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	<title>Wallonerkirche - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T08:07:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wallonerkirche&amp;diff=335914&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lutheraner: /* Kirche der wallonischen Gemeinde */ Ausdruck</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wallonerkirche&amp;diff=335914&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-19T22:12:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kirche der wallonischen Gemeinde: &lt;/span&gt; Ausdruck&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wallonerkirche Magdeburg 2.jpg|mini|Wallonerkirche im Luftbild von Südwesten]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wallonerkirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sankt-Augustini-Kirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist eine [[Evangelische Kirche|evangelische]] [[Kirchengebäude|Kirche]] im [[Magdeburg]]er [[Altstadt (Magdeburg)|Stadtteil Altstadt]]. Die Kirche und das angebaute Gemeindezentrum werden sowohl von der [[Evangelisch-lutherische Kirchen|evangelisch-lutherischen]] Altstadtgemeinde als auch von der [[Reformierte Kirche|evangelisch-reformierten]] Gemeinde Magdeburgs genutzt. Seit 2004 nutzt auch die [[Evangelische Studierendengemeinde]] Räumlichkeiten der Kirche. Die Wallonerkirche gehört neben dem [[Magdeburger Dom|Dom]], der [[Kathedrale St. Sebastian (Magdeburg)|St. Sebastian]] und der [[St. Petri (Magdeburg)|St. Petri]] zu den wenigen noch erhaltenen und kirchlich genutzten historischen Kirchen der Magdeburger Altstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Kirche befindet sich im nordöstlichen Teil der [[Altstadt (Magdeburg)|Magdeburger Altstadt]], oberhalb des linken Ufers der [[Elbe]], an der Adresse Neustädter Straße 6. Westlich der Wallonerkirche verläuft die [[Neustädter Straße (Magdeburg)|Neustädter Straße]], nördlich der [[Wallonerberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wallonerkirche Magdeburg.jpg|mini|Luftbild der Kirche von Südosten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wallonerkirche Blick auf den Chor der Augustinerkirche vom Alten Fischerufer.jpg|mini|hochkant|Ostseite, 1902 oder früher]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wallonerkirche Blick auf die Augustinerkirche von der Neustädterstraße.jpg|mini|hochkant|Westseite, 1902 oder früher]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wallonerkirche (Westseite).JPG|mini|hochkant|Westseite der Wallonerkirche, 2005]]&lt;br /&gt;
Bei der Kirche handelt es sich um eine [[Gotik|hochgotische]], dreischiffige, mit sieben [[Joch (Architektur)|Jochen]] versehene, aus [[Bruchstein]]en errichtete [[Hallenkirche]]. Sie ist 65 m lang und 20 m hoch. Als ehemalige Klosterkirche eines [[Bettelorden]]s ist ihr Erscheinungsbild schlicht. Südlich der Kirche befanden sich ursprünglich Klostergebäude. Daher sind auf dieser Seite nur vier schmale Fenster vorhanden. An der Südseite sind noch Reste des alten [[Kreuzgang]]s zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Chor (Architektur)|Langchor]] war ursprünglich gewölbt und wird heute von einer Holzbalkendecke überspannt. An der südlichen Seite des Chores befindet sich eine mit [[Kreuzrippengewölbe]] versehene Kapelle aus dem 14. Jahrhundert. Die Kirche verfügt zwischen Langhaus und Chor über einen kleinen achteckigen Turm aus dem 15. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Augustinerkloster ===&lt;br /&gt;
1285 oder kurz davor wurde ein [[Kloster]] mit dem [[Patrozinium]] &amp;#039;&amp;#039;Sancti [[Augustinus von Hippo|Augustini]]&amp;#039;&amp;#039; des Ordens der [[Augustiner-Eremiten]] an dieser Stelle gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://klosterdatenbank.adw-goe.de/gsn/4811 |titel=Augustinereremitenkloster St. Augustinus, Magdeburg |werk=Klosterdatenbank |abruf=2022-07-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dafür soll der heilige [[Martin von Tours]] einem Bruder Heinrich, genannt Pfau, dreimal im Traum erschienen sein, mit der Aufforderung, ein Kloster zu gründen. [[Papst]] [[Martin IV.]] setzte sich gegenüber der Stadt für die Aufnahme der Brüder ein.&lt;br /&gt;
