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	<title>Wallfahrtskirche Mariathal - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wallfahrtskirche_Mariathal&amp;diff=2308378&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Helmholtz42: /* Orgel */ Beseres Bild</title>
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		<updated>2025-11-16T13:19:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Orgel: &lt;/span&gt; Beseres Bild&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Kramsach, Pfarrkirche hl. Dominikus.JPG|mini|Wallfahrtskirche Mariathal (2012)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariathal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im Ort [[Mariatal (Gemeinde Kramsach)|Mariathal]] am Eingang in das [[Brandenberger Tal]] ist eine [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] Pfarrkirche in der Gemeinde [[Kramsach]] im [[Bezirk Kufstein]] in [[Tirol (Bundesland)|Tirol]]. Die dem heiligen [[Dominikus]] geweihte Kirche gehört zur [[Erzdiözese Salzburg]]. Die Kirche wurde 2008 von Papst [[Benedikt XVI.]] zur [[Basilica minor]] erhoben. Das Kirchengebäude mitsamt dem anschließenden Friedhof steht unter [[Denkmalschutz#Österreich|Denkmalschutz]] ({{BDA Objekt Ref|text=Listeneintrag}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründungslegende ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wallfahrtskirche Mariathal 1.jpg|mini|Innenraum, Blick zum Chor]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Quelle zur Gründungslegende fehlt --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Gründungslegende erzählt, dass ein Ritter Berthold von Fruntsprung mit seinem Bruder auf die Jagd gehen wollte, seinen Bogen spannte und auf die Läden des Schlafzimmerfensters seines Bruders zielte, um ihn zu wecken. Im gleichen Augenblick öffnete dieser sein Fenster, wurde er vom Pfeil tödlich getroffen und stürzte hinunter. Berthold irrte in den Wäldern des Brandenberger Tales umher und fand am Ausgang des Tales in einem Baum das Bild der [[Gedächtnis der Schmerzen Mariens|schmerzhaften Muttergottes]]. An dieser Stelle ließ er ein Kloster errichten. Das Marienbild wird noch heute verehrt und befindet sich in der Gnadenkapelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Brüder Friedrich und Chunrad [[Freundsberg (Adelsgeschlecht)|von Freundsberg]] gründeten 1267 die Kirche mit einem Kloster, gewidmet als Begräbnisstätte ihres Geschlechts. Mit dem Machtverlust der Familie verloren auch Kirche und Kloster an Renommée. Das Kloster ging in der Mitte des 15. Jahrhunderts in den Besitz der [[Dominikanerinnen]]. Nach einem Brand wurde die Kirche von 1680 bis 1682 unter Verwendung des spätgotischen Mauerwerks im Sinne des [[Barock]] neu aufgebaut. Im Innenraum dominieren die Farben gold und schwarz, eine Vorgabe der Dominikanerinnen. [[Papst Innozenz XI.]] (1676–1689) stiftete der Kirche die Reliquien der Hl. Privata, einer [[Katakombenheiliger]]. Dies führte zu einem Aufschwung als Wallfahrtsort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster wurde 1782 vom Kaiser [[Joseph II. (HRR)|Joseph II.]] aufgehoben, die Kirche wurde von der [[Pfarrkirche Breitenbach am Inn|Pfarrkirche hl. Petrus]] in [[Breitenbach am Inn]] als [[Kaplan]]ei übernommen. 1863 kehrten Ordensschwestern in die klösterlichen Gemäuer zurück, diesmal die [[Genossenschaft der Töchter der christlichen Liebe vom heiligen Vinzenz von Paul|Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul]]. Vier Jahre später eröffneten sie eine Volksschule für verwaiste Mädchen. Die Kirche wurde 1891 zur Pfarrkirche erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die NS-Behörden ließen 1938 die Volksschule schließen und verfügten 1939, dass die Schwestern geistig schwerstbehinderte Kinder und Erwachsene aufnehmen und pflegen müssen. 1941 wurden die Pfleglinge im Rahmen der [[Aktion T4]] abtransportiert und ermordet. Das Kloster wurde beschlagnahmt und als Gau-eigenes Erziehungsheim für Mädchen genutzt. Nach dem Untergang des NS-Regimes und der Rückstellung des Klosters an den Orden kaufte das [[Land Tirol]] im Jahr 1950 das Heim und führte es bis 1971 weiter. Seither fungiert das frühere Kloster als Landessonderschule Mariatal mit Internat.&amp;lt;ref&amp;gt;Mariatal, Sonderschule mit Internat: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.mariatal.tsn.at/index.php?id=7777 Historisches]&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 16. Dezember 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Die Kirche ist eine dreischiffige [[Hallenkirche]]. Auf der Südseite ist die [[Sakristei]], eine Marienkapelle und eine Vorhalle angebaut.&lt;br /&gt;
