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	<title>Walpode - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>159.2.167.228 am 26. November 2024 um 20:41 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walpode&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walpod&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine vor allem am [[Mittelrhein]] verbreitete historische Amtsbezeichnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walpode wird als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gewaltbote&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (im Sinne eines bevollmächtigten Gewalthabers, also jemand mit Herrschafts- und Vollzugsbefugnis, beispielsweise ein [[Ministeriale]]) gedeutet, was so viel bedeutet, dass der Bote auch [[Staatsgewalt#Polizeigewalt|Polizeigewalt]] besaß. Vor allem übernahmen Walpoden gerichtliche Funktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein bekannter Namensträger ist der Gründer des [[Rheinischer Städtebund|Rheinischen Städtebundes]] von 1254, der [[Mainz]]er Bürger [[Arnold Walpod]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein frühes Beispiel für die Ernennung zum Walpot ist [[Hartwig I. (Bayern)|Hartwig&amp;amp;nbsp;I.]] von Bayern aus der Familie der [[Aribonen]], er wurde um 952 von König Otto&amp;amp;nbsp;I. zum Walpot für Karantanien (Kärnten) ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Charles R. Bowlus: &amp;#039;&amp;#039;The Battle of Lechfeld and its Aftermath, August 955; the end of the age of migration in the latin west.&amp;#039;&amp;#039; Hants/Burlington 2006, S. 146 (deutsch: Herbst 2012)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Weistum]] von [[Oberursel]] 1401 illustriert die Verwendung im Sinne einer Herrschaftsbefugnis.&amp;lt;ref&amp;gt;Wetterau. &amp;#039;&amp;#039;Weisthum von Oberursel&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Weisthümer&amp;#039;&amp;#039; / gesammelt von Jacob Grimm. Mithrsg. von Ernst Dronke [u.&amp;amp;nbsp;a.].Dieterich, Göttingen 1842, Band 3, S. 488, [http://www.rzuser.uni-heidelberg.de/~cd2/drw/F1/grw3/g488-489.htm Faksimile.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ein Beispiel kann die Region [[Rheingau]] dienen, wo die Existenz des landesherrlichen Amtes seit dem Jahr 1131 historisch belegt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Valentin Ferdinand von Gudenus |Titel=Codex diplomaticus: exhibens anecdota ab anno DCCCLXXXI ad MCCC Moguntiaca, ius Germanicum et S. R. I. historiam illustrantia |Band=1 |Verlag=Regia Officina Librar. Academ. |Ort=Göttingen |Datum=1743 |Seiten=100 |Online=http://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10515374_00093.html}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[17. Jahrhundert]] gehörten Polizeiangelegenheiten – darunter die Überwachung der [[Einwanderung]]sbestimmungen – und der [[Strafvollzug]] zum Aufgabenbereich eines Walpoden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie andere Amtsbezeichnungen von Ministerialen (wie [[Truchsess (Hofamt)|Truchsess]] und [[Schenk (Adelstitel)|Mundschenk]]) wurde auch Walpode zum Bestandteil von [[Niederer Adel|niederadligen]] Familiennamen. In einem Stammtafelregister stellt man fest, dass vor allem [[mittelrhein]]ische Adelsfamilien im Rheingau und im Großraum [[Koblenz]] die Bezeichnung aufnahmen. Die berühmteste Familie führt heute eine leicht abweichende Namensform: die noch blühenden Grafen [[Waldbott von Bassenheim]] aus [[Bassenheim]] bei Koblenz (ursprünglich Walpot von [[Burg Waldmannshausen|Waldmannshausen]], seit etwa 1300 von Bassenheim, 1720 zu [[Reichsgraf]]en erhoben). Mit ihnen wappen- und stammesgleich waren die Walpoden von Andernach (1337), die Walpoden von Ulmen (1321–1472, frühe Abzweigung der Walpoden von Waltmannshausen) und die Waltpot von Pfaffendorf (1370–1621). Urkundlich bekannt sind ferner die Walpoden von Koblenz 1294, die Walpoden von Braubach 1300, die Walpoden von Münstermaifeld 1305, die Walpoden von Lahnstein 1305, die Walpoden von Polch 1337, die Walpoden von Vallendar 1344 und die Walpoden von Girsenach 1381. Wappenverschiedene mittelrheinische Walpoden-Familien sind die Walpoden von Mainz (um 1550 erloschen), die Walpoden von der Neunburg, Erbwalpoden der Grafschaft Wied, und die Walpoden von der Neuerburg.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Peter: [http://www.welt-der-wappen.de/Heraldik/waldbott.htm &amp;#039;&amp;#039;Die Walpoden und die Waldbott von Bassenheim&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Walpodenstraße]] in Mainz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Weblinks == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Amtsbezeichnung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Titel (Mittelalter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Recht (Heiliges Römisches Reich)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>159.2.167.228</name></author>
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