Noch in jenem Jahr wurde eine &amp;#039;&amp;#039;Martinskapelle&amp;#039;&amp;#039; eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wichtiger Förderer des Klosters war in seiner Anfangszeit der [[Ritter]] Werner Feuerhake, der 1311 im Chor der damaligen Kirche beigesetzt wurde.&lt;br /&gt;
Im Jahr 1355 erwarb das Augustinerkloster Teile der [[Bibliothek]] des [[Kloster Berge|Klosters Berge]]. Darunter befanden sich kommentierte Ausgaben der [[Paulusbriefe]] und Werke von Augustin und [[Origenes]]. Für diese wurde westlich der Martinskapelle an der südlichen Wand des Chores ein zweigeschossiges Bibliotheksgebäude errichtet, in dessen unterer Etage sich eine Kapelle mit einem [[Kreuzrippengewölbe]] befand. Auf deren [[Schlussstein]] war eine [[Jesus Christus]] auf dem [[Salomo#Darstellungen in der Bildenden Kunst|Löwenthron]] abgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1366 wurde die jetzige Kirche als [[Hallenkirche]] fertiggestellt. Die Weihe erfolgte durch [[Erzbischof]] [[Dietrich Kagelwit|Dietrich]]. Die Kirche hatte anfangs keinen Turm, da die [[Ordensregel]]n den Bau eines bei anderen Kirchen üblichen Westturms verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 1. September 1395 bis zum 31. August 1396 fand ein sogenanntes &amp;#039;&amp;#039;[[Jubeljahr|Jubiläums-Ablassjahr]]&amp;#039;&amp;#039; statt, bewilligt durch Papst [[Bonifatius IX.]] Magdeburg war für den Umkreis von 50 [[Meile]]n zur Gnadenstätte ernannt worden. Zahlreiche [[Pilger]] erschienen in Magdeburg und im Kloster Sankt Augustini, um einen vollständigen [[Ablass]] zu erhalten. Die daraus entstehenden erheblichen Einnahmen für das Kloster wurden um 1400 zum Teil zur Errichtung eines kleinen achteckigen Turms, gekrönt mit acht [[Windrichtungsgeber|Wetterfahnen]], verwendet. Auch wurde an der Westseite der Kirche eine Vorhalle erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auflösung und weitere Nutzung ===&lt;br /&gt;
1516 besuchte [[Martin Luther]] in seiner Funktion als Distriktsvikar des Ordens das Kloster zwecks einer [[Visitation]]. Während eines weiteren Besuchs in der Stadt im Jahre 1524 wohnte er in einer der Zellen des Klosters. Seine Predigten führten zur Einführung der [[Reformation]] in Magdeburg am 17. Juli 1524. Noch im selben Jahr übergab der letzte [[Prior]] die Klosteranlage der Stadt Magdeburg. Das Kloster war damit aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlage dient nun verschiedensten weltlichen Zwecken. So waren hier zeitweise ein [[Gymnasium]], ein [[Hospital|Armenhospital]], ein [[Zuchthaus|Zucht-]] und [[Spinnhaus]], die [[Stadtbibliothek]] und eine Kanonen- und Glockengießerei untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dreißigjähriger Krieg ===&lt;br /&gt;
Bei der [[Magdeburger Hochzeit|weitgehenden Zerstörung Magdeburgs]] durch kaiserliche Truppen unter [[Johann t’Serclaes von Tilly|Tilly]] am 10. Mai 1631 wurde die Klosteranlage nur verhältnismäßig geringfügig beschädigt. Die Kirche verlor zwar durch ein Feuer das Dach, das Kirchengewölbe und auch das sonstige Innere der Kirche blieben jedoch unbeschädigt. Die Kirche wurde daher ab dem 1. Adventssonntag 1632 wieder für Gottesdienste genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die notwendigen Instandsetzungsarbeiten an der Kirche unterblieben jedoch aus Geldmangel. Eindringende Nässe und Frostschäden führten 1639 zum teilweisen Einsturz des Gewölbes. Wegen Baufälligkeit musste daher die Nutzung der Kirche eingestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirche der wallonischen Gemeinde ===&lt;br /&gt;