Der sechsgeschoßige Kirchturm ist an der Südwestseite angestellt und mit einer Zwiebelhaube gedeckt. In der [[Glockenstube]] im oberen Geschoß öffnen sich vier große [[Arkade]]nfenster. Der untere Teil des Turms ist spätgotisch, über dem Sockelgeschoß ist die Jahreszahl 1488 eingetragen. Das Südportal ist in eine [[Ädikula]] eingestellt und mit einem [[Segmentgiebel]] mit der Jahreszahl 1682 bedacht. Die Holztüre hat ein [[Knorpelwerk|Knorpelschnitzwerk]]. In einer Rundbogennische über dem Südportal steht eine Madonnenfigur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dreijochige Langhaus mit einem rundbogigen [[Triumphbogen (Kirchenbau)|Triumphbogen]] und einem eingezogenen [[Joch (Architektur)|zweijochigen]] Chor mit 3/8-Schluss ist mit [[Kreuzgratgewölbe]]n zwischen [[Gurtbogen|Gurtbögen]] überwölbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Langhaus ist durch kräftige Wandpfeiler und ein umlaufendes [[Verkröpfung|verkröpftes Gebälk]] gegliedert. Darüber sind Schildbogenwände mit Rundbogenfenster. Die zweiachsige, zweijochige Westempore wurde als Nonnenchor genutzt und zeigt die Inschrift Priorin Katharina Haun 1519. Das südliche Portal im Chor mit einem Marmorgewände mit Pilasterrahmung ist mit F. P. 1622 signiert und datiert. Sowohl die zweijochige Marienkapelle mit einem Vorjoch und die dreijochigen Sakristei sind mit [[Stichkappe]]ntonnen überwölbt, mit [[Laubbandlwerkstuck]] ausgestattet und 1739 datiert. Bei einem Brand 1880 wurde die ursprüngliche Stuckierung im Langhaus zerstört. Diese Ausstattung wurde 1956 durch Hans Ladner und Anton Gogl mit figuralem Stuck ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgel ==&lt;br /&gt;
[[Datei:KramsachMariathalStDominikusOrgelProspekt03.jpg|mini|hochkant|Historischer Orgelprospekt von 1736 mit Pirchner-Orgel von 1972]]&lt;br /&gt;
Die [[Orgel]] wurde 1736 vom Salzburger Orgelbauer [[Johann Christoph Egedacher]] eingebaut, angeblich als Mitgift einer Tochter, welche bei den Dominikanerinnen eintrat. Davon sind das Gehäuse und einige Pfeifen erhalten. 1861 baute [[Matthäus Mauracher]] das Werk weitgehend auf eine pneumatische Traktur um. 1972 erhielt die Orgel mit [[Orgelbau Pirchner]] ein neues Werk mit mechanischer [[Traktur#Spieltraktur|Spiel-]] und [[Traktur#Registertraktur|Registertraktur]]. 22&amp;amp;nbsp;[[Register (Orgel)|Register]] stehen auf den [[Windlade#Schleiflade|Schleifladen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://organindex.de/index.php?title=Kramsach/Mariathal,_Wallfahrtskirche |titel=Orgel in Kramsach/Mariathal, Wallfahrtskirche |werk=organindex.de |abruf=2025-09-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;border-spacing: 4px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ [[Disposition (Orgel)|Disposition]] der Pirchner-Orgel:&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I Rückpositiv&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gedackt || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Prinzipal || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rohrflöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Waldflöte || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hörndl || {{Bruch|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mixtur II || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Krummhorn || 8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=2 | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;II Hauptwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gedeckt || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Prinzipal || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Copel || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Oktav || {{0}}4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spitzflöte || {{0}}4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Quinte || {{0}}{{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Cornett III || {{0}}{{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Oktav || {{0}}2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Quinte || {{0}}{{Bruch|1|1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mixtur IV || {{0}}{{Bruch|1|1|3}}′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–d&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Subbaß || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Oktavbaß || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Oktav || {{0}}4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Posaune || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fagott || {{0}}4′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Koppel (Orgel)|Koppeln]]:&amp;#039;&amp;#039; II/I, I/P, II/P (Tritte über dem Pedal)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dehio Tirol 1980]], Kramsach, Pfarr- und ehemalige Dominikanerinnenkirche hl. Dominikus, in Maria-Thal, S. 435–436.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kramsach, Mariatal, Pfarrkirche hl. Dominikus|Wallfahrtskirche Mariathal}}&lt;br /&gt;
* [https://www.wallfahrtskirche-mariathal.at/ Webpräsenz der Wallfahrtskirche Mariathal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Basilicae minores in Österreich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=47.454515|EW=11.865449|type=building|region=AT-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Basilica minor|Kramsach-Mariathal, Wallfahrtskirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kramsach|Wallfahrtskirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dominikuskirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wallfahrtskirche in der Erzdiözese Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterkirche in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Tirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Tirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barocke Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Tirol)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat Reith im Alpbachtal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Disposition einer Orgel]]&lt;/div&gt;</summary>
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