig-Holstein]]s, die bisher dank des Wahlrechts über eine absolute Mehrheit im Landtag verfügt hatte. Allerdings erhielt der oppositionelle Wahlblock aus CDU, [[Freie Demokratische Partei|FDP]] und [[Deutsche Partei|DP]] ebenfalls keine Mehrheit. Wahlsieger war der [[Gesamtdeutscher Block/Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten|BHE]], der erstmals antrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch versuchte der Wahlblock, seinen Kandidaten [[Paul Pagel]] (CDU) über ein [[konstruktives Misstrauensvotum]] zum Ministerpräsidenten zu wählen. Dieser Versuch scheiterte, als der BHE mehrheitlich gegen Pagel stimmte und so das [[Kabinett Diekmann]] (SPD) zunächst im Amt blieb. Der Verzicht Pagels auf das Ministerpräsidentenamt bildete die Basis einer Koalitionsvereinbarung zwischen Wahlblock und BHE. In dieser Koalitionsvereinbarung war ein Vorschlagsrecht der CDU für diese Position vereinbart worden. Jedoch waren die führenden Politiker der Union für den BHE nicht wählbar. Die CDU entschied daher am 25. August 1950, Walter Bartram, der landespolitisch nie in Erscheinung getreten war, zu benennen. Der BHE stimmte dieser Wahl zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. September 1950 wurde Walter Bartram daher als Ministerpräsident in einer Koalition mit BHE, FDP und DP zum Ministerpräsidenten des Landes Schleswig-Holstein gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptthemen des Wahlkampfs waren neben der Wirtschaftslage die Fragen der [[Bodenreform]] und der [[Schulpolitik]] gewesen. Die SPD hatten 1949 für einen [[Eklat]] gesorgt, als sie ihre strittigen Forderungen nach einer Bodenreform und einer sechsjährigen Grundschule in der [[Verfassung des Landes Schleswig-Holstein]] verankerten. Weil die Verfassung mit einfacher Mehrheit beschlossen wurde, aber nur mit 2/3-Mehrheit geändert werden konnte, glaubten die Sozialdemokraten, ihre Positionen gegen andere politische Mehrheiten absichern zu können. Mit der 2/3-Mehrheit der Koalition wurden die Verfassungsänderung am 15. November 1950 wieder aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wahlkampf vor der Landtagswahl am 9. Juli 1950 war die [[Entnazifizierung]] ein weiteres wichtiges Thema gewesen, deren Beendigung vor allem der BHE (mit 23,4 % Überraschungssieger der Wahl) vehement gefordert hatte. In dieser Frage bestand jedoch eine breite Übereinstimmung der Parteien. Am 14. März 1951 wurde das &amp;#039;&amp;#039;Gesetz zur Beendigung der Entnazifizierung&amp;#039;&amp;#039; mit einer breiten Mehrheit aus allen Parteien angenommen. Betroffen waren nur die Minderbelasteten und [[Mitläufer]]. Die Stufen I (Hauptschuldige (Kriegsverbrecher)) und II (Belastete (Aktivisten, Militaristen, Nutznießer)) wurden nicht entlastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Mitglieder von [[Kabinett Bartram|Bartrams Kabinett]], bis auf Innenminister [[Paul Pagel]] (CDU), hatten im [[Zeit des Nationalsozialismus|Dritten Reich]] NS-Organisationen angehört. Paul Pagel hatte dies veranlasst, den Begriff der „Renazifizierung“ zu prägen.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Bästlein: &amp;#039;&amp;#039;Vom Hanseatischen Richtertum.&amp;#039;&amp;#039; In: Klaus Bästlein, Helge Grabnitz, Wolfgang Scheffler: &amp;#039;&amp;#039;„Für Führer, Volk und Vaterland …“ Hamburger Justiz im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Justizbehörde Hamburg (Hrsg.), Hamburg 1992, S. 154 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der CDU bestand ein Machtkampf zwischen [[Carl Schröter (Politiker)|Carl Schröter]] und Walter Bartram. Nach nicht einmal einem Jahr entzog die CDU ihrem Ministerpräsidenten das Vertrauen. So musste Bartram schon am 25. Juni 1951 wieder vom Amt des Ministerpräsidenten zurücktreten. Vorangegangen war die Kritik des BHE, die sich an der Finanzlage des Landes festmachte. Im Etat für 1951 waren Ausgaben von 572 Millionen DM und Einnahmen von 368 Millionen DM vorgesehen. Der Versuch Bertrams, Bundeshilfen zu bewirken, scheiterte. Der BHE weigerte sich unter diesen Umständen, dem Haushalt zuzustimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Rücktritt Bartrams wurde [[Friedrich-Wilhelm Lübke]] (CDU) im dritten Wahlgang gegen die Stimmen des BHE zum Ministerpräsidenten gewählt, konnte die Koalition jedoch in der Folge reaktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste ehemaliger NSDAP-Mitglieder, die nach Mai 1945 politisch tätig waren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Walter Bartram: &amp;#039;&amp;#039;Die Rohstoffversorgung der inländischen und ausländischen Ölmühlen-Industrie&amp;#039;&amp;#039;. Mannheim 1920.&lt;br /&gt;
* Klaus Albert: &amp;#039;&amp;#039;Übernahme der Regierungsverantwortung durch die CDU im Lande Schleswig-Holstein. Rückblick auf die Regierungszeit von Ministerpräsident Dr. Walter Bartram (1950/51)&amp;#039;&amp;#039;. In: Zeitschrift der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte, Band 108 (1983), S. 281–317.&lt;br /&gt;
* Erich Maletzke, Klaus Volquartz: &amp;#039;&amp;#039;Der Schleswig-Holsteinische Landtag.&amp;#039;&amp;#039; 1983, Seite 66–72.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Vierhaus]], [[Ludolf Herbst]] (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;A–M.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 38.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Walter Bartram}}&lt;br /&gt;
* {{Olympedia|18053}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ministerpräsidenten Schleswig-Holsteins}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=125999844|VIAF=15749698}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bartram, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerpräsident (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Polospieler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olympiateilnehmer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bartram, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bartram, Walter Andreas Ernst Gustav&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (DVP, NSDAP, CDU), MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. April 1893&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Neumünster]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. September 1971&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Latendorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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