Auf den Befehl des [[Kurfürst]]en [[Friedrich I. (Preußen)|Friedrich III.]] wurde die Ruine 1690 an [[Liste von wallonischen Kirchen und Gemeinden|wallonische]] protestantische [[Glaubensflüchtling]]e übergeben. Es erfolgte eine am 2. Dezember 1694 abgeschlossene Restaurierung. Die Kirche wurde nun von der wallonisch-reformierten Gemeinde genutzt und wird seit dieser Zeit als &amp;#039;&amp;#039;Wallonerkirche&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An [[Pfingsten]] 1699 erfolgte die [[Weihe (Religion)|Weihe]] einer neuen 500 Pfund schweren Glocke. Der Kurfürst hatte sich mit einer Stiftung von 200 Talern an der Glocke beteiligt. Im Jahr 1754 wurde eine von [[Philipp Wilhelm Grüneberg]] geschaffene [[Orgel]] eingeweiht, die fast hundert Jahre bis 1850 genutzt wurde. In der Zeit des [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Kriegs]] und der [[Franzosenzeit|französischen Besatzung]] diente die Klosteranlage als Mehlspeicher und Proviantlager.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1851 begannen Reparaturarbeiten, um die Kirche wieder für religiöse Zwecke herzurichten. Am 13. März 1853 erfolgte die Übergabe an die Kirchengemeinde. Anlässlich der 200-Jahr-Feier der wallonisch-reformierten Gemeinde wurde 1894 eine Heizung installiert und ein [[Lettner]] errichtet. Während der Amtszeit des Organisten [[Ludwig Hermann Otto Finzenhagen]] erfolgte 1904 der Einbau einer neuen Orgel der Orgelbaufirma [[Wilhelm Sauer (Orgelbauer)|Wilhelm Sauer]].&amp;lt;ref&amp;gt;Beschreibung und Disposition in: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Instrumentenbau&amp;#039;&amp;#039; 29 (1908/09), S. 1228 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Joachim Falkenberg: &amp;#039;&amp;#039;Der Orgelbauer Wilhelm Sauer, 1831–1916: Leben und Werk.&amp;#039;&amp;#039; Rensch 1990, ISBN 978-3-921848-17-3, S. 234.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichzeitig erhielten die nördlichen Kirchenfenster eine farbliche Gestaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zerstörung im Zweiten Weltkrieg und Wiederaufbau in der DDR ===&lt;br /&gt;
Bei dem schwersten [[Luftangriff auf Magdeburg am 16. Januar 1945|Bombenangriff auf Magdeburg]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] am 16. Januar 1945 wurde auch die Wallonerkirche stark beschädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um einen Einsturz des Turmes zu verhindern, wurde 1951 der [[Chorbogen|Triumphbogen]] zwischen Chor und Kirchenschiff zugemauert. Im Jahr 1961 begann mit [[Kirchenbauprogramme in der DDR|finanzieller Unterstützung]] der westdeutschen [[Evangelische Kirche in Deutschland|Evangelischen Kirche]] der Wiederaufbau der Kirche, wobei die gewölbte westliche Eingangshalle nicht wiedererrichtet wurde. Der erste Gottesdienst konnte am 20. Oktober 1968 gefeiert werden. Zugleich fand die Grundsteinlegung für das benachbarte evangelische Gemeindezentrum statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Harald Schulze |Titel=Berichte der Magdeburger Kirchenleitung zu den Tagungen der Provinzialsynode 1946-1989 |Verlag=Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht |Datum=2005 |Seiten=206–207 |Online={{Google Buch |BuchID=K5pz2_xukTgC |Seite=206 |Hervorhebung=Wallonerkirche Magdeburg Ausstattung}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wallonerkirche ist heute das letzte reformierte Kirchengebäude Magdeburgs. Die im Zweiten Weltkrieg beschädigte [[Deutsch-reformierte Kirche (Magdeburg)|Deutsch-Reformierte St.-Pauli-Kirche]] wurde bereits 1955 abgerissen, während die 1705 erbaute [[Französische Kolonie zu Magdeburg#Französisch-reformierte Kirche|Französisch-Reformierte Kirche]] 1960 gesprengt wurde. Die 1681 gegründete Deutsch-Reformierte Gemeinde und die 1687 gegründete Französisch-Reformierte Gemeinde hatte sich bereits 1950 mit der wallonisch-reformierten Gemeinde zu vereinigten [[Reformierte Kirche|Evangelisch-reformierte]] Gemeinde zusammengeschlossen. Diese nutzt seit dem 3. August 1975 die südliche Kapelle als Raum für ihre Gottesdienste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. Oktober desselben Jahres 1975 begann die Nutzung des Chors durch die evangelisch-lutherische Altstadtgemeinde, zu der auch die Gemeinde der 1945 ausgebrannten und 1959 gesprengten [[Martinskirche (Magdeburg)|Martinskirche]] gehört. Wichtige Teile der [[Kirchenausstattung]] wurden aus der seit 1971 nicht mehr kirchlich genutzten [[Konzerthalle St. Ulrich-Kirche|St.