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	<title>Waltendorf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Steiermärker am 19. August 2024 um 07:50 Uhr</title>
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		<updated>2024-08-19T07:50:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadtbezirk von Graz&lt;br /&gt;
|ORTSTEIL= Waltendorf&lt;br /&gt;
|BEZIRKSNR= 9&lt;br /&gt;
|FLÄCHE= 4.48&lt;br /&gt;
|PLZ= 8010, 8042, 8047&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatAustriaPLZ&amp;quot;&amp;gt;Statistik Austria: [http://www.statistik.at/verzeichnis/reglisten/ortsliste.csv Ortschaften (ohne Wien) sortiert nach Gemeindekennziffer mit Postleitzahlen], (CSV ca.&amp;amp;nbsp;900&amp;amp;nbsp;KB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 47/04/00/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 15/28/15/E&lt;br /&gt;
|KARTE= Graz bezirk 09.png&lt;br /&gt;
|BEZIRKSVORSTEHER= Peter Mayr ([[Österreichische Volkspartei|ÖVP]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bezirksräte&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.graz.at/cms/beitrag/10025193/7769409/Bezirksvertretung_Waltendorf.html |titel=Bezirksvertretung Waltendorf |abruf=2022-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|1.BEZIRKSVORSTEHER-STV= Claudia Mayrhofer ([[Die Grünen – Die Grüne Alternative|GRÜNE]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bezirksräte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|2.BEZIRKSVORSTEHER-STV= Elisabeth Zeiler ([[Kommunistische Partei Österreichs|KPÖ]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bezirksräte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|BEZ-AMT-ADRESSE= St. Peter-Hauptstraße 85&amp;lt;br /&amp;gt;8042 Graz&lt;br /&gt;
|BILD= Lustbühel Graz (cropped).jpg&lt;br /&gt;
|BILDTEXT= Schloss Lustbühel&lt;br /&gt;
|BEZIRKSRAT-JAHR= 2021&lt;br /&gt;
|BEZIRKSRAT-JAHR-WIKI= Bezirksratswahlen in Graz 2021&lt;br /&gt;
|BEZIRKSRAT-QUELLE = http://wahl21.graz.at/ergebnisse/br09.html&lt;br /&gt;
|BEZIRKSRAT =&lt;br /&gt;
{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
|Land   = AT&lt;br /&gt;
|Breite = 0.8&lt;br /&gt;
|Legende= ja&lt;br /&gt;
|Beschriftung = Sitze&lt;br /&gt;
|KPÖ|GRÜNE|ÖVP&lt;br /&gt;
|ÖVP = 4&lt;br /&gt;
|GRÜNE = 2&lt;br /&gt;
|KPÖ = 2&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Waltendorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der 9. [[Liste der Stadtbezirke von Graz|Stadtbezirk]] der [[Steiermark|steirischen]] Landeshauptstadt [[Graz]].  Er besteht aus der gleichnamigen [[Katastralgemeinde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der Bezirk liegt im Osten der Stadt auf dem Höhenrücken zwischen Ragnitz- und Peterstal, aus welchem die Kuppen des Ruckerlberg und des [[Lustbühel]] hervorragen. &lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:087 Graz, Schloss Lustbühel - J.F.Kaiser Lithografirte Ansichten der Steiermark 1830.jpg|mini|hochkant|Schloss Lustbühel um 1830, Lith. Anstalt J.F.&amp;amp;nbsp;Kaiser, Graz]]&lt;br /&gt;
Die Herkunft des Namens steht nicht genau fest. Manche meinen, der Name leitet sich von &amp;#039;&amp;#039;Wald-Dorf&amp;#039;&amp;#039; ab, da der Ortskern vor der [[Eingemeindung]] hinter einem Wald lag. Andere leiten ihn vom ersten &amp;#039;&amp;#039;Siedlungsbeauftragten&amp;#039;&amp;#039; des Markgrafen, &amp;#039;&amp;#039;Waltfried&amp;#039;&amp;#039; her (Anfang [[12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gut &amp;#039;&amp;#039;Sparbersbach&amp;#039;&amp;#039; existiert hier seit etwa 1100. Später erhielt es seinen heutigen Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Hallerschloss (Graz)|Hallerschloss]]&amp;#039;&amp;#039; nach seinem Besitzer im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, Friedrich Haller. Als Siedlung erwähnt ist Waltendorf erstmals um 1230, benannt wurde Waltendorf nach einem Ansiedler namens Walto, Waltfried oder Walter.