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	<title>Walpersberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T09:54:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Walpersberg&amp;diff=546476&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rubikon79: /* Geschichte */ Absatz zum Kahlaer Stadtmuseum nochmals überarbeitet: wertende Aussagen entfernt, Satzbau korrigiert</title>
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		<updated>2025-08-25T17:22:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Absatz zum Kahlaer Stadtmuseum nochmals überarbeitet: wertende Aussagen entfernt, Satzbau korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Walpersberg, Kahla, Germany.jpg|mini|Blick vom Walpersberg bei Kahla]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walpersberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein {{Höhe|311|DE-NHN|link=true}} hoher [[Berg]] am Westufer der [[Saale]] in der Nähe von [[Kahla]] in [[Thüringen]]. Er wird im Süden von [[Großeutersdorf]], im Norden von [[Bibra (bei Jena)|Bibra]], im Westen von [[Eichenberg (bei Jena)|Eichenberg]] und im Osten von Kahla begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Walpersberg entstand etwa vor 10 Millionen Jahren. Er wurde durch die weichende [[Eiszeitalter|Eiszeit]] „herausgewaschen“. Der höchste Punkt befindet sich heute auf {{Höhe|311|DE-NHN|link=true}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Walpersberg (in einer Schrift von 1466 auch &amp;#039;&amp;#039;Walpurgisberg&amp;#039;&amp;#039; genannt) prägte das Leben der umliegenden Gemeinden. Manches spricht dafür, dass er als [[Germanen|germanische]] [[Kultstätte]] genutzt wurde. Später führte eine [[Handelsstraße]] über den Berg, die sogenannte „Gothaische Straße“ (auch als „Grüne Straße“ bezeichnet). Spätestens ab 1884 wurde der Walpersberg zum [[Untertagebau|untertägigen]] Sandabbau genutzt. Der [[Sand]] war sehr schwerspathaltig. Es etablierten sich drei verschiedene Abbaussysteme, die &amp;#039;&amp;#039;Melzersche Sandgrube&amp;#039;&amp;#039; des Großeutersdorfer Mühlenbesitzers Ernst Meltzer und die zwei Gruben der [[Kahlaer Porzellanwerke]] A.G. Insgesamt wurden 20&amp;amp;nbsp;km [[Stollen (Bergbau)|Stollensystem]] geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:REIMAHG Werk Walpersberg 2014-04-28-11-57-56.jpg|mini|Reste der Außenanlagen des unterirdischen REIMAHG-Werks Walpersberg bei Kahla]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1944 begannen die Bauarbeiten eines Bauprojektes der [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] Führung, genannt [[REIMAHG]]. Es sollte eine bombengeschützte Untertagefabrik für die Produktion der [[Messerschmitt Me 262]] erbaut werden. Das Stollensystem wurde auf 30&amp;amp;nbsp;km erweitert, obertägige Bunker angelegt und auf dem Plateau des Berges eine Start- und Landebahn errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.thirdreichruins.com/thuringen.htm ReimaHG auf thirdreichruins.com], aufgerufen am 11. November 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Dafür wurden rund 12.000 [[Fremdarbeiter|Fremd-]] und [[Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus|Zwangsarbeiter]] sowie verpflichtete deutsche Arbeiter eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1960er Jahren diente der sogenannte „Küchenstollen“ einige Jahre als Gemüselager der [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]] Walpersberg. Außerdem befand sich in einem Stollenteil des Walpersberges das [[Hohlkernbohrer|Bohrkernarchiv]] der Geologischen Erkundung West (Halle/Saale).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1972 liefen die Ausbauarbeiten für das [[Komplexlager 22]] der [[Nationale Volksarmee|Nationalen Volksarmee]] der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]]. Es sollten [[Munition]], [[Waffe]]n und Zubehör für den Ernstfall eingelagert werden. Die Arbeiten liefen bis 1990. Die [[Bundeswehr]] nutzte das Objekt bis 1996. Zu hohe [[Betriebskosten (Betriebswirtschaftslehre)|Betriebskosten]] zwangen die Bundeswehr dazu, das [[Depot (Militär)|Depot]] aufzugeben. Der Stollen wurde verschlossen, so dass ein Begehen unmöglich wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ehemalige Gelände ist heute im Besitz des „Geschichts- und Forschungsvereins Walpersberg e.V.“ und wird durch diesen betreut und erhalten, sowie im Rahmen von historischen Führungen zugänglich gemacht.&amp;lt;ref&amp;gt;Markus Gleichmann, Karl-Heinz, Bock: &amp;#039;&amp;#039;Düsenjäger über dem Walpersberg. Die Geschichte des unterirdischen Flugzeugwerkes „REIMAHG“ bei Kahla, Thüringen. (Ein Buch zur Geschichte des Freistaates Thüringen und des Zweiten Weltkrieges).&amp;#039;&amp;#039; Heinrich-Jung-Verlags-Gesellschaft, Zella-Mehlis u. a. 2009, ISBN 978-3-930588-82-4&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jährlich finden Gedenkfeiern der umliegenden Gemeinden an einem Wochenende um den 8. Mai statt. Seit vielen Jahren ist es Tradition, dass ehemalige Zwangsarbeiter der REIMAHG aus dem Ausland diese Zeremonien besuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ortskern von Großeutersdorf befindet sich das zugehörige Dokumentationszentrum, welches ebenso durch den „Geschichts- und Forschungsverein Walpersberg“ betrieben wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://walpersberg.com/ |titel=Ehemaliges NS-Rüstungswerk REIMAHG |sprache=de-DE |abruf=2022-03-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kahlaer Stadtmuseum befindet sich eine Ausstellung zur Thematik der „REIMAHG“ bezüglich Bau, Lager, Zwangsarbeit und Befreiung durch die US-Armee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.walpersberg.com/aktuell/ Geschichts- und Forschungsverein Walpersberg e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
* [http://www.walpersberg.de/ Förderverein „Mahn- und Gedenkstätte Walpersberg“ e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- &amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Markus Gleichmann |Titel=Düsenjäger über dem Walpersberg die Geschichte des unterirdischen Flugzeugwerkes &amp;quot;Reimahg&amp;quot; bei Kahla, Thüringen |Ort=Zella-Mehlis |Datum=2009 |ISBN=978-3-930588-82-4 |Online= |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wohin gehört das??? Etwa Literatur??? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=50/47/45/N|EW=11/33/24/E|type=mountain|elevation=311|region=DE-TH}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7731947-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kahla]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg unter 1000 Meter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Saale-Holzland-Kreis)]]&lt;/div&gt;</summary>
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