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	<title>Wallmoden - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wallmoden&amp;diff=202198&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Drucker03: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert</title>
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		<updated>2025-10-27T22:42:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|handelt Wallmoden im Landkreis Goslar ab. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Wallmoden (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Wallmoden&lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Langelsheim&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Wallmoden COA.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung= &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/01/16/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/18/20/E&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NI&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 130&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-HNH&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 16.90&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref&amp;gt;Gemeindeverzeichnis: [https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Administrativ/Archiv/GVAuszugQ/AuszugGV3QAktuell.html Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 881&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2020-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;Destatis (Hrsg.): [https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Administrativ/Archiv/GVAuszugQ/AuszugGV3QAktuell.html Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2021-11-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 38729&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05341&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = 05383&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Wallmoden in GS.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = &lt;br /&gt;
| Bilderwunsch           = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Vorwall, Graben und Plateau der Pagenburg.jpg|mini|Vorwall, Graben und Plateau der Pagenburg]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wallmoden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil von [[Langelsheim]] im [[Landkreis Goslar]] in [[Niedersachsen]]. Wallmoden hatte 2012 etwa 960 Einwohner und erstreckt sich auf einer Fläche von 16,82&amp;amp;nbsp;km².&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- beispielsweise Landschaften, Berge, Flüsse etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der im [[Harzvorland]] gelegene Ort ist vor allem landwirtschaftlich geprägt. Die [[Neile]] durchfließt Neuwallmoden und das mittlere Ortsgebiet. Sie mündet unweit nördlich in die [[Innerste]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Geologie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Ausdehnung des Ortsgebiets === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
Wallmoden grenzt im Norden an die kreisfreie Stadt [[Salzgitter]] und die Gemeinde [[Sehlde]] ([[Landkreis Wolfenbüttel]]). Im Osten grenzt sie an die Gemeinde [[Liebenburg]], im Westen an die Stadt [[Bockenem]] ([[Landkreis Hildesheim]]) und im Süden an den Flecken [[Lutter am Barenberge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsgliederung ===&lt;br /&gt;
Wallmoden besteht aus den Ortsteilen Alt Wallmoden, Bodenstein und Neuwallmoden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Ortsteil !! Einwohnerzahl&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnerzahl der Gemeinden und Ortsteile des Landkreises Goslar: [https://www.landkreis-goslar.de/media/custom/94_5249_1.PDF?1547800424 PDF/Digitalisat], Stand 17. März 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Alt Wallmoden&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt; || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 384&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Neuwallmoden || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 277&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bodenstein || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 248&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wallmoden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;909&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;*&amp;lt;/nowiki&amp;gt; mit Könneckenrode und der Mühle Ringelheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Stand: 30. Juni 2018)&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Klima === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bis zum Beginn des 16. Jahrhunderts gehörte das heutige Gebiet um Wallmoden zum Hochstift Hildesheim. Als Folge der [[Hildesheimer Stiftsfehde]] wurden Alt Wallmoden, Neuwallmoden und Bodenstein 1523 dem [[Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel|braunschweigischen Herzogtum]] zugesprochen. 