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl A. Kubinzky: &amp;#039;&amp;#039;Historisches aus Graz.&amp;#039;&amp;#039; Leykam, Graz 2010, S.&amp;amp;nbsp;212.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Spiritistin [[Maria Silbert]] wurde in den Jahren nach 1920 als „Seherin von Waltendorf“ bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich existierten die Ortsteile Waltendorf und Ruckerlberg, bekannt für seine Villen, als eigenständige Gemeinden, die später fusioniert wurden. 1929 wurde der Gemeinde Waltendorf-Ruckerlberg das Marktrecht verliehen und das Wappen entworfen, welches das Hallerschloss auf grün-silbernem Grund zeigt. 1938 erfolgte die Eingemeindung zu Graz, 1946 wurden die heutigen Bezirksgrenzen festgelegt, die auch einen Teil erfassen, der ehemals zur Gemeinde [[Hart bei Graz|Hart]] gehörte. Der Name Ruckerlberg verschwand aus dem offiziellen Bezirksnamen, er ist jedoch als Ortsteilname erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1960er Jahren wurde hier eine der größten Grazer Wohnsiedlungen, der Berliner Ring, errichtet. Der Name wurde aus Solidarität mit der geteilten Stadt Berlin vergeben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl A. Kubinzky]], Astrid M Wentner: &amp;#039;&amp;#039;Grazer Straßennamen. Herkunft und Bedeutung.&amp;#039;&amp;#039; 2.&amp;amp;nbsp;Auflage, Leykam, Graz 1998, S.&amp;amp;nbsp;60.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie befindet sich im Ragnitztal an der Grenze zum Bezirk Ries. Für diese Siedlung wurde bis zum Winter 2002/2003 eine ölbefeuerte zentrale Heizanlage betrieben, die im Sommer 2003 durch Grazer Fernwärme ersetzt wurde. Ab 2004 ging hier auf den Dächern die damals größte Solaranlage mit 2600&amp;amp;nbsp;m² Wärmekollektorfläche in Betrieb und liefert über das Jahr 10 % des Wärmeumsatzes der Anlage.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Holter et al.: &amp;#039;&amp;#039;Solaranlage Berliner Ring in Graz.&amp;#039;&amp;#039; In: Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energie Dachverband, 2012, abgerufen am 20. Dezember 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung Eisteichsiedlung (Geplant 1958–1964) nahe der Eisteichgasse erinnert an die winterliche Gewinnung von [[Natureis]] für Kühlzwecke in Lehmgruben der ehemals hier bezirksangrenzend liegenden Ziegelwerke Eustacchio. Weiter nordöstlich lagen Teiche, wo heute die Straßenbezeichnungen Obere und Untere Teichstraße daran erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marktgasse war lange Zeit Teil der Einfallstraße vom Osten her, bis um 1960 die Waltendorfer Hauptstraße mit einem geknickten Stück Richtung Südwesten an die Plüddemanngasse herangeführt wurde. Die mit &amp;#039;&amp;#039;Allgemeinem Fahrverbot&amp;#039;&amp;#039; belegte schmale Marktgasse wurde auf Betreiben eines Alltagsradlers um 1995 für den Radverkehr legalisiert. Ihre Verlängerung, die Schörgelgasse, eine alte Straßenroute radial ins Zentrum, ist seit etwa 1993 mit Tempo-30 und Kfz-Einbahnen beruhigt und eine entsprechend beliebte Radroute nach Waltendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einigen Jahren hat es Planungen für eine Aufweitung der Waltendorfer Hauptstraße zu einem örtlichen Platz gegeben, die auch den Abriss des markanten Gebäudes der Bäckerei Kotzbeck vorsah. Trotz Widerständen insbesondere gegen diesen Abriss wurde das Kotzbeck-Gebäude mit zahlreichen Nebengebäuden im Sommer 2017 abgetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/5228846/GrazWaltendorf_Jetzt-wird-das-Kotzbeckhaus-abgerissen Jetzt wird das Kotzbeckhaus abgerissen], &amp;#039;&amp;#039;Kleine Zeitung,&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 4. Juni 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben diesem Großprojekt wurden in der jüngeren Vergangenheit immer wieder Villen abgetragen und zugunsten von modernem Wohnbau ersetzt. Damit einher geht auch der massive Verlust von Grünraum im Bezirk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister der ehemaligen Gemeinde ===&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=20em|&lt;br /&gt;
