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	<title>Wallfahrtskirche Mauer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mfchris84: Normdaten</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Normdaten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Mauer Kirche 10.jpg|mini|hochkant=1.5|Pfarrkirche ‚Maria am grünen Anger‘]]&lt;br /&gt;
Die [[römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfarr- und Wallfahrtskirche Mauer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Wallfahrtskirche]] im Ort [[Mauer bei Melk]] in der Marktgemeinde [[Dunkelsteinerwald (Gemeinde)|Dunkelsteinerwald]] in [[Niederösterreich]]. Die Pfarrkirche [[Mariä Geburt]], dem [[Stift Göttweig]] inkorporiert, gehört zum [[Liste der Pfarren im Dekanat Melk|Dekanat Melk]] in der [[Diözese St. Pölten]]. Die Pfarrkirche und der Friedhof stehen unter {{BDA Objekt Ref|54956|WD-Item=Q1453793|Dunkelsteinerwald (Gemeinde)|text=Denkmalschutz}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;10&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; clear:right; margin-left:1em; margin-top:1em; background:#e3e3e3;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Pfarrkirche Mauer bei Melk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | [[Datei:Sakramentshaus 001.jpg|mini|zentriert|80px|[[Sakramentshäuschen|Sakraments- häuschen]] Höhe 11 m]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Mauer - Kirche, Schnitzaltar.JPG|mini|zentriert|Schnitzaltar aus dem Jahre 1509]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Altardetail 01 carving altar.jpg|mini|zentriert|Detail vom Mittelschrein des Schnitzaltares]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Gemäß der Legende starb der hl. Gotthalm, ein Diener des heiligen [[Koloman (Heiliger)|Koloman]], nach 1012 in Mauer.&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Eduard Domainko: &amp;#039;&amp;#039;Die ganze christkatholische Lehre in Beispielen.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1844&amp;lt;!--Seitenangabe fehlt--&amp;gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Umstand zog Pilger nach Mauer, auch nachdem Gotthalms Leichnam nach [[Melk]] überführt worden war. Vom ältesten [[Kirchenbau]] ist heute nichts mehr erhalten. Möglicherweise war diese Kirche ein [[Holzbau]], wie in der Vita [[Altmann von Passau|Altmanni]] berichtet ist. Die Besitzungen der Pfarre Mauer wurden im 14. und 15. Jahrhundert vergrößert. Von dieser Zeit stammt wahrscheinlich der älteste Teil der Pfarrkirche. Wahrscheinlich wurden um 1300 die beiden Seitenschiffe angebaut. Erst im späten 15. Jahrhundert wurde der hohe Chor angefügt. Die Kirche sollte im 15. Jahrhundert größer ausgebaut werden, doch die [[Reformation]] vereitelte weitere Bautätigkeit, weil die Herren von Albrechtsberg, die zu den Förderern gehörten, die neue Lehre angenommen hatten. In der letzten Bauphase wurde der spätgotische [[Turm]] errichtet. Gleichzeitig mit dem [[Chor (Architektur)|Chor]] entstand die alte [[Sakristei]] in Verlängerung des nördlichen Seitenschiffes. In der Barockzeit wurde die Ausstattung der Kirche erneuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Innenraum ==&lt;br /&gt;
=== Schnitzaltar ===&lt;br /&gt;
Der [[Altar|Schnitzaltar]] (1509) von Mauer bei Melk ist ein Meisterwerk der [[Spätgotik]].&amp;lt;ref&amp;gt;R. Feuchtmüller: &amp;#039;&amp;#039;Der Schnitzaltar in Mauer bei Melk. Ein Wunder der Gotischen Schnitzkunst.&amp;#039;&amp;#039; op. cit. 1955&amp;lt;!--Seitenangabe fehlt--&amp;gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mittelteil wird Maria mit Kind und Heiligen dargestellt, in den Flügeln Szenen aus dem [[Maria (Mutter Jesu)|Marienleben]]. Ein Altaraufsatz zeigt eine Kreuzigung. Der namentlich nicht bekannte Bildschnitzer, der den Altar geschaffen hat, wird als [[Meister des Altars von Mauer bei Melk]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sakramentshäuschen ===&lt;br /&gt;
Das [[Sakramentshäuschen]] an der Nordseite stammt, wie das [[Steinmetzzeichen|Meisterzeichen]] zeigt, aus dem Jahre 1506, und gehört zu den schönsten dieser Art in [[Niederösterreich]]. Betrachtet man das etwa elf Meter hohe zierliche Bauwerk, wird die stilistische Besonderheit deutlich. Die Spätgotik zeigt sich in den einzelnen Details. Auf einem schlanken Sockelpfeiler ruht die kastenförmige Sakramentsnische mit gotischen Gittern. Es sind [[Statue]]n der heiligen Barbara, Maria, [[Katharina von Alexandrien|Katharina]] sowie des heiligen [[Benedikt von Nursia|Benedikt]], [[Stephanus]] und des heiligen [[Nikolaus von Myra|Nikolaus]] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hochaltar ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Mauer - Kirche, Hochaltar.JPG|miniatur|hochkant|Barocker Hochaltar]]&lt;br /&gt;