1643 wurde Alt Wallmoden wieder an das [[Hochstift Hildesheim]] zurückgegeben, während Neuwallmoden und Bodenstein bis 1946 beim braunschweigischen Herzogtum und späteren [[Land Braunschweig]] verblieben. Alt Wallmoden als Teil des Hochstifts Hildesheim gehörte ab 1814 zum [[Königreich Hannover]] und fiel mit diesem 1866 an [[Preußen]]. Wegen des Erlasses des preußischen Kultusministers vom 6. Oktober 1910&amp;lt;ref&amp;gt;Abgedruckt im &amp;quot;Kattowitzer Kreisblatt&amp;quot; vom 29. Oktober 1910, S. 345 f. [https://sbc.org.pl/Content/122391/iii4303-1910-44-0001.pdf PDF], Digitalisat: Śląska Biblioteka Cyfrowa.&amp;lt;/ref&amp;gt; galt im preußischen &amp;#039;&amp;#039;Alt Wallmoden&amp;#039;&amp;#039; die Regel, dass nur „die Schreibweise der Orts- und Verwaltungsbezirksnamen mit einem unterscheidenden Vorsatzworte, wie Alt, Neu, Groß, Klein, Bergisch, Deutsch usw. – sofern sie nicht jetzt schon in einem Worte geschrieben werden – ohne Bindestrich“ korrekt sei, während sie im braunschweigischen &amp;#039;&amp;#039;Neuwallmoden&amp;#039;&amp;#039; nicht zu beachten war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der niedersächsischen Gebietsreform wurde die Gemeinde Wallmoden am 1. März 1974 aus den bis dahin selbständigen Gemeinden Alt Wallmoden, Neuwallmoden und Bodenstein gebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Statistisches Bundesamt Wiesbaden |Titel=Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 |Verlag=W. Kohlhammer GmbH |Ort=Stuttgart und Mainz |Datum=1983 |ISBN=3-17-003263-1 |Seiten=269}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum 1. November 2021 wurde Wallmoden ein Stadtteil von Langelsheim. Alt Wallmoden, Neuwallmoden und Bodenstein sind seine Ortschaften geworden.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadt [[Langelsheim]] (Hrsg.): Gebietsänderungsvertrag zwischen der Samtgemeinde Lutter am Barenberge, dem Flecken Lutter am Barenberge, der Gemeinde Hahausen, der Gemeinde Wallmoden und der Stadt Langelsheim [https://www.langelsheim.de/media/custom/2386_1763_1.PDF?1586247443 PDF/Digitalisat], Stand 7. August 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alt Wallmoden ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Alt Wallmoden.JPG|mini|Blick auf Alt Wallmoden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Alt-Wallmoden - Gutshof 2017-03.jpg|mini|Alt Wallmoden: Gutsanlage (Blick von Südwesten)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alt Wallmoden wurde 1016 erstmals in einer [[Schenkungsurkunde]] erwähnt, in der [[Heinrich II. (HRR)|Kaiser Heinrich II.]] einen [[Fronhof|Herrenhof]] zu Wallmoden (Curtis Walmonthem) der bischöflichen Kirche in Paderborn übertrug. Seit dieser Zeit gehört das [[Erzbistum Paderborn|Bistum Paderborn]] neben dem [[Bistum Hildesheim]] zu den [[Lehnswesen|Lehnsherren]] in Alt Wallmoden. Der Name des Ortes änderte sich später von &amp;#039;&amp;#039;Walmonthem&amp;#039;&amp;#039; über &amp;#039;&amp;#039;Walmuthe&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Walmede&amp;#039;&amp;#039; zum heutigen Wallmoden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1154 wird mit Tidelinus (Thedel) [[Wallmoden (Adelsgeschlecht)|von Wallmoden]], einem [[Ministeriale]]n (Hofdiener im Verwaltungsdienst des Herzogs) [[Heinrich der Löwe|Heinrichs des Löwen]], erstmals ein Angehöriger des Adelsgeschlechts, das sich nach dem Ort benannte, erwähnt. Das Geschlecht ist seit dieser Zeit in Wallmoden begütert und betreibt in Alt Wallmoden auch heute noch einen landwirtschaftlichen Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1599 wurde der Besitz der Familie von Wallmoden aufgeteilt, als die Brüder Ludolf und Jasper von Wallmoden die Linien &amp;#039;&amp;#039;Oberhaus&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Unterhaus&amp;#039;&amp;#039; begründeten. Erst nach 1825, als mit dem Tod des Rittmeisters Karl Christoph Heinrich von Wallmoden das Oberhaus erloschen war, wurden die Güter wieder vereinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Teile des Gutshauses der Familie von Wallmoden wurden im 16. Jahrhundert errichtet, der nördliche Flügel stammt von 1579, der zweite Flügel von 1628. An den nördlichen Flügel ist ein achteckiger Treppenturm angebaut, dessen Eingang die Inschrift „Soli deo gloria 1579“ trägt. Die Gebäude wurden 1833 durch einen dritten Flügel des Herrenhauses ergänzt. Die Lebensgeschichte des Ahnherrn Tidelinus behandeln Gemälde, mit denen der Historienmaler [[Georg Bergmann]] den Saal des Gutshofs 1851 ausgemalt hat. Die Gutsanlage befindet sich heute noch im Familienbesitz.