*1914–1918 Car Pack&lt;br /&gt;
*1918–1919 Robert Frh. v. Fellner&lt;br /&gt;
*1919–1920 Franz Robier&lt;br /&gt;
*1921–1922 Josef Pirsch&lt;br /&gt;
*1923–1932 Franz Schischek&lt;br /&gt;
*1932–1938 Rudolf Eichberger&amp;lt;ref&amp;gt;Waltendorf und Ries: Geschichte und Alltag; Broschüre zur gleichnamigen Bezirksausstellung, Herbst 1990&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
Die Bürgermeister konnten anhand der Gemeinderatsprotokolle und Amtskalender zumindest seit 1914 rekonstruiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung der ehemaligen Gemeinde ===&lt;br /&gt;
Rekonstruktion für den späteren Stadtbezirk:&amp;lt;ref&amp;gt;Waltendorf und Ries: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Alltag.&amp;#039;&amp;#039; Broschüre zur gleichnamigen Bezirksausstellung, Herbst 1990.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=20em|&lt;br /&gt;
*1869: 1640&lt;br /&gt;
*1880: 1776&lt;br /&gt;
*1890: 2197&lt;br /&gt;
*1900: 2885&lt;br /&gt;
*1910: 4112&lt;br /&gt;
*1920: 4455&lt;br /&gt;
*1923: 4381&lt;br /&gt;
*1934: 5001}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{weitereBDA|Graz/Waltendorf|Waltendorf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Schloss Lustbühel]]&lt;br /&gt;
* [[Hallerschloss (Graz)|Hallerschloss]]&lt;br /&gt;
* [[Rupertikirche (Hohenrain)|Rupertikirche in Hohenrain]]&lt;br /&gt;
* Wohnsiedlung [[Berliner Ring (Graz)|Berliner Ring]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naherholung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eustacchio-Gründe (ehemals Ziegelgruben und -fabrik der Familie Eustacchio)&lt;br /&gt;
* Naherholungs- und Naturschutzgebiet [[Lustbühel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Berliner Ring, Graz (vom Schöckel gesehen).jpg|mini|hochkant=2|zentriert|Die Wohnsiedlung Berliner Ring vom [[Schöckl]] her gesehen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft, Verkehr ==&lt;br /&gt;
* vorwiegend Wohngegend mit einigen großen Siedlungen, vielen Villen und Einfamilienhäusern&lt;br /&gt;
* [[Observatorium Lustbühel]]&lt;br /&gt;
* [[Straßenbahn]]linie 3 (bzw. 13) und Linie&amp;amp;nbsp;6&lt;br /&gt;
* [[Omnibus|Autobuslinien]] 60, 61, 63 und&amp;amp;nbsp;68&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Straßennamen von Graz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alois Kölbl, Wiltrud Resch: &amp;#039;&amp;#039;Wege zu Gott; Die Kirchen und die Synagoge von Graz.&amp;#039;&amp;#039; [[Styria-Verlag|Verlag Styria]], Graz 2002, ISBN 3-222-13105-8, S.&amp;amp;nbsp;185–188.&lt;br /&gt;
* Karl A. Kubinzky: &amp;#039;&amp;#039;Waltendorf&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Historisches aus Graz&amp;#039;&amp;#039;. Leykam, Graz 2010, S.&amp;amp;nbsp;212–216.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.waltendorf.info/ |text=Bezirksinformation waltendorf.info |wayback=20141218160424}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.woche.at/graz/aktuell/6585/ |text=Bebilderter Bericht über den Berliner Ring in der &amp;#039;&amp;#039;Grazer Woche&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20100111004140}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Grazer Stadtbezirke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtbezirk von Graz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waltendorf| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde in der Steiermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katastralgemeinde von Graz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Steiermärker</name></author>
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