-Ulrich-Kirche]] in [[Halle (Saale)|Halle]] übernommen, darunter ein gotisches Altarretabel, das 1978 im Chor aufgestellt wurde, und ein Bronzetaufbecken, das bereits 1976 in die Kirche kam. Die aus der [[Renaissance]] stammende Kanzel der Ulrichskirche wurde zwar auch der Wallonerkirche überlassen, jedoch nicht aufgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Günter Kowa |url=https://www.mz.de/lokal/halle-saale/die-verlorenen-schatze-der-ulrichskirche-2749120 |titel=Die verlorenen Schätze der Ulrichskirche |werk=Mitteldeutsche Zeitung |datum=2006-11-10 |abruf=2022-07-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Kirchturm]] wurde 1978 vom [[Blitz]] getroffen und musste von 1980 bis 1991 saniert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachwendezeit ===&lt;br /&gt;
Am 19. Juni 1994 wurde eine neue, an der Westwand des Chorraumes aufgestellte [[Orgel]] eingeweiht. Das Schleifladeninstrument wurde von der [[Orgelbau A. Schuster &amp;amp; Sohn|Orgelbaufirma A. Schuster &amp;amp; Sohn]] (Zittau) erbaut und hat 17 klingende [[Register (Orgel)|Register]] auf zwei Manualen und [[Pedal (Orgel)|Pedal]]. Die Spiel- und [[Registertraktur]]en sind mechanisch.&amp;lt;ref&amp;gt;Informationen zur [http://www.orgelbau-welde.de/orgeln/ Orgel der Wallonerkirche]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Klappleiste/Anfang|style-kopf=text-align:left;|TITEL=[[Disposition (Orgel)|Disposition]] }}&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;24&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;18&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;16&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I Hauptwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. || Prinzipal || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2. || Rohrflöte || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3. || Oktave || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4. || Spitzflöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5. || Mixtur IV || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6. || Oktave (aus Nr. 5) || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7. || Quinte (aus Nr. 5) || {{Bruch|1|1|3}}′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;16&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;II Brustwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8. || Gedackt || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 9. || Spillpfeife || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10. || Prinzipal || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 11. || Nasat || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 12. || Terz || {{Bruch|1|3|5}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13. || Cymbel II || {{Bruch|1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || &amp;#039;&amp;#039;Tremulant&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;16&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 14. || Subbass || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 15. || Spitzprinzipal || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 16. || Choralbass || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 17. || Fagott || 8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Koppel (Orgel)|Koppeln]]:&amp;#039;&amp;#039; II/I, I/P, II/P&lt;br /&gt;
{{Klappleiste/Ende}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein in der Wallonerkirche stehendes Positiv von [[Friedrich Ladegast]] fand um 1994 einen neuen Platz in der Evangelischen Kirche Roxförde.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.pfarrstelle-letzlingen.de/unsere-kirchen/kirche-roxfoerde/&amp;lt;/ref&amp;gt; 1998 begann eine Restaurierung des Schnitzaltars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2004 befindet sich in den renovierten Nebenräumen die [[Evangelische Studierendengemeinde]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://esgm.ekmd-online.de/kontakt/anfahrt/ |titel=ESG Magdeburg |abruf=2022-07-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neubau des Gemeindezentrums in der Kirche ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wallonerkirche Gemeindezentrum.jpg|mini|Gemeindezentrum]]&lt;br /&gt;