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Reclams Kunstführer Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. Band V: &amp;#039;&amp;#039;Baudenkmäler&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. H.R. Rosemann, 1967, ISBN 3-15-008473-3, S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf der Fläche des Oberhauses steht als einziger Bestandteil der ursprünglichen Burg noch der rechteckige Bergfried aus dem 14. Jahrhundert von 12 × 13,75 m Größe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Ebidat |ID=7288 |Name=Alt Wallmoden |Autor=Stefan Eismann |Abruf=2021-07-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pagenburg ===&lt;br /&gt;
Höchste Erhebung Wallmodens ist der 290,8 m hohe, etwa 1,5 km südwestlich von Alt Wallmoden gelegene Pagenberg, auf dem Reste einer ehemaligen Burganlage zu sehen sind, deren Alter ungeklärt ist. Das Burgareal grenzt im Südwesten an einen Steilabfall und fällt nach Norden hin ab. Die ovale, 19 × 53 m große Burg ist auf drei Seiten von einem doppelten Ringgraben mit dazwischenliegendem Wall und äußerem Vorwall umgeben. Im Süden war die Anlage durch einen Steilhang vor Angriffen geschützt, hier ist lediglich eine künstliche Abböschung festzustellen. Der äußere Graben scheint im Westen unvollendet zu sein. Auf dem Burgplateau können einige größere Eintiefungen auf früher vorhandene Gebäude, Keller und Türme zurückzuführen sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Ebidat |ID=7287 |Name=Pagenburg |Autor=Stefan Eismann |Abruf=2021-07-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Burg wurde ursprünglich &amp;#039;&amp;#039;Pawenburg&amp;#039;&amp;#039; genannt, das vom althochdeutschen &amp;#039;&amp;#039;phawo&amp;#039;&amp;#039; abgeleitet ist und so viel wie Pfau bedeutet. Da ein Zweig der Familie von Wallmoden im 13. Jahrhundert auch einen Pfau im Wappen führte, wird angenommen, dass die Pagenburg einst zu ihren Besitztümern zählte. Die Pagenburg verlor ihre Bedeutung, nachdem ab dem 14. Jahrhundert der Stammsitz der Familie in Alt Wallmoden ausgebaut worden war. Die Burg wurde 1181 dem [[Kloster Riechenberg]] übertragen, 1460 erhielt die Familie von Wallmoden die Güter wieder zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuwallmoden ===&lt;br /&gt;
Die südwestlich von Alt Wallmoden gelegene Burg Neuwallmoden ({{Coordinate|NS=52.01127|EW=10.26224|type=landmark|dim=5000|region=DE-NI|text=Lagekarte|name=Neuwallmoden}}) wurde im 13. oder 14. Jahrhundert erbaut. Diese wurde 1307 erstmals schriftlich als &amp;#039;&amp;#039;Castrum Novum Walmede&amp;#039;&amp;#039; erwähnt, als die Stadt [[Goslar]] und der Bischof [[Siegfried II. von Querfurt|Siegfried von Hildesheim]] diese Burg zum Schutz der Handelswege erwarben. Ob auch diese Burg zum Besitz der Familie von Wallmoden gehörte, ist nicht geklärt. Ab 1311 gehörte die Burg dem Bistum Hildesheim und wurde 1323 an die [[Oberg (Adelsgeschlecht)|Herren von Oberg]] verkauft. Die Burg wurde 1368 bei einer Fehde durch Truppen des Bischofs von Hildesheim zerstört und der Ort fiel wieder an das Bistum zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg in Neuwallmoden besitzt die Form einer Motte, deren Hügel noch ca. 5 m hoch erhalten ist. Das Erscheinungsbild ist heute durch diverse Baumaßnahmen beeinträchtigt. Im Süden ist am Hügelfuß noch eine Futtermauer zu erkennen. Der Verlauf des Ringgrabens mit ca. 45 m Durchmesser ist anhand der Grundstücksgrenzen und z. T. auch als sehr flache Mulde noch ablesbar. Nach mündlicher Überlieferung waren auf dem Burgplateau starke Mauern und Keller vorhanden. Eine Vorburg dürfte im Norden gelegen haben, in der ersten Hälfte des 20. Jhs. war dort noch ein 80 m langer Wall mit Mauerkern zu sehen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Ebidat |ID=7290 |Name=Neuwallmoden |Autor=Stefan Eismann |Abruf=2021-07-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nordöstlich des Ortes befindet sich eine „Reitbahn“ genannte, wohl frühmittelalterliche Wallburg, deren Befestigung heute eingeebnet ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Ebidat |ID=7289 |Name=Reitbahn |Autor=Stefan Eismann |Abruf=2021-07-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1724 wurde östlich von Neuwallmoden in drei kleinen Gruben [[Raseneisenstein|Eisenstein]] abgebaut. Das abgebaute Erz wurde in der [[Wilhelmshütte (Bornum)|Wilhelmshütte]] bei [[Bornum (Bockenem)|Bornum]] verhüttet. Ende des 18. Jahrhunderts kam der Bergbau wieder zum Erliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bodenstein ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bodenstein.JPG|mini|Blick auf Bodenstein]]&lt;br /&gt;
