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	<title>Walschleben - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Walschleben&amp;diff=101030&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2026-04-16T11:22:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = Walschlebenwappen.jpg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 51/3/59/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/56/10/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Walschleben in SÖM.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Thüringen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Sömmerda&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft = Gera-Aue&lt;br /&gt;
|Höhe              = 160&lt;br /&gt;
|PLZ               = 99189&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 036201&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 16068057&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Marktplatz 13&amp;lt;br /&amp;gt;99189 Gebesee&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.gemeinde-walschleben.info/ www.gemeinde-walschleben.info]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Marcel Bube&lt;br /&gt;
|Partei            = [[SPD]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walschleben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im [[Thüringen|thüringischen]] [[Landkreis Sömmerda]]. Sie gehört zur [[Verwaltungsgemeinschaft Gera-Aue]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Walschleben liegt eingebettet zwischen der [[Gera (Fluss)|Gera]] und dem &amp;#039;&amp;#039;[[Walschberg]]&amp;#039;&amp;#039; etwa zehn Kilometer vom Stadtzentrum der Landeshauptstadt [[Erfurt]] entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Walschleben Kirche mit Kriegerdenkmal.JPG|mini|Kirche St. Crucis mit Kriegerdenkmal in Walschleben]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Walschleben Gasthof.JPG|mini|Gasthof in Walschleben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Um 300 n. Chr. soll sich hier ein [[Mönchtum|Mönch]] Walo angesiedelt haben. Urkundlich wurde Walschleben erstmals im Jahre 973 erwähnt. 1322 wurde der Ort von der [[Pest]] heimgesucht. 1370 verkaufte der [[Gleichen (Adelsgeschlecht)|Graf von Gleichen]] das Dorf an die [[Erfurter Staat|Stadt Erfurt]]. Ende des 15. Jahrhunderts wird eine [[Vogt]]ei Walschleben mit 16 Dörfern,&amp;lt;ref&amp;gt;Jakob Dominikus: &amp;#039;&amp;#039;Erfurt und das Erfurtische Gebiet. Nach geographischen, physischen, statistischen, politischen und geschichtlichen Verhältnissen.&amp;#039;&amp;#039; Eine von der Akademie der nützlichen Wissenschaften zu Erfurt mitgekrönte Preisschrift. Theil 2. Carl Wilhelm Ettinger, Gotha 1793, [https://reader.digitale-sammlungen.de//de/fs1/object/display/bsb10018928_00023.html S. 15].&amp;lt;/ref&amp;gt; darunter Elxleben, Andisleben und Dachwig erwähnt. Zur Zeit der [[Reformation]] wurde der Ort evangelisch. Nach dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] gab es noch 44 von 305 Häusern im Dorf. 1653 wurden 483 Weingärten gezählt, es wurde [[Hanf]], [[Gemeiner Lein|Flachs]], [[Anis]] und [[Waid (Gattung)|Waid]] angebaut. 1683 herrschte erneut eine „Große Pest“. Seit 1706 gehörte der Ort zum Erfurtischen Amt Gispersleben. 1790 hatte Walschleben 800 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1802/03 kam Walschleben mit dem Erfurter Gebiet zu [[Preußen]] und zwischen 1807 und 1813 zum französischen [[Fürstentum Erfurt]]. Mit dem [[Wiener Kongress]] kam der Ort wieder zu Preußen und wurde 1816 dem [[Landkreis Erfurt (1816–1932)|Landkreis Erfurt]] in der preußischen [[Provinz Sachsen]] angegliedert. 1869 begann der Bau der Eisenbahnlinie Erfurt-Nordhausen mit dem Bahnhof in Walschleben. Im April 1945 besetzten [[Vereinigte Staaten|US-amerikanische]] Truppen den Ort, im Juli wurden sie von der [[Rote Armee|Roten Armee]] abgelöst. Damit lag Walschleben in der [[Sowjetische Besatzungszone|sowjetischen Besatzungszone]] (SBZ), ab 1949 in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerentwicklung ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1994: 2005&lt;br /&gt;
* 1995: 1982&lt;br /&gt;
* 1996: 1966&lt;br /&gt;
* 1997: 1957&lt;br /&gt;
* 1998: 1935&lt;br /&gt;
* 1999: 1930&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2000: 1925&lt;br /&gt;
* 2001: 1928&lt;br /&gt;
* 2002: 1889&lt;br /&gt;
* 2003: 1897&lt;br /&gt;
* 2004: 1877&lt;br /&gt;
* 2005: 1856&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2006: 1839&lt;br /&gt;
* 2007: 1814&lt;br /&gt;
* 2008: 1778&lt;br /&gt;
* 2009: 1773&lt;br /&gt;
* 2010: 1777&lt;br /&gt;
* 2011: 1781&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2012: 1772&lt;br /&gt;
* 2013: 1763&lt;br /&gt;
* 2014: 1790&lt;br /&gt;
* 2015: 1778&lt;br /&gt;
* 2016: 1780&lt;br /&gt;
* 2017: 1834&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2018: 1832&lt;br /&gt;
* 2019: 1825&lt;br /&gt;
* 2020: 1793&lt;br /&gt;
* 2021: 1786&lt;br /&gt;
* 2022: 1744&lt;br /&gt;