2015 wurde das neue Gemeindezentrum fertiggestellt. Dabei handelt es sich um einen zweigeschossigen, weitgehend mit Glas abgegrenzten, fast kubischen Einbau im Mittelschiff. Im oberen Geschoss befinden sich Pfarrbüro, Teeküche, Abstellräume und ein Salon. Das Erdgeschoss wird durch den Gemeindesaal ausgefüllt. Die sieben Meter Höhe des Einbaus entspricht etwa einem Drittel der Gesamthöhe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.german-architects.com/de/architecture-news/reviews/am-rechten-fleck |titel=Gemeindehaus in der Wallonerkirche. Am rechten Fleck |werk=Archiv «Bau der Woche» auf www.german-architects.com |datum=2016-03-16 |abruf=2020-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bda-bund.de/awards/gemeindehaus-in-der-wallonerkirche/ |titel=Gemeindehaus in der Wallonerkirche |werk=[[Hannes-Meyer-Preis]] 2018 – Lobende Erwähnung auf der Homepage des [[Bund Deutscher Architekten|Bundes Deutscher Architekten (BDA)]] |abruf=2020-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der künstlerisch bedeutende [[Gotik|spätgotische]] [[Flügelaltar]] zeigt im Mittelschrein die [[Marienkrönung]], gerahmt von zwei Bischöfen. In den Seitenflügelns stehen vier Schnitzfiguren, zwei heilige Jungfrauen [[Katharina von Alexandrien|Katharina]] und [[Ursula von Köln|Ursula]] und zwei Ritterheilige. Die erste Wandlung zeigt gemalte Szenen aus der Kindheit Jesu. Im geschlossenen Zustand sind Gemälde der vier lateinischen [[Kirchenvater|Kirchenväter]] zu sehen. In der Predella sind neben [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]] mit Kind fünf weitere heilige Frauen als Halbfiguren dargestellt. Im filigranen [[Gesprenge]] befinden sich Schnitzfiguren einer [[Mondsichelmadonna]] neben zwei weiblichen Heiligen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.raymond-faure.com/Magdeburg/Magdeburg_Wallonerkirche_Fluegelaltar.html |titel=Gotischer Flügelaltar der Wallonerkirche St. Augustin (1488) - Bilder |abruf=2022-07-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gekrönt wird das insgesamt 9,31 m hohe Werk von einem [[Schmerzensmann]] und einem nachreformatorisch ergänzten triumphierenden Christus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.inschriften.net/halle-an-der-saale/inschrift/nr/di085-0060.html?tx_hisodat_sources%5Baction%5D=show&amp;amp;tx_hisodat_sources%5Bcontroller%5D=Sources&amp;amp;cHash=f68b4f0c2a0aca6d4c9841f46f686a78 |titel=Magdeburg, Wallonerkirche, Altarretabel |werk=Inschriftenkatalog: Die Inschriften der Stadt Halle an der Saale |abruf=2022-07-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 1430 in Magdeburg gegossene [[Mittelalterliche Bronzefünten des niederdeutschen Kulturraums|Taufbecken]] stammt ebenfalls aus der Ulrichskirche in Halle. Das laut Inschrift von Ludolf und Heinrich von Braunschweig 1430 in Magdeburg gegossene Taufbecken ist fast identisch mit dem Taufbecken der Hallenser [[Marktkirche Unser Lieben Frauen|Marktkirche]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.inschriften.net/halle-an-der-saale/inschrift/nr/di085-0028.html?tx_hisodat_sources%5Baction%5D=show&amp;amp;tx_hisodat_sources%5Bcontroller%5D=Sources&amp;amp;cHash=7a2d64478bd67bf0a699be96950c7de6 |titel=Magdeburg, Wallonerkirche, Taufbecken |werk=Inschriftenkatalog: Die Inschriften der Stadt Halle an der Saale |abruf=2022-07-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellung zu verlorenen Kirchen in Magdeburg ==&lt;br /&gt;