Das Kloster des in den [[Hainberg (Höhenzug)|Hainbergen]] gelegenen Ortes ({{Coordinate|NS=51.99744|EW=10.22330|type=landmark|dim=5000|region=DE-NI|text=Lagekarte|name=Bodenstein}}) wurde 1146 durch das Kloster [[Basilika St. Godehard (Hildesheim)#Geschichte|St. Godehardi zu Hildesheim]] gegründet. In der Gründungsurkunde des Klosterhofs, zugleich die erste schriftliche Erwähnung des Ortes, wurde neben Bodenstein noch der benachbarte Ort &amp;#039;&amp;#039;Holthusen&amp;#039;&amp;#039; erwähnt, auf dessen Grund ein Teil der Klostergüter lagen. Im Jahr 1214 wurde der Name Holthusens noch einmal erwähnt, danach verschwand dieser und der Name Bodenstein stand seitdem für beide Ortsteile. Seit 1271 gehörte das Kloster zum Goslarer [[Frankenberger Kirche#Geschichte|Kloster Frankenberg]]. Nach Einführung der Reformation durch [[Julius (Braunschweig-Wolfenbüttel)|Herzog Julius]] im Jahre 1568 wurde das Kloster in ein adeliges [[Damenstift]] umgewandelt. Das Damenstift wurde 1806 als eine Folge der [[Säkularisation]] aufgehoben und in ein Klostergut umgewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schlacht bei Lutter wurde Bodenstein 1626 weitgehend zerstört und erst 1650 wieder aufgebaut. Aus dem Jahr 1756 ist eine Flurkarte erhalten, nach der im Ort ein Halbspänner, elf Vollköter, sechs Halbköter, elf Brinksitzer und ein Anbauer lebten. Beim Aufbau des Eisenbahnnetzes Mitte des 19. Jahrhunderts wurde Bodenstein nicht angeschlossen, da es zu weit ab der Verkehrswege lag. Der Ort behielt so seinen landwirtschaftlichen Charakter, der insbesondere durch das Klostergut geprägt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Klostergut wird heute von der [[Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz]] verwaltet. Nachdem zuletzt 1987 auch die Milchproduktion eingestellt werden musste, ist es heute ein reiner Ackerbaubetrieb. Auf dem Gelände des Klostergutes unterhält das [[Niedersächsisches Landgestüt Celle|Niedersächsische Landgestüt Celle]] seit 1987 eine [[Deckstation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Könneckenrode ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Könneckenrode (Wallmoden) - Waldgasthaus 2014-05.jpg|mini|Ehemaliges Waldgasthaus von Könneckenrode – Blick von der Bundesstraße 248]]&lt;br /&gt;
Das [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] Könneckenrode ({{Coordinate|NS=52.01129|EW=10.30451|type=landmark|dim=5000|region=DE-NI|text=Lagekarte|name=Könneckenrode}}), heute ein Ortsteil von Alt Wallmoden, war ursprünglich ein Vorwerk des Gutes in Alt Wallmoden. Der Ort liegt an der Bundesstraße 248 etwa auf halber Strecke zwischen [[Salzgitter-Bad]] und Lutter am Barenberge. Der Name erscheint erstmals 1154 in einer Schenkungsurkunde, in der Heinrich der Löwe dem Kloster Riechenberg bei Goslar zwei Hufen Land in &amp;#039;&amp;#039;Kantingerod&amp;#039;&amp;#039; schenkt. Im Jahr 1460 erwarb die Familie von Wallmoden diese Ländereien. Anfang des 18. Jahrhunderts wurden hier ein Wirtshaus und eine Ziegelei erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1750 war eine Erzwiese bei Könneckenrode bekannt. Das Eisenerz wurde in geringem Umfang von Bauern abgebaut und an der Innerstefurt bei [[Hohenrode (Salzgitter)|Hohenrode]] verhüttet. Auf diese Erzfunde verwies auch ein Gutachten, das 1764 im Auftrag des Hildesheimer Fürstbischofs [[Friedrich Wilhelm von Westphalen]] (1763–1789) erstellt worden war, zu einer weiteren Ausbeutung dieser Funde kam es aber nicht. Die Erkundung des Lagers wurde 1938 wieder aufgenommen, als im Rahmen des Aufbaus der Erzbergwerke für [[Reichswerke Hermann Göring]] bei Alt Wallmoden der [[Grube Gitter-Georg#Schacht Anna|Schacht Anna]] abgeteuft wurde, der als [[Bewetterung|Wetterschacht]] für das [[Grube Ringelheim|Bergwerk Ringelheim]] dienen sollte. Von diesem Schacht aus wurde in einer [[Teufe]] von 296 m ein [[Querschlag|Untersuchungsquerschlag]] in südwestlicher Richtung aufgefahren. Die Arbeiten wurden abgebrochen, als nach 650 m ein Wassereinbruch den weiteren Vortrieb unmöglich machte. Die Teufarbeiten am Schacht Anna wurden kriegsbedingt im Oktober 1940 eingestellt und nach Kriegsende nicht wieder aufgenommen. Der Schacht Anna wurde 1949 [[Abwerfen|abgeworfen]] und mit einem Betondeckel verschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Revierförsterei von Alt Wallmoden hat ihren Sitz in Könneckenrode. Der Gasthof „Tannenhof“ wurde um 2010 aufgegeben, das Gebäude wird seitdem privat genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
* Alt Wallmoden: 386 (Stand 30. Juni 2012)&lt;br /&gt;
* Bodenstein: 289&lt;br /&gt;
