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	<title>Walter Althammer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T04:17:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Walter_Althammer&amp;diff=91184&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Khatschaturjan: /* Leben und Beruf */</title>
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		<updated>2025-12-01T20:38:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Beruf&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Althammer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. März]] [[1928]] in [[Augsburg]]; † [[16. Februar]] [[2025]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://lebenswege.faz.net/traueranzeige/walter-althammer Traueranzeige in der FAZ vom 21. Februar 2025], abgerufen am 21. Februar 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Jurist]] und [[Politiker]] ([[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Althammer wurde als Sohn des Polizeiobermeisters Peter Althammer geboren. Nach dem Schulbesuch in Augsburg nahm er 1945 kurzzeitig als Infanteriesoldat am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] teil und geriet in Gefangenschaft. Anschließend besuchte er das Internat der [[Maristen-Schulbrüder]] in [[Mindelheim]], wo er 1948 am dortigen [[Maristenkolleg]] das Abitur ablegte. Er nahm 1949 ein Studium der Rechts- und Staatswissenschaften an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]] sowie an der [[Hochschule für Politische Wissenschaften]] auf und arbeitete neben dem Studium als Bauarbeiter und Dachdecker. Nach dem ersten juristischen Staatsexamen 1952 absolvierte Althammer ein Rechtsreferendariat. 1954 wurde er mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Der Begriff des Beteiligten im Verwaltungsprozeß&amp;#039;&amp;#039; zum [[Doktor|Dr. jur.]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]] und besuchte anschließend die [[Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer|Verwaltungshochschule]] in [[Speyer]]. 1955 wurde er wissenschaftlicher Assistent bei [[Theodor Maunz]] und 1956 beendete er seine Ausbildung mit dem zweiten juristischen Staatsexamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Althammer war 1956/57 als Rechtsanwalt tätig, arbeitete von 1957 bis 1961 als Verwaltungsrat bei der Stadtverwaltung Augsburg und war daneben Lehrer an der Bayerischen Verwaltungsschule. Er wurde 1961 zum Oberregierungsrat ernannt und anschließend als Regierungsdirektor ins bayerische Ministerium für Unterricht und Kultus berufen. Seit 1972 war er wieder als Rechtsanwalt tätig. Bis 1984 war er Verwaltungsratsmitglied der [[Deutsche Ausgleichsbank|Deutschen Ausgleichsbank]], zu deren stellvertretendem Vorstandsvorsitzenden er 1985 aufrückte und deren Vorstandsvorsitzender er von 1991 bis 1993 war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Althammer war seit 1965 Präsident der [[Südosteuropa-Gesellschaft (München)|Südosteuropa-Gesellschaft in München]] und wurde 2000 zu deren Ehrenvorsitzenden gewählt. Er war Mitglied der katholischen Studentenverbindung K.St.V. Ludovicia Augsburg. 1983 wurde er nach 25-jähriger Ehe, aus der drei Kinder hervorgingen, geschieden und lebte in [[Königswinter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Althammer trat 1952 der CSU sowie der [[Junge Union|Jungen Union]] (JU) bei und war von 1955 bis 1961 Vorsitzender des JU-Bezirksverbands Augsburg. Von 1978 bis 1986 war er Zweiter Vorsitzender der CSU-nahen [[Hanns-Seidel-Stiftung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Althammer wurde [[Bundestagswahl 1961|1961]] erstmals in den [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] gewählt und vertrat als Direktkandidat dort stets den Wahlkreis Augsburg-Land. Vom 5. Oktober 1967 bis zum Ende der Wahlperiode 1969 war er dort Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses. Von 1976 bis 1980 war er Vorsitzender des Untersuchungsausschusses zum &amp;#039;&amp;#039;Abhörfall Strauß&amp;#039;&amp;#039;. Von 1980 bis 1982 leitete er den Unterausschuss Auswärtige Kulturpolitik des [[Auswärtiger Ausschuss|Auswärtigen Ausschusses]]. Von 1976 bis 1980 und von 1982 bis 1984 war er stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion und gleichzeitig stellvertretender Vorsitzender der CSU-Landesgruppe im Bundestag. Am 14. April 1985 legte er sein Bundestagsmandat nieder. Als Abgeordneter engagierte er sich vor allem als Sprecher seiner Fraktion im Haushaltsausschuss des Bundestages. Er war der letzte lebende Abgeordnete der [[Liste der Mitglieder des Deutschen Bundestages (4. Wahlperiode)|vierten Wahlperiode]] des Deutschen Bundestags (1961–1965) und somit der wohl letzte lebende Bundestagsabgeordnete, der [[Konrad Adenauer]] zum Bundeskanzler gewählt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1981 bis 1983 war Althammer Mitglied der [[Parlamentarische Versammlung des Europarates|Parlamentarischen Versammlung des Europarates]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://pace.coe.int/en/members/2171/althammer |titel=Mr Walter ALTHAMMER (Germany) |werk= |hrsg=Parlamentarische Versammlung des Europarates |sprache=EN |abruf=2023-07-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1970: [[Bayerischer Verdienstorden]]&lt;br /&gt;
* 1979: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1993: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz mit Stern]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gegen den Terror.&amp;#039;&amp;#039; 1986, Bonn Aktuell im [[Olzog Verlag]], 236 Seiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Vierhaus]], [[Ludolf Herbst]] (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;A–M.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|122644581}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hss.de/archiv/nachlaesse/althammer-walter/ Kurzbiographie bei der Hanns-Seidel-Stiftung]&lt;br /&gt;
* [http://www.bayerischer-verdienstorden.de/Walter_Althammer Walter Althammer] bayerischer-verdienstorden.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122644581|LCCN=n/88/158902|VIAF=24641120}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Althammer, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarats für Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CSU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im KV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2025]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Althammer, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Politiker (CSU), MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. März 1928&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Augsburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Februar 2025&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Khatschaturjan</name></author>
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