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	<title>Walschbronn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T11:18:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;D’Azur am 28. April 2025 um 20:57 Uhr</title>
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		<updated>2025-04-28T20:57:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune=Walschbronn&lt;br /&gt;
|armoiries=Blason Walschbronn 57.png&lt;br /&gt;
|région=[[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département=[[Département Moselle|Moselle]]&lt;br /&gt;
|arrondissement=[[Arrondissement Sarreguemines|Sarreguemines]]&lt;br /&gt;
|canton=[[Kanton Bitche|Bitche]]&lt;br /&gt;
|intercomm=[[Communauté de communes du Pays de Bitche|Pays de Bitche]]&lt;br /&gt;
|insee=57741&lt;br /&gt;
|cp=57720&lt;br /&gt;
|longitude=07/28/52/O&lt;br /&gt;
|latitude=49/08/55/N&lt;br /&gt;
|alt mini=247&lt;br /&gt;
|alt maxi=387&lt;br /&gt;
|km²=10.11&lt;br /&gt;
|siteweb=[https://www.walschbronn.fr/ www.walschbronn.fr]&lt;br /&gt;
|image=Walschbronn 080905.jpg&lt;br /&gt;
|image-desc=Blick auf Walschbronn&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Walschbronn2.jpg|mini|Walschbronn und Umgebung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Walschbr.jpg|mini|Walschbronn Mitte des 20. Jahrhunderts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walschbronn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] mit {{EWZT|FR|57741}} Einwohnern  (Stand {{EWD|FR|57741}}) im [[Département Moselle]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]]. Sie gehört zum [[Arrondissement Sarreguemines]], zum [[Kanton Bitche]] und ist Teil des grenzübergreifenden [[Biosphärenreservat Pfälzerwald-Vosges du Nord|Biosphärenreservates Pfälzerwald-Nordvogesen]]. Sie war im [[Mittelalter]] ein bedeutender [[Kurort|Badeort]]. Die Einwohner nennen sich auf Französisch &amp;#039;&amp;#039;Walschbronnois&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt in den Nordvogesen als [[Liste der Grenzorte in Deutschland#Frankreich (von Süd nach Nord)|Grenzort]] zur [[Pfalz (Region)|Pfalz]] an der [[Trualbe]], die auf diesem Abschnitt auch „Schwarzbach“ genannt wird, einem Nebenfluss des [[Hornbach (Schwarzbach)|Hornbachs]], und an der Straße [[Route départementale|D]]&amp;amp;nbsp;962 von [[Volmunster]] nach [[Pirmasens]]. Die nächste deutsche Nachbargemeinde ist [[Kröppen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Zahlreiche [[Hügelgrab|Grabhügel]] am Hohen Hübel und direkt an der [[Grenze zwischen Deutschland und Frankreich|Staatsgrenze]] im Stausteinerwald weisen auf eine dauerhafte [[Kelten|keltische]] Besiedelung der Gegend schon um etwa 5. Jahrhundert v. Chr. hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gallo-römische Kultur|Gallo-römische]] Funde sind ab dem 2. Jahrhundert vorhanden. So ist eine Römerstraße nachgewiesen. Als [[Stanislaus I. Leszczyński]] 1755 die Instandsetzung der schadhaften Badeanlagen veranlasste, kamen ein römischer Votivstein und viele Münzen zum Vorschein. Es wird angenommen, dass die Heilquellen von Walschbronn den Römern bereits bekannt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Gründung des Klosters [[Hornbach]] durch den heiligen [[Pirminius]] im Jahre 742, wurde auch das Gebiet um Walschbronn von dort aus urbanisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine erste konkrete Erwähnung des Dorfes erfolgte im Jahr 1080 noch unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Galesburas&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Gales&amp;#039;&amp;#039; = [[Gel|Gallert]], &amp;#039;&amp;#039;Buras&amp;#039;&amp;#039; = „Brunnen“), was als Hinweis auf die petroleumhaltigen Quellen gilt. Bereits 1170 wurde allerdings schon &amp;#039;&amp;#039;Walsburn&amp;#039;&amp;#039; geschrieben. Nach Rohr soll dies &amp;#039;&amp;#039;Waldbrunnen&amp;#039;&amp;#039; heißen, nach anderer Ansicht ist es vom germanischen Vornamen &amp;#039;&amp;#039;Walo&amp;#039;&amp;#039; abzuleiten.&lt;br /&gt;
Wie der ganze heutige Kanton Volmunster gehörte Walschbronn im Mittelalter zu [[Zweibrücken-Bitsch]]. Graf Friedrich vermachte den Grundbesitz und die Kirchenrechte jedoch im Jahr 1196 an die neugegründete [[Abtei Sturzelbronn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1490 errichtete Graf [[Simon IV. Wecker]] von Zweibrücken-Bitsch in Walschbronn ein Jagdschloss, heute „Weckerburg“ genannt. Die Burg war später in Besitz von Georg von Zweibrücken-Bitsch und [[Herrschaft Ochsenstein | Ochsenstein]] (†&amp;amp;nbsp;1559) sowie [[Jakob von Zweibrücken-Bitsch]]. Nach dessen Tod im Jahre 1570 wurde das Gebäude aufgegeben und verfiel zur Ruine.