* Neuwallmoden: 289&amp;lt;ref&amp;gt;Samtgemeinde Lutter: Daten, Zahlen und Fakten 2012/13: [http://www.sg-lutter.de/media/custom/152_1069_1.PDF?1353574504 PDF] (PDF-Datei), Stand 21. Januar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einwohnerentwicklung von Wallmoden.svg|mini|400px|Einwohnerentwicklung von 1821 bis 2017]]&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1821 || style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 1118&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1848 || style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 1204&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 1135&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1885 || style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 1117&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 1049&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 935&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 936&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top;&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 928&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 || style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 1778&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 1807&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1956 || style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 1415&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 || style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 1411&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1968 || style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 1292&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 1267&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top;&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1975 || style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 1224&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1980 || style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 1189&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1985 || style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 1181&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 1129&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 1107&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 1091&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 1112&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top;&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 980&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 897&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2016 || style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 895&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2017 || style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 897&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2018 || style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 913&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2019 || style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 916&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Ab 1968 Stand jeweils zum 31. Dezember)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www1.nls.niedersachsen.de/statistik/ |titel=Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen |abruf=2013-05-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religionen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alt-Wallmoden - Dorfkirche.jpg|Kapelle von 1248 am Ehrenfriedhof von Alt Wallmoden&lt;br /&gt;
Alt-Wallmoden - Kirche 2017-03 (1).jpg|Ev. Dorfkirche von Alt Wallmoden&lt;br /&gt;
Neuwallmoden - Schule 2017-03.jpg|Neuwallmoden: Schule, erbaut 1875&lt;br /&gt;
Bodenstein (Wallmoden) - Kirche 2013-02-14.jpg|Ev. St.-Antonius-Kirche von Bodenstein&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seit der im Jahre 1568 im Herzogtum Braunschweig durchgeführten [[Reformation]] ist die zu Wallmoden gehörende Bevölkerung überwiegend protestantisch. Die nächstgelegene katholische Gemeinde ist in [[Ringelheim|Salzgitter-Ringelheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirche Alt Wallmoden ===&lt;br /&gt;
Im Ort lassen sich drei verschiedene Kirchengebäude nachweisen. Die erste Kirche wurde bereits 1531 in einer Lehnsurkunde der Herzöge Erich (1500–1553) und [[Heinrich II. (Braunschweig-Wolfenbüttel)|Heinrich der Jüngere]] (1489–1568) erwähnt, in der Heinrich von Wallmoden mit der Kirche und 3 ½ [[Hufe]]n Land der Pfarre belehnt wurde. Es handelt sich dabei um die heute noch erhaltene alte Kapelle am Ehrenfriedhof von Alt Wallmoden. Nach Zobel wurde die kleine Kirche bereits 1248 erbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Literatur: Franz Zobel: &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Goslar&amp;#039;&amp;#039;, 1928, S. 46.