* 2023: 1753&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2024: 1768&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Die 1495 gebaute &amp;#039;&amp;#039;St. Crucis Kirche&amp;#039;&amp;#039; in Walschleben ist ein bedeutendes Baudenkmal.&amp;lt;ref&amp;gt;Stephanie Eißing u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Thüringen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler]].&amp;#039;&amp;#039;). Neubearbeitung. 2., durchgesehene und ergänzte Auflage. Deutscher Kunstverlag, München 2003, ISBN 3-422-03095-6, [https://books.google.de/books?id=G-_pAAAAMAAJ&amp;amp;q=saalkirche+1495+walschleben&amp;amp;dq=saalkirche+1495+walschleben&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=o6AYTqrTLoSr-Qal0OXXBw&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;sqi=2 S. 1281].&amp;lt;/ref&amp;gt; Es handelt sich um eine in Bruchstein errichtete einheitliche Saalkirche mit polygonal geschlossenem Chor und Westturm. Sie wurde 1701 erneuert. 1888 erfolgten eine Umgestaltung des Innenraums und der Bau des nördlichen Treppenturms.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Kirche steht ein &amp;#039;&amp;#039;Kriegerdenkmal&amp;#039;&amp;#039; für die Gefallenen beider Weltkriege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche &amp;#039;&amp;#039;historische Hofstätten&amp;#039;&amp;#039; prägen das Ortsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
In Walschleben war in der Zeit von 1873 bis in das Jahr 1990 eine [[Zuckerfabrik]] ansässig. Nach einer Havarie am Zuckerkocher (Verdampfungskristallisator) im November 1990 ist die Produktion des nach der Wende von der Südzucker AG übernommenen Werkes nicht wieder angefahren worden. Infolge der Havarie kam es zur Stilllegung der Produktionsanlage. Nach dem Totalabriss wurde das Gelände beräumt und lag großteils bis zum Jahr 2015 brach. Aktuell werden die Flächen für den Neubau der Ausfallstraße nach Riethnorthausen genutzt. Die alte Straße war sanierungsbedürftig und liegt zukünftig im Überschwemmungsgebiet der Gera. Diese Maßnahme ist Teil eines groß angelegten Hochwasserschutzkonzeptes, welches zahlreiche Gemeinden entlang der Gera betrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Walschleben besitzt eine staatliche [[Grundschule]] und eine [[Bibliothek]]. In der DDR diente die Schule in Walschleben als [[Polytechnische Oberschule]] (POS) und trug den Namen „[[Hans Beimler (Politiker)|Hans Beimler]]“. Sie konnte als Grundschule erhalten werden und wurde in den Jahren 2004 und 2005 renoviert und erweitert sowie mit einer Sporthalle ausgestattet, um das Aufkommen der Schüler aus den umliegenden Gemeinden aufnehmen zu können. Die Grundschule trägt jetzt den Namen des dänischen Schriftstellers „[[Hans Christian Andersen]]“. Walschleben verfügt zudem über einen sehr großzügig angelegten Kindergarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehrsanbindung ===&lt;br /&gt;
Durch die frühere Zugehörigkeit zum [[Kreis Erfurt-Land]] und die Stadtnähe ist Walschleben verkehrsseitig gut angebunden und zu erreichen. Der [[Haltepunkt]] Walschleben liegt an der [[Bahnstrecke Wolkramshausen–Erfurt]]. Mit dem [[Regional-Express]] ist Erfurt in 17&amp;amp;nbsp;Minuten zu erreichen. Zudem befindet sich der Ort unmittelbar an der [[Bundesstraße 4]] und über die [[Bundesautobahn 71]], deren nächste Anschlussstelle sich in circa sechs Kilometer Entfernung befindet, verfügt Walschleben über eine direkte Anbindung an den Fernverkehr. Außerdem gibt es einen festen Buslinienverkehr zwischen Erfurt und Walschleben sowie zwischen Walschleben und [[Sömmerda]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 2013 wurde das sehr unansehnlich gewordene Bahnhofsgebäude im Auftrag vom Besitzer [[Deutsche Bahn]] abgerissen, für das kein Käufer gefunden werden konnte. Der Haltepunkt bleibt bestehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Katrin Müller: &amp;#039;&amp;#039;In Walschleben wird der Bahnhof abgerissen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Thüringische Landeszeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, vom 9. August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Östlich von Walschleben verläuft der [[Gera-Radweg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Der Fußballverein SV Empor Walschleben trägt seine Heimspiele in der Landesklasse auf dem ortseigenen Sportplatz aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Söhne und Töchter der Gemeinde:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Johannes Baron von Watteville]] (1718–1788), Herrnhuter Missionar&lt;br /&gt;
* [[Arthur Böttner]] (1887–1947), Internist&lt;br /&gt;
* [[Klaus Taubert]] (1940–2019), Journalist und Autor&lt;br /&gt;
* [[Daniel Bärwolf]] (* 1973), Fußballspieler und Trainer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] waren in Walschleben polnische Zwangsarbeiter eingesetzt. Die genaue Anzahl ist bisher unbekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Hrsg=Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933–1945 |Titel=Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933–1945. Thüringen |Band=8 |Auflage= |Verlag=VAS – Verlag für Akademische Schriften |Ort=Frankfurt am Main |Datum=2003 |ISBN=3-88864-343-0 |Seiten=280}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gemeinde-walschleben.info/ Offizielle Website der Gemeinde Walschleben]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Sömmerda}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7583248-3}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Walschleben| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Sömmerda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 973]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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