Der raumfüllende spätbarocke, viersäulige Hochaltar, stellt eine barockfarbig [[Fassung (Bemalung)|gefasste]] gotische Marienstatue mit Kind, „Maria am grünen Anger“ aus dem 14. Jahrhundert dar und ist von einer Engelsglorie umgeben. Seitlich über den Umgangstüren stehen vergoldete Statuen der heiligen [[Benedikt von Nursia|Benedikt]] und Petrus auf der linken Seite, und [[Paulus von Tarsus|Paulus]] und [[Scholastika von Nursia|Scholastika]], am Aufsatz die Heilige [[Trinität|Dreifaltigkeit]] in einem großen Strahlenkranz, flankiert von den Statuen der heiligen [[Katharina von Alexandrien|Katharina]] und [[Barbara von Nikomedien|Barbara]]. Der Hochaltar stammt circa aus dem Jahr 1757.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Restaurierungen ist kaum Dokumentationsmaterial erhalten. Berichte über Darstellungen des Altares wie sie für andere Altäre vorhanden sind, existieren für den Altar von Mauer nicht. Die erste Nachricht über den Erhaltungszustand des Altares gibt es erst 1835. Diese Information besagte, dass der Altar zu diesem Zeitpunkt nicht farbig gefasst war, sondern sich dem Betrachter holzfarbig zeigte. Eduard von Sacken berichtet hingegen, dass der Altar zwar unbemalt war, jedoch in neuster Zeit holzfärbig angestrichen wurde. Im Jahr 1908 berichtet Eduard Katschthaler, dass die Figuren und Ornamente noch gut erhalten seien, er jedoch empfiehlt, die Ölfarbschicht zu entfernen und die Flügel zu stützen. Die einzige größere Restaurierung des Altares war in den Jahren 1937 bis 1945. Dabei wurden die Farben entfernt. Wobei vor allem die Finanzierung der Restaurierung zur damaligen Zeit unfinanzierbar war. Nach der Restaurierung wurde er bis 1939 im Staatlichen Kunstgewerbemuseum gezeigt, später im [[Kunsthistorisches Museum Wien|Kunsthistorischen Museum in Wien]] bis 1941. Am 15. Jänner 1941 wurde er wieder nach Mauer gebracht und aufgestellt. Im Jahr 1961 erfolgte eine Behandlung gegen Anobienbefall, und 1969 wurde er entstaubt. Die Restaurierung wurde im Frühjahr 1996 begonnen. Bei der Montage der Einzelfiguren und der Altarflügel wurden photogrammetrische Planunterlagen erstellt. Der Altar wurde im August 1996 bis auf den Schreinkasten abgebaut, der nach der Restaurierung des Kirchenraumes an Ort und Stelle behandelt wurde. Die Restaurierung wurde unter Berücksichtigung des Terminplanes gemacht. Für die Restaurierung wurden allein von freiberuflichen Restauratoren insgesamt mehr als 4500 Arbeitsstunden aufgewendet. Die Kosten hierfür betrugen 123.500 Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--chronologisch--&amp;gt;&amp;lt;!--Vorname vor Nachname--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Rupert Feuchtmüller]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Schnitzaltar in Mauer bei Melk. Ein Wunder der Gotischen Schnitzkunst.&amp;#039;&amp;#039; Monographie über Kirche und Altar von Mauer bei Melk, Verlag Niederösterreichisches Pressehaus, 1955.&lt;br /&gt;
* Rupert Feuchtmüller, Eugen Santol: &amp;#039;&amp;#039;Der Schnitzaltar in Mauer bei Melk.&amp;#039;&amp;#039; [[Niederösterreichisches Pressehaus]], St. Pölten/Wien 1975.&lt;br /&gt;
* Theobald Wirth: &amp;#039;&amp;#039;Der Schnitzaltar von Mauer bei Melk.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;das münster.&amp;#039;&amp;#039; Heft 2, 1997, S. 152–157.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Schnitzaltar von Mauer bei Melk.&amp;#039;&amp;#039; 206. Sonderausstellung der österreichischen Galerie Belvedere in Wien, Wien 1997.&lt;br /&gt;
* Gerhard Floßmann: &amp;#039;&amp;#039;Wallfahrtskirche Mauer bei Melk.&amp;#039;&amp;#039; Kirchenführer, 1998.&lt;br /&gt;
* Michaela Maria Schuller: &amp;#039;&amp;#039;Der Altar von Mauer bei Melk – ursprüngliches Aussehen und ursprüngliche Ikonographie.&amp;#039;&amp;#039; Diplom-Arbeit, Universität Wien, 2003.&lt;br /&gt;
* Michaela Schuller-Juckes, Neue Erkenntnisse zum Schnitzaltar von Mauer bei Melk. Gestalt, Ikonographie, Patronat, in: Wiener Jahrbuch für Kunstgeschichte LXII (Wien / Köln / Weimar 2014), S. 109–125.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler Österreichs. [[Dehio Niederösterreich südlich der Donau 2003]].&amp;#039;&amp;#039; Mauer bei Melk, Pfarrkirche Mariä Geburt, Pfarrhof, S. 1346–1348.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Wallfahrtskirche Mauer bei Melk}}&lt;br /&gt;
* [http://www.pfarre-mauer.at/ Pfarre Mauer bei Melk] in pfarre-mauer.at Homepage&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |wayback=20080509123016 |url=http://www.hochauer.net/mauer_melk.htm |text=Mauer bei Melk / Kirche}} in hochauer.net&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4425590-1|VIAF=238107213}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Einbindung von Wikidata-Koordinaten|landmark|AT-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mauer Wallfahrtskirche}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mariä-Geburt-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dunkelsteinerwald (Gemeinde)|Wallfahrtskirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrkirche in der Diözese St. Pölten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wallfahrtskirche in der Diözese St. Pölten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Niederösterreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotisches Bauwerk in Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat Melk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Mostviertel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa|Mauer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mfchris84</name></author>
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