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	<title>Wallichen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wallichen&amp;diff=1410937&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2026-02-28T16:37:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = &lt;br /&gt;
| Alternativname          = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Landeshauptstadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Erfurt&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen              = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 51/00/41/N&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 11/09/08/E&lt;br /&gt;
| Nebenbox                = &lt;br /&gt;
| Bundesland              = DE-TH&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix             = &lt;br /&gt;
| Höhe                    = 188 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von                = 184&lt;br /&gt;
| Höhe-bis                = 188&lt;br /&gt;
| Fläche                  = 2.38&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle           = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Erfurt-Daten-Fakten-2025&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner               = 167&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2024-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle        = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Erfurt-Daten-Fakten-2025&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.erfurt.de/mam/ef/service/mediathek/publikationen/2025/faltblatt_2025_web.pdf |titel=Erfurter Statistik, Daten und Fakten 2025 |hrsg=Landeshauptstadt Erfurt, Stadtverwaltung |format=PDF; 397&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2025-12 |kommentar=Bevölkerung der Stadtteile mit Stand 31. Dezember 2024}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1974-03-14&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach       = [[Vieselbach]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 99098&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2           = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 036203&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                = &lt;br /&gt;
| Lagekarte               = Erfurt-Wallichen.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  = &lt;br /&gt;
| Poskarte                = &lt;br /&gt;
| Bild                    = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung       = &lt;br /&gt;
| Bilderwunsch = hier &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wallichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der nach der Einwohnerzahl kleinste [[Ortsteil]] der Thüringer Landeshauptstadt [[Erfurt]]. Wallichen hat eine [[Ortsteilverfassung]] nach der [[Thüringer Kommunalordnung]] mit [[Ortsteilrat]] und [[Ortsteilbürgermeister]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Wallichen liegt im Tal des [[Vieselbach (Gramme)|Vieselbachs]] im [[Thüringer Becken]] in etwa 200 Metern Höhe und zwölf Kilometer nordöstlich der Erfurter Innenstadt. Nachbardörfer sind [[Großmölsen]] und [[Kleinmölsen]] im Norden, [[Niederzimmern]] im Osten, [[Vieselbach]] im Süden und [[Töttleben]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wallichen Kirche.JPG|mini|Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wallichen Erbbegräbnis.JPG|mini|hochkant=1.2|Erbbegräbnis der Familie Lochmann]]&lt;br /&gt;
Wallichen wurde erstmals 1143 in einer Mainzer Urkunde erwähnt. Im 13. Jahrhundert gab es bereits ein [[Rittergut]] und eine Kapelle. Im Ort hatten auch verschiedene Klöster Besitz, so das Kloster [[Schulpforte]] und das [[Kloster Bürgel]]. Diese wurden infolge der [[Reformation]] aufgehoben und der Ort kam 1531 zum [[Kurfürstentum Sachsen]]. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde Wallichen schwer verwüstet. Der Oberstleutnant und Rittergutsbesitzer &amp;#039;&amp;#039;Johann Beyer&amp;#039;&amp;#039; baute das Gut und die Kirche wieder auf. Er war Mitglied der „[[Fruchtbringende Gesellschaft|Fruchtbringenden Gesellschaft]]“, wie überhaupt Wallichen eine Reihe bedeutender Gutsbesitzer und Pfarrer hatte. 1679 erfolgte eine Aufteilung des Gutes in einen Ober- und Unterhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Erbteilungen fiel Wallichen an [[Sachsen-Weimar-Eisenach]], bei dem es bis zur Gründung Thüringens im Jahr 1920 verblieb. 1813 hatte der Ort beim Rückzug der Napoleonischen Truppen unter Plünderungen zu leiden und verlor 27 Einwohner. Zwischen 1815 und 1850 gehörte Wallichen zum [[Amt Vieselbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg 1944 richteten alliierte Bomben großen Schaden in Wallichen an. Im April 1945 wurde das Dorf von US-Truppen befreit und Ende Juni von der [[Rote Armee|Roten Armee]] besetzt und in die [[SBZ]] eingegliedert. 1946 riss man den intakten Oberhof ab. 1947 wurden Neubauernhäuser gebaut, 1952 wurde eine [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]] gegründet. Nach der „Wende“ erhielt Wallichen 1991 erstmals Anschluss an eine Trinkwasserleitung. 