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weckersburg&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://bitscherland.fr/Canton-de-Volmunster/Walschbronn/weckersburg.html |titel=Château du Weckersburg à Walschbronn |zugriff=2019-02-16 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 15. und 16. Jahrhundert muss die Heilquelle bereits einen weiten Ruf genossen haben, denn die deutschen Kaiser [[Friedrich III. (HRR)|Friedrich III.]] und [[Karl V. (HRR)|Karl V.]] waren Förderer des Bades. Der Badebetrieb war eine bedeutende Einnahmequelle für das Haus Zweibrücken-Bitsch, bevor die Quelle in den Verwüstungen des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] versiegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Schrecken dieses Krieges waren in dem vorher über vierhundert Häuser zählenden Dorf elf Einwohner verblieben. Herzog [[Leopold (Lothringen)|Leopold Josef]] von [[Herzogtum Lothringen|Lothringen]] ordnete 1713 den Wiederaufbau der Bäder und die Errichtung von Häusern im Baustil des [[Wasgau]] an. 1756 veranlasste Stanislaus Leszcynski noch einmal eine Renovierung, doch schon zehn Jahre später versiegte der Brunnen endgültig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Grenzlage, in die Walschbronn im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zunehmend geriet, verlor der einst ansehnliche Ort mehr und mehr an Bedeutung. Von fast 1000 Einwohnern an der Wende zum 19. Jahrhundert ist die Bevölkerungszahl bis heute auf etwa die Hälfte zurückgegangen. Durch einen steigenden Anteil Deutscher, die wegen der niedrigeren [[Immobilie]]npreise ihren Wohnsitz hierher verlegt haben, ist in den letzten Jahren der Abwärtstrend gestoppt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchlich hatte Walschbronn einst eine große Bedeutung. Zu der Pfarrei gehörten Ortschaften beiderseits der heutigen Staatsgrenze, nämlich [[Waldhouse]], [[Hanviller]], [[Roppeviller]], [[Liederschiedt]], [[Kröppen]], [[Trulben]], [[Hilst]], [[Schweix]], [[Eppenbrunn]], [[Vinningen]], [[Riedelberg]], [[Großsteinhausen]], [[Kleinsteinhausen]] und [[Niedersimten]] vor den Toren von Pirmasens. Nach der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] änderten sich die [[Bistum]]sgrenzen und Walschbronn verlor die Gemeinden jenseits der lothringischen Grenze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemeindewappen ist [[Redendes Wappen|„redend“]]: &amp;#039;&amp;#039;Walsch&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;welsch&amp;#039;&amp;#039; bedeutet &amp;#039;&amp;#039;keltisch&amp;#039;&amp;#039;, worauf das [[Keltenkreuz]] zurückzuführen ist; &amp;#039;&amp;#039;-bronn&amp;#039;&amp;#039; steht für &amp;#039;&amp;#039;Brunnen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20160324100918/http://genealogie-lorraine.fr/blasons/index.php?dept=57&amp;amp;blason=WALSCHBRONN Wappenbeschreibung auf genealogie-lorraine.fr] (französisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- align=center class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1962&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1968&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1975&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1982&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1990&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1999&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2007&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2019&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 542 || 552 || 539 || 532 || 478 || 525 || 548 || 438&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* ehemaliges Jagdschloss mit Resten von zwei runden Wehrtürmen und Mauerreste mit [[Schießscharte]]n&lt;br /&gt;
* Vier Meter hohe Herz-Jesu-Statue von 1909 auf einem 10&amp;amp;nbsp;m hohen Sockel&lt;br /&gt;
* Kirche Saint-Benoît&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Walschbronn-Chateau-12-Herz-Jesu-Statue-gje.jpg|Herz-Jesu-Statue&lt;br /&gt;
Walschbronn-St Benedikt-14-gje.jpg|Kirche St. Benedikt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
* Walschbronn ist Grenzübergang an der D&amp;amp;nbsp;962, einer Verbindungsstraße zwischen [[Pirmasens]] und [[Bitsch|Bitche]].&lt;br /&gt;
* Die Landwirtschaft geht zurück, es ist jedoch noch etwas Milchviehhaltung vorhanden. Die Milch wird großteils in der örtlichen [[Käserei]] verarbeitet.&lt;br /&gt;
* Die [[Gastronomie]] ist ein wichtiger Erwerbszweig im Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindepartnerschaft ==&lt;br /&gt;
* Hirzweiler, Ortsteil von [[illingen (Saar)|Illingen]] im Saarland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Theodor Rohr: &amp;#039;&amp;#039;Aus Wasgau und Westrich.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Kleinsteinhausen 1993, S. 65–73&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.walschbronn.fr/ Gemeindeverwaltung Walschbronn] (französisch)&lt;br /&gt;
* [http://bitscherland.fr/Canton-de-Volmunster/Walschbronn/walschbronn.html Walschbronn auf bitscherland.fr] (französisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Sarreguemines}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4595064-7|VIAF=237007428}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bitscherland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1080]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1790]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;D’Azur</name></author>
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