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Kirchengebäude wurde auf dem Gelände des Gutes errichtet. Die Genehmigung zur Errichtung einer eigenen Kirche wurde Thedel von Wallmoden 1517 durch den Bischof [[Johannes IV. von Sachsen-Lauenburg|Johann IV. von Hildesheim]] erteilt. Dieses Gebäude ist nicht mehr erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jetzige [[Dorfkirche Wallmoden|Dorfkirche von Alt Wallmoden]] wurde Anfang des 17. Jahrhunderts gebaut. Die Kirche steht unter dem Patronat der Familie von Wallmoden. Das Kirchengebäude hat einen rechteckigen Grundriss mit dreiseitigem Chorschluss. Es ist etwa 20 m lang, der Chor ist 8,5 m breit und 5 m hoch. Ein Teil der Patronatsrechte besteht noch heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Einführung der Reformation 1568 und der damit verbundenen Neugliederung der Kirche gehört die Gemeinde zur [[Superintendent|Spezialinspektion]] Baddeckenstedt, die wiederum Teil der Generalinspektion Bockenem war. Die Kirchengemeinde gehört heute zusammen mit [[Liebenburg#Gemeindegliederung|Upen]] zum Pfarrverband Ringelheim, der wiederum zur Propstei Goslar gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirche Neuwallmoden ===&lt;br /&gt;
In einem [[Archidiakonat]]sverzeichnis des Bistums Hildesheim aus dem 15. Jh. wird für Neuwallmoden eine Pfarrkirche genannt, die ebenso wie die Kirche Alt Wallmodens zum Archidiakonat Ringelheim gehörte. Erwähnt wird diese Kirche auch in einer Schenkungsurkunde aus dem Jahre 1350, in der der damalige Besitzer der Burg Neuwallmoden, die Familie von Oberg, der Kirche eine Silbermark schenkt. Das Kirchengebäude wurde im 16. Jahrhundert zerstört. Nachdem der Ort 1875 ein neues Schulgebäude erhalten hatte, wurde hier ein Andachtsraum hergerichtet, für den eine Einwohnerin des Ortes 1881 eine Orgel stiftete. Gottesdienste werden hier einmal im Monat sowie an besonderen Feiertagen abgehalten. Die Gemeinde gehört heute zum Pfarramt St. Georg in Lutter am Barenberge, das wiederum dem Pfarrverbund &amp;#039;&amp;#039;St. Trinitatis Neiletal&amp;#039;&amp;#039; angehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirche Bodenstein ===&lt;br /&gt;
Die St.-Antonius-Kirche des Ortes gehörte ursprünglich zum Kloster. Die Kirche wurde wahrscheinlich im 15. Jahrhundert durch das Goslarer Kloster Frankenberg errichtet, zu dem das Kloster Bodenstein damals gehörte und das auch das Patronat über die Bodensteiner Kirche innehatte. Da zwei der drei aus dem 16. Jahrhundert stammenden gemalten Fensterscheiben [[Heiliger Antonius|St. Antonius]] darstellen, wird angenommen, dass die Kirche diesem Heiligen gewidmet war. Seit der Einführung der Reformation im Jahre 1568 bildet die Kirche einen Pfarrverband mit der Gemeinde von [[Mahlum]] und gehört heute zur [[Propstei Gandersheim-Seesen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ehemaliger Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der ehemalige [[Gemeinderat]] setzte sich nach der [[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2016|Kommunalwahl vom 11. September 2016]] aus acht (2011: 9) Ratsfrauen und Ratsherren zusammen:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlen.kdo.de/content.php?kunde=sg_lutter&amp;amp;wahlverz=sg_lutter/web/201609_K__Gemeinderatswahl_Wallmoden_11.09.2016&amp;amp;datei=index.html&amp;amp;wahlname=Gemeinderatswahl_Wallmoden_11.09.2016 |titel=Ergebnis Gemeinderatswahl 2016 |abruf=2022-07-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gewöhnlich hatte der Rat neun Sitze. Da aber der [[Einzelbewerber]] so viele Stimmen erhielt, dass ihm zwei Sitze zugestanden hätten, wurden in dieser Wahlperiode nur acht Sitze besetzt.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| float = right&lt;br /&gt;
| Überschrift = Sitzverteilung im ehemaligen Gemeinderat&lt;br /&gt;
| Land = DE&lt;br /&gt;
|SPD|FDP|Einzelbewerber Falkenberg&lt;br /&gt;
|| SPD = 6&lt;br /&gt;
| FDP = 1&lt;br /&gt;
| Einzelbewerber Falkenberg = 1&lt;br /&gt;
| Einzelbewerber Falkenberg Farbe = CCCCCC&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsrat ===&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND         = DE&lt;br /&gt;
|GUV          = ja&lt;br /&gt;
|TITEL        = Ortsratswahl 2021&lt;br /&gt;
|TITEL2       = &amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 69,1 % (-0,59 %p)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|JAHRALT      = 2016&amp;lt;ref&amp;gt;[http://wahlen.kdo.de/content.php?kunde=sg_lutter&amp;amp;wahlverz=sg_lutter/web/201609_K__Gemeinderatswahl_Wallmoden_11.09.2016&amp;amp;datei=index.html&amp;amp;wahlname=Gemeinderatswahl_Wallmoden_11.09.2016 Kommunale Datenverarbeitung Oldenburg], Stand 1. Oktober 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|JAHRNEU      = 2021&lt;br /&gt;
|PARTEI1      = SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1    = 64.2&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1 = 67.18&lt;br /&gt;
|PARTEI2      = FDP&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2    = 21.2&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2 = 13.91&lt;br /&gt;
|PARTEI3      = Grüne&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3    = 14.5&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT3 = 0.00&lt;br /&gt;
|PARTEI4      = Unabh.&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS4    = 0&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT4 = 18.89&lt;br /&gt;
|ANMERKUNG4   = [[Einzelbewerber]] Falkenberg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der [[Ortsbeirat|Ortsrat]], der der Wallmoden erstmals seit dem 1. November 2021 vertritt, setzt sich aus fünf Mitgliedern zusammen. Die Ratsmitglieder werden durch eine [[Kommunalwahl]] für jeweils fünf Jahre gewählt. Das Ergebnis wird dem der letzten Gemeinderatswahl 2016 verglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2021|Kommunalwahl 2021]] ergab sich folgende Sitzverteilung:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager.kdo.de/20210912/03153019/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=225&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_8_id_2606 |titel=Ergebnis Ortsratswahl 2021 |abruf=2022-07-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|{{Sitzverteilung|SPD|Grüne|FDP|float=right|Überschrift=Ortsrat 2021|SPD=3|Grüne=1|FDP=1}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsbürgermeister ===&lt;br /&gt;
Ortsbürgermeister ist Reiner Wolf.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.langelsheim.de/Verwaltung-Politik/Politik/Ortsr%C3%A4te/ Ortsräte der Stadt Langelsheim], abgerufen am 25. Februar 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehemalige Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* ?–?: Pieter Lösken ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]])&lt;br /&gt;
* ?–1996: Gerhard Brunke ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]])&lt;br /&gt;
* 1996–2000: Walter Klüber (SPD)&lt;br /&gt;
* 2000–2015: Bodo Mahns (SPD)&lt;br /&gt;
* 2015–2021: Harald Güldner (SPD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Wallmoden führt im Wappen einen schwarzen Steinbockkopf auf goldenem Grund. Damit wird auf das Wappen der Familie von Wallmoden verwiesen, das drei schwarze Steinböcke zeigt. Vor der Zusammenlegung der drei Gemeinden Alt Wallmoden, Neuwallmoden und Bodenstein war dies das Wappen von Alt Wallmoden gewesen, die beiden anderen Gemeinden führten kein eigenes Wappen. Für die damalige Gemeinde Alt Wallmoden war das Wappen 1960 durch den braunschweigischen Verwaltungspräsidenten genehmigt worden, bei der Zusammenlegung 1974 einigten die drei Gemeinden sich, dieses Wappen weiterzuführen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Arnold Rabbow |Titel=Neues Braunschweigisches Wappenbuch |Verlag=Braunschweiger Zeitungsverlag |Datum=2003 |ISBN=3-926701-59-5 |Seiten=77}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Ortspartnerschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
Als niedersächsisches [[Naturdenkmal]] befinden sich die sagenumwobenen [[Bodensteiner Klippen]] in Wallmoden. Sie sind ein Labyrinth aus Felsblöcken und Felstürmen, die aus kreidezeitlichem [[Sandstein]] bestehen. Vor 135 Mio. Jahren lagerte sich auf dem Meeresboden Sand ab, den Flüsse aus umliegenden Gebirgen (Harz) heranschafften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Bodensteiner Klippen 1.jpg&lt;br /&gt;
 Bodensteiner Klippen ArM1.jpg&lt;br /&gt;
 Bodensteiner Klippen 3.jpg&lt;br /&gt;
 Bodensteiner Klippen ArM2.jpg&lt;br /&gt;
 Bodensteiner Klippen Winter 1.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Sport === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* Teichfest Alt Wallmoden (alle zwei Jahre)&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Kulinarische Spezialitäten === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Der Ort hat bis heute seinen landwirtschaftlichen Charakter bewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der größten Betriebe ist die zu Alt-Wallmoden gehörende, westlich von Salzgitter-Ringelheim gelegene, &amp;#039;&amp;#039;Darmpfulsmühle&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Mühle Ringelheim&amp;#039;&amp;#039; genannt, die auch heute noch mit Wasserkraft betrieben wird. Die Mühle wurde schon 1460 erwähnt und war von Thedel von Wallmoden am Zusammenfluss von Innerste und [[Neile]] angelegt worden. Es handelte sich um eine [[Wasserrad#Unterschlächtiges Wasserrad|unterschlächtige Mühle]] mit vier [[Mahlgang|Mahlgängen]] für Korn- und Rübensaat, der vierte Gang konnte auch für Säge- und Schleifarbeiten genutzt werden. Die Mühle wurde seit 1626 von Mönchen des [[Kloster Ringelheim|Klosters Ringelheim]] betrieben, 1836 wurde die Mühle veräußert und hatte danach wechselnde Besitzer. Die Mühle Ringelheim ist jetzt Hauptsitz der &amp;#039;&amp;#039;Südhannoversche Mühlenwerke Engelke GmbH&amp;#039;&amp;#039;, hauptsächlich werden hier Weizen und Roggen verarbeitet. Der Betrieb der Familie Engelke unterhält einen weiteren Standort in [[Gelsenkirchen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://muehle-ringelheim.de/de/company/ Internetauftritt der Südhannoverschen Mühlenwerke Engelke GmbH], abgerufen am 26.&amp;amp;nbsp;September 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Übernahme des Standorts [[Mühle Rüningen]] ist für den 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 2014 kartellrechtlich genehmigt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Braunschweiger Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 27. August 2014: &amp;#039;&amp;#039;Mühle Rüningen wird verkauft&amp;#039;&amp;#039;. In: Internet-Archiv der &amp;#039;&amp;#039;Braunschweiger Zeitung&amp;#039;&amp;#039; am 26. September 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Man erreicht Wallmoden über die [[Bundesstraße 248|B&amp;amp;nbsp;248]] sowie über die [[Landesstraße]]&amp;amp;nbsp;500. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist Wallmoden mit den Buslinien 650, 834, 835, 852 sowie per Bahn über den nahen Bahnhof in [[Salzgitter-Ringelheim]], von wo aus regelmäßige Verbindungen über [[Hildesheim]] nach [[Hannover]], nach [[Braunschweig]] und nach [[Halle (Saale)]] über [[Goslar]] und [[Bad Harzburg]] bestehen, zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Haltepunkt Neuwallmoden ====&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Haltepunkt Neuwallmoden&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Haltepunkt]] an der [[Bahnstrecke Börßum–Kreiensen]]. Er wurde am 28. Mai 1988 aufgelassen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?017,4793146,4800382 |titel=Drehscheibe Online Foren 04 - Historisches Forum ? Bahnhöfe Neuwallmoden u. Nauen (Harz) |abruf=2021-12-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Medien === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Öffentliche Einrichtungen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- beispielsweise Behörden, Institutionen, Körperschaften etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- zum Beispiel Universitäten, Fachhochschulen, Schulen etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da in Wallmoden keine Schulen existieren, besuchen die Schüler die Grundschule in Lutter am Barenberge und anschließend die weiterführenden Schulen in Seesen, Liebenburg, Salzgitter, Goslar oder [[Langelsheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Ehrenbürger === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter des Ortes ===&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Weule]] (1816–1896), Maschinenfabrikant&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- d. h. Personen, die hier gelebt und vor Ort oder von diesem Ort aus bedeutendes geleistet haben, ohne dort geboren zu sein --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Sonstiges == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Literatur == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Rudolf Hupfeld und Thomas Sauter&lt;br /&gt;
   |Titel=Chronik Wallmoden – Beiträge zu Geschichte und Gegenwart der Gemeinde Wallmoden&lt;br /&gt;
   |Verlag=Gebrüder Gerstenberg Hildesheim&lt;br /&gt;
   |Ort=Wallmoden&lt;br /&gt;
   |Datum=1989}}&lt;br /&gt;
* [[Franz Zobel]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Heimatbuch des Landkreises Goslar&amp;#039;&amp;#039;. (Zeichnungen von Peter Seidensticker-Stade), Verlag der Goslarschen Zeitung Karl Krause, Goslar 1928, {{DNB|578507374}}, S. 40–47.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Wallmoden}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4300937-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Langelsheim}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4300937-2|VIAF=239591989}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Goslar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Langelsheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Goslar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2021]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1016]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1974]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Drucker03</name></author>
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