1997 wurde ein Kirchbauverein gegründet. 1999 fiel ein Teil des seit Jahren leerstehenden Gutes in sich zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1952 gehörte Wallichen zum [[Landkreis Weimar]], ehe es im Zuge der Gebietsreform von 1952 in der DDR zum [[Kreis Erfurt-Land]] im Bezirk Erfurt kam. Am 14. März 1974 wurde Wallichen in die Nachbargemeinde [[Vieselbach]] eingegliedert und zusammen mit ihr am 1. Juli 1994 in die Landeshauptstadt Erfurt umgegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute besitzt Wallichen zusammen mit dem nur einen Kilometer entfernten Vieselbach einen gemeinsamen Ortschaftsrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verbliebenen Gebäude des ehemaligen Ritterguts sind teilweise ruinös – soweit noch vorhanden. Viele wurden abgerissen. Der „Letzte Herr auf Rittergut Wallichen“ war &amp;#039;&amp;#039;Dietrich Lochmann&amp;#039;&amp;#039;, dessen Grabstätte († 1994) sich wie die seiner Gattin Ilse († 1995) im Erbbegräbnis der Familie auf dem Kirchhof befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist Wallichen wegen seiner ruhigen Lage, ohne Durchgangsverkehr, ein bevorzugtes Wohndorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ Siehe auch [[Dorfkirche Wallichen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! 1843&lt;br /&gt;
! 1910&lt;br /&gt;
! 1939&lt;br /&gt;
! 1995&lt;br /&gt;
! 2000&lt;br /&gt;
! 2005&lt;br /&gt;
! 2010&lt;br /&gt;
! 2015&lt;br /&gt;
! 2020&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
| 157&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Friedrich Kratzsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexicon der sämmtlichen Ortschaften der Deutschen Bundesstaaten&amp;#039;&amp;#039;. Naumburg, 1843.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 200&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?weimar/weimar.htm |titel=I. Verwaltungsbezirk (Weimar) |titelerg=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |werk=gemeindeverzeichnis.de |offline=2026-02-28 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20220811024452if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?weimar/weimar.htm |archiv-datum=2022-08-11 |abruf=2026-02-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 203&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de |pfad=weimar.html#ew39lwal |name=Stadt und Landkreis Weimar |abruf=2023-05-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 167&lt;br /&gt;
| 168&lt;br /&gt;
| 172&lt;br /&gt;
| 164&lt;br /&gt;
| 171&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.erfurt.de/ef/de/rathaus/daten/bevoelkerung/stadtteile/111648.html |titel=Stadtteil – Wallichen |titelerg=Tabelle Bevölkerungsentwicklung des Stadtteils |werk=Stadtverwaltung Erfurt |datum=2023-04-26 |sprache=de |abruf=2023-05-31 |kommentar=siehe Jahr 2015}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 167&amp;lt;ref name=&amp;quot;Erfurt-Daten-Fakten-2021&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.erfurt.de/mam/ef/service/mediathek/publikationen/2021/faltblatt_daten_und_fakten_2021.pdf |titel=Erfurter Statistik, Daten und Fakten 2021 |hrsg=Landeshauptstadt Erfurt, Stadtverwaltung |datum=2021-04-30 |format=PDF; 607 kB |abruf=2023-04-21 |kommentar=Bevölkerung der Stadtteile mit Stand 31. Dezember 2020}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Verkehr ==&lt;br /&gt;
Zwischen Wallichen und Vieselbach liegt ein Gewerbegebiet. Nördlich des Ortes befindet sich die Kläranlage für Wallichen und die umliegenden Erfurter Ortsteile im Einzugsgebiet des Vieselbachs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wallichen ist über eine Straße mit Vieselbach im Süden verbunden. Dort liegt auch der nächste Bahnhof an der [[Thüringer Bahn]] von Erfurt nach Weimar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=http://www.wallichen.de/index.html&lt;br /&gt;
   |titel=Wallichen – Das Gartendorf am Pilgerweg&lt;br /&gt;
   |werk=Ortshomepage&lt;br /&gt;
   |archiv-url=https://web.archive.org/web/20220519051428/http://wallichen.de/index.html&lt;br /&gt;
   |archiv-datum=2022-05-19&lt;br /&gt;
   |abruf=2020-02-24}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.erfurt-web.de/Wallichen |text=Wallichen auf erfurt-web.de |wayback=20081016071216}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=https://www.erfurt.de/ef/de/rathaus/daten/bevoelkerung/stadtteile/111648.html&lt;br /&gt;
   |titel=Wallichen auf den Internetseiten der Erfurter Stadtverwaltung&lt;br /&gt;
   |abruf=2020-02-24}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadt- und Ortsteile von Erfurt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1052570879}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Erfurt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Erfurt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1143]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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