Im nicht gottesdienstlich genutzten Kirchenschiff der Wallonerkirche ist die Ausstellung zu den [[Kirchenschließung#Kirchensprengung|in der DDR-Zeit gesprengten Kirchen]] in Magdeburg zu sehen. Auf Initiative der &amp;#039;&amp;#039;Magdeburgischen Gesellschaft von 1990 e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; gemeinsam mit dem Kuratorium &amp;#039;&amp;#039;1200 Jahre Magdeburg&amp;#039;&amp;#039; entstanden Bronze-Nachbildungen dieser einstigen Gotteshäuser im Stadtzentrum, geschaffen von der Bildhauerin Martina Seffers. Sie hatte die Gipsformen für die Bronzemodelle nach alten Unterlagen und Zeichnungen angefertigt. Diese Gipsmodelle sind im Kirchenschiff aufgestellt und bilden den Meditationsweg &amp;#039;&amp;#039;Verlorene Kirchen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mg-90.de/2018/01/03/magdeburgs-verschwundene-altstadtkirchen/ |titel=Magdeburgs verschwundene Altstadtkirchen/ |abruf=2021-11-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kirchensprengung.de/ausstellung |titel=Ausstellung |abruf=2021-11-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ausgestellt ist auch die bekannte [[Telemannglocke]], die ursprünglich in der 1959 zerstörten Heiliggeistkirche hing.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wolf Hobohm]], Gisela Opitz, Werner Przyborowski, &amp;#039;&amp;#039;Das Augustiner-Kloster in Magdeburg&amp;#039;&amp;#039;, dr. ziethen verlag Oschersleben 2020, ISBN 978-3-86289-152-8&lt;br /&gt;
* Hans-Joachim Krenzke: &amp;#039;&amp;#039;Kirchen und Klöster zu Magdeburg.&amp;#039;&amp;#039; Stadtplanungsamt Magdeburg, 2000. S. 77–82. ([http://www.magdeburg.de/media/custom/698_4874_1.PDF PDF])&lt;br /&gt;
* Johannes Maresch: &amp;#039;&amp;#039;Die Wallonisch-Reformierte Kirche zu Magdeburg – Die Geschichte eines Gotteshauses&amp;#039;&amp;#039;. 12 Seiten, Magdeburg 1938&lt;br /&gt;
* Monika Soffner: &amp;#039;&amp;#039;Magdeburg – Wallonerkirche&amp;#039;&amp;#039;, Peda-Kunstführer Nr. 88/²2005, ISBN 3-927296-95-3&lt;br /&gt;
* Sabine Ullrich: &amp;#039;&amp;#039;Magdeburg – Architektur und Städtebau.&amp;#039;&amp;#039; 2001, ISBN 3-929330-33-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Wallonerkirche (Magdeburg)}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.ek-md.de/gemeinden/gemeinden-altstadt.html |titel=Altstadtgemeinde |hrsg=Evangelischer Kirchenkreis Magdeburg |abruf=2022-07-14}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.luther-erleben.de/lutherstaetten/magdeburg/ |titel=Luther war hier – Magdeburg, Klosterkirche St. Augustini |abruf=2022-07-14}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.mdr.de/kultur/ausflug-tipps/wallonerkirche-augustini-magdeburg-luther-100.html |titel=Porträt Wallonerkirche St. Augustini Magdeburg |werk=mdr.de |datum=2016-08-19 |abruf=2022-07-14}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.mdr.de/religion/gottesdienste/radio-gottesdienste-mai-zwanzig-zweiundzwanzig-himmelfahrt-100.html#sprung5 |titel=Evangelischer Gottesdienst aus der Wallonerkirche / Magdeburg |werk=mdr.de |datum=2022-05-29 |abruf=2022-07-14}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.raymond-faure.com/Magdeburg/Magdeburg_Wallonerkirche.html |titel=100 Fotos aus der Wallonerkirche St. Augustin (1285) |abruf=2022-07-15}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52.13442 |EW=11.64624 |type=landmark |region=DE-ST}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kirchengebäude in Magdeburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Magdeburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Magdeburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Disposition einer Orgel|Magdeburg Wallonerkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude des Evangelischen Kirchenkreises Magdeburg|Walloner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Augustinus-von-Hippo-Kirche|Magdeburg Wallonerkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotische Kirche|Magdeburg Wallonerkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotisches Bauwerk in Magdeburg|Magdeburg Wallonerkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion (Wallonien)|Magdeburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude des Reformierten Kirchenkreises der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland|Magdeburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